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Trade der Woche: Exit im EUR/HUF + Performance TdW

Die Schliessung eines Trades, die anstehende Bundestagswahl und die Performance..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Ein Gastbeitrag von @KSchubert

Der Longtrade im EUR/HUF hat sich gut entwickelt und wir nutzen das heutige Negativmomentum, die Position voraussichtlich mit einem CRV von gut 1 zu schließen. Daher heute ganz kurz und schmerzlos folgende Tradeanweisung: Die Position wird unabhängig von ihrer Entwicklung im Laufe des Abends exakt 22Uhr geschlossen.


EUR/CHF

Vor der Bundestagswahl wird es von meiner Seite aus kein Swingtrade mehr im Forexbereich geben. (Vielleicht ergibt sich aber was bei den Commodities.)

Und so bietet sich die Gelegenheit, den TdW nach 6 abgeschlossenen Trades einmal Revue passieren zu lassen: 4 Verlusttrades stehen 2 Gewinntrades gegenüber.

Auf Basis einer vernünftigen Risikokontrolle von 1% Depotrisiko pro eingegangenem Trade ergibt sich damit eine (Negativ-)Rendite von -2 %.

Als ich die Kerzen-Kolumne startete und zusammen mit Herrn Fugmann auf die Idee kam, diese in losen Abständen erscheinende Kolumne mit einem „Trade der Woche“ zu garnieren, gab ich die Losung aus: Nach 10 Trades wird es eine positive Performance geben! Also: Seien Sie gespannt, wie die nächsten 4 Trades performen!

Haftungsausschluss
Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Gerd

    20. September 2017 00:59 at 00:59

    Schade für mich, dass Ihr Metier eher die Währungen und Rohstoffe sind und nicht der DAX. Ihre Kerzenmethode an sich gefällt mir sehr gut. Sie wirkt so wunderbar einfach nachzuvollziehen – auf Ihre Anweisungen hin.
    Wäre ich Währungsspekulant würde ich stramm mitmachen.

  2. Avatar

    Segler

    20. September 2017 12:38 at 12:38

    Hallo Gerd,
    Ich bin immer wieder fassungslos, warum fast alle immer auf diesen „blöden“ Dax starren und damit traden wollen.
    Der Dax ist einer der Märkte, in denen die meisten Anfänger und Markttechnik-Händler sich regelmässig blutige Nasen holen und wo sie am meisten Geld verlieren.
    Andersherum und sarkastisch formuliert:
    Der Dax ist für Profile Trader der ideale Markt, um in balance-Phasen die Leute abzuledern und deren Stops zu fischen. Also ..ich liiiebe den DAX !
    Warum blenden Sie andere Märkte aus, die wesentlich besser zum Handeln sind, weil sie oft in sauberen Trends laufen und mit dem Markttechnik-Ansatz hervorragend zu handeln sind ? Aus dem Stegreif könnte ich Ihnen zehn solcher Märkte nennen.
    Noch viel besser sind ungehebelte Techniken, indem man direkt Aktien handelt.
    Bin zwar kein grosser Freund davon, aber wer wirklich mit low budget, low cost und low skill traden will, der gucke mal beim Mario Lüddemann.
    Sein Prinzip ist denkbar simpel: Übergeordneten Markt mit übergeordnetem Trend hernehmen und die darin enthaltenen Aktien mit zunehmendem Trend in Trendrichtung handeln und Stopps simpel plazieren. Das funktioniert auf Dauer ziemlich gut.
    Er verbrämt das Thema zwar mit viel Brimborium, aber man kapiert es und kann damit Geld verdienen. Aber bitte bitte bitte nicht im DAX !
    Herrgottchen … immer dieser DAX…. Mein Tipp:
    Wenn schon Dax, dann spart Euch die Zeit und die vielen Trades und Eure Verluste und Euren Frust – gebt uns gleich Eure Kontonummer !

    • Avatar

      Gerd

      20. September 2017 13:04 at 13:04

      Warum?
      Gehen Sie mal zu Sparkasse und möchten Aktien An -und Verkaufen. Kein Problem. Sagen Sie mal, Sie möchten das mit Währungen machen!?

      Nun mache ich das zwar nicht über die Sparkasse, aber ich will sagen, es erscheint mir von der Abwicklung schon mal sehr viel komplizierter zu sein, die verschiedensten Dollar-Währungen zu handeln als einen einfach gestrickten DAX. Oder Yen und HUF oder sonstige „Exoten“.

      Und zum anderen will ich zumindest das Gefühl haben, dass ich einigermaßen fundamental weiß, was dahinter steckt. Obwohl mich dieses mein Gefühl, das vermeintliche Wissen, andauernd Lügen straft.

      • Avatar

        PK

        20. September 2017 13:39 at 13:39

        Gerd:
        Interactive Brokers und dort der FXTrader.

        • Avatar

          Segler

          21. September 2017 00:35 at 00:35

          Hallo PK,
          Das ist sicher ein gut gemeinter Rat.
          Aus der Sicht eines routinierten (Trading-)Piloten mag die Empfehlung logisch sein.
          Demjenigen der zwar guten Willens ist, aber bisher gemütlich mit dem SparkassenFahrrad unterwegs war, nützt sie wenig.
          Solange für ihn (den Gerd) nicht feststeht, dass er mit einem Flugzeug wirklich besser voran kommt, wird er kein Flugzeug haben wollen – geschweige denn die Mühsal einer Pilotenausbildung auf sich nehmen.
          Vom Schritt hin zur Instrumentenflugberechtigung (IFR Rating) ganz zu schweigen.
          Und das meine ich ganz und gar nicht überheblich.
          Meine Postings hier waren sozusagen als Einladung zu einem Rundflug gedacht. Um einen Eindruck zu vermitteln.
          Um Lust zu machen auf Selber-Fliegen-Wollen.
          Gleichwohl kann ich Gerd verstehen, wenn er gern und lieber auf dem Boden bleibt.
          Auch ich liebe es, zu Fuss zu gehen und auf Wanderungen die Schweizer Bergwelt zu erfahren. Oder mit dem Rad die deutschen Lande.
          In diesem Sinne grüsst nochmals Winnetou als Segler
          den Sitting Bull Gerd

          • Avatar

            PK

            21. September 2017 07:28 at 07:28

            Hallo Segler,
            um mal in Ihrer Bildsprache zu bleiben bleibt aber festzustellen, daß hier viele eben doch mit dem Flugzeug unterwegs sind, aber eben irgendein abgehalfterter überladener UL.
            Sprich – die zocken wie die Weltmeister, aber das ganze mit Instrumenten die von Anfang an sehr ungünstige Handelsbedingungen bieten.
            Die Börse ist so schon schwer genug, auch ohne daß da nochmal von Anfängerbrokern mit miesen Spreads und Ausführungen sowie Eigenhandel zum Nachteil des Kunden die Hand aufgehalten wird.

            Problem bei IB ist allerdings, daß man oft durch die geringen Gebühren und 1/10s Ausführungen in einen Rauschzustand kommt, der natürlich auch kontraproduktiv ist.
            Aber selbst wenn man einfach nur Aktien handelt ist IB einfach top.
            Sie wissen es ja selber, soweit ich weiss handeln Sie ja auch da.

      • Avatar

        Segler

        20. September 2017 17:50 at 17:50

        ÖÖhhmmm
        habe ich recht gelesen „Sparkasse“ ??
        Uhhh – jetzt wird einiges klar.
        Und Ihre Nasentücher kaufen Sie einzeln abgepackt in der Apotheke.
        Investieren, Handeln, Altersvorsorge über eine Sparkasse….
        Im Vergleich mit der Kommunikationstechnik wäre das die Benutzung von Rauchzeichen im Zeitalter des Internet.

        Gruss vom Segler an Sitting Bull
        :-)

        • Avatar

          Gerd

          21. September 2017 07:48 at 07:48

          Mönsch Segler, lies noch mal. Ich mache selbst nichts über die Sparkasse. Ich wollte damit nur ausdrücken, Aktienhandel ist vergleichsweise leicht. Und da fühle ich mich mehr zu Hause als im Währungsbreich.

          • Avatar

            Segler

            21. September 2017 08:32 at 08:32

            Guten Morgen @PK und @Gerd,

            Schnell hat man sich verlesen und verdacht.
            Mein „schnelles Denken“ hat den Twersky und den Kahnemann bestätigt, ist davongesprintet und mein „langsames Denken“ wurde gerade von Euch mit dem Fahrrrad überholt
            :-)
            Man sollte sich wirklich mal treffen.
            Wäre bestimmt nett und spannend zusammen.
            Schon an der sauberen Orthografie und Interpunktion erkennt man, dass man hier keine Anfänger unterwegs sind.
            Gruss und good trades

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Türkische Lira steigt weiter – Zinsen und US-Dollar helfen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Türkei Flagge

Die türkische Lira steigt dieser Tage immer weiter an. Zuletzt berichteten wir am Montag über die weiter steigende Inflation in der Türkei. Sie stieg von November auf Dezember von 14,03 Prozent auf 14,60 Prozent. Dennoch blieb die Lira robust. Und sie steigt bis heute weiter an. Dies liegt an der offenbar nachhaltigen Wirkung der letzten Zinsanhebung der türkischen Zentralbank vom 24. Dezember 2020. Insgesamt stieg der Leitzins in der Türkei seit dem 19. November von 10,25 Prozent auf satte 17 Prozent. Damit liegt er nun spürbar über der Inflationsrate.

Folglich werden Geldanlagen in der Türkei für ausländische Anleger wieder attraktiver. Und aktuelle Berichte zeigen, dass wirklich wieder Geld in die Türkei fließt. Dies stärkt natürlich die türkische Lira. Es gab im November und Dezember von ausländischen Finanzinstitutionen einen Zufluss in türkische Aktien und Anleihen in Höhe von 3,9 Milliarden Dollar.

Türkische Lira wertet seit November auf

Auch muss man sehen, dass der US-Dollar seit einiger Zeit klar im Abwärtstrend ist, auch wenn er sich heute etwas erholen kann. Die Dollar-Schwäche und die kräftige Zinsanhebung in der Türkei helfen derzeit dabei die türkische Lira nach oben zu pushen. Seit November hat der US-Dollar gegen die türkische Lira verloren von 8,57 bis auf 7,23 heute früh (aktuell 7,32). Wie gesagt, ganz aktuell steigt der Dollar-Index – also eine eigenständige Dollar-Stärke, welche die Lira schwächt. Aber die große Bewegung seit zwei Monaten zeigt klar eine Lira-Stärke! Jetzt kann man, wenn man denn auf eine weiter steigende türkische Lira setzt, nur noch hoffen, dass Präsident Erdogan nicht nach einigen Wochen wieder auf Zinssenkungen drängt, und dass der Leitzins weiter hoch bleibt – damit die Lira-Aufwertung sich verfestigen kann.

Im ganz großen Bild (Chart USDTRY seit dem Jahr 2011), da erkennt man wie desaströs die Abwertung für die türkische Lira in den letzten Jahren war. Denn vor zehn Jahren musste man für 1 Dollar weniger als 2 Lira aufbringen – heute sind es wie gesagt 7,32 Lira. Die aktuelle Aufwertung der türkischen Währung sieht man im Chart nur ganz am Ende als noch überschaubaren Rückfall im USDTRY.

Chart zeigt Verlauf von US-Dollar gegen türkische Lira seit 2011

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Goldpreis und US-Dollar: Wette auf Senatssieg für Demokraten

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Gold mit US-Adler und US-Dollar

Der US-Dollar fällt aktuell weiter nach unten, der Goldpreis steigt weiter an. Im Chart sehen wir seit dem 28. Dezember den steigenden Goldpreis gegen den fallenden US-Dollar in Form des Dollar-Index. Gold steigt seit Silvester bis jetzt auf einen neuen Höchststand von 1.955 Dollar. Der Dollar-Index notiert mit einem Indexstand von 89,29 Punkten auf den tiefsten Niveau seit April 2018. Seit gestern ist er erneut ein Stück abgerutscht.

Goldpreis und US-Dollar mit Blick auf Wahl in Georgia

Daraus kann man ablesen, dass die Spekulanten derzeit an einen Wahlsieg der Demokraten in Georgia glauben (hier der aktuelle Kommentar von Markus Fugmann), womit die Sitze im Senat in Washington DC exakt gleich aufgeteilt würden, wodurch wiederum die neue Vizepräsidentin Harris den Ausschlag geben würde. Damit könnte Joe Biden in der Theorie durchregieren, auch wenn die Mehrheit nur hauchdünn ist. Noch ist die Wahl nicht entschieden, aber die Tendenzen deuten auf einen Sieg der Demokraten hin! Dieses Szenario zeigt eine weitere kräftige Staatsverschuldung für die USA.

Dies würde weiter schwächend auf den US-Dollar wirken, und somit stärkend auf alles, was in US-Dollar gehandelt wird – somit also auch für den Goldpreis. Das Edelmetall könnte auch im Sinne des „Fluchthafens“ vor Inflation dann wieder attraktiver werden, weil die Inflation in den USA zunehmen könnte – denn die Fed will bei steigenden Preisen erstmal nicht eingreifen.

Aber der Wahlausgang in Georgia ist auf der Kippe. Sollte eine der beiden Stimmen doch den Republikanern zufallen, könnte der US-Dollar womöglich plötzlich ansteigen, und der Goldpreis zurückfallen. Also, wir müssen heute im Tagesverlauf genau auf das Ergebnis aus Georgia schauen, wenn es denn heute schon verkündet werden kann.

Chart zeigt Verlauf im Goldpreis gegen den US-Dollar

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Türkische Lira robust, obwohl die Inflation in der Türkei weiter anzieht

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Türkei Flagge

Die türkische Lira zeigt sich heute robust. Das ist für Lira-Bullen endlich mal eine positive Nachricht. Denn heute hat das türkische Statistikamt Daten zur Inflation im Dezember veröffentlicht. Die Verbraucherpreise in der Türkei stiegen im Jahresvergleich um 14,60 Prozent, während die Steigerungsrate im November noch bei 14,03 Prozent gelegen hatte. Da müsste die Lira jetzt eigentlich Schwäche zeigen?

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Nein, diesmal nicht. Denn wir schauen zurück auf letzte Woche. Wir berichteten über die am Heiligabend durchgeführte zweite Zinsanhebung der türkischen Zentralbank. Der Leitzins in der Türkei steigt somit seit dem 19. November von 10,25 Prozent auf satte 17 Prozent an. Aber so schnell kann der höhere Leitzins natürlich nicht wirken, und bremsend auf die Verbraucherpreise einwirken. Von daher sollte man wohl noch ein, zwei Monate schauen, ob sich da was tut?

Die Zentralbank in Ankara hat endlich geliefert, und auch von der politischen Seite kommen von Präsident Erdogan derzeit kaum bis gar keine Aussagen, die quer schießen und somit die Autorität der Zentralbanker in Frage stellen. Und so ist die türkische Lira in diesem Umfeld in den letzten Tagen gut gestiegen. US-Dollar vs Lira fiel seit Heiligabend von 7,64 auf aktuell 7,36. Seit Anfang November ist es ein Rückgang von 8,50. Also: Nach jahrelanger brutaler Abwertung scheint die türkische Lira derzeit wirklich Kraft zu tanken, dank der auch ziemlich kraftvollen Zinsanhebung deutlich über die Inflationsrate von jetzt 14,60 Prozent. Im Chart sehen wir seit Anfang 2020 den Verlauf von US-Dollar gegen türkische Lira. Man sieht den deutlichen Rückgang seit November, also somit eine ansteigende Lira.

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira seit Anfang 2020

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