Trade des Tages by Rüdiger Born

Trade des Tages: USD/SEK, das „Sondereinsatzkommando“ macht Ernst!

Der US-Dollar hat in den letzten Wochen eine extreme Talfahrt hinlegen müssen. Überwiegend zeigte der Verlauf der Währung stets Richtung Süden. Auch gegen die Schwedische Krone (USD/SEK) war das Bild klar abwärts gerichtet, doch ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass der Abverkauf an Schwung verliert. Ein Indiz, dass die Bullen endlich aus ihrer Lethargie stoßen wollen. Die Situation wollen wir für eine Trading-Idee nutzen, die wir wie gewohnt mit konkreten Handelsmarken vorstellen wollen.

Der US-Dollar hat in den letzten Wochen eine extreme Talfahrt hinlegen müssen. Überwiegend zeigte der Verlauf der Währung stets Richtung Süden. Auch gegen die Schwedische Krone (USD/SEK) war das Bild klar abwärts gerichtet, doch ein Blick hinter die Kulissen zeigt, dass der Abverkauf an Schwung verliert. Ein Indiz, dass die Bullen endlich aus ihrer Lethargie stoßen wollen. Die Situation wollen wir für eine Trading-Idee nutzen, die wir wie gewohnt mit konkreten Handelsmarken vorstellen wollen.

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USD/SEK auf Tagesbasis (Quelle: AVA Trade)
USD/SEK auf Tagesbasis (Quelle: AVA Trade)

Die Schwedische Krone – unter Tradern auch salopp als „Sondereinsatzkommando“ bezeichnet – hat den US-Dollar die letzten Handelswochen gehörig unter Druck gesetzt. In der Folge zeigte sich ein Abverkauf, der stärker hätte nicht ausfallen können. Sowohl Kraft als auch Dynamik zeigten sich deutlich auf der Seite der Bären; vereinzelt versuchte sich der Kurs immer wieder in neue Anstiege, die letztlich schon in der korrektiven Struktur zum Scheitern verurteilt waren.

Seit den letzten Handelstagen wendet sich das Bild jedoch ein wenig zugunsten der Bullen. Zumindest sind die Anstiege nicht mehr korrektiv, sondern stark dynamisch. Ein Indiz, dass für neuen Optimismus sprechen würde. Aktuell hängt der Kurs noch in der oberen Tagesspanne von Montag fest. Sollte der Kurs die Spanne verlassen wollen, dürften neue Anschlusskäufe den Kurs weiter beflügeln, doch Gleiches gilt auch für einen Ausbruch auf der Unterseite der Tagesspanne. Genau auf die besagten Ausbrüche zielt unsere heutige Trading-Idee ab.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim USD/SEK so aus:

ENTRY: buy @8,2257 (bis 8,2270, solange nicht vorher unter 8,1043 oder über 8,2551)
STOP: sell stop @8,1977
TARGET: sell limit @8,3015 (Mindestziel)

ENTRY: sell short @8,1509 (bis 8,1495, solange nicht vorher über 8,2752 oder unter 8,1244)
STOP: buy stop @8,1820
TARGET: buy limit @8,0780 (Mindestziel)

Wir lassen grundsätzlich die Orders für beide Richtungen im Markt, bis entweder eine der „solange nicht vorher“ Bedingungen erfüllt wurde oder die jeweilige Position ins Ziel oder in den Stop gelaufen ist. Somit kann es durchaus vorkommen, dass beide Richtungen nacheinander gehandelt werden. Das Angenehme: nicht selten wird der erste Verlust – wenn es denn einen gibt – mit dem Gewinn der anderen Richtung ausgeglichen und es verbleibt sogar noch ein Gewinn für die Gesamtidee.

Den Stop werden wir bequem in der Zeitbasis nachziehen, wie das Signal im Chart zu finden war, in diesem Fall also auf Tagesbasis. Entsprechend werden wir nach Eröffnung der Position nachziehen, sobald die Vorperiode ein neues Hoch bzw. Tief gesehen hat. Bar-by-bar also. Die Gewinnmitnahme wollen wir zeitig vornehmen, sobald der Markt uns das Mindestziel gewährt, auch wenn wir uns hier noch mehr vorstellen können.

Wer auf weitere Bewegungen geschielt, müsste allerdings sein Stop-Management anpassen. Wir wollen uns auf den einfachen Ansatz konzentrieren und bleiben beim Mindestziel. Lieber einfach und dann zügig in den nächsten Trade.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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