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Trotz sprudelnder Einnahmen: Die Ausgaben des Staates steigen schneller

Die deutschen Staatseinnahmen sprudeln weiter. Fasst man Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen zusammen als einen Block, dann sind die öffentlichen Ausgaben in den ersten drei Quartalen 2019 aber um 5,7 Prozent gestiegen, obwohl die Einnahmen mit 4,3% auch gut gestiegen sind. So zeigt es heute früh veröffentlichtes statistisches Material. Die Einnahmen erhöhten sich auf 1 122,6 Milliarden Euro, die Ausgaben stiegen auf 1 103,9 Milliarden Euro. Die Angaben beziehen sich auf vorläufige Ergebnisse der Kern- und Extrahaushalte der vierteljährlichen Kassenstatistik.

Dadurch ergibt sich für die ersten drei Quartale 2019 ein Überschuss von 18,8 Milliarden Euro. In den ersten drei Quartalen 2018 hatte der Überschuss noch 32,1 Milliarden Euro betragen. Geht die Entwicklung so weiter, dann schlittert der öffentliche Haushalt planmäßig ins Defizit. Denn die Einnahmen dürften dank Industrie-Rezession dieses Jahr sinken oder stagnieren. Und wie wir alle wissen: An allen Ecken und Enden steigen derzeit die Ausgaben. Und von diversen Seiten ist der Druck hin zu deutlich mehr Staatsausgaben vorhanden.

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2 Kommentare

  1. Das kann ich nicht nachvollziehen so hohe Ausgaben bei Bund und Länder Kommunen und Sozialversicherung, und das stagnieren der Industrie kann ich auch nicht verstehen.
    Die Wirtschaft sowie die Politik hat doch nach mehr „Fachkräfte“ geschrien und es kommen jeden Tag, ohne Familiennachzug, 500 weitere Goldstücke ins Land.
    Waren oder sind es doch nur Kupfermünzen und keine Goldstücke? Kaum einer steht in Arbeit und die die am Arbeiten sind, sind meistens noch Aufstocker. Das kostet nun einmal Milliarden und wie gesagt es werden täglich mehr und mehr.
    Rumänen und Bulgaren laben sich der weilen am Kindergeld, 536 Millionen sind ins Ausland geflossen. So bekommt man jedes Land (Sozialversicherungen) in den Abgrund.

  2. Eine Aussage von Katrin Göring Eckardt im ZDF Morgenmagazin:
    „Deutschland braucht nicht nur qualifizierte Zuwanderer, sondern auch Menschen die sich einfach NUR in unserem Sozialsystem zuhause fühlen“

    Über solche Sätze freut sich jede Oma, die an der Tafel anstehen muß, da ihre Witwenrente zu niedrig ist und eher zum Überleben als zum Leben reicht. Schließlich hat sie ja auch nur 4 oder 5 Kinder großgezogen…somit steht ihr auch nicht mehr zu, schließlich hat sie ja auch kaum einbezahlt.

    Dieses Land hat seinen Untergang redlich verdient.

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