Trade des Tages by Rüdiger Born

Trade des Tages: EUR/JPY, fürs Auge und vermutlich auch fürs Konto

Neben den Majors, den Hauptwährungspaaren gegen den US-Dollar gibt es noch die Cross-Rates, den direkten Vergleich der wichtigsten Währungen außerhalb des Greenbacks. Dazu zählt auch der Euro gegen den Japanischen Yen (EUR/JPY), der nicht nur aktuell mit einer interessanten Trading-Situation aufwartet. Doch hier scheint uns der Markt aktuell so interessant, dass wir eine konkrete Handelsidee auf dieses Währungspaar vorstellen wollen.

Neben den Majors, den Hauptwährungspaaren gegen den US-Dollar gibt es noch die Cross-Rates, den direkten Vergleich der wichtigsten Währungen außerhalb des Greenbacks. Dazu zählt auch der Euro gegen den Japanischen Yen (EUR/JPY), der nicht nur aktuell mit einer interessanten Trading-Situation aufwartet. Doch hier scheint uns der Markt aktuell so interessant, dass wir eine konkrete Handelsidee auf dieses Währungspaar vorstellen wollen.
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EUR/JPY auf Stundenbasis (Quelle: AVA Trade)
EUR/JPY auf Stundenbasis (Quelle: AVA Trade)

Eine Bullenfahne ist ein Begriff aus der Charttechnik, der vielen Marktteilnehmern geläufig ist. Natürlich weil das Muster eigentlich sehr einfach und leicht erkennbar im Chart ist, andererseits, weil es auch immer wieder in lukrative Trading-Situationen mündet.

Beim EUR/JPY gibt es aktuell genau so ein Bild, denn nach dem ersten Schub nach oben zur Wochenmitte, hatte der Kurs seit Mittwochabend seinen Drive verloren und nur noch gelangweilt abgehangen… und das fast schon buchstäblich. Immerhin ging es abwärts, aber die Bewegung war klar schleppend, wackelig im Trendkanal und auch noch mit vielen Kursüberschneidungen von statten gegangen.

Ok, abwärts schwach, zuvor aufwärts stark, was soll das nun für die nächste Zeit bedeuten? Der Markt müsste eigentlich die letzte dynamische Trendrichtung wieder mit Schwung aufnehmen. Das ist natürlich nicht in 100 % dieser Situationen so, doch statistisch geht diese Idee immer wieder auf.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim EUR/JPY so aus:
ENTRY: buy @133,095 (bis 133,125, solange nicht vorher unter 132,38 oder über 133,30)
STOP: sell stop @132,555
TARGET: sell limit @134,12 (Mindestziel)

Sollte der Kurs unter die 132,38 ist unsere Idee zwar nicht generell hinfällig, doch müssten wir dann unseren Trade mit den Handelsmarken anpassen. Dann gäbe es nämlich ein neues letztes Zwischenhoch, was uns sogar noch einen günstigeren Einstieg bieten würde. Auch die Stop-Seite müsste dann angepasst werden, weil das letzte Tief dann ja niedriger liegen würde. Somit sind allerdings die hier genannten Marken obsolet.

Wir wollen dazu einen Nachzieh-Stop einrichten, den wir am ParabolicSAR in seiner Standardeinstellung auf Stundenbasis orientieren wollen. Sobald die roten Punkte auf der Unterseite des Charts über den von uns genannten initialen Stop bei 132,555 laufen, werden wir den Stop mit jedem neuen höheren Punkt entsprechend neu anpassen. Damit bleiben wir im Markt, solange der Markt schön läuft. Geht er in den Pausemodus, dann werden wir ziemlich wahrscheinlich angesichts des sich immer weiter verengenden Stops mit einem verringerten Verlust, oder aber sogar mit einem Gewinn ausgestoppt.

Die Gewinnseite bietet zwei Möglichkeiten. Variante A lässt alle Schleusen offen und setzt auf eine ausgedehnte Bewegung. Immerhin war der Kurs ja von 137,50 etwa gekommen und hätte durchaus jede Menge Raum zu entgegengesetzten Entfaltung. Doch bietet die Charttechnik auch ein Mindestausmaß, welches typischerweise in Fällen wie diesen angesteuert wird: die 1 zu 1 Projektion. Diese würde den Markt immerhin in Sphären um die 134,10 beamen. Kein riesiges Ziel, aber immerhin ein gewisses Mindestpotenzial. Wir werden uns an dieser Marke orientieren und Gewinne mitnehmen, denn uns geht es um die schnelle erste Bewegung nach der langweiligen Abwärtskorrektur seit dem Mittwochshoch. Wer noch mehr Potenzial ausschöpfen will, kann diese Marke einfach weglassen und sich auf den Nachzieh-Stop konzentrieren.

Wenn Sie beide Varianten einmal im echten Handel nachspielen wollen, können Sie das sogar quasi risikolos in der aktuellen Aktion von finanzmarktwelt.de ausprobieren. Mehr Informationen dazu erhalten Sie hier: https://finanzmarktwelt.de/ruediger-born-video-dieser-trade-bringt-ihnen-250-euro-aktion-78832/

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Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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