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Tradingtechnik: Kleine Kerzen, große Kerzen: Der safety first-Exit im EUR/NZD + Ankündigung: „Trade der Woche“

Über sinnvolle Ausstiege – und bald kommt der „Trade der Woche“!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Ein Gastbeitrag von @KSchubert

Liebe Tradergemeinde,

In meinen letzten drei Beiträgen hatte ich Ihnen einfache Entry-Techniken auf Grundlage der Kerzengröße im Preischart aufgezeigt und auf dieser Basis eine Long-Position im EUR NZD veröffentlicht.

Kurz und knapp möchte ich Ihnen heute mit den „safety first-Exit“ aus dieser Position erläutern, zu welchem ich mich am Tagesclose des 12. Julis entschlossen habe. Leser, welche meine Kolumnen aufmerksam verfolgen, werden auf Grund des folgenden Chartbildes schon ahnen, was mich dazu bewogen hat:

EUR/NZD Daily

Die große bullische Kerze des 11. Julis mit der großen bärischen Kerze des darauffolgenden Tages habe ich als Umkehrsignal gedeutet. Achten Sie unbedingt noch auf folgendes Detail: Die bärische Kerze des 12. Julis war nicht nur „groß“, sondern – objektives Kriterium! – die größte Negativkerze der gesamten Aufwärtsbewegung seit dem Entry. Einen solchen Exit, bei dem ich nicht unbedingt gleich die Gegenposition einnehme (denn dafür fehlte es an weiterem Kontext) nenne ich einen „safety-first-Exit“. Dieser Trade brachte ein bescheidenes CRV von knapp 0,3 bzw. gut 100 Pips.

Zum Schluss noch folgende Ankündigung: In den kommenden Wochen werde ich – im Schnitt ein Mal pro Woche – einen Trade der Woche hier veröffentlichen. Dies sind Trades, welche auf Tageskerzenbasis eingegangen werden und eine entspannte Haltedauer bis zu mehreren Wochen haben. Sie können diese Trades verfolgen, diese kopieren, von ihnen lernen und gerne auch in den Kommentaren diskutieren.

Der technische Ablauf ist simpel: Sollt sich an einem Tag aus meiner Sicht ein Trade ankündigen, wird 20 Uhr auf FMW eine „Vorwarnung“ veröffentlicht, die beispielhaft so lauten kann:

Sollte die Tageskerze um 22 Uhr in Markt X bei Wert Y bzw. höher/niedriger liegen, gehen wir long/short und platzieren den Stop Loss unter/über der Tageskerze [und werden die Kriterien nicht erfüllt, gibt es keinen Trade]

Wann es zu einem ersten Trade kommen wird, entscheidet der Markt, wobei ich gleichermaßen Forex und den Rohstoffmarkt im Blick habe.

Ihnen bis dahin einen guten Wochenstart und gutes Gelingen!


Haftungsausschluss
Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Marc

    17. Juli 2017 14:41 at 14:41

    brilliant, vielen Dank

  2. Avatar

    Murat Dundar

    17. Juli 2017 15:04 at 15:04

    für mich auch eine sehr gute chance öfters auf der gewinnerseite zu sein. danke vorab

  3. Avatar

    walter

    17. Juli 2017 15:10 at 15:10

    Die grosse bullische Kerze im Gold vom 14.7.17…..
    und @KSchubert,wat sachste nu?

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Türkische Lira steigt weiter – Zinsen und US-Dollar helfen

Claudio Kummerfeld

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am

Türkei Flagge

Die türkische Lira steigt dieser Tage immer weiter an. Zuletzt berichteten wir am Montag über die weiter steigende Inflation in der Türkei. Sie stieg von November auf Dezember von 14,03 Prozent auf 14,60 Prozent. Dennoch blieb die Lira robust. Und sie steigt bis heute weiter an. Dies liegt an der offenbar nachhaltigen Wirkung der letzten Zinsanhebung der türkischen Zentralbank vom 24. Dezember 2020. Insgesamt stieg der Leitzins in der Türkei seit dem 19. November von 10,25 Prozent auf satte 17 Prozent. Damit liegt er nun spürbar über der Inflationsrate.

Folglich werden Geldanlagen in der Türkei für ausländische Anleger wieder attraktiver. Und aktuelle Berichte zeigen, dass wirklich wieder Geld in die Türkei fließt. Dies stärkt natürlich die türkische Lira. Es gab im November und Dezember von ausländischen Finanzinstitutionen einen Zufluss in türkische Aktien und Anleihen in Höhe von 3,9 Milliarden Dollar.

Türkische Lira wertet seit November auf

Auch muss man sehen, dass der US-Dollar seit einiger Zeit klar im Abwärtstrend ist, auch wenn er sich heute etwas erholen kann. Die Dollar-Schwäche und die kräftige Zinsanhebung in der Türkei helfen derzeit dabei die türkische Lira nach oben zu pushen. Seit November hat der US-Dollar gegen die türkische Lira verloren von 8,57 bis auf 7,23 heute früh (aktuell 7,32). Wie gesagt, ganz aktuell steigt der Dollar-Index – also eine eigenständige Dollar-Stärke, welche die Lira schwächt. Aber die große Bewegung seit zwei Monaten zeigt klar eine Lira-Stärke! Jetzt kann man, wenn man denn auf eine weiter steigende türkische Lira setzt, nur noch hoffen, dass Präsident Erdogan nicht nach einigen Wochen wieder auf Zinssenkungen drängt, und dass der Leitzins weiter hoch bleibt – damit die Lira-Aufwertung sich verfestigen kann.

Im ganz großen Bild (Chart USDTRY seit dem Jahr 2011), da erkennt man wie desaströs die Abwertung für die türkische Lira in den letzten Jahren war. Denn vor zehn Jahren musste man für 1 Dollar weniger als 2 Lira aufbringen – heute sind es wie gesagt 7,32 Lira. Die aktuelle Aufwertung der türkischen Währung sieht man im Chart nur ganz am Ende als noch überschaubaren Rückfall im USDTRY.

Chart zeigt Verlauf von US-Dollar gegen türkische Lira seit 2011

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Goldpreis und US-Dollar: Wette auf Senatssieg für Demokraten

Claudio Kummerfeld

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am

Gold mit US-Adler und US-Dollar

Der US-Dollar fällt aktuell weiter nach unten, der Goldpreis steigt weiter an. Im Chart sehen wir seit dem 28. Dezember den steigenden Goldpreis gegen den fallenden US-Dollar in Form des Dollar-Index. Gold steigt seit Silvester bis jetzt auf einen neuen Höchststand von 1.955 Dollar. Der Dollar-Index notiert mit einem Indexstand von 89,29 Punkten auf den tiefsten Niveau seit April 2018. Seit gestern ist er erneut ein Stück abgerutscht.

Goldpreis und US-Dollar mit Blick auf Wahl in Georgia

Daraus kann man ablesen, dass die Spekulanten derzeit an einen Wahlsieg der Demokraten in Georgia glauben (hier der aktuelle Kommentar von Markus Fugmann), womit die Sitze im Senat in Washington DC exakt gleich aufgeteilt würden, wodurch wiederum die neue Vizepräsidentin Harris den Ausschlag geben würde. Damit könnte Joe Biden in der Theorie durchregieren, auch wenn die Mehrheit nur hauchdünn ist. Noch ist die Wahl nicht entschieden, aber die Tendenzen deuten auf einen Sieg der Demokraten hin! Dieses Szenario zeigt eine weitere kräftige Staatsverschuldung für die USA.

Dies würde weiter schwächend auf den US-Dollar wirken, und somit stärkend auf alles, was in US-Dollar gehandelt wird – somit also auch für den Goldpreis. Das Edelmetall könnte auch im Sinne des „Fluchthafens“ vor Inflation dann wieder attraktiver werden, weil die Inflation in den USA zunehmen könnte – denn die Fed will bei steigenden Preisen erstmal nicht eingreifen.

Aber der Wahlausgang in Georgia ist auf der Kippe. Sollte eine der beiden Stimmen doch den Republikanern zufallen, könnte der US-Dollar womöglich plötzlich ansteigen, und der Goldpreis zurückfallen. Also, wir müssen heute im Tagesverlauf genau auf das Ergebnis aus Georgia schauen, wenn es denn heute schon verkündet werden kann.

Chart zeigt Verlauf im Goldpreis gegen den US-Dollar

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Türkische Lira robust, obwohl die Inflation in der Türkei weiter anzieht

Claudio Kummerfeld

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am

Türkei Flagge

Die türkische Lira zeigt sich heute robust. Das ist für Lira-Bullen endlich mal eine positive Nachricht. Denn heute hat das türkische Statistikamt Daten zur Inflation im Dezember veröffentlicht. Die Verbraucherpreise in der Türkei stiegen im Jahresvergleich um 14,60 Prozent, während die Steigerungsrate im November noch bei 14,03 Prozent gelegen hatte. Da müsste die Lira jetzt eigentlich Schwäche zeigen?

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Nein, diesmal nicht. Denn wir schauen zurück auf letzte Woche. Wir berichteten über die am Heiligabend durchgeführte zweite Zinsanhebung der türkischen Zentralbank. Der Leitzins in der Türkei steigt somit seit dem 19. November von 10,25 Prozent auf satte 17 Prozent an. Aber so schnell kann der höhere Leitzins natürlich nicht wirken, und bremsend auf die Verbraucherpreise einwirken. Von daher sollte man wohl noch ein, zwei Monate schauen, ob sich da was tut?

Die Zentralbank in Ankara hat endlich geliefert, und auch von der politischen Seite kommen von Präsident Erdogan derzeit kaum bis gar keine Aussagen, die quer schießen und somit die Autorität der Zentralbanker in Frage stellen. Und so ist die türkische Lira in diesem Umfeld in den letzten Tagen gut gestiegen. US-Dollar vs Lira fiel seit Heiligabend von 7,64 auf aktuell 7,36. Seit Anfang November ist es ein Rückgang von 8,50. Also: Nach jahrelanger brutaler Abwertung scheint die türkische Lira derzeit wirklich Kraft zu tanken, dank der auch ziemlich kraftvollen Zinsanhebung deutlich über die Inflationsrate von jetzt 14,60 Prozent. Im Chart sehen wir seit Anfang 2020 den Verlauf von US-Dollar gegen türkische Lira. Man sieht den deutlichen Rückgang seit November, also somit eine ansteigende Lira.

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira seit Anfang 2020

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