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Expertenaussagen Trump-Autozölle können deutsche BIP-Erholung komplett zerstören

Deutschland steht 2025 vor einem minimalen BIP-Wachstum. Laut Expertenaussagen können Trumps Autozölle diese Erholung ganz hinwegfegen.

VW-Produktion in Wolfsburg
VW-Produktion in Wolfsburg. Foto: Krisztian Bocsi/Bloomberg

Die 25 % Autozölle von Donald Trump, die ab 3. April in Kraft treten, werden in Europa vor allem Deutschland hart treffen, weil man hierzulande eine große Exportindustrie hat. Und nicht nur fertige Autos, sondern auch Einzelteile sind betroffen. Also ist es auch ein Schlag für die Autozulieferer! Die für 2025 von machen Ökonomen angedachte winzige Erholung des deutschen Wirtschaftswachstums (BIP) könnte laut aktuellen Expertenaussagen damit komplett weggefegt werden!

Trump-Autozölle belasten deutsches BIP um bis zu 0,5 Prozentpunkte

Die Entscheidung von Präsident Donald Trump, Zölle in Höhe von 25 % auf alle Autoimporte in die USA zu erheben, gefährdet laut den Experten Bloomberg Economics die Erholung Deutschlands von Jahren der Stagnation. Der Schlag für die deutsche Volkswirtschaft könnte bis zu 0,5 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausmachen, wie eine Bewertung der Maßnahmen zeigt. Von Bloomberg befragte Analysten rechnen in diesem Jahr mit einem Wachstum von nur 0,2 % und 2026 mit einem Wachstum von 1,1 %.

Deutschland hatte lange Zeit auf einen reibungslosen Welthandel als Motor für die Produktion gesetzt und weist von allen EU-Ländern mit Abstand den größten Überschuss gegenüber den USA auf. Die schwache globale Nachfrage hat den exportorientierten Fertigungssektor bereits in Mitleidenschaft gezogen und zu zwei Jahren rückläufiger Produktion beigetragen.

Eine Verbesserung könnte sich aus den Plänen des designierten Kanzlers Friedrich Merz ergeben, hunderte Milliarden Euro für Verteidigung, Infrastruktur und Klimaprojekte auszugeben. Es wird jedoch nicht erwartet, dass sich diese Maßnahmen vor dem nächsten Jahr positiv auswirken werden – was bedeutet, dass das Land in naher Zukunft weiterhin dem Risiko weiterer Handelskonflikte ausgesetzt ist.

Während andere europäische Nationen weniger als Deutschland von Trumps Autozöllen betroffen sind, rechnen auch Schweden und Großbritannien mit einem beträchtlichen Rückschlag. Die Produktion könnte dort laut Bloomberg Economics um 0,4 % bzw. 0,3 % gedämpft werden. Die Unsicherheit in Bezug auf die Prognosen ist hoch, da unklar ist, wie genau die US-Verbraucher reagieren werden, mit welchen weiteren Zöllen Europa konfrontiert sein wird und ob es zu Vergeltungsmaßnahmen kommen wird.

Solche Unwägbarkeiten haben die Vertreter der Europäischen Zentralbank davon abgehalten, klare Signale für ihre nächsten Schritte zu geben. Bloomberg Economics geht nach wie vor davon aus, dass die „Chancen steigen“, dass es im April aufgrund der durch die Zölle verursachten schwächeren Nachfrage zu einer weiteren Zinssenkung kommen wird.

Kommentar

FMW: Die Maßnahmen aus dem Sondervermögen, die offenkundig eine künstliche Nachfrage von A-Z für die deutsche Volkswirtschaft erzeugen werden, dürften erst im Lauf der nächsten Quartale umgesetzt werden. Denn erstmal müssen Aufträge vergeben werden, Planungen erstellt werden (Brücken, Straßen etc). Bis tatsächlich Umsätze entstehen und vielleicht auch neue Jobs geschaffen werden, sind wir sicherlich schon im Jahr 2026 angekommen. Aber Trumps Autozölle wirken bereits ab nächste Woche, wo sie in Kraft treten. Hier kann es schon binnen wenigen Wochen zu spürbar negativen Effekten kommen, in Form rückläufiger Absatzzahlen für deutsche Autohersteller und Zulieferer.

FMW/Bloomberg



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54 Kommentare

  1. Die Finanzministerkonferenz ist aufgerufen, beim Internationaler Währungsfonds (IWF) einen „Überbrückungs“-Kredit zu beantragen.

  2. Es dürfte mehrere Jahre dauern bis die Pläne erstellt und die ersten Bagger fahren. Auch bei dem zusätzlichen Geld für die Sicherheit wird das so sein, insbesondere weil in dem Bereich die Bürokratie noch erdrückend ist. Die Unternehmen, die jetzt neu Waffen produzieren wollen, werden sich noch wundern. Die Politik hat seit vielen Jahrzehnten die Waffenproduktion verunmöglicht. So gibt es bsw bei fast allen Universitäten das Verbot mit diesen Unternehmen zusammen zu arbeiten, mit der Konsequenz, dass man technologisch hinterher läuft. Ich glaube auch nicht das die SPD über Nacht eine andere Partei geworden ist. Übrigens, es war die CDU, die in den letzten Jahrzehnten fast immer den Verteidigungsminister gestellt hat und das Pistorius überzeugende Arbeit geleistet hätte, sehe ich nicht.

    Übrigens, dass Merz sich zu Trumps Politik nicht äußert verheißt auch nichts gut. Ich habe den Eindruck der Koalitionsvertrag von Rot-Schwarz ist bereits überholt bevor er überhaupt beschlossen ist.

  3. Ja- jetzt ist es nicht nur der Klimawandel, der Ukraine- Krieg, Putin oder die AfD für das miese deutsche BIP verantwortlich, sondern nun kann auch noch Trump als Verursacher dafür genannt werden.
    Dabei wird Deutschland durch die Klima-Hysterie, und die dabei hervorgerufen Deindustrialisierung an die Wand gefahren.
    Wie werden denn andere europäische Länder damit fertig?

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      Verzwergte Industrienationen wie Spanien werden damit fertig, indem sie als Dienstleistungs- und Tourismusprofiteur am Wohlstands-Euter und den Konsumausgaben derer saugen, die für Innovationen, Patente und F&E in der europäischen Wertschöpfungskette sorgen. Indem sie linksgrün-sozialistische Agenden vorwärts treiben und sich am südwestlichsten Zipfel Europas vermeintlich sicher vor Putins Imperialismusgedanken wähnen.

      Andere europäische Länder im Norden werden damit fertig, indem sie nach vielen Jahrzehnten der Neutralität trotz aller Bekundungen von linken und rechten Friedensphilosophen von jetzt auf gleich der NATO beitreten und einen großen Teil Ihres erwirtschafteten Wohlstands in Verteidigung investieren. Im Nordwesten gesteht sich ein Brexit-Königreich plötzlich dämliche Fehler der jüngeren Vergangenheit ein und bekennt sich wieder voll zu einem vereinten und handlungsfähigen Europa.

      Die sind sicher alle bescheuert, weil sie deine weisen Ansichten nicht teilen?

      Beziffere doch erst einmal du als als südeuropäische Zecke vor deiner Urteilsverkündung die Schäden, die dem mittel- und nordeuropäischem Motor durch Putins Spielchen entstanden sind, während iberische Parasiten weiter billiges Erdgas und Bodenschätze aus ihren Einflusssphären in Nordafrika und Westsahara abziehen und als Schleuse für Migranten aus Marokko, Algerien und Westafrika Richtung Frankreich und Deutschland dienen.

      Die inkompetenten Penner von der AfD hat übrigens bisher niemals jemand für das weltweit dritthöchste BIP verantwortlich gemacht. Dafür fehlen dem unfähigen Gesockse Eier, Kompetenz und Wille. Die Neo-Faschisten haben sich bisher auf reine Kritik an Bestehendem und Fischen im Trüben nach Wut und Unzufriedenheit konzentriert.
      Klimawandel, Putins Gas-Stopp und barbarischer Angriffskrieg, Trumps psychopathischer Turbo-Hammer Richtung Autokratie sind dagegen evidente Ereignisse, die selbst Hardcore-Trolle wie du schwerlich leugnen und durch BILD-Schlagzeilen wie Klima-Hysterie übertünchen können.

  4. @ Robert, so ändern sich die Zeiten. ( Ideologen) Hat man kürzlich noch Banken angehalten keine Kredite für fossile Energien zu vergeben, so hat man jetzt plötzlich Milliarden für die schädlichsten aller Investitionen. Waffenproduktion verbraucht sehr viel Energie und Rohstoffe, man hofft ,dass man sie nie braucht,dann verrotten sie nutzlos. Wenn man sie braucht, richten sie immensen Schaden in der Umwelt an.
    Wenn schon sollte man grüne Waffen herstellen, oder eher Waffen gegen Grüne.

  5. Ja @ Robert, das ist der Grünen Sekte egal.
    Hauptsache Krieg wie in Jugoslawien oder 20 Jahre in Afghanistan, Waffenlieferungen an die Ukraine und den Krieg gegen Russland vorbereiten.
    Sicher nicht mit batterie- oder wasserstoffgetriebenen Panzern.
    Dürfen die ganzen Verbrenner-Militär-Fahrzeuge dann nach 2045 noch eingesetzt werden?
    Vielleicht beeilen sie sich deshalb so, um einen Krieg mit Russland vom Zaun zu brechen.
    Gut das ich weit weg bin wenn der Krieg konventionell wird.
    Wird es atomar, dann bin ich hoffentlich schnell „weg“.
    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Russischer Kriegsminister

      @Helmut
      Aber das Russland gerade einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, vergessen wir mal ganz schnell, nicht wahr?

      1. Hallo @ Kriegsminister
        Nein den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg durch Russland habe ich nicht vergessen.
        Ich bin nur seit 3 Jahren verwundert, dass man im Westen glaubte, oder nur so getan hat, dass die Ukraine gegen die größte Atommacht der Welt einen Krieg gewinnen könnte und der größte Rohstoffhändler der Welt mit Sanktionen wirtschaftlichen ruiniert werden könnte.
        Jetzt besteht die EU sogar immer noch darauf, dass erst vor Friedensgespächen alle von Russland eroberten Gebiete zurückgegeben werden müssen.
        Seit über drei Jahren schreibe ich, dass das lächerlich ist.
        Aber es gibt eine Menge Realitätsverweigerer hier.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  6. Wenn die SPD und ihre Freunde mir eine „Strafsteuer“ auf Kapitaleinnahmen verpassen will dafür, dass ich mein versteuertes Geld investiere, dann würde ich Trump den Fairnesbringer nur beglückwünschen, wenn er Strafzölle von 30% bringt. Sorry, ich bin einfach sauer. Diese sozialistischen SED-Kommunisten mit ihrer Denke: Dein Geld ist unser Geld und unser Geld ist unser Geld.

    Soll er doch machen.

  7. Wie hart treffen die Trump-Zölle die globalen Lieferketten?

    …Die EU erhebt beispielsweise einen Zoll von zehn Prozent auf importierte Fahrzeuge und zwischen drei und 4,5 Prozent auf die meisten Importe von Autoteilen, während der US-Zoll auf Fahrzeugimporte 2,5 Prozent beträgt (25 Prozent auf leichte Nutzfahrzeuge). Darüber hinaus gibt es in den einzelnen Ländern unterschiedliche Mehrwertsteuersätze, die meisten liegen bei 20 Prozent, einige sogar noch höher. In den USA gibt es zwar kein föderales Mehrwertsteuersystem, aber die einzelnen Bundesstaaten haben unterschiedliche Umsatzsteuersätze, die zwischen null und zehn Prozent liegen…

    https://www.automobil-produktion.de/management/wie-hart-treffen-die-trump-zoelle-die-globalen-lieferketten-184.html

    Ganz erschreckend ist, dass einige Hirnis hier sogar glauben, dass die Mehrwertsteuer als Vorsteuer von den Verbrauchern wieder abgezogen werden kann.
    Nein!!!
    Sie wird voll weiter gegeben an den deutschen Endverbraucher. Plus Zoll.
    Aber, jeder hat das Recht so einen Unsinn zu glauben.
    Das müssen Geschwister von Habeck sein.
    Gehört ja auch zum Kino dazu.

    Ein Bekannter von mir hat sich sehr verschuldet und auch noch sein Erbe in einen wirklich schönen Computerladen gesteckt. Er ist auch Informatiker und hat wirklich sehr viel Ahnung.
    Am 1. Januar ging es los.
    Er hat mit Lagerbestand, Geschäftsausstattung etwa 250.000 Euro investiert.
    Im September letzten Jahres ging es los mit den Vorbereitungen. Ladenlokal mieten usw.
    Als er aber die Vorsteuer aktivieren wollte, hat ihm das Finanzamt mitgeteilt, dass er ja erst an dem 1. Januar das Gewerbe angemeldet habe.
    Daher können nur Rechnungen zum Vorsteuerabzug anerkannt werden, wenn sie ab dem 1. Januar ausgestellt sind.
    Ergebniss:
    Etwa 45.000 Euro durch den Schornstein.
    Er hatte eben keine Ausbildung in Steuerrecht.
    Das ist bei jeder Meisterprüfung ein Prüfungsteil.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      Bringen wir wieder Mehrwertsteuer und Zoll durcheinander? Bitte kauf dir ein Buch: Steuern und Zoll für Dummies.

      Und bevor du andere als „Hirnis“ bezeichnest (wie war das noch? Man soll keine Kommentatoren beleidigen, wie du selbst schriebst), solltest du dir erst einmal überlegen, mit wem du Umgang pflegst. Dein Bekannter ist also nicht auf die Idee gekommen, dass man Rechnungen nicht einreichen kann, die vor der Gewerbeanmeldung liegen? Mein Gott! Solche Menschen gibt es wirklich? Und was hat das bitte mit amerikanischen Autoherstellern zu tun, die natürlich, bevor sie ein einziges Auto in Europa verkaufen, alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllt haben? Wie will denn ein Unternehmen Autos nach Europa einführen, wenn es dafür keinen Importeur gibt? Mann, oh Mann, Helmut, welchen geistigen Dünnschiss erzählst du wieder?

    2. @Helmut, willst Du nicht oder kannst Du nicht verstehen, dass die Mwst. irrelevant ist, da sie für alle Fahrzeuge, ob von fern oder nah, erhoben wird? Das differenziert beim Verkauf in Deutschland nullkommanull ein Auto aus den USA oder eines aus Deutschland, bringt insofern keinen Wettbewerbsvorteil für irgendeinen Automobilhersteller. Deine Mischmaschtaktik macht keinen Sinn und diesen verquirlten Stumpfsinn solltest Du einfach lassen. Es lässt Dich einfach nur unendlich lächerlich aussehen und das will doch keiner. Du hoffentlich auch nicht.

  8. Hallo @ Heinrich
    Ich habe Steuerwesen gelernt.
    Und habe nicht nur meine Firma erfolgleich über etwa 25 Jahre geführte. Ihr dummes und unqualifiziertes Gelaber können Sie den Anhängern der gün Grünen Sekte erzählen, denn die glauben Ihnen das.
    Was soll aus Deutschland mit solchen Hirnis nur werden?

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut Na, haben wir keine Argumente mehr und du musst wieder jemanden beleidigen? Wie war das neulich noch? Da hast du dich beschwert, dass du beleidigt worden bist und hast das als typisch „links-grüne Ideologie“ angeprangert? Also, du darfst beleidigen, aber andere nicht?

      Irgendwie scheint es, dass alle anderen den Unterschied zwischen „Mehrwertsteuer“ und „Zoll“ begreifen, nur der kleine Helmut nicht, trotz 25 Jahren Unternehmertum. Hat vielleicht damit zu tun, dass unser Helmut niemals Im- und Export betrieben hat?

      Nun ja, und was soll man zu deinen Bekannten denn groß sagen? Wenn man wirklich so dumm ist und a) die einfachste Logik nicht begreift, dass man logischerweise keine Rechnungen von der Steuer absetzen kann, bevor man eine Firma gegründet hat. Wie kann eine Firma auf einer Rechnung auftauchen, die nicht existiert? b) sich nicht vorher erkundigt, wenn man keine Ahnung hat.

      Statt zu fragen, was mit diesen links-grün versifften Hirnis ist, solltest du dich lieber mal fragen, was bei dir nicht stimmt, wenn du hier so einen geistigen Dünnschiss von dir gibst.

      Und nicht zu vergessen: Helmut, gewöhn dir halt mal einen vernünftigen Ton an!

  9. Ja, das ist echtes Kino.
    Dabei kann jeder Hilfsschüler ausrechnen, was ein in z. B. Deutschland hergestelltes Auto kostet, bis es beim US-Bürger auf dem Hof steht. Händlergewinne in den jeweiligen Ländern nicht eingerechnet.
    Ein Auto verteuert sich von Deutschland nach den USA von z. B. 40.000 Euro, plus 2,5% Zoll, plus 5% Mwst (in der Mitte) auf 43.050 Euro.
    Umgekehrt verteuert sich ein Auto von der USA nach Europa um 10 % Zoll, plus 20 % Mwst (in der Mitte) auf 52.800 Euro.
    So verhalten sich der Zoll in der Verbindung mit der Mwst, wenn es um den Autohandel zwischen den USA und Europa geht.
    Aber ich denke, für Habecks Geschwister ist das auch noch zu hoch.
    Falls Habecks Geschwister das auch nicht wissen:
    Waren, die die EU verlassen, enthalten keine Mwst.
    Auf alle Waren die in die EU eingeführt werden, wird Mwst. aufgeschlagen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut, überleg einmal ganz genau, ob ein aus den USA importiertes Auto im Vergleich zu einem in Deutschland hergestelltes Auto, durch die Mehrwertsteuer, die auf beiden Autos erhoben wird, einen Wettbewerbsnachteil erleidet. Bitte kreuze an:

      Ο Ja
      Ο Nein
      Ο Ich bin dümmer als ein „Hilfsschüler“ und verstehe es immer noch nicht

    2. Nachhilfelehrer für Hilfsschüler der Habeck-Hauptschule

      @Helmut
      Gut, dass keine Hilfsschüler die Preise machen! Ein Hilfsschüler denkt: Produktionskosten + Overhead = Verkaufspreis – fertig. Ein Profi hingegen fragt: Wie viel ist der Markt bereit zu zahlen? Ein Diesel-Helmut in Deutschland legt für seinen BMW mehr hin als ein Motorhead in Texas für seinen Ford – Angebot, Nachfrage, Markenimage, Steuern, Transport, alles spielt rein. Marketingexperten verdienen hier ihr Geld, nicht irgendwelche Hilfsschüler mit Taschenrechnern. Preisflexibilität, Baby!
      Und weil unser Kommentator offenbar noch Nachhilfe braucht: Exporte aus der EU sind ohne Mehrwertsteuer, bei Importen kommt Zoll plus Einfuhrumsatzsteuer (in Deutschland 19 %) auf den Zollwert – das zahlen wir alle. Die Einfuhrumsatzsteuer ist ein durchlaufender Posten, wird beim Verkauf mit der Mehrwertsteuer (ebenfalls 19 %) verrechnet, die der Endkunde dann brav berappt. Habecks Geschwister haben das längst kapiert, während der Helmut aus Andalusien noch im Steuerdickicht rumirrt. Aber was erwartet man von einem Hilfsschüler? Die sind ja nicht so helle im Kopf.

    3. @Permanix: Es ist doch jetzt nicht so schwer zu verstehen, dass Helmut Recht hat (haben kann). Die beiden Wagen sind eben nicht aufkommensneutral zu sehen, weil die höhere Steuerlast in Europa dazu führen kann (bei gleicher Produktivität eigentlich immer dazu führt), dass der Export von Autos indirekt subventioniert wird. Konsumverzicht für den Export. Da ist es völlig gleich, ob direkt über Zölle oder indirekt über die Einfuhr-USt.. Letzteres ist sogar effektiver, benötigt aber eine willige Bevölkerung.

      1. @Capablanca. Es geht doch darum, ob es eine Wettbewerbsverzerrung bzw. eine Benachteiligung zwischen einer importierten oder im eigenen Land hergestellten Ware beim Verkauf durch die Mehrwertsteuer gibt. Mich würde Ihre Meinung genau zu diesem Punkt interessieren. Wenn sie der Meinung sind, ja, die Mehrwertsteuer führt zu einer Differenzierung zwischen importierter und im eigenen Land hergestellter Ware, dann bitte ich um eine entsprechende Begründung.

        Zölle hingegen benachteiligen klar und eindeutig die jeweils importierte Ware.

      2. Ja @ Capablanca
        Das verstehen die Geschwister von Habeck aber nicht.
        Es ist egal wie Importe besteuert werden.
        Meinetwegen auch mit einer Luxussteuer.
        Es kommt darauf an, wieviel der Endkunde in jedem Land bezahlen muss.
        Und Trump regt sich eben darüber auf, dass die PKW in Europa 4 x so hoch verzollt werden müssen als umgekehrt und dann noch bis zu 25 Mehrwertsteuer oben draufkommen.
        Aber, das ist wohl zu schwer zu begreifen.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut
          hattest du nicht erst behauptet, Trump würde sich über die MEHRWERTSTEUER aufregen? Was denn nun? Du bekommst einfach das Konzept von „Mehrwertsteuer“ und „Zoll“ nicht sortiert. Offenbar sind da die Kinder und Geschwister von Habeck wesentlich weiter als du.
          Und was ist eigentliche mit den Autos, auf denen gar keine Mehrwertsteuer erhoben wird, bzw diese erstattet wird? Die Autos, die gewerblich genutzt werden? Du müsstest doch Firmenwagen gehabt haben, wenn du angeblich Unternehmen geführt hast. Dann müsstest du wissen, das die Mehrwertsteuer für diese Wagen erstattet worden sind. Oder reichten deine Steuerkenntnisse nicht dazu aus und hast die nicht gelten gemacht?
          Und warum, Helmut, kostet denn ein in Ingolstadt produzierter Audi in den Staaten NETTO weniger, als in Deutschland? Und warum ist ein Mustang plötzlich in Deutschland um 30% NETTO teurer? Und warum schickt Mercedes zwischen USA und Deutschland fröhlich Autos hin- und her, ohne dass sich die Verkaufspreise ändern?
          Und warum erhebt dann Trump auf die eigenen Autobauer ebenfalls Zölle?
          Fragen über Fragen!
          Du solltest ein Robert-Habeck-Institut gründen, um alle diese Fragen investigativ zu untersuchen.

          Oder einfach paar einführende Werke in BWL, Steuern und Zoll lesen. Aber all das, ist ja viel zu anstrengend für Helmut.

          Er beschimpft lieber andere Menschen, weil die klüger sind als er und er einfach grundlegende Sachverhalte nicht versteht.

    4. @Helmut
      erklärt der Herr Hilfsschüler uns armen Akademiker auch, warum ein in Deutschland gebauter Audi in Deutschland teurer ist, als in den USA? Nach der Rechnung unseres Hilfsschülers müsste der ja netto 2.5% teurer sein. Und warum ist denn ein Mustang in Deutschland fast 30% teurer? Irgendwas stimmt da an den Erklärungen unseres Hilfsschülers nicht.

      1. Mercedes produziert sowohl in den USA als auch in Deutschland die gleichen Modelle und verkauft diese in beiden Ländern, wechselseitig aber auch direkt im jeweiligen Produktionsland. Im Verkaufsland gelten jedoch die selben Preise, egal, wo die Fahrzeuge produziert wurden. Je nach Auslastung der Produktionsstätten vielen anderen dynamischen Faktoren, kann ein Import trotz Zoll sogar günstiger sein. Mich stört, dass hier in der Diskussion sämtliche Dinge vermischt werden. Es geht doch aktuell um die Erhöhung von Zöllen, die importierte Ware klar benachteiligen beziehungsweise bestrafen. Eine Mehrwertsteuer hingegen behandelt alle Waren gleich.

      2. Ja @ Horst
        Die Hilfsschüler verstehen eben nicht, dass der Audi ohne Mehrwertsteuer in die USA geliefert wird und nur 2,5 Prozent Zoll aufgeschlagen wird.
        Und je nach Bundesstaat keine Mwst oder maximal etwa 8%.
        Auf den Mustang werden in Europa aber 10 % Zoll aufgeschlagen plus bis zu 25 % Mehrwertsteuer.
        Aber das ist eben wohl nicht so einfach zu begreifen.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut
          Gut, das Hilfsschüler nicht lesen können, nicht war? Die Preise sind Netto-Preise, also ohne Mehrwertsteuer. Oder kennst du die Bedeutung von „Netto“ auch nicht? Also, noch mal für Helmut: Der Audi ist NETTO guenstiger in den USA als in Deutschland – was nach deiner Logik nicht sein kann. Und der Mustang ist 30% teuerer, auch Netto. Also ohne Einfuhrumsatzsteuer und Mehrwertsteuer- obwohl nur 10% Zoll drauf kommt.
          Irgendwie scheint deine Rechnung nicht aufzugehen….

    5. @Helmut

      Ihre ursprüngliche Intention war es doch, eine angebliche Ungerechtigkeit wegen unterschiedlich hoher Umsatzsteuern zulasten amerikanischer Autohersteller zu suggerieren. Ich zitiere:
      „Wenn ein in die EU importiertes US- Auto mit zwischen 19 und 25 % Mehrwertsteuer belegt wird, warum sollten die Amis dann nicht ebenfalls die Einfuhr durch Zölle belegen?
      Mir kam/kommt es nur so weltfremd vor, wenn so getan wird, als wenn Trump mit seinen 25 % Zöllen irgendetwas vollkommen Abstruses durchsetzen möchte.“

      https://finanzmarktwelt.de/trumps-autozoelle-deutsche-autohersteller-betroffen-tesla-profitiert-343813/#comment-201222
      https://finanzmarktwelt.de/trumps-autozoelle-deutsche-autohersteller-betroffen-tesla-profitiert-343813/#comment-201301

      Nun gibt es aber keine Wettbewerbsvorteile oder -nachteile aufgrund der unterschiedlichen Steuersätze, weil die im jeweiligen Land in identischer Höhe jedes Produkt betreffen – egal, ob das aus den USA oder der EU stammt. Kein Endverbraucher wird sich also bei vergleichbarer Qualität und identischen Nettopreisen aufgrund der Mehrwertsteuer für das eine oder andere Produkt entscheiden. Weder in USA, noch in der EU.

      Weiterhin vergessen Sie in Ihrem aufgeregten Eifer, dass viele Autos auch gewerblich erworben werden, bspw. von Taxiunternehmen, Autoverleihfirmen, Lieferdiensten oder allgemein als Firmenfahrzeuge. Hierbei ist die Umsatzsteuer völlig irrelevant, weil sie rückerstattet wird.

      Das einzige Ungleichgewicht besteht in unterschiedlich hohen Einfuhrzöllen. Hier würde wohl jeder verstehen, wenn Trump diese auf das europäische Niveau angleichen würde. Das bedeutet: Kfz um 7,5% erhöhen, leichte Nutzfahrzeuge wie Mercedes-Benz Sprinter und andere Kastenwägen um 15% absenken.
      Das wurde Ihnen von verschiedenen Lesern erklärt, nun tun Sie plötzlich so, als wäre das Ihre ureigene Idee gewesen und stellen die Anderen als unqualifizierte Hirnis dar, die nichts verstehen.

      Wieso also rechtfertigen Sie unterschiedliche Steuersätze mit einer Erhöhung von Zöllen?

      Eine Leserin hat Ihnen ein sehr einfaches und anschauliches Rechenbeispiel präsentiert, in dem unbestreitbar und eindeutig nachgewiesen wird, dass bei gleicher Gewinnmarge durch 25% zusätzliche US-Zölle ein unmittelbares Ungleichgewicht von 20% bezogen auf den Einkaufspreis des Importeurs eintreten würde.
      https://finanzmarktwelt.de/trumps-autozoelle-deutsche-autohersteller-betroffen-tesla-profitiert-343813/#comment-201330

      Darauf sind Sie, wie zu erwarten war, natürlich nicht eingegangen, weil Sie so Ihren Fehler hätten eigestehen müssen!
      Schlimmer noch, Sie stellen auch diese Berechnung wieder als Ihr geistiges Eigentum dar und tun so, als würden es alle anderen nicht verstehen.

      Weil Sie sich wieder einmal völlig verrannt haben und Ihre Charaktereigenschaften ähnlich wie die von Trump keine eigenen Fehler eingestehen können oder wollen, reagieren Sie auch wie Trump. Sie leugnen Ihren Denkfehler, schalten sofort auf Angriff um und stellen alle anderen als dümmlich hin. Und das mit Vehemenz und diskreditierenden Attributen: „Unsinn, Geschwister von Habeck, unqualifiziertes Gelaber, Anhänger der Grünen Sekte, Hilfsschüler, Hirnis, Michels.“

      Ursprünglich war das Thema am 28.03. für Sie beendet.
      Doch wie es Forentrolle nun mal so machen, rollen Sie es drei Tage später aus eigenem Antrieb und ohne Fremdeinwirkung von außen wieder neu auf. Und das zu allem Überfluss völlig unsachlich und mit zahlreichen Beleidigungen.
      Dass die Moderatoren dieses Forums Ihrem unsäglichen Treiben weiterhin so kulant zuschauen, ist ein Segen für Sie und ein Fluch für die Allgemeinheit.

      1. Hallo @ Michael
        …Kein Endverbraucher wird sich also bei vergleichbarer Qualität und identischen Nettopreisen aufgrund der Mehrwertsteuer für das eine oder andere Produkt entscheiden…

        Ja klar, wenn Trump die Zölle erhebt, dann nähern sich die Preise, für einen von der EU gelieferten PKW in den USA einem gleichwertigen PKW an, der in der EU verkauft wird.
        Bei gewerblich genutzten PKW sieht das natürlich anders aus.
        Der deutsche Endverbraucher muss dann weder für einen aus den USA eingeführten PKW Mehrwertsteuer zahlen, noch für einen europäischen. Aber trotzdem den vierfachen Zoll, als für einen in die USA gelieferten EU-PKW.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut
          du erzählst mal wieder Unsinn Autos. In den USA sind generell günstiger als in Europa. das liegt an vielerlei Gründen unter anderem daran dass die Autos auch der amerikanischen Hersteller in der NAFTA-Landern gebaut werden also Mexiko oder Kanada. Autos in Europa sind nicht deswegen teurer, weil die Mehrwertsteuer höher ist. Das ist Unsinn. Auch nicht wegen der Zölle. Du verstehst immer noch nicht, wie Preise entstehen. Kauf dir endlich mal ein Buch darüber, wie Preisfindungen stattfinden.
          Mein Gott Helmut, deine Vorstellungen von Märkten und wie sie funktionieren, sind abenteuerlich und entbehren jegliche Realität!
          Und warum, Helmut, erhebt Trump Zölle auf Autos amerikanischer Hersteller, wenn der angebliche Grund die hohen Zölle in Euroa liegt? Nix, was du sagst, mach irgendwie auch nur im entferntesten Sinn.

          1. @Gehardt Mal richtig lesen lernen.
            Ich hatte PKWs aus der EU verglichen.
            Gar nicht mitbekommen, dass die EU
            z. Z. 4 x so hohe Einfürzölle für PKW aus den USA erhebt als umgekehrt???

          2. @Helmut

            Na, Helmut, da bist du ja wieder mit dem Vorschlaghammer durch den Porzellanladen der Logik gepoltert – und hast mal eben einen Strohmann aufgebaut, um nicht wirklich auf mich eingehen zu müssen. Lass uns das mal aufdröseln, damit selbst du’s kapierst.
            Du sagst: US-Autos sind in der EU teurer wegen 10 % Zoll und 19–25 % Mehrwertsteuer, und deshalb seien Trumps 25 % Zölle doch ganz vernünftig. Klingt erstmal schlau – bis man’s durchdenkt. Und dann kommst du mit: „Hast wohl nicht mitbekommen, dass die EU 4x so hohe Zölle erhebt?“ Helmut, das ist ein Strohmann wie aus dem Lehrbuch. Ich hab nie gesagt, dass die EU keine 10 % Zoll hat oder die USA keine 2,5 %. Ich hab gesagt: Das erklärt die Preisunterschiede nicht allein, und Trumps Zölle machen keinen Sinn, wenn sie auch die eigenen Leute treffen. Aber du drehst dir mein Argument so zurecht, als wüsste ich nicht, was Zölle sind. Netter Trick, aber das fliegt auf.
            Schau dir mal den Ford Mustang an – ein perfektes Beispiel, wie du mit deiner Zoll-und-MwSt.-These danebenliegst. In den USA kostet ein Mustang GT so 40.000 USD, sagen wir 36.000 € netto. Kommt nach Deutschland: 10 % Zoll drauf, macht 3.600 €, plus Transport, sagen wir 2.000 €, also 41.600 €. Dann 19 % MwSt. – 7.900 € extra, macht 49.500 €. Aber weißt du, was der Mustang hier wirklich kostet? Circa 60.000 € Listenpreis! Woher kommen die 10.000 € Differenz, Helmut? Nicht von Zöllen oder MwSt. – die sind schon drin! Das sind Anpassungen für EU-Normen, Händlermargen und Ford, die hier mehr abkassieren, weil sie’s können. Das zeigt: Deine „EU macht US-Autos teuer“-Nummer erklärt nicht alles – der Preis ist teurer, als Zölle und Steuern rechtfertigen.
            Und jetzt Trump: Seine 25 % Zölle knallt er nicht nur auf EU-Autos. Nimm einen Ford Bronco Sport, gebaut in Mexiko, 25.000 USD. Mit 25 % Zoll? 31.250 USD. Ein US-Hersteller wird IN DEN USA teurer. Oder ein Chevrolet Silverado aus Mexiko: 40.000 USD, mit Zoll 50.000 USD. Teile aus China? Auch 25 % drauf. Selbst wenn der in den USA montiert wird, steigen die Kosten. Wer zahlt das, Helmut? Nicht die EU, sondern der Ami am Steuer!
            Dein Punkt war: „Die EU macht US-Autos teuer, also sollten die USA zurückschlagen.“ Aber erstens: Der Mustang zeigt, dass Zölle und MwSt. den Preis nicht voll erklären – die Hersteller legen selbst noch drauf. Und zweitens: Trumps Zölle treffen nicht nur Europa, sondern die eigenen Leute genauso. Das ist, als würdest du, weil dein Nachbar dein Bier teuer verkauft, dein eigenes Bier mit ’ner Extrasteuer belegen – und dann noch behaupten, das sei schlau.
            Also, Helmut, hör auf, Strohmänner zu basteln, indem du tust, als hätte ich Zolltarife nicht gecheckt. Mein Punkt war: Trumps Plan macht alles teurer, auch für die USA, und Zölle allein erklären nicht, warum ein Mustang hier 60.000 € kostet. Deine Logik ist wie ein Auto ohne Bremsen – und dein Strohmann wie ein Pappaufsteller, der beim ersten Wind umkippt. Kauf dir mal ein Buch über Handel UND Argumentation.

          3. @Helmut, auch das ist mal wieder falsch, z.B. für die beliebten Pickups aus Deutschland erheben die USA bereits 25% Zoll, die EU erhebt hingegen auf Pickups aus den USA lediglich 10% Zoll. Es ist unglaublich wie Sie eine Lüge an die andere reihen.

        2. @Helmut

          Welchen tieferen Sinn wollen Sie uns vermitteln, indem Sie alle Endverbraucherpreise in jedem Land dieser Welt durch Umsatzsteuern und Zölle zu nivellieren versuchen? Um einmal in Ihrer Rhetorik zu verbleiben, ist das die Weisheit und Philosophie von blauen, schlauen Pommesbudenbesitzern, Hauptschulabbrechern und Hilfsschülern?

          Genau so gut könnte ich nun argumentieren, die USA muss durch Mehrwertsteuererhöhungen auf alle Güter dafür sorgen, dass gleichwertige einheimische und importierte Autos für Endverbraucher nicht länger günstiger sind, als in der EU.
          Oder zählt als Maßstab nur der günstigste Endverbraucher-Brutto-Preis irgendwo weltweit, alles andere muss mit der Zoll-Keule angepasst werden?

          Das Handelsbilanz-Defizit der USA resultiert nicht aus Brutto-Endverbraucherpreisen, sondern aus der Tatsache, dass Trumps großartige Wirtschaftsnation viel zu wenig attraktive, brauchbare Güter für den Export produziert, viel zu viel auf übermäßigen Konsum im Inland fixiert ist, zuviel Müll und zu wenig nachhaltig produziert.

          Gehen Sie nur einmal aus der vollen Deckung und stellen sich für einen kurzem Augenblick vor, Sie wären kein Sozialschmarotzer, sondern ein produktives Mitglied der Gesellschaft, das ein vergleichbares Verbrauchsgut innerhalb Europas zu einem international wettbewerbsfähigen Preis produziert. Zum Beispiel Käse 🤔

          Müssen wir uns nun durch Steuer- und/oder Zollanpassungen dem Niveau der Schweiz anpassen? Oder die sich dem deutschen Niveau? Dem spanischen, dem italienischen, dem ungarischen oder türkischen?

          Natürlich nicht, denn nicht die absoluten Preise sind entscheidend, sondern die Verhältnismäßigkeit im jeweiligen Wirtschaftsraum.

          1. @Michael

            Ich finde, gewisse Forumsteilnehmer, denen jede Selbstkritik, jede Kontrolle über sich selbst abhanden gekommen ist, sollte man ignorieren, nicht mehr antworten, sich nicht mehr auf Diskussionen einlassen.
            Je öfter man sich mit ihnen beschäftigt, desto mehr wertet man sie auf.
            Je mehr man sie Luft sein läßt, desto eher verlieren sie an Bedeutung.
            Gegen eine Wand schreiben wird denen erfahrungsgemäß zu langweilig und irgendwann sind sie weg.

          2. @Michael / @Columbo, ich habe schonmal einen Like / Dislike Button bei @Herrn Fugmann angeregt. Dann würde sich Vieles, durch einen einfachen Klick der Leser, bereinigen lassen und man würde sich mit den negativ bewerteten Kommentaren nicht mehr weiter beschäftigen.

    6. @Helmut
      Einmal angenommen, die EU-Länder würden ihre Umsatzsteuern ebenfalls auf durchschnittlich 5% absenken: Glauben Sie, dass sich dann mehr Endverbraucher für amerikanische statt europäische Autos entscheiden würden?
      Wenn ja, warum?

      Die Antwort ist sicher ganz großes Kino 😅

      1. Haha, die ewigen Falschlieger wie Perma und Co. beschweren sich über die Wissenden. Kommt mir vor wie der Geisterfahrer, er meint auch alle andern seien die Falschfahrer.

        1. @Wechselbalg
          Jetzt schreibt sogar Herr Kummerfeld von der FMW: „Dass die Höhe des Zolls an den Haaren herbeigezogen ist, mache es nicht besser. Deren Höhe begründete Trump gestern unter anderem mit der Mehrwertsteuer. Dabei benachteiligt diese US-Unternehmen gar nicht, schließlich gelte sie auch für europäische Unternehmen.“
          https://finanzmarktwelt.de/neue-trump-zoelle-kosten-deutschland-200-milliarden-euro-344749/#comment-201811

          Ist der Autor damit seit heute auch ein „Falschlieger“ und Geisterfahrer? 😂
          Bisher haben Sie die FMW-Autoren gegen Kritik ebenso vehement verteidigt, wie Ihren Geliebten aus Andalusien 💖

          1. @Kathie Worst. Bei unserem lieben Wechsebalg und Helmut liegt ein Verdrahtungsfehler vor. Wir können den beiden nicht mehr helfen. Selbst der Herr Fugmann hat heute in seinem Beitrag die Verhältnisse der Zölle sehr einfach dargestellt, so dass es selbst Kindergartenkinder verstehen würden. Jetzt noch der Herr Kummerfeld, der dann auch nochmals erklärt, dass die Mehrwertsteuer alle PKWs gleichermassen betrifft. Wenn das laut @Wechselbalg alles Falschlieger sind, nur weil sie mit der Darstellung aller anderen Leser hier im Gleichklang sind, sollten sich die beiden, Helmut und Wechselbalg, einer Gehirnwäsche unterziehen. Aber wo nichts ist, kann leider nichts gewaschen werden.

          2. @Permanix
            Das sehe ich alles genauso. Die Gehirne bzw. Schädelknochen wurden schon vor längerer Zeit durch rechtspopulistische, chinesische und russische Propaganda wie ein Reinstraum auf Mikrometerebene ausgewaschen 😯🤯

    7. @Helmut
      Wie so oft, erzählt Trump kompletten Unsinn, den Sie dann auch noch wie immer ungeprüft verbreiten.
      Pick-up-Trucks dominieren den US-Automarkt. Zusammen mit größeren SUV-Modellen decken sie gut drei Viertel der US-Produktion, des Fahrzeugbestands und der Neuzulassungen ab. Dieses Fahrzeugsegment zählt in USA zu den LCV, also den leichten Nutzfahrzeugen.

      Seit 6 Jahrzehnten (!!!) – dem sog. „Hühnchen-Krieg“ in den 1960er Jahren – sind europäischen Exporteuren also fast 80 Prozent des US-amerikanischen Automarkts durch anachronistische Schutzzölle in Höhe von 25 Prozent versperrt. Durch diese unfairen Handelspraktiken wurden europäische Autoproduzenten schon längst zur Produktion in Nordamerika gezwungen.
      Die Produktion deutscher Automobilkonzerne in den USA erreichte 2023 mit 908.000 Fahrzeugen (plus zehn Prozent) einen neuen Höchststand. Auch viele deutsche Zulieferer wie Bosch, Mahle und Continental haben Werke in den Vereinigten Staaten.

      Kleiner Fun-Fact nebenbei:
      Die Marktanteile US-amerikanischer Autokonzerne am deutschen Automarkt sind 2,5 Mal höher als umgekehrt.
      2023 wurden von deutschen Herstellern knapp 70 Prozent ihrer in USA verkauften Autos auch dort produziert.
      Dagegen werden nur 47,3 Prozent der in den USA verkauften GM-Fahrzeuge im Inland hergestellt 😂

      Zitat Ferdinand Dudenhöffer:
      „Wie so oft argumentiert der US-Präsident nicht auf der Lage von Fakten, sondern schafft sich seine Urteile durch alternative Fakten – etwa, wie viele Autos er gerade auf einer Straße in New York sieht.“

      Die Realität verhält sich also wieder einmal genau anders, als Trump und Sie es als Fakten verkaufen wollen.

      P.S. Ich hatte Ihnen gestern zwei Fragen gestellt, auf die Sie anscheinend keine Antwort finden 😄
      Gerne noch einmal. Angenommen, die EU-Länder würden ihre Umsatzsteuern ebenfalls auf durchschnittlich 5% absenken:
      Glauben Sie, dass sich dann mehr Endverbraucher für amerikanische statt europäische Autos entscheiden würden?
      Wenn ja, warum?

  10. Hall @ Michael
    Ich habe alles mehrfach erklärt.
    Das es bei Ihnen sinnlos ist, ist mir klar.

    Ich werde nicht alles nochmals schreiben.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. DermitdemHellmuttanzt

      @Helmut
      Sind wir endlich erlöst von deinem „geistigen Dünnschiss“? 5 Tage lang ganz großes Kino, wie sich Helmut blamiert, weil er nichts kapiert: Weder das Konzept von „Mehrwertsteuer“ und „Zöllen“, noch rechnen, noch begriffen hat, dass Trump die eigenen Hersteller teurer macht.
      Ganz großes Kino!
      Wir warten gespannt auf die nächste Vorstellung, wo sich Helmut wieder blamiert

    2. @Helmut
      und nun darfst du gerne erklären, warum die Atlanta Fed mittlerweile das BIP-Wachstum auf – 3.8% schätzt. Das muss an der genialen Idee mit den Zöllen liegen….

      1. @Gerold, fairerweise muss man sagen, dass die Zölle für das jetzt abgelaufene Quartal noch keine große Rolle spielen – das kommt so richtig erst ab dem 2.Quartal..

        1. @Fugmann
          stimmt…

      2. Atlanta Fed GDPNow-Indikator
        US-BIP mit -3,7 % prognostiziert – heftiger Absturz
        Laut GDPNow-Indikator ist das US-BIP im ersten Quartal um 3,7 % annualisiert geschrumpft. Sogar Gold-bereinigt ist es ein Minus von 1,4 %.

        1. DermitdemHellmuttanzt

          @Helmut
          klar, daran sind auch bestimmt die ungleichen Zöllen dran schuld, die die EU auf amerikanische Autos erhebt, richtig?

  11. Für die Dummis.
    Hier ist es erklärt mit der Mehrwertsteuer und warum sie Trump ein Dorn im Auge ist. Ganz besonders bei PKWs.

    Trump führt weitere Zölle ein, auch Mehrwertsteuer in EU-Staaten im Visier

    https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/19362640/trump-fuehrt-weitere-zoelle-ein-auch-mehrwertsteuer-in-eu-staaten-im

    1. @Ralf D
      Für Dummies:
      aus dem verlinkten Artikel:

      „Die Zollunterschiede mit der Europäischen Union sehen Fachleute in den meisten Bereichen als eher klein an. Die große Ausnahme ist der Agrarbereich, wo die EU-Zölle teils deutlich höher sind als in den USA – insbesondere auf Milchprodukte, Fleisch und Zucker oder Geflügel. Zu beachten sind hier auch unterschiedliche Standards und Importvorgaben. Auch Textilien und Bekleidung aus den USA unterliegen in Europa meist etwas höheren Zöllen als umgekehrt – der Unterschied ist aber teils geringfügig. Andersherum sind Zölle auf Kunststoffe, Chemikalien, Kunstwerke und Antiquitäten in den USA teilweise höher als in der Europäischen Union. ….Fachleute gehen davon aus, dass die USA am härtesten von weitreichenden Ausgleichszöllen getroffen würden, sollten diese tatsächlich in Kraft treten – und nicht im Voraus in Verhandlungen abgewendet werden. US-Unternehmen dürften die höheren Kosten auf die Verbraucher umschlagen – das heizt die Inflation an.“

      Und das erklärt natürlich, dass Trump Zölle auf die Autos der eigenen Hersteller erlässt:“Ich mache meine Autos teurer, weil die bose EU meine Autos auch teurer macht „. Klingt wie eine wutendes Kind, dass sich selbst bestraft, weil es bockig ist

    2. @Ralf D., der Artikel erklärt überhaupt nicht warum Trump die Mwst, ein Dorn im Auge ist. Sie müssen auch nicht unbedingt der Rhetorik der orangenen Goldlocke auf den Leim gehen, dürfen es aber natürlich gerne. Doch zu dem Artikel den sie verlinkt haben, Auszug zum Thema Mwst.:

      Ärger im Weißen Haus über Mehrwertsteuer in EU-Staaten

      Die US-Regierung verwies nun beim Thema Handelsdefizit mit der Europäischen Union erneut auf Autos. Über die Importzölle zeigt sich Trump regelmäßig erbost. Es werden Zölle in Höhe von 2,5 Prozent auf dem Weg in die USA fällig – aber 10 Prozent auf dem Weg nach Europa. Doch bei den in den USA beliebten Pickups und Nutzfahrzeugen beispielsweise sind die US-Zölle sehr viel höher.
      => Mein Kommentar: Das ist kein Mwst. Thema, sondern hier geht es um derzeitige Zolltarife, die einmal in die eine Richtung und dann in die andere Richtung höher sind. Deutsche Hersteller werden bei den beliebten Pickups und Nutzfahrzeugen klar benachteiligt.

      Der hochrangige Regierungsvertreter betonte jedoch auch, dass man sich in Washington auch über die Mehrwertsteuer ärgere, der Autoimporte aus den USA zusätzlich unterlägen. Diese variiert je nach EU-Mitgliedstaat – in Österreich liegt sie bei 20 Prozent.
      => Mein Kommentar: Ärgern kann man sich über Vieles, aber die Mwst. wird für alle PKWs erhoben, nicht nur für die aus den USA, sondern auch auf die in der EU gefertigten. Insofern benachteiligt es nicht die PKWs aus den USA.

      Dass die größte europäische Volkswirtschaft Deutschland deutlich mehr Autos in die USA verkaufe als andersherum, liege ganz sicher nicht an mangelnder „amerikanischer Handwerkskunst oder Qualität“, so der hochrangige Regierungsberater. Das sei Merkantilismus. „Präsident Trump wird das nicht länger hinnehmen.“
      => Mein Kommentar: Natürlich sind die deutschen Automobilhersteller immer noch führend, gerade was die Qualität anbetrifft, auch wenn es die Amerikaner gerne anders sehen würden. BMW, Mercedes und Audi nehmen im Premiumsegment weltweit immer noch die ersten drei Plätze ein.

      Ralf D., einfach mal den Artikel lesen, recherchieren, inhaltlich reflektieren und nicht meinen, mit einem Link kann man andere als „Dummis“ qualifizieren.

  12. Zur These des Artikels: natürlich wird Deutschland schwer getroffen. Wir importieren, veredeln und exportieren. Daraus stammen wesentliche Anteile unseres Primäreinkommen. Läuft das nicht, können wir auch die Krankschwester nicht mehr bezahlen.
    Höhere Löhne, höhere Preise und eine stärkere Währung hätten zu weniger Export und mehr Diversifikation der Wertschöpfung geführt. Wollte man aber politisch nicht, man wollte die EU stärken (und hat sie mE geschwächt).

    Die USA sehen sich vor einem Problem, dass aber auch unseres ist: Außenhandel MUSS langfristig ausgeglichen sein. Getauscht wird Produktion gegen Produktion. Wer weniger produziert, muss auch weniger konsumieren, oder sein Vermögen einsetzen. Bis 1945 hieß das, Gold beibringen.

    Die USA bezahlt ihren Überkonsum mit dem Privileg der Weltleitwährung. Sie schöpft neues Geld, doch dieses inflationiert und im Inland fällt mehr und mehr die Produktion weg.
    Dieses Modell ist nicht nachhaltig. Irgendwann muss man es kontrolliert beenden, oder es bricht unkontrolliert zusammen. Das ist unausweichlich.
    Heute Abend scheint der Anfang vom Ende angekündigt zu werden.

    1. @Felix: Guter Punkt. Bei gleicher Produktivität und Konsum sollte der Außenhandel langfristig ausgeglichen sein, bzw. Ungleichgewichte würden sich über die Währungsrelationen ausgleichen. Die USA haben das Problem oder den Luxus einer konstanter Dollarnachfrage als „sicherer Hafen“, was zur Überbewertung führt und Spielraum für zusätzlichen Konsum schafft. Dagegen könnte die derzeitige US-Regierung die Steuern erhöhen, was bei den Bürgern unpopulär wäre.

      Alternativ könnten die wichtigsten Handelsländer ihre Steuern drastisch reduzieren, um dort Platz für mehr Konsum und US-Güter bereit zu stellen. Das macht Europa allerdings nicht, ganz im Gegenteil. Deshalb ist das Thema Umsatz-St. ein Problem für die USA, auch wenn das viele nicht sehen wollen oder können. Es ist nicht nur die USt. es sind alle Steuern. Niedrigsteuerländer sind mit regulierten Hochsteuerländer bei gleicher Produktivität nicht kompatibel, weil einseitig Geld und Möglichkeit aus dem Wettbewerb gezogen wird.

      Die (Schein)Lösung heißt Zölle. Zölle senken den Konsum im Inland, sie senken aber auch die Produktivität in den exportierenden Staaten. Nicht vollständig, aber teilweise in die von der derzeitigen US-Regierung gewünschten Richtung. Europa sieht das Problem nicht, die Besteuerung ist insgesamt zu hoch. Sie treibt die USA in Handelsschranken. Im Schach heißt das einfach Zugzwang.

      1. Sehr schönes Gleichnis! Zugzwang. Das beschreibt es sehr gut. Vielen Dank dafür.

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