Trade des Tages by Rüdiger Born

Trade des Tages: Dow Jones, die große Entscheidung steht bevor

Nachdem der DAX seit dem Sommertief so schön gelaufen war, zeichnet sich aktuell eine Entscheidungsschlacht ab, die in Bälde in eine schnelle Bewegung müden dürfte. So zumindest sieht es einer unserer Handelsansätze im gegenwärtigen Markt, so dass wir uns mit einer Handelsidee darauf vorbereiten werden.

Nachdem der Dow Jones seit Jahresanfang so schön gelaufen war, zeichnet sich aktuell eine Entscheidungsschlacht ab, die in Bälde in eine schnelle Bewegung müden dürfte. So zumindest sieht es einer unserer Handelsansätze im gegenwärtigen Markt, so dass wir uns mit einer Handelsidee darauf vorbereiten werden.
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Dow Jones Industrial Average auf Wochenbasis (Quelle: AgenaTrader)
Dow Jones Industrial Average auf Wochenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Oje, was für eine Überschrift, das klingt ja fast nach dem Finale. Was soll das geben? Der Leitindex von der Wall Street wieder unter 20.000 oder doch noch hoch auf 30? Man muss die Situation nicht überdramatisieren, es geht ja nur um die nächste Bewegung doch die kann dann natürlich Größeres einleiten. Doch nach dem fulminanten Verlauf der letzten Monate mag man an rote Zahlen bei der Mutter aller Indices ja schon fast nicht mehr glauben. Doch die letzte Woche hatte ein wenig das Fürchten gelehrt, es kann ja offensichtlich doch mal schwunghaft nach unten gehen.

Stimmungsmäßig scheint im großen Bild noch alles in Ordnung und nicht wenige erwarten nun wirklich noch nach dem tollen Jahr die Jahresend-Rally. Wenn man schon dabei ist…

Blickt man auf den Tageschart oder gar intraday wird schnell klar, dass der Kurs aktuell eher ermüdet ist. Noch nicht wirklich in Panik und auch noch ohne jedweden Druck, aber immerhin schon ohne den Schwung, den so viele Marktakteure in den letzten zu lieben gelernt hatten.

Dow Jones auf Wochenbasis mit Signallage (Quelle: AgenaTrader)
Dow Jones auf Wochenbasis mit Signallage (Quelle: AgenaTrader)

Wir sehen angesichts der Situation, unterstützt durch das Wochenbild die Chance auf neuen Schwung, wenn die Spanne der letzten Handelswoche verlassen wird. Nicht notwendigerweise nach unten, auch wenn dort viel Platz wäre. Doch die Daueroptimisten, die scheinbar endlos Geld in den Markt pumpen als gäbe es kein Morgen, hatten den Markt immer wieder nach oben gedrückt. Warum also nicht auch weiterhin?

Wenn der Markt allerdings aus der Vorwochenspanne ausbricht, wollen wir aktiv werden und auf eine zügige Bewegung setzen, ähnlich der wie wir sie in der vergangen Woche beim DAX erlebt hatten. Dort haben wir das Ziel bereits erreicht, doch auch im Wochenchart des DAX zeigt sich witzigerweise das Bild nahezu identisch. Auch dort zeigt der Wochenchart die gleichen Ambitionen und man könnte ähnlich vorgehen.

Unsere konkrete Handelsidee beim Dow Jones sieht nun so aus:
ENTRY: buy @23603 (bis 236013, solange nicht vorher unter 23120 oder über 23713)
STOP: sell stop @23490
TARGET: sell limit @23889 (Mindestziel)

ENTRY: sell short @23309 (bis 23299, solange nicht vorher über 23792 oder unter 23198)
STOP: buy stop @23421
TARGET: buy limit @23023 (Mindestziel)

Die hier gezeigten Werte beziehen sich dabei auf den Index, auch wenn der direkt nicht gehandelt werden kann. Klingt doof, ist aber einfach nachvollziehbar, weil es zahlreiche Handelsinstrumente gibt, diese Idee abzubilden. Entsprechend müssen die Marken dann natürlich angepasst werden. Alternativ kann man auch einfach Ein- und Ausstieg mit seinen Wunschkontrakten immer dann umsetzen, wenn der Index durch die genannten Marken geht, und genau so wollen wir es angehen.

Wir lassen grundsätzlich beide Orders im Markt, bis entweder eine der „solange nicht vorher“ Bedingungen erfüllt wurde oder die jeweilige Position ins Ziel oder in den Stop gelaufen ist. Somit kann es durchaus vorkommen, dass beide Richtungen nacheinander gehandelt werden. Das Angenehme: nicht selten wird der erste Verlust – wenn es denn einen gibt – mit dem Gewinn der anderen Richtung ausgeglichen und es verbleibt sogar noch ein Gewinn für die Gesamtidee.

Den Stop wollen wir ebenfalls auf Basis des Wochencharts angehen. Soooo lange? Ja, soooo lange! Zumal es sich gar nicht so lange ziehen muss. Es ist durchaus denkbar, dass der Kurs sein Ziel – vielleicht aber auch seinen Stop – bereits innerhalb weniger Stunden oder Tage erreicht. Es muss also gar nicht die lange Schiebewurst sein. Nachziehen werden wir immer nach Eröffnung immer auf das Hoch bzw. Tief der letzten abgeschlossenen Woche. Das Gewinnziel ist zwar eng bemessen und könnte durchaus weiter gefasst werden. Wir sind allerdings auf diese Marke konditioniert und werden ggf. einen neuen Trade ins Auge fassen.

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