Donald Trump hat vor zwei Stunden verkündet, dass er 100 % Zoll auf alle Importe aus Kanada einführen wird. Es sei denn, der kanadische Premier Carney sagt seinen neuen Handelsdeal mit China doch noch ab. Ein Frontalangriff gegen den kanadischen Premier Carney!
Donald Trump wütet gegen Kanada auf Truth Social
Trump postete heute auf Truth Social (übersetzt): Wenn Gouverneur Carney glaubt, er könne Kanada zu einem „Umschlagplatz“ für China machen, um Waren und Produkte in die Vereinigten Staaten zu schicken, irrt er sich gewaltig. China wird Kanada auffressen, es vollständig verschlingen, einschließlich der Zerstörung seiner Unternehmen, seines sozialen Gefüges und seiner allgemeinen Lebensweise. Wenn Kanada ein Abkommen mit China schließt, wird es sofort mit einem Zollsatz von 100 % auf alle kanadischen Waren und Produkte belegt, die in die USA eingeführt werden. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit!
Präsident DJT
Kurz danach postete Donald Trump auf Truth Social: Das Letzte, was die Welt braucht, ist, dass China Kanada übernimmt. Das wird NICHT passieren, und es wird nicht einmal annähernd passieren! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit. Präsident DONALD J. TRUMP
Kommentar
Die USA importieren viel Öl aus Kanada. 100 % Zoll auch auf Öl – das würde die Tankstellenpreise in den USA wohl kräftig nach oben treiben. Aber soweit hat Donald Trump sicherlich nicht gedacht. Vermutlich sehen wir mal wieder ein Trump-Game: Maximal übertriebene Forderungen stellen, um den „Gegner“ massiv einzuschüchtern.
Der Witz: Trump hatte sich erst vor acht Tagen positiv über ein kanadisches Handelsabkommen mit China geäußert. Jetzt ist er plötzlich dagegen, Kanada würde von China übernommen. Maximale Horrorszenarien werden aufgerufen. Aber was ist aktuell geplant? Die chinesischen Zölle auf kanadische Agrarprodukte sollen sinken, im Gegenzug soll kanadische Zölle für Elektroautos aus China gesenkt werden.
President Trump 8 Days Ago: „If Canada can get a trade deal with China, they should do that.“
President Trump Today: „If Canada makes a deal with China, it will immediately be hit with a 100% tariff.“ https://t.co/Tb1lmMciH2 pic.twitter.com/Be8CdFPOcE
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) January 24, 2026
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Die US-Texas-Ölindustrie ist in Sachen Export von leichtem Rohöl entsprechend aufgestellt. Dieses kann jedoch im eigenen Land nicht veredelt werden, da die Raffinerien dafür nicht entsprechend aufgestellt sind. Die USA importieren daher Schweröl, u.a. aus Kanada. Wenn der 47. US-Präsident Donald John Trump nunmehr auf letzteres entsprechende Zölle erhebt, werden die für die US-Volkswirtschaft wichtigen Konsumenten damit an den Tankstellen entsprechend konfrontiert. In der Ära von Industriepräsident Jürgen R. Thumann nahm ich an einem Rohstoffkongress im Haus der Deutschen Wirtschaft teil. Der Hauptgast Bundeskanzler Dr. Gerhard Schröder informierte in seiner Rede darüber, daß er ab und an mit diversen Ölscheichs im Naher und Mittlerer Osten in Sachen fairer Ölpreis verhandelt. Dr. Schröder war Rosneft-Aufsichtsratsvorsitzender. Im Rahmen eines Gastbeitrags für die Berliner Zeitung, Print-Ausgabe 24./25.01.26 schwadroniert der Altkanzler nunmehr etwas über eine notwendige politische Industriestrategie zugunsten einer Transformation für eine klimaverträgliche Wirtschaft. Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, lieber Gerhard: Geh‘ heim, Schach spielen.
Eher eine Art Lex Tesla…
Wenn BYD und Co in Kanada Fuß fassen wäre das sehr schlecht für Tesla…
Das ist Planungssicherheit!
5085 Dollar für Gold um 3 Uhr 13 Minuten. Eine andere Dimension der Zahlen laufen ab. Wo früher ein Geschrei wegen 100 Dollar Abverkauf war, ist heutzutage dies ein laues Lüftchen. Die Zeiten bleiben die Zahlen ändern sich.
Die Industrie und die Landwirtschaft brauchen verlässliche Partner. Die USA ist kein verlässlicher Partner mehr. Das fatale daran, selbst wenn die Republikaner die nächste Präsidentenwahl verlieren, werden die inzwischen mit Asien und Europa getroffenen Verträge weiter Bestand haben. Willkürliche Zölle sind halt ein Schuss ins eigene Bein. Das ist den Cowboys nicht zu vermitteln.