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Trade des Tages by Rüdiger Born

Trade des Tages: Dow Jones, was nun nach dem Mini-Crash?!

Was war das gestern für ein Paukenschlag an den Märkten zum US-Handelsschluss?! Reihenweise tickerten die Meldungen von Kurzabstürzen an den US-Märten ein, die in der Tat, in dieser Form seit langer Zeit nicht mehr zu sehen waren.

Rüdiger Born

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Was war das gestern für ein Paukenschlag an den Märkten zum US-Handelsschluss?! Reihenweise tickerten die Meldungen von Kurzabstürzen an den US-Märten ein, die in der Tat, in dieser Form seit langer Zeit nicht mehr zu sehen waren. Extrem starker Verkaufsdruck nahm in den letzten Minuten im Handel durch sogenannte „Market-on-Close“-Verkaufsorders zu, die speziell zum Handelsschluss in den Markt hineingestellt werden. Es entwickelte sich eine Art Verkaufsspirale, auch unterstützt durch das Aussetzen bestimmter Handelsalgorithmen, die weitere Verluste nach sich zogen. Doch wie geht es nun weiter und vor allem, wie soll man sich am Besten in so einem Handelsumfeld positionieren? Dazu wollen wir gerne unsere Handelsidee vorstellen.

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Es war in der Tat ein spannender Abend an den Märkten, den wir in dieser Form seit langem nicht mehr gesehen und gekannt hatten! Im Minutentakt erhöhten sich die Punktverluste bei den US-Indizes, so dass man schnell von einem „Mini Flash-Crash“ sprach. Ein Crash, der in kürzester Zeit extrem viel an Wert verliert. Für den Dow Jones war es beispielsweise im Intraday-Handel einer der größten Punktverluste in der Geschichte. Konkret waren es 486 Handelstage ohne einen Rücksetzer, der mehr als 3 Prozent betraf! Interessant, und das unterscheidet einen „wirklichen Crash“ von dem gestrigen Absturz, war die Tatsache, dass die Auswirkungen hauptsächlich auf dem Equity Markt zu sehen waren. Weder an den Kreditmärkten noch bei Gold oder dem US-Dollar waren extreme Schwankungen zu sehen. Gold lag leicht im Plus, während der US-Dollar recht stabil blieb. Aber von großer Panik war nichts zu sehen. Zudem hat sich fundamental nicht viel verändert, im Gegenteil, die Konjunktur läuft unverändert, während wir eine erste starke Ertragssaison gesehen haben.

Nach ersten Erkenntnissen wurde der starke Verkaufsdruck durch diverse Handelsprogramme angefacht, die in einem unsicheren Umfeld Kauforders storniert haben sollen, wodurch es zu einer starken Ausweitung von Bid- und Ask-Kursen kam. Durch das Zurückziehen entstand eine Art Vakuum, in das weiter verkauft wurde und somit zum erhöhten Verkaufsdruck führte.

DJ30 auf Tagesbasis (Quelle: AVA Trade)

DJ30 auf Tagesbasis (Quelle: AVA Trade)

Doch wie geht man nun am Besten mit so einer Situation um? Aktuell scheint es, als wenn wir einen Boden des Abverkaufs sehen. Zumindest deutet die erste Gegenbewegung daraufhin, die bereits über 23 Prozent des gesamten Abverkaufs korrigiert hat. Grundsätzlich gilt das bekannte Wechselspiel aus Dynamik und Korrektur! Immer wenn wir eine Dynamik in einer Richtung haben, so folgt oftmals eine korrektive Bewegung in die andere Richtung. Für längerfristig orientierte Händler dauert es noch ein wenig bis zum möglichen Short-Einstieg, schließlich brauchen wir dazu noch eine ausgeprägte Korrektur, die sich jetzt langsam anbahnt. Somit bleibt erstmal nur das Warten auf eine kursüberlappende Bewegung in den typischen Korrekturbereich zwischen 50 und 61,8 Prozent der Abwärtsbewegung.

DJ30 auf 30-Minutenbasis (Quelle: AVA Trade)

DJ30 auf 30-Minutenbasis (Quelle: AVA Trade)

Für Trader, die gerne kurzfristig handeln, könnte sich schon auf kleiner Ebene eine Handelsgelegenheit ergeben. Wie beispielsweise im 30-Minutenchart zu sehen, zeigt sich eine anfängliche dynamische Bewegung auf der Kaufseite. Nun bedarf es einer ausgeprägten Korrektur, die von Unsicherheit der Bären bestimmt ist! Sprich, die Korrektur sollte im besten Falle stark kursüberlappend und flach verlaufen. Wenn sich das noch in einem Trendkanal im Bereich zwischen 50 und 61,8 Prozent abzeichnet, so haben wir alles Notwendige, um einen Einstieg auf der Käuferseite zu wagen! Aktuell ist es dazu noch zu früh, wenngleich die ersten Anzeichen schon Mut machen! Den Stopp lassen wir typischerweise etwas unterhalb der 78,6er Fibo-Marke, der letzten „Verteidigungsmarke“ für unsere Handelsidee. Das Mindestziel für die Kaufposition, sofern wir einen Einstieg bekommen, lässt sich durch die Projektion der Ausgangsbewegung an den Endpunkt der Korrektur bestimmen. Sollte der Kurs nun wider erwarten nach untenhin durchbrechen, so hätte dies nichts mehr mit unserer Handelsidee zu tun. Sie kennen ja das Spiel aus den vergangenen Handelsideen von Dynamik und Korrektur. Wir setzen uns somit auf die Lauer nach den Einstiegen und lassen den Markt entscheiden, ob wir letztlich mit dabei sind oder nicht.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

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