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„Too Big to Jail“ – die globale Mega-Bank, die sich aus allen Problemen freikaufen kann

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Schon mal was gehört von der „Hongkong & Shanghai Banking Corporation“? Einige wenige Menschen kennen sie als „HSBC“ bekannt, aber die allermeisten Menschen hierzulande kennen sie gar nicht. Weltweit ist sie die Nummer 9, und in Europa die Nummer 1. In Deutschland hatte man sich den ehrwürdigen Namen „Trinkaus & Burkhardt“ in Düsseldorf einverleibt, und firmiert seitdem als „HSBC Deutschland“ in Düsseldorf. Hierzulande ist die Bank nicht im Bewusstsein der breiten Masse, weil sie nicht als Privatkundenbank in Erscheinung tritt.

Aber europaweit und im globalen Maßstab ist sie die graue Eminenz der Banken, wird aber in Presseberichten nie in erster Reihe erwähnt, wenn es um Probleme im Finanzsystem geht. Gegründet in Asien und mit Zentrale in London ist die Bank eine Brücke zwischen Asien und Europa. Sie war an allen großen Finanzskandalen beteiligt, und kann sich stets mit Geldzahlungen aus Problemen freikaufen.

Die folgende ausführliche Dokumentation beleuchtet die Machenschaften der Bank ausführlich. Es geht um Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Korruption, und um massive politische Einflussnahme sowie die Verpflechtung mit der Politik in UK und China. Mit „Too Big to Jail“ spielt der Reportage-Titel an auf den Spruch „Too Big to fail“ oder auf deutsch „zu groß um sie fallen zu lassen“. Die HSBC scheint zu gut vernetzt und zu stark zu sein, als dass Top-Manager für kriminelle Aktivitäten ins Gefängnis wandern, oder dass die Bank in einzelnen Ländern ihre Banklizenz verliert.

Die Reportage ist absolut sehenswert, also bitte komplett anschauen!


Die HSBC-Zentrale in London. Foto: Danesman1 (CC BY-SA 3.0) – Ausschnitt aus Originalfoto

3 Kommentare

3 Comments

  1. frank

    20. September 2018 11:21 at 11:21

    Danke für den Hinweis auf die Doku. Ich würde mir aber etwas kritische Distanz von fmw wünschen. ARTE und andere ÖR-Dokus sind doch oft sehr einseitig, wirtschaftsfeindlich und sehr rot angehaucht…

  2. Friedrich Schmidt

    20. September 2018 12:39 at 12:39

    „Too big to jail!“ Wunderbar, herrlich! Sapienti sat! …möchte man sagen.
    Aber wo gibt es noch heute jene Spezies im Zeitalter der politisch bewusst dumm gehaltenen Massen des oder der „Sapientes“?
    Wir müssen uns mit einem angeblich demokratisch notwendigen, aber auch extrem gefährlichen Ersatz begnügen.
    Ich meine, jene von unserer (fast unmerklich gelenkten) Presse bewusst manipulierte politische unwissende (Stimmvieh) Mehrheit. Um sie als solche nicht jäh zu enttarnen, wird sie von allen Politikern hofiert, weil sie ja als angeblich „honoriger“ Teil unserer hier praktizierten „Demokratie“ „alternativlos“ wären.
    Hierzu hätte jeder gebildete Lateiner als „homo sapiens“ nur noch die Worte „sancta simplizitas“ übrig gehabt.
    Unser (wahrscheinlich deshalb inzwischen heimlich abgesetzter) Nationaldichter Friedrich Schiller hat hierfür die Worte gefunden: „Mehrheit??? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unfug! Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen. Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen.
    …. und mit dem Satz geschlossen Denn es wird untergehen früh oder spat das Volk, wo Mehrheit regieret und Unverstand entscheidet!“ Sapienti sat!

  3. sabine

    20. September 2018 13:11 at 13:11

    HSBC ist überall.
    a) Wenn ein Autohersteller Rechnungen nicht bezahlt, nur weil er nicht will, auch wenn sie längst fällig ist und er versprochen hatte, bis x zu zahlen, dann ist er genauso asozial.
    b) Früher gingen Geschäfte per Handschlag. Der Kunde hat sich bemüht, wie verabredet zu zahlen und mußte nicht per Rechtsanwalt gezwungen werden. Heute zahlen nur noch extrem wenige, wenn es vereinbart ist, sondern nur noch, wenn es nicht mehr anders geht.
    Genauso Prevent: VW hat sich nicht an den Deal gehalten und dachte, er ist so groß, daß er den Lieferanten an die Wand drücken kann. Gott sei Dank hat Prevent widerstanden!
    c) Leider kommt es heute oft vor, daß man im Job gezwungen wird, schlecht zu sein, sonst fliegt man. Allein das LOPEZ-System, welches in Seminaren gezeigt wird, ist absolut unterirdisch. „Alles ist erlaubt.“ Die Nazis (braunen Sozialisten) sind auch nicht anders. Falls jemand der Vergleich zu hart ist, soll er sich das Lopez-Einkaussystem mal erklären lassen. Lügen, täuschen, verzögern, hinhalten, über den Tisch ziehen ist nicht nur erlaubt, sondern gefordert. Laut unserem Seminarleiter sit das System sogar in allen Branchen, auch Lebensmittel.

    Genau das wird bei Banken nicht anders sein.

    Dagegen steht das 1000mal bessere Toyota-System – führend im asiatischen Raum. Man macht Deals und trifft sich sehr oft zu Meetings, um Verbesserungen zu finden. Falls ein Lieferant eine findet, wird er belohnt!

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Türkische Waffengeschäfte mit Russland – Trumps Reaktionen und wieder muss Deutschland bangen

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Das Sanktionskarussell dreht sich immer weiter. Die amerikanisch-türkischen Beziehungen stehen bekanntlich nicht zum Besten. Aber gerade jetzt droht sich ein echter Handelsstreit zwischen den beiden Ländern zu entwickeln, der auch andere Nationen in Mitleidenschaft ziehen könnte.

Das Waffengeschäft der Türkei mit Russland

Obwohl die USA Präsident Erdogan davor gewarnt haben ein russisches Luftabwehr-Waffensystem zu erwerben, scheint die Türkei bereits „Nägel mit Köpfen“ gemacht zu haben. „Wir haben sie längst gekauft“, wie der türkische Staatschef erst kürzlich behauptete. Es handelt sich dabei um russische Boden-Luft-Raketen des Typs S-400. Dies wäre ein Verstoß gegen das CAATSE-Gesetz, welches, wie gegen den Iran angewendet, Sanktionen gegen das Land am Bosporus zur Folge hätte.

Die Strafmaßnahmen mit ihrer fatalen Streuwirkung

Sollten die USA zu solchen Maßnahmen greifen, wären sofort Länder betroffen, die Geschäfte mit der Türkei machen. Wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sofort berechnete, ginge es im Falle Deutschlands um ein Geschäft von 30 Milliarden Euro, also um Summen, die weitaus bedeutsamer wären als die, die mit dem Iran erzielt würden.

Deutsche Firmen haben nach DIHK-Angaben in der Türkei einen Kapitalstock von rund zehn Milliarden Euro aufgebaut, mit mehr als 130 000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 31,1 Milliarden Euro (2017). Die Firma Bosch hat allein 17 000 Mitarbeiter in der Türkei, dazu beträfen die Sanktionen Großkonzerne wie Siemens und viele Mittelständler wie Schmitz Cargobull, Jungheinrich, Hymer und viele andere. Insgesamt soll es sich um 7000 deutsche Firmen handeln. Das Ganze hat natürlich noch einen militärischen Hintergrund, denn die USA drohen der Türkei mit dem Ausschluss aus dem Rüstungsprogramm für das Tarnkappen-Kampfflugzeug F-35. Maschinen, die bereits gekauft sind, aber noch nicht ausgeliefert wurden.

Fazit

Egal wie man die militärischen und strategischen Beweggründe einschätzt, es zeigt wieder einmal die Dimensionen des globalisierten Welthandels. Sollte es zu Sanktionen kommen, wäre erneut der Ex-Exportweltmeister Deutschland betroffen. Wie würde die deutsche Wirtschaft im Verhältnis zu den USA reagieren? „You can make an educated guess!“

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Trading Day 2019 am 21. Juni

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Verpassen Sie nicht das Online-Trading Event dieses Sommers: Ein ganzer Nachmittag mit Top-Tradern, die Sie mit auf ihre Trading-Reise nehmen. Mit dabei sind bekannte Namen wie Jochen Schmidt, André Stagge, Samir Boyardan sowie das Trading-Team der ATT Trading School aus Österreich.

Die komplette Agenda finden Sie unter folgendem Link: Agenda – Trading Day 2019

Trading – Der Traum vom schnellen Geld

Dieser Wunschgedanke begleitet viele Anleger tagtäglich bei ihren Aktivitäten an den Finanzmärkten. Aus diversen Gründen zerplatzt dieser Traum meist sehr schnell. Wie schaffen es Trader also, Gewinne zu erzielen? Wie bereiten Sie sich aufs Trading vor und wie agieren sie generell an den Märkten?

Auf diese Fragen gibt es keine Nonplusultra-Antwort. Zudem agieren Top-Trader je nach ihren eigenen Vorstellungen und Gewohnheiten: Der Daytrader handelt in einem kurzen Zeitfenster und sammelt Profite, der Chart-Tool-Trader nutzt Indikatoren, und wenn dann noch die Markttechnik ins Spiel kommt, könnte es für den einen oder anderen zu kompliziert werden.

Blicken Sie Top-Tradern online über die Schulter

Am Freitag, den 21. Juni 2019, veranstaltet XTB den Trading Day 2019. Ab 14:00 Uhr können Sie in insgesamt vier Einzel-Sessions diverse Top-Trader LIVE in Aktion erleben.
Nachfolgend eine Übersicht:

14:00 Uhr
Thema: Traden wie ein Portfoliomanager
Referent: André Stagge

15:00 Uhr
Thema: Chart-Tool-Trading in der xStation 5
Referent: Samir Boyardan

16:00 Uhr
Thema: Intraday-Trading nach markttechnischem Ansatz
Referent: Jochen Schmidt

17:00 Uhr
Thema: Wie denken und handeln professionelle Trader?
Referent: Ali Taghikhan, Stefan Koblitz, Dominik Müller (ATT Trading School)

Die Anmeldung sowie die Teilnahme sind kostenfrei. Eine einmalige Anmeldung ist ausreichend, um am gesamten Trading Day 2019 teilzunehmen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von XTB: Trading Day 2019

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Boris Johnson Favorit – Pfund mit merkwürdiger Ruhe

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Gestern haben die Tories parteiintern eine erste Abstimmungsrunde abgehalten. Wer soll neuer Parteichef und damit auch neuer Premier von Großbritannien werden? Der Brexit-Hardliner Boris Johnson erzielte gestern mit 114 von 313 Stimmen mit weitem Abstand das beste Ergebnis. Der zweitbeste Kandidat nach Johnson hatte nur 43 Stimmen. 3 Bewerber schieden gestern bereits aus dem Partei-Auswahlverfahren aus, und 7 Kandidaten verbleiben noch.

Boris Johnson
Boris Johnson. Foto: EU2017EE Estonian Presidency – CC BY 2.0

Boris Johnson im Fokus

Es braucht nun also schon ein großes Wunder, damit die Tories NICHT Boris Johnson zu ihrem neuen Chef machen. Der Prozess wird sich aus formalen Gründen noch bis Juli hinziehen. Bis Ende Juli sollen dann alle 160.000 Parteimitglieder in einer Stichwahl abstimmen zwischen den beiden besten verbliebenen Kandidaten. Aus Sicht der EU-Befürworter auf der Insel besteht eigentlich nur noch die Hoffnung, dass sich alle Gegner von Boris Johnson in der Partei irgendwie hinter einem Kandidaten versammeln, der EU-freundlich eingestellt ist.

Am Mittwoch schrieben wir bereits über (nach unserer Meinung) wertlose Aussagen von Boris Johnson. Er versuchte klar zu machen, dass er ein besseres Ergebnis in Brüssel verhandeln könne als Theresa May. Und das sagte er, während kurz zuvor Jean-Claude Juncker mehr als klar gemacht hatte, dass die EU nicht neu verhandeln wird.


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Die britischen Aktien reagieren aktuell leicht negativ mit -35 auf 7337 Punkte im FTSE100. Das britische Pfund ist seit gestern Abend gegen den US-Dollar von 1,2685 auf aktuell 1,2658 gefallen. Somit reagiert der britische Kapitalmarkt de facto gar nicht geschockt darauf, dass der Grantler und Dampf-Plauderer Boris Johnson sehr wahrscheinlich bald den Brexit für UK durchführen wird.

Woher kommt die Gelassenheit? Wir verstehen es nicht. Schon seit Monaten treibt uns dieses Thema um. Die Briten vertrödeln immer mehr Zeit. Die EU gewährte zeitliche Aufschübe. Und man darf stark annehmen, dass die aktuelle Frist bis Oktober nun wirklich die aller, allerletzte Fristverlängerung war. Aber man sieht ja. Auch dieses Mal haben die Briten alle Zeit der Welt. Wir vermuten einfach mal, dass im britischen Pfund noch einiges an Abwärtspotenzial steckt, welches erst dann gehoben wird, wenn der Markt den Ernst der Lage irgendwann mal realisiert. Das soll natürlich keine Handelsempfehlung sein!

Pfund vs USD seit September 2018 - Boris Johnson im Fokus
Im Großen Bild ist das Pfund vs USD (seit September 2018) zwar am Fallen. Aber seit einigen Tagen zeigt der Chart trotz dramatischer politischer Lage in London eher einen Seitwärtstrend.

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Eine interessante Woche steht bevor – Notenbanken und Einkaufsmanagerindizes im Fokus

Da sich die Weltwirtschaft erkennbar in einer Phase der Abkühlung befindet, nicht zuletzt initiiert durch den endlosen Zollkrieg der beiden Führungsmächte, ist man an zwei Entwicklungen besonders interessiert. Was machen die großen Notenbanken angesichts der Bedrohungslage und gibt es weitere Aufschlüsse durch die Einkaufsmanagerindizes in wichtigen Ländern? Diese gelten als Frühindikatoren, die Hinweise liefern können. Über beide wird in dieser Woche diskutiert werden.

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In punkto Notenbanken:

Am Montag beginnt in Sintra/Portugal die Notenbankenkonferenz der EZB mit der Einführungsrede von Chef Mario Draghi.
Am Mittwoch endet die Sitzung der US-Notenbank mit möglichen Hinweisen auf die weitere Zinspolitik.
Am Donnerstag findet nicht nur die Notenbanksitzung der Bank of England statt, es kommt auch in Japan zum Treffen der Notenbank. Die BoJ fasst Entschlüsse über die künftige Geldpolitik nach einem Rückgang der japanischen Exporte nach China, den fünften Monat in Folge.

 

Und die Konjunkturdaten?

Am Dienstag gibt es den ZEW-Index mit den Konjunkturerwartungen und eine Konjunkturvorschau des Ifo-Instituts für die Jahre 2019 und 2020.
Am Freitag kommen die sehr beachteten Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor für die Länder Deutschland und Frankreich.

Nicht zu vergessen den dreifachen Hexensabbat, den Verfall von Futures und Optionen auf Aktien und Indizes am dritten Freitag im Monat Juni.

Also reichlich Stoff für die Märkte zur Spekulation vor dem großen Event, eine Woche später, dem G20-Gipfel in Osaka/Japan.

 

Ökonomen-Barometer an der Wachstumsschwelle von 50 Punkten – aber die Institute rechnen mit keiner Rezession für Deutschland

Man könnte fast vermuten, dass das Wort Rezession bei den Wirtschaftsinstituten auf einem Index steht. Obwohl sich die Wachstumsindikatoren für die deutsche Wirtschaft nach wie vor weiter eintrüben, rechnet keiner mit einer Schrumpfung.

 

Die Indikationen im Sinkflug

Ob IWF, Ifo-Institut, Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW), Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IW) oder die Bundesregierung, seit fast einem Jahr befinden sich alle Prognosestellen in einem Abwertungswettlauf für das deutsche Wirtschaftswachstum – von anfänglichen zwei Prozent auf derzeit etwa 0,5 Prozent. Aber von Rezession will keiner etwas wissen. Eine aktuelle Umfrage eines Ökonomen-Barometers für den Monat Juni erbrachte gerade noch einen Wert von 50 Punkten, also praktisch dem Nullwachstum, ein Rückgang von vier Punkten zum Vormonat. Besonders bedenklich ist der Rückgang der Erwartungen für die nächsten 12 Monate um neun Punkte auf rezessive 42,6 Punkte.

 

Bau und Dienstleistungen sollen es richten

Bei einer Fahrt durch die Lande wird es vielerorts ersichtlich.

2018 erzielte das Baugewerbe einen Auftragseingang von 79,5 Milliarden Euro – der höchste Wert seit 24 Jahren. Viele Unternehmen sind derzeit sogar stärker ausgelastet als während des großen Baubooms nach der Wiedervereinigung in den 90er-Jahren.

Deshalb rechnen auch die fünf großen Wirtschaftsforschungsinstitute für die kommenden zwei Jahre mit Wachstumsraten, die das BIP-Wachstum deutlich übersteigen. So sollen die Bauinvestitionen 2019 zwischen 2,9 und 3,1 Prozent steigen.

Dazu kommt noch der starke Dienstleistungssektor in Deutschland (seit Monaten steht der Einkaufsmanagerindex auf starken 55 Punkten), eine niedrige Arbeitslosenquote und eine starke Verbraucherstimmung (GfK) mit nach wie vor über 10 Punkten.

Aber es gibt eine Entwicklung, die Deutschlands Ökonomie insgesamt in die Schrumpfung zwingen könnte.

 

Automobilindustrie vor „Super-Rezession“?

Ausgerechnet in Deutschlands Schlüsselindustrie, der Automobilbranche, stehen die Zeichen auf Sturm. Die Gefahr geht von China aus, wo der Neuwagenverkauf im Mai den zwölften Monat in Folge zurückgegangen ist. In früheren Jahren hatte die Nachfrage der chinesischen Konsumenten noch ein Viertel der weltweiten Autoproduktion vom Markt aufgesaugt. Allein VW verkaufte 4 seiner 10 Millionen Fahrzeuge in China.

Nach Berechnungen des Forschungsinstituts CAR der Universität Duisburg weisen 12 der 15 größten Automärkte der Welt sinkende Verkaufszahlen auf.

Der weltweite Absatz neuer Autos werde dieses Jahr um gut fünf Prozent auf 79,5 Millionen Stück sinken, ein Rückgang der größer werden könnte, als in der Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009, so der Leiter des Instituts.

Zum Vergleich: Nach der Lehman-Pleite 2008 waren die Verkäufe nur um 3,6 Prozent zurückgegangen. Bisher konnten die deutschen Autobauer die Krise durch Verkäufe in den Rest der Welt noch ausgleichen, aber eine Schrumpfung des Automarktes in China um 10 Prozent in diesem Jahr ist schon ein Pfund, zumal man die Kapazitäten im Reich der Mitte erst stark ausgebaut hat.

Dazu kommen noch die starken Investitionen in die neue Antriebstechnik, die höheren Abgasvorschriften, und vieles mehr.

Bald kommen die Absatzzahlen für das Quartal Q2, mit den entsprechenden „Outlooks“.

 

Fazit

Verzweifelter Optimismus an der Ökonomenfront, könnte man meinen. Nach wie vor sinken die Aussichten für die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt und immer noch bilden eine boomende Baukultur, der starke Dienstleistungssektor und eine niedrige Arbeitslosigkeit ein Bollwerk für den abstürzenden Industriesektor.

Deutschland kann ja noch die Kurve kriegen mit einer Stabilisierung des Wachstums, aber es darf halt das nicht passieren, worüber wir schon x-fach berichtet haben. Eine weitere Abschwächung des Welthandels infolge der Eskalation im Handelsstreit, ein ungeordneter Brexit und nicht zuletzt doch noch die Einführung von weiteren US-Zöllen gegenüber der EU. Dann wird das eintreten, was in den letzten Jahrzehnten Usus war: Die führenden Wirtschaftsinstitute konnten eine Rezession noch nie richtig vorhersagen.

Lufthansa mit Gewinnwarnung – Aktie -7%

Die Lufthansa-Aktie notiert aktuell vorbörslich mit -7%. Das liegt an der gestern veröffentlichten Gewinnwarnung. Der operative Gewinn für 2019 solle statt bisher 2,4-3,0 jetzt bei 2,0-2,4 Milliarden Euro liegen. Gravierend: Offenbar ist der Preisdruck bei den Billigfliegern so stark, dass die Lufthansa-Billigtochter Eurowings kräftig in Mitleidenschaft gezogen wird.

Hier die Lufthansa im Wortlaut:

Der Preisverfall im Europaverkehr, der durch marktweite Überkapazitäten und aggressiv wachsende Billigkonkurrenten ausgelöst wurde, übt Druck auf die Durchschnittserlöse auf der Kurzstrecke aus. Der Konzern passt deshalb seinen Finanzausblick für das Jahr 2019 an. Die Netzwerk Airlines werden im Jahr 2019 voraussichtlich eine Adjusted EBIT1 Marge zwischen 7 und 9 Prozent erreichen. Bei Eurowings geht der Konzern von einer Adjusted EBIT Marge zwischen -4 und -6 Prozent aus. Unter der Annahme eines Umsatzwachstums im niedrigen einstelligen Prozentbereich wird die Adjusted EBIT Marge des Konzerns damit zwischen 5,5 und 6,5 Prozent liegen. Dies entspricht voraussichtlich einem Adjusted EBIT für den Konzern zwischen 2,0 und 2,4 Milliarden Euro. Der Konzern wird außerdem wegen einer Änderung der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs im Zwischenbericht zum 30. Juni 2019 eine Rückstellung für ein steuerrechtliches Risiko in Höhe von 340 Millionen Euro bilden.

Lufthansa
Foto: Lufthansa AG

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Dax-Signal machte am Freitag 140 Punkte Gewinn (Wochenergebnis: +239 Punkte)

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Ebenso wie Donnerstag konnte das Dax-Signal (hier gratis einsehbar) auch zum Wochenausklang knapp 100 Punkte Gewinn im ersten Trade realisieren. Der bereits am kurz nach Börsenstart einsetzende Abwärtstrend hielt bis um 14:00 Uhr Serverzeit an. Die darauffolgende Aufwärtsbewegung führte zu weiteren 42 Punkten. In der Summe ein sehr guter Handelstag.

Achtung: Das Dax-Signal wir heute durch die neue Version ersetzt – auch wechseln wir nun zur Handelsplattform von Markets.com.

Die Signale lassen sich übrigens am einfachsten mit CFD´s umsetzen – sichern Sie sich noch heute Sonderkonditionen (DAX-Handel ohne An- und Verkaufsgebühren) bei einem der größten CFD-Broker auf https://www.trading-house.de/markets/?ref=Finanzmarktwelt&ref2=finmktwlt

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Kurze Zeiteinheiten ermöglichen das schnelle Erkennen von Trendwechseln.

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Dax-Signal

Die trading-house Börsenakademie ist ist Sponsor und Herausgeber des Dax-Signals.

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Wichtigste Wochen des Jahres! Videoausblick

Viele Analysten sprechen von den zwei wichtigsten Wochen des Jahres für die Märkte, die nun anstehen: erstens vor allem wegen der Fed (Entscheidung am Mittwoch), und zweitens wegen des G-20-Gipfels (Ende des Monats in Japan). Die alles entscheidende Frage dürfte sein, ob die Fed wieder auf das Quengeln der Märkte reagiert – wie zuletzt mit der Absage weiterer Zinsanhebungen und dem Ende der Bilanzreduzierung. Dabei sollte man nicht vergessen, dass vor allem die Aktienmärkte glaubten, in einem „goldilock-Szenario“ zu sein und die schwächer werdenden US-Konjunkturdaten völlig ignorierten, nun aber offenkundig den Untergang der US-Wirtschaft erwarten, weswegen die Fed nun in rascher Folge die Zinsen senken müsse. Die Fed aber sieht die US-Konjunktur wohl weniger pessimistisch..

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Marktüberblick zum Wochenende: Glaubt die Börse dem US-Militär nicht?

Das aktuell beherrschende Thema an der Börse ist der Angriff auf zwei Öltanker im Golf von Oman. Wer war es, was ist da passiert? Die USA haben ziemlich schnell ein Video hervorgezaubert, auf dem angeblich zu sehen sei, wie iranische Soldaten auf einem Schnellboot eine Haftmine von einem Öltanker entfernen, weil sie nicht explodiert war. Aber den späteren erfolgreichen Angriff auf den Öltanker zeigt das Video nicht. Ob es der Iran war? Vielleicht ja, vielleicht nein. Oder vielleicht auch iranische Kommandeure, die auf eigene Faust handeln?

Wie auch immer. Wenn man sich heute die Marktreaktionen anschaut, dann darf die Frage erlaubt sein: Glaub die Börse dem US-Militär nicht? Glaubt man an ein Fake-Video? Oder ist den meisten einfach klar, dass dieses Video ja nun mal keinerlei Angriff auf den Öltanker zeigt, und dass es von daher keinen Beweis für einen Angriff durch den Iran gibt? Wir halten uns bei einer konkreten Bewertung raus, und können nur Fragen stellen. Das Problem für die USA ist wohl, dass ihre Seriosität in Sachen Beweislieferung seit den Fake-Beweisen für den Irak-Krieg im Jahr 2003 im Eimer ist.

Der Aktienmarkt jedenfalls reagierte von gestern bis heute überhaupt nicht ängstlich auf diese mögliche Krise. Der Dow ist seit gestern früh bis jetzt um 70 Punkte gestiegen, der Dax notiert exakt +-0 seit Bekanntwerden der „Tanker-Krise“. Im folgenden Chart haben wir Dax und Dow übereinander gelegt und das Bekanntwerden der Angriffe eingekreist.

Dax und Dow

Und der Devisenmarkt? Im folgenden Chart schauen wir mal auf Euro vs USD. Links eingekreist haben wir eine winzige, ganz kurze Reaktion zum Tanker-Angriff. Sie ist aber eigentlich nicht mal erwähnenswert. Denn danach lief EURUSD mehr als 24 Stunden fast seitwärts. Erst heute (Pfeile) kam durch die Konjunkturdaten in den USA ein klein wenig Bewegung in den Markt, und der Dollar wertete gegen den Euro ein wenig auf.

Euro vs USD

Und sonst? Die Zeichen für eine Konjunktureintrübung mehren sich. Russland hat heute seinen Leitzins gesenkt, und will wohl bald weiter senken. Der Grund: Die Wirtschaft laufe schwächer als bislang gedacht. Die Internationale Energie-Agentur spricht heute von nachlassender Öl-Nachfrage. Dass die Institutionellen Anleger auch eine weitere Verschlechterung der Konjunktur erwarten, sehen wir am Ehesten im Anleihemarkt. Die extrem wichtige und auch international stark beachtete deutsche Bundesanleihe (10 Jahre Laufzeit) weist heute eine weiter fallende Rendite auf. Sie fiel heute im Tief auf -0,269%. Einfach unglaublich. Zum Jahresanfang 2019 lag die Rendite noch mit 0,25% im Plus.

Rendite 10 Jahre Bund

Gold

Wohl die Kombination aus dem Konjunkturabschwung, Handelskrieg und den Tanker-Angriffen lässt Gold spürbar steigen. Viele Analysten sind der Meinung, dass mehr Potenzial auf der Aufwärtsseite vorhanden ist. Wie wir es heute früh schon sagten. Nach dem Überschreiten des Hochpunkts bei 1.346 Dollar aus Februar ist der Weg charttechnisch nach oben erstmal frei. Heute stieg Gold bis auf 1.358 Dollar. Bis jetzt kam es wieder zurück auf 1.348 Dollar. Also: Die Flucht in die Sicherheit ist im Gold erkennbar, aber aktuell hat die Angst auch wieder abgenommen. Aber Handelskrieg, Tanker und Co bieten wohl auch nächste Woche die Möglichkeit für einen steigenden Goldpreis.


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Gold

Öl

Und das liebe Öl? Wenigstens hier hat man den USA geglaubt, und jagt den Ölpreis gnadenlos nach oben, weil ein Krieg zwischen Saudis und USA gegen den Iran bevor steht? Offensichtlich glauben auch die Termintrader am Ölmarkt nicht so richtig an die große Kriegsangst für die Region. Zwar reagierte der Ölpreis gestern mit gut 2 Dollar nach oben. Im Chart haben wir den Anstieg eingezeichnet. Aber danach folgte bis jetzt erstmal eine Seitwärtsphase. Wie es weiter geht? Ganz schwer zu sagen. Natürlich kann die Lage weiter eskalieren, und Öl schießt weiter nach oben. Aber die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt eine kurze Halbwertzeit für solche Zwischenfälle. Möglich ist, dass sich der Ölmarkt in den nächsten Tagen wieder der globalen Konjunkturschwäche und der damit einhergehenden Nachfrageschwäche widmet. Das würde natürlich auf einen fallenden Ölpreis deuten.

Öl

Russland senkt Leitzins, stellt weitere Schritte in Aussicht

Die Russische Zentralbank hat heute den Leitzins von 7,75% auf 7,50% gesenkt. Der russische Rubel ist seit der Entscheidung sogar minimal gestiegen. USD vs Rubel sank nämlich von Von 64,41 auf 64,31. Also was ist hier los? Die Zentralbank sagt als Begleittext, dass der Rückgang der Inflation voran schreite. Und das Wirtschaftswachstum in Russland im 1. Halbjahr sei geringer als vorher erwartet. Auch sagt man heute klipp und klar, dass weitere Zinssenkungen in den nächsten Sitzungen möglich seien (hier der gesamte Text im Wortlaut).

Der IWF hatte Russland vor einigen Tagen dazu geraten die Zinsen zu senken. Es sei nun Zeit für diesen Schritt, so der IWF in seinen Aussagen. Von daher war die Senkung heute offenkundig keine Überraschung für die Märkte. Aber dass der Rubel trotz Ankündigung weiterer Zinssenkungen eher leicht steigt, als zu fallen – das ist schon bemerkenswert. Im Chart sieht man USD vs Rubel seit September 2018. In den letzten Monaten gab es eine nicht zu übersehende Range in einem Seitwärtstrend für das Währungspaar. In dieser Range ist man derzeit mitten drin.

Russland - USD vs Rubel

Zentralbank Russland
Russische Zentralbank in Moskau. Foto: Ludvig14 CC BY-SA 4.0

Internationale Energie-Agentur: Öl-Nachfrage rückt in den Fokus

Die Internationale Energie-Agentur hat heute ihren aktuellsten Ölmarktbericht veröffentlicht. Ausgerechnet heute, einen Tag nach den Vorfällen mit den Öltankern zwischen dem Oman und Iran. Bis vor Kurzem sei es nur um die Angebotsseite am Ölmarkt gegangen, als da wären Libyen, Iran, Venezuela, und die Fördermengenkürzung der OPEC. Diese Sichtweise habe Brent im April über 70 Dollar geschoben, so die IEA.

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Die aktuelle Tanker-Story hat die IEA in ihrem Bericht aber schon mit erwähnt. Aufgrund einer Angst vor Verknappung des Angebots (so unsere Klar-Formulierung der IEA-Aussagen) sei Öl gestern um 4% gestiegen. Die Themen auf der Angebotsseite seien aktuell nicht verschwunden. Aber jetzt liege der Fokus auf der Nachfrageseite, da die ökonomischen Indikatoren schwächeln würden (also tendenziell sinkende Öl-Nachfrage).

Im Mai habe die OECD (Mutterorganisation der IEA) eine Prognose für das globale BIP-Wachstum herausgegeben. 2019 sollen es +3,2% werden, weniger als in der vorigen Prognose. Das weltweite Wirtschaftswachstum sei auf die niedrigste Rate zurückgefallen sei der Finanzkrise vor zehn Jahren. Die Folgen für die Nachfrage nach Öl seien offenkundig, so die IEA. Das Wachstum in der globalen Öl-Nachfrage könne aber von vermutlich +1,2 Millionen Barrels pro Tag in 2019 auf +1,4 Millionen Barrels pro Tag in 2020 steigen. Hier einige Detailaussagen der IEA im Wortlaut zur Nachfrageseite:

The consequences for oil demand are becoming apparent. In 1Q19, growth was only 0.3 mb/d versus a very strong 1Q18, the lowest for any quarter since 4Q11. The main weakness was in OECD countries where demand fell by a significant 0.6 mb/d, spread across all regions. There were various factors: a warm winter in Japan, a slowdown in the petrochemicals industry in Europe, and tepid gasoline and diesel demand in the United States, with the worsening trade outlook a common theme across all regions. In contrast, the non-OECD world saw demand rise by 0.9 mb/d, although recent data for China suggest that growth in April was a lacklustre 0.2 mb/d. In 2Q19, we see global demand growth 0.1 mb/d lower than in last month’s Report. For now though, there is optimism that the latter part of this year and next year will see an improved economic picture. The OECD sees global GDP growth rebounding to 3.4% in 2020, assuming that trade disputes are resolved and confidence rebuilds.

Auch sagt die Internationale Energie-Agentur, dass es für die Angebotsseite schwierig sein werde die Nachfrage zielgenau zu treffen. Massenhaft zusätzliche Ölproduktion komme aus Nicht OPEC-Staaten auf den Markt. Alleine die USA würden im laufenden Jahr 90% des Zuwachses von 1,9 Millionen Barrels pro Tag ausmachen. Und wir wissen ja (unsere Anmerkung), dass die Fracker in den USA völlig unberechenbar sind. Es handelt sich um jede Menge kleine, mittelgroße und große Privatunternehmen, die anders als staatliche Ölkonzerne in anderen Ländern nicht von oben herab zu regulieren sind.

Heute hat die Internationale Energie-Agentur zum ersten Mal einen Öl-Ausblick für 2020 gegeben. Eine klare Botschaft für das Jahr 2020 sei, dass es viele Angebotssteigerungen außerhalb der OPEC geben werde, um ein wahrscheinliches Niveau der Nachfrage zu decken. Dies könne eine willkommene Nachricht für die Verbraucher und die allgemeine Gesundheit der derzeit anfälligen Weltwirtschaft sein, da sie den erheblichen Aufwärtsdruck auf die Ölpreise begrenzen werde.

Kurz-Fazit unsererseits: Die IEA sieht die Nachfrage-Seite schwächeln. Auf der Angebotsseite könnte es zu nicht kontrollierbaren zusätzlichen Mengen kommen. Also: Abwärts mit dem Ölpreis auf mittlere Sicht gesehen?

Aktuell: US-Verbraucherstimmung Uni Michigan

Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Juni) ist mit 97,9 leicht schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 98,1; Vormonat war 100,0).

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Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 112,5 (Prognose war 109,2; Vormonat war 110,0)

Die Konjunkturerwartung liegt bei 88,6 (Prognose war 92,0; Vormonat war 93,5)

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage betreut:

In early June, consumer sentiment reversed the May gain due to tariffs as well as slowing gains in employment. Some of the decline was due to expected tariffs on Mexican imports, which may be reversed in late June, but most of the concern was with the 25% tariffs on nearly half of all Chinese imports. Consumers responded by lowering growth prospects for the national economy, and as a consequence, reduced the expected gains in employment. Consumers anticipated an average long-term inflation rate of just 2.2%, the lowest rate the surveys have recorded since the question was introduced forty years ago. The sole component of the Sentiment Index that improved in early June was buying plans for large household durables. That improvement, however, was due to consumers favoring tariff induced buy-in-advance price rationales. In the past year, spontaneously unfavorable references to tariffs moved in tandem with unaided mentions of buy-in-advance rationales for household durables. Negative mentions of tariffs were spontaneously made by 40% of all consumers in early June, up from 21% in May and the prior high of 35% in July 2018; unaided references to buy-in-advance price rationales were mentioned in early June by 19%, up from 12% in May, and just below the 21% in March 2018 (when Trump first announced tariffs on home appliances). Overall, the data indicate that real personal consumption expenditures will advance by 2.5% in the year ahead.

Von Andreas Faessler – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50681126

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