Trade des Tages by Rüdiger Born

Trade des Tages: USD/CAD, verausgabt und doch erholt für nächsten Schwung

Das nordamerikanische Derby zwischen dem US Dollar und dem Kanadischen Dollar (USD/CAD) bietet im Forex aktiven Marktteilnehmern immer wieder vielversprechende Möglichkeiten, denn laufen kann das Währungspaar und das sogar vergleichsweise stabil. Zuletzt war die Bewegung zwar ebenfalls gelaufen, aber mit einem technisch klaren Signal, welches wir für einen Trade nutzen wollen.
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USD/CAD auf Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)
USD/CAD auf Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Wie im Stundenchart ersichtlich hatte der Kurs zwar schnell vom Zwischentief Abstand genommen, sich zuletzt aber schon viel Mühe geben müssen, um seine Richtung vorsetzen zu können. Statt schwunghaft nach oben sah die Bewegung eher wie ein aufgehendes Dreieck aus, was mit seinen immer größeren Amplituden auf zunehmende Unsicherheit hinweist.

Charttechnisch sieht das eher korrektiv aus und das nach dem dem impulsiven Anstieg knapp oberhalb der 1,2670. Doch wenn es korrektiv in Trendrichtung geht, dann ist das ein Zeichen für Ermüdung und einen anstehenden Dreh und genau auf diesen zielen wir ab. Doch wollen wir nicht aus der Hüfte schießen und sofort die Position eröffnen, sondern auf einen Trigger warten, den wir beispielsweise im letzten kleinen Zwischentief sehen.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee bei USD/CAD so aus:
ENTRY: sell short @1,2723 (bis 1,2721, solange nicht vorher über 1,2758 oder unter 1,2716)
STOP: buy stop @1,2743
TARGET: ohne

Im Stundenchart hatte der ParabolicSAR beim letzten längeren Abschwung recht gut funktioniert, weshalb auch wir auf dieses Werkzeug zurückgreifen wollen, um unsere zwischenzeitlichen Buchgewinne abzusichern, wenn der Kurs in unsere Richtung läuft. Dazu bleiben wir bei der Standardeinstellung im Stundenchart und ziehen den Stop bei jedem neuen Punkt auf der Oberseite nach, sobald diese unter dem initialen Stop liegen.

Das erste Ziel liegt zumindest mal unter der 1,2670, doch mit Blick auf den Verlauf im ganzen November wäre auch noch deutlich mehr drin. Lassen wir die Marktteilnehmer gewähren und bleiben solange der Markt läuft. Daher verzichten wir auf eine feste Gewinnmitnahme und hoffen, dass uns der Trailing-Stop einen weiten Move erlaubt.

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