Trade des Tages by Rüdiger Born

Trade des Tages: Gold (XAUUSD), auch edle Metalle fallen schon mal schnell

Der Gold-Kurs (XAUUSD) gerät aktuell im Rahmen des BitCoin-Hypes und der starken Aktienmärkte aus dem Blickfeld, völlig zu unrecht wie wir finden. Noch immer lässt sich der Goldchart vergleichsweise gut lesen und für einen Trade nutzen. Wir haben den Markt genauer angeschaut und unsere Handelsmarken für heute herausgearbeitet.
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Gold (XAUUSD) auf Stundenbasis (Quelle: Tickmill)
Gold (XAUUSD) auf Stundenbasis (Quelle: Tickmill)

Ja, Gold gilt für viele Marktteilnehmer als der sichere Hafen, insbesondere, wenn der Aktienmarkt einknickt. Nur genau das war in jüngerer Vergangenheit nicht wirklich oft passiert und so dürfte die Sensibilität für dieses Thema bei vielen Akteuren zunächst vom Tisch zu sein. Trotz der gerade ansatzweise schwächelnden US Indices.

Die Glücksritter indes dürften aktuell alle auf der BitCoin-Welle surfen, hoffentlich mit Schwimmflügeln, damit nachher nicht gleich komplett abgesoffen wird, wenn der Markt mal seine schlechten oder gar bösen Seiten zeigt.

Doch auch der Edelmetallchart zeigt, dass er schwunghaft kann, wenn auch in letzter Zeit eher abwärts. Hier hatte der Markt den schnellen Bären immer wieder Freude bereitet, während die Bullen, so auch aktuell im kleinen Bild, noch müde vor sich hin krebsen. Das mag sich nun bald ändern, denn der Markt hat gerade eine Formation ausgebildet, die verheißungsvoll zu sein scheint: zügig runter und wackelig hoch, cool, das könnte was in Richtung des Trends, also der Abwärtsseite werden.

Nun wären wir sehr leichtgläubig, wenn wir hier sofort aufspringen würden. Aber wenn der Kurs unsere Überlegung mit dem Bruch unter das letzte Zwischentief betätigen würde, hätten wir schon mal einen handfesten Hinweis, dass unsere Idee nicht abwegig ist.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim XAUUSD so aus:
ENTRY: sell short @1263,81 (bis 1263,41, solange nicht vorher über 1270,81 oder unter 1262,81)
STOP: buy stop @1267,81
TARGET: ohne

Aber ist es wirklich schon ausgemachte Sache, dass es nur nach unten gehen kann? Nein, mit überhaupt nicht. Es bleibt noch immer auch wahrscheinlich, dass der Kurs nach oben weg läuft. Warum also nicht long? Eigentlich auch keine schlechte Idee, doch dafür sind die Bestätigungen und damit die Ein- und Ausstiegs-Levels nicht so einfach zu identifizieren. Daher wollen wir von der Aufwärtsseite erst einmal Abstand nehmen.

Bislang war der Trend nach unten so Schwunghaft, dass es schon fast schade wäre, hier vorzeitig Gewinne mitzunehmen und nicht auf eine ausgedehnte Bewegung zu setzen. Andererseits bieten auch die schnellen Gewinnmitnahmen jede Menge Spaß fürs Konto, denn die typischen charttechnischen Mindestziele haben eine vergleichsweise höhere Trefferquote als der erhoffte Riesengewinn, der vielleicht noch auf sich warten lässt.

Stop-seitig scheint es uns jedoch sinnvoll, eine Nachziehkomponente einzubauen. Wir wollen hier auf den ParabolicSAR zurückgreifen, den wir im Stundenchart auf seiner Standardeinstellung verwenden wollen. Er lässt vermutlich hinreichend Platz, ohne gleich viel zu entfernt zu verlaufen. Wir werden also den Stop mit jedem neuen Punkt auf der Oberseite nachziehen, sobald diese Punkte nach Positionseröffnung unter unserem initialen Stop liegen.

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