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Trade des Tages by Rüdiger Born

Trade des Tages: EUR/USD aus der Pause in den Sturm

Der Euro hatte zum US Dollar (EUR/USD) bislang kein schlechtes Jahr, doch was ist nun zum Jahresausklang zu erwarten? Technisch malt das Währungspaar gerade eine nahezu mustergültige Formation in den Chart, die institutionelle Händler sicher nicht ignorieren werden. Wir haben den Verlauf unter die Lupe genommen und eine Handelsstrategie mit konkreten Marken ausgearbeitet, die sowohl für kurzfristige als auch für längerfristige Marktteilnehmer spannend sein dürfte.

Rüdiger Born

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Der Euro hatte zum US Dollar (EUR/USD) bislang kein schlechtes Jahr, doch was ist nun zum Jahresausklang zu erwarten? Technisch malt das Währungspaar gerade eine nahezu mustergültige Formation in den Chart, die institutionelle Händler sicher nicht ignorieren werden. Wir haben den Verlauf unter die Lupe genommen und eine Handelsstrategie mit konkreten Marken ausgearbeitet, die sowohl für kurzfristige als auch für längerfristige Marktteilnehmer spannend sein dürfte.
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EUR/USD auf Tagesbasis (Quelle: AgenaTrader)

EUR/USD auf Tagesbasis (Quelle: AgenaTrader)

Nach dem fulminanten Start in der ersten Jahreshälfte war seit dem Spätsommer nicht wirklich mehr was zu sehen. Ja, es wackelte runter, doch gleichsam leidenschafts- wie scheinbar ziellos. Passt eigentlich, denn so ein Verhalten ist durchaus typisch für eine Pause im Markt.

Das klingt verheißungsvoll, denn wenn die Pause nach unten geht, manch einer spricht auch von einer hängenden Fahne, dann sollte nach der Korrektur die Trendrichtung ja eigentlich wieder aufgenommen werden. Nur…. woher weiß man, dass die Pause vorbei ist, wenn nicht geklingelt wird? Einen Beweis gibt es dafür natürlich nicht, doch stehen die Indizien gut, sobald der Trend durchbrochen wird. Optisch kann man das beispielsweise durch den Trendkanalbruch identifizieren, was allerdings nicht immer ganz einfach ist, insbesondere, wenn der Trendkanal im Detail auf unterschiedliche Weise eingezeichnet werden kann.

Eine andere Variante ist, das letzte Zwischenhoch zum Maßstab zu nehmen. Geht der Kurs darüber hinaus, ist die Serie fallender Hochs beendet und damit die Chance für eine Turn nicht ganz schlecht. Auch wir wollen so verfahren, um einen Einstieg in den Markt zu finden.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim EUR/USD so aus:
ENTRY: buy @1,18225 (bis 1,18265, solange nicht vorher unter 1,1710 oder über 1,1845)
STOP: sell stop @1,1744
TARGET: ohne (Ziele oberhalb 1,21)

EUR/USD auf 4 Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)

EUR/USD auf 4 Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Die Zielseite ist eigentlich recht offen, denn auch wenn 1:1 Ziele gerne die erste Wahl sind, so dürfte doch das Überschreiten des Zwischenhochs aus dem Oktober den nächsten Move auslösen, der dann auch jenseits des diesjährigen Hochs reichen sollte. Somit wollen wir nicht etwas nur auf die niedrigen 1,20er Werte schielen, sondern zudem auf das überordnete Bild mit unbestimmter Zielmarke jenseits der 1,21.

Natürlich wollen wir auch hier mit einem Nachzieh-Stop operieren, der unsere möglichen Buchgewinne absichern soll. Da wir hier vom kleinen ins große Bild handeln, müssen wir hier angepasst vorgehen. Solange der Kurs noch im kleinen Rahmen unterwegs ist, wollen wir auch einen engeren Stop, den wir hier per ParabolicSAR auf 4 Stundenbasis nachziehen wollen. Doch sobald der Kurs das größere Bild, also das Oktober-Hoch getriggert hat, sind wir gerne auf das größere Bild wechseln. Dann ziehen wir gemäß dem ParabolicSAR auf Tagesbasis nach, wobei wir natürlich nicht den Stop nochmals ausweiten, sondern dann weiter nachziehen wollen, wenn der auf Tagesbasis den kürzerfristigen überholt.

Ja, die Stop-Strategie klingt auf den ersten Blick kompliziert, doch bei einem Wechsel der Zeitrahmen, ist ein solcher nötig, weil sonst der Stop für die Idee zu eng wäre. Als Belohnung für den – zumindest geistigen – Mehraufwand erhalten wir ein sehr attraktives Chance/Risiko-Verhältnis, sofern der Markt uns dieses auch gewährt. Lassen wir uns also – hoffentlich freudig – überraschen.

 

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

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Trade des Tages: USD/JPY, Dollar-Schwäche birgt Chancen

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Die Tech-Titel war und sind vermutlich auch weiterhin wesentliche Treiber an den Aktienmärkten. Darunter auch Microsoft (MSFT), die vielleicht nicht die erste Geige spielten, aber doch einen Wesentlichen Teil ausmachten. Jüngst zeigte sich dieser Titel zwar nicht mehr motiviert für eine klare Richtungsentscheidung, doch im Kleinen lassen sich hier interessante Setups finden. So auch heute, mit einer Idee, die wir mit unseren konkreten Handelsmarken an dieser Stelle vorstellen wollen.

Rüdiger Born

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Trade des Tages by Rüdiger Born

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Die Aktien von Tesla (TSLA) sind ein Dauerrenner und dabei scheint der Begriff sogar doppeldeutig richtig. Immerhin hatte der Anteilsschein alleine seit dem März-Tief rund 760 % zugelegt. Viele ärgern sich, diese Bewegung verpasst zu haben. Ob nun eine Bewegung dieses Ausmaßes ansteht ist sicher offen, wohl aber sehen wir hier eine Chance auf eine schnelle Bewegung, die wir für uns nutzen wollen. Hier dazu unsere ganz konkreten Handelsmarken.

Rüdiger Born

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