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TikTok und Nordstream 2 – so geht US-Außenpolitik

Redaktion

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US-Außenpolitik von Donald Trump gegen TikTok und Nordstream 2

Wer die US-Außenpolitik verfolgt, der sieht: Nicht nur Donald Trump nutzt die militärische und wirtschaftliche Stärke der USA rücksichtslos aus. Es ist das Selbstverständnis, dass man eh die Nummer 1 weltweit ist, und dass man sich von daher alles herausnehmen kann, zum eigenen Vorteil. Der „gute“ Barack Obama war da kaum besser, wie auch seine Vorgänger Bush und Clinton. Es ist generelle US-Staatsraison, einfach zu fordern und zu drohen. Anhand der aktuellen Beispiele TikTok und Nordstream 2 kann man dies sehr gut erkennen.

Grundsätzlich ist die Frage, warum die USA eigentlich (abseits des Militärs) mit ihren Drohungen und Sanktionen in der Regel so erfolgreich sind. Es ist eigentlich ganz einfach. Die USA sind ein gigantischer Konsummarkt. Die Amerikaner denken nicht über Schulden nach. Sie machen sie einfach. Staat, Kommunen und Verbraucher leben weit über ihre Verhältnisse. Das macht deutsche und chinesische Exporteure glücklich, die in den USA einen großen Absatzmarkt gefunden haben. Wer dann nicht nach der Pfeife der USA tanzt, droht diesen Umsatz zu verlieren. Aber zurück zu den konkreten Beispielen TikTok und Nordstream 2.

TikTok

Anfang dieser Woche berichteten wir bereits über das aggressive Vorgehen der USA gegenüber der chinesischen Social Media App TikTok, die derzeit weltweit bei jungen Menschen beliebter zu sein scheint als Instagram. Damit ist TikTok der allererste große und ernsthafte Konkurrent für die US-Anbieter, die den Markt beherrschen. Die quasi Erpressung der USA lautet: Verkauft euer US-Geschäft bis zum 15. September an einen US-Anbieter, oder wir verbieten eure App in den USA komplett! Das ist eine extrem aggressive Form der US-Außenpolitik gegenüber China, und eine klare versteckte Ansage, dass man keinen großen Player akzeptiert, der nicht in den USA beheimatet ist!

Offiziell geht es den USA um Datenschutz, um die Angst davor, dass TikTok Nutzerdaten an die Regierung in Peking weiterleiten könnte. Ganz aktuell hat Donald Trump eine Verordnung unterschrieben (hier nachzulesen), wonach man alle Geschäfte mit der Inhaberfirma Bytedance verbietet, die hinter TikTok steht. Ein weiterer Schritt, um die Drohkulisse zu erhöhen. Was für eine Wahl für den chinesischen Anbieter. Verkaufe Dein US-Geschäft bis zum 15. September an Microsoft, oder wir verbieten Dein Geschäft in den USA (damit wäre das US-Geschäft des Anbieters ja wertlos).

Nordstream 2

Neben TikTok ist Nordstream 2 für die US-Außenpolitik ein sehr wichtiges Thema dieser Tage! Aber was verdammt nochmal haben die USA bitte schön zu tun mit einer Pipeline, die Gas von Russland nach Deutschland bringt, mitten durch die Ostsee? Eigentlich nichts? Nun, die USA wollen verstärkt ihr Fracking-Gas auf dem Weltmarkt verkaufen. Da gibt es nichts Schlimmeres als billiges russisches Gas, das direkt nach Westeuropa verkauft wird, über eine neue Pipeline namens Nordstream 2 (hier die Projekt-Webseite). Die ist fast fertiggestellt. Nun versucht eine extrem aggressive US-Außenpolitik auf den allerletzten Drücker noch zu verhindern, dass dieses Geschäft zustande kommt. So drohen laut Berichten mehrere US-Senatoren aktuell dem deutschen Hafen Sassnitz, wo die Pipeline in Deutschland an Land kommt.

Sollte Sassnitz und der mit der Stadt verbundene Hafen Mukran ihre Hilfe für Nordstream 2 nicht einstellen, würden schwerwiegenden Maßnahmen (von US-Seite aus) ergriffen werden, die den Hafen „kommerziell und finanziell abschneiden“ würden von den USA. Die angedrohten Sanktionen würden sich gegen den Vorstand, die Mitarbeiter und die Anteilseigner des Hafens Sassnitz richten. Sie dürften gegebenenfalls nicht mehr in die USA einreisen, Eigentum in den USA werde eingefroren. Tja, und die deutsche Bundesregierung? Außer einem ganz lauen Protest lässt man es über sich ergehen, wie immer? Vielleicht wäre mal eine kräftige Antwort auf EU-Eben Richtung USA angebracht? Man darf raten. Fehlanzeige?

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Quintus

    7. August 2020 13:15 at 13:15

    Stellen sie sich einmal vor, sie haben als Hersteller einen zuverlässigen Lieferanten, welcher ihnen mit fairen Preisen und der Abnahme von Gütern ein einträgliches Geschäft ermöglicht.
    Nun möchte sie jemand von seiner Ware (deren Umweltschädlichkeit sie übrigens nicht unterstützen möchten) überzeugen und teilt ihnen auch gleich die unvermeidliche Preiserhöhung mit.
    Da sie aber weder einen wirtschaftlichen, noch sonst irgendeinen Vorteil in einem Wechsel des Lieferanten sehen können, lehnen sie diese Offerte ab.
    Nun droht ihnen der konkurrierende Lieferant Schläge an, sollten sie sein Angebot ablehnen, selbstredend IST seine Ware die Bessere, Zweifel vollkommen unangebracht.
    Warum erinnert mich dieses Geschäftsmodell an die Mafia?
    Bitte gehen sie in Deckung, der Außen-Linksminister greift soeben zu einem rosa Fehdehandschuh aus Plüsch und ist vollen Ernstes gewillt, diesen zu werfen…..

  2. Avatar

    W.Yks

    7. August 2020 14:44 at 14:44

    Es ist schon eine ziemliche Impertinenz, wie die U.S.A. mit befreundeten und verbündeten Nationen umgehen. Es wird wirklich Zeit, dass sich die EU mehr als bisher ökonomisch und militärisch von den U.S.A. abkoppeln.

  3. Avatar

    Michael

    7. August 2020 20:25 at 20:25

    @W.Yks
    Ich gehe 100% konform. Das Problem ist allerdings, dass die zähe und träge, konservativ-reaktionäre GroßKotz-Brühe (auch GroKo genannt) nicht den Hauch von Bereitschaft oder Fähigkeit zeigt, das „bewährte“ Nachkriegsmodell in Richtung Zukunft umzubauen. Sei es innen- und außenpolitisch, wirtschaftlich, soziologisch oder ökologisch.

    Bestenfalls gibt es chaotisches Stückwerk, Flickschusterei und wahlkampftaugliche, verlogene Schnellschüsse, blinden und sofort verpuffenden Aktionismus. Im größeren Umfeld der EU realisieren sich erst recht und höchst potenziert die schlimmsten Albträume jeder Koryphäe aus dem Forschungsgebiet der Chaos- und Strömungstheorie.

    Dessen ist sich die Vereinigte Weltpolizei und -mafia durchaus bewusst. Und solange südtiroler und nordalpine Minnesänger atonale Disharmonien über die Berggipfel jodeln, während der östliche Teil Beat und Bass mit der Kalaschnikov rockt und der gelbe EU-Westen für Freiheit und Auflösung trommelt, hat der Hegemon leider nicht wirklich viel zu befürchten.

  4. Avatar

    Kritisch on fire

    7. August 2020 21:00 at 21:00

    Guten Abend!
    Ich bin schon lange der Meinung, dass sich der eurasische Kontinent über intensive Wirtschaftsbeziehungen einigen und die Amis einmal links liegen lassen sollte. Der asiatische Raum ist meiner bescheidenen Meinung nach ohnehin der lukrativere in der Zukunft. Und wenn man schon dabei ist sich auch gleich anhängen an die chinesischen Investitionen und Projekte in Afrika-dem Wachstumsmarkt schlecht hin. Warum man 75 Jahre nach Kriegsende sich noch immer den Amerikanern verpflichtet fühlt ist mir in Anbetracht deren Kriegsverbrechen beginnend mit Hiroshima, folgend Korea, Vietnam, etc. so wie so ein Rätsel. Ein ebenso großes Rätsel warum man Puntin und Russland dermassen behandelt. Für mich jedenfalls ist Putin ein wesentlich verlässlicherer Partner wie Hr. Trump, Hr. Obama, Hr. Bush etc. es jemals waren.
    Aber, wir in Europa werden weiterhin jede „bittere Pille“ der Amis weiterhin schlucken bis hoffentlich einmal die Erkenntnis in die Köpfe unserer bemoosten Häupter Einzug hält, dass man mit den Ami´s nur solange gut zusammenarbeiten kann solange deren Eigeninteressen auch nur im Ansatz nicht gefährdert scheinen.
    LG

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Sparquote explodiert – der deutsche Michel sorgt in der Krise vor!

Claudio Kummerfeld

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Stapel an Geldmünzen als Symbol für höhere Sparquote

Zur Sparquote kommen wir gleich noch. Aber erstmal eine Frage für Sie: Was macht man in Krisenzeiten, wenn extrem viel Unsicherheit herrscht? Das Konsumverhalten hat sich schon nachweislich geändert. Die Deutschen geben weniger für Bekleidung aus, dafür mehr für die Einrichtung ihrer vier Wände, was aktuelle Daten belegen. Aber wenn man nicht gerade arbeitslos geworden ist, und nun dank entfallender Events, Restaurantbesuche und Urlaubsbuchungen viel Geld übrig hat, was macht man? Während die Amerikaner wie die Geisteskranken seit Monaten ihr Geld in die Börse pumpen, macht der deutsche Michel was?

Ja, Sie haben richtig geraten. Der deutsche Michel pumpt sein Geld aufs Sparbuch – offensichtlich ist es egal, dass man real sogar Geld verliert. Gut, seit drei Monaten schwankt die Inflation in Deutschland an der Null-Linie und ist derzeit sogar negativ. Aber seit Jahren verzeichnen die Sparer bei Nullzinsen nach Abzug der Inflation reale Wertverluste. Nimmt man an, dass die Inflation wieder über die Null-Linie steigt, geht dieser Trend so weiter. Aber wie wir es schon mehrmals die letzten Jahre thematisiert hatten – was der Sparer am Zins verliert, gleicht er ganz einfach aus, in dem er Monat für Monat einfach mehr Geld zurücklegt!

Sparquote in Deutschland explodiert

Dieses Verhalten untermauert eine heute veröffentlichte Studie des Bundesverbands der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Die Sparquote, also der Anteil vom verfügbaren Einkommen der Bürger, der auf die hohe Kante gelegt wird, lag von 2015-2019 immer im Bereich zwischen 10,1 und 10,8 Prozent. Jetzt soll dieser Anteil (die Sparquote) in 2020 aber laut BVR auf 15 Prozent hochspringen! Was sich auf das gesamte Einkommen bezogen nicht nach viel anhört, ist aber mal eben ein Plus von grob gesagt 50 Prozent in der Sparquote bei den privaten Haushalten.

Laut dem Bankenverband sei dieser massive Anstieg des Sparens ist ein Corona-Sondereffekt. Ausgefallene Urlaubsreisen und verschobene Autokäufe würden nur allmählich nachgeholt. Auch in 2021 dürfte die Sparquote noch erhöht bleiben und erst danach wieder auf rund 11 Prozent zurückgehen, so der BVR. Und der Verband bestätigt unsere These, dass die Menschen bei ausbleibenden Zinsen einfach mehr Geld auf die Hohe Kante packen, als Ausgleich. Zitat BVR:

Die Sparquote sei in Deutschland im internationalen Vergleich in den vergangenen Jahren vergleichsweise hoch und stabil geblieben, so der BVR. Martin: „Die Sparkultur ist in Deutschland fest verankert.“ Die historisch niedrigen Zinsen senkten die Sparanreize, erhöhten aber wegen des fehlenden Zinseszinseffekts das für ein Vorsorgeziel nötige Sparvolumen. Ein nachlassendes Sparen war in den vergangenen Jahren allerdings bei Sparern mit niedrigen Einkommen festzustellen.

Der deutsche Michel bleibt Sparbuch-Liebhaber, und kann mit der Börse nach wie vor kaum etwas anfangen. Dies kann man aus den folgenden Aussagen des BVR herauslesen:

Die Deutschen seien bei der Geldanlage weiterhin risikoscheu. Dies zeigten die vorliegenden Zahlen zur Geldvermögensbildung der Bundesbank. Im Zeitraum vom zweiten Quartal 2019 bis zum ersten Quartal 2020 hätten die privaten Haushalte 282 Milliarden Euro neues Geldvermögen gebildet. Dieser Betrag ergebe sich im Wesentlichen aus dem Sparen zuzüglich der Netto-Kreditaufnahme und abzüglich der Sachinvestitionen, hauptsächlich in Form des Wohnungsbaus. Mit 49 Prozent sei fast die Hälfte der Geldvermögensbildung in Form von Bargeld und Bankeinlagen geflossen, sehr hoch liege mit 28 Prozent auch der Anteil des Versicherungssparens.

Der Anteil des Wertpapiersparens, wozu neben Investmentfonds, Aktien und an anderen Anteilsrechten auch Schuldverschreibungen zählen, habe bei 23 Prozent gelegen. Wertpapiere hätten als Anlageform zuletzt etwas an Bedeutung gewonnen, im internationalen Vergleich sei ihr Anteil aber ausbaufähig. Beispielsweise liege der Anteil der Wertpapieranlage in Schweden und Finnland bei rund 50 Prozent. Martin: „Mit einer stärkeren Geldanlage in Investmentfonds und Aktien können Sparer höhere Renditechancen bei überschaubaren Risiken erreichen, wenn grundlegende Anlageprinzipien eingehalten werden.“ Hierzu zählt eine breite Streuung der Investments, wie sie über Investmentfonds erreicht werden kann, eine langfristige Anlageperspektive und ausreichende Liquiditätspolster für den Fall unvorhergesehener Ausgabenotwendigkeiten.

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Einzelhandelsumsätze: Krise vorbei – nur Bekleidungsgeschäfte haben ein Problem

Claudio Kummerfeld

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Frau mit Einkaufstaschen

Erst vorgestern berichteten wir über das veränderte Konsumverhalten der Deutschen im Zuge der Coronakrise. Die Menschen würden den Rotstift zuerst bei Urlaub, Bekleidung oder Schmuck ansetzen. Und diese Erkenntnis, gewonnen aus Umfragedaten von Creditreform, erkennt man auch in den heute veröffentlichten Einzelhandelsumsätzen vom Statistischen Bundesamt für den Monat August. Noch nicht wieder auf dem Vorjahresniveau sind demnach nämlich die Einzelhandelsumsätze in den Bereichen Textilien, Bekleidung, Schuhe, Lederwaren, sowie der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (zum Beispiel Waren- und Kaufhäuser) mit real -10,1 % und -2,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat.

Aber abgesehen davon sind die gesamten Einzelhandelsumsätze im Vergleich zu Februar und auch im Jahresvergleich zu August 2019 inzwischen wieder höher! Damit kann man also sagen: Die Menschen konsumieren wieder mehr als vor der Krise, von daher ist die Konsum-Angst offenbar verflogen – nur das Konsumverhalten hat sich verschoben, zum Beispiel von Bekleidung hin zu Wohnungseinrichtung. Deutlich zugenommen hat auch der Handel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf mit einem realen Plus von 8,1 Prozent.

Die gesamten Einzelhandelsumsätze sind im August im Jahresvergleich um 3,7 Prozent gestiegen (der August 2019 hatte sogar einen Verkaufstag mehr), und im Monatsvergleich um 3,1 Prozent. Hier weitere Details der Statistiker im Wortlaut:

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im August 2020 real 2,6 % und nominal 5,4 % mehr um als im August 2019. Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten real 2,9 % und nominal 5,6 % über dem des Vorjahresmonats. Der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln (wie zum Beispiel der Facheinzelhandel mit Obst und Gemüse, Fleisch, Backwaren oder Getränken) setzte im entsprechenden Vergleich real 0,3 % und nominal 3,7 % mehr um. Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln stiegen die Umsätze im August 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat real um 4,5 % und nominal um 5,4 %. Das größte Umsatzplus zum Vorjahresmonat mit real 23,0 % und nominal 24,4 % erzielte der Internet- und Versandhandel.

Grafik zeigt Details der Einzelhandelsumsätze im August

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Das ist die erfolgreichste deutsche Anlegerin – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern ist Beate Sander mit 82 Jahren einem Krebsleiden erlegen. Hierzulande wurde sie bekannt als die „Börsen-Oma“, die in den 90er-Jahren völlig unbeleckt an die Börse startete und aus 60.000 DM weit über 2 Millionen Euro machte. Sie gilt zu Recht als die erfolgreichste Privatanlegerin Deutschlands.

Dabei war ihr der Börsenerfolg definitiv nicht in die Wiege gelegt. Sie wuchs in Rostock auf und hat im Arbeiter- und Bauernstaat sicherlich nicht viel über den freien Markt gelernt. Als Jugendliche kam sie nach Süddeutschland und schlug dort eine Laufbahn als Realschullehrerin ein.

Im Alter von 60 Jahren hat sie dann ihrem Leben eine Wende gegeben und wurde Börsianerin, ohne dabei ihre Aufgaben als Pädagogin zu vernachlässigen. Ich wiederhole mich, ihrem Sohn hinterlässt sie nun ein Depotvermögen von weit über 2 Millionen Euro. Daneben setzte sie sich erfolgreich für die Aktienkultur in Deutschland ein, schrieb einige Börsenratgeber und verfasste regelmäßig Börsen-Kolumnen etwa in der Bild-Zeitung.

Ihre Erfolgsformel: Kaufen, wenn die Welt vermeintlich untergeht

Was war ihr Erfolgsrezept? Frau Sander pflegte einen offensiven Anlagestil und war in besonderem Maße an Technologie und Innovation interessiert. Gewissermaßen war das Silicon Valley ihre zweite Heimat. Daneben zeichnete sie sich durch einen streng antizyklischen Ansatz aus. So nutzte sie die Finanzkrise bzw. den Börsen-Crash von 2008, um ihr Depot nochmals auszubauen. Sie hat damals, als viele Anleger…..

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