
Vor Veröffentlichung der Fed-Mitschriften und neuer US-Inflationsdaten halten sich Anleger am Goldmarkt zunächst zurück. Die Hoffnung auf geldpolitische Hinweise ist groß. Zu beachten gilt es nicht zuletzt auch die geopolitischen Risiken wegen des andauernden Nahostkonflikts.
US-Arbeitsmarktdaten fallen deutlich stärker aus als gedacht
Die Wirkung des jüngsten US-Jobberichts vom vergangenen Freitag ist mittlerweile perpufft.
Mit insgesamt 254.000 Stellen wurden in der größten Volkswirtschaft im vergangenen Monat deutlich mehr Jobs geschaffen als gedacht (140.000), nach revidierten 159.000 Einheiten. Auch die Arbeitslosenquote hatte sich infolgedessen um 0,1 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent reduziert.
Anleger interpretierten die jüngsten Daten offensichtlich als Stärke der US-Konjunktur. Ob die Zinssenkungsfantasien damit einen Dämpfer erhalten haben, bleibt abzuwarten.
Das „Fed-Watch-Tool“ der CME Group signalisiert derzeit eine Chance von 88,7 Prozent, dass es auf der Sitzung am 07. November erneut zu einem Zinsschritt in Höhe von 50 Basispunkten kommt.









