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Das wäre faktisch Putins ökonomischer Kollaps Trump bereit für Mega-Sanktionen gegen Russland – enorme Risiken für Aktienmärkte! Videoausblick

Laut US-Senator Lindsay Graham ist US-Präsident Trump nun bereit für die „nukleare Option“ gegen Russland: alle Käufer von Öl aus Russland würden mit Zöllen von bis zu 500% bestraft – das wäre nicht nur faktisch Putins ökonomischer Kollaps, sondern die absolute Eskalation des US-Handelskriegs gegen China, das auf russische Energie angewiesen ist. All das ist – neben den ohnehin derzeit schon enormen geopolitischen Risiken – eine massive Gefahr für die Aktienmärkte. Diese reagierten auf die Nachricht negativ – aber dann kam eine wundersame Nachricht: China sei angeblich bereit, Käufe von Nvidias H200-Chips zu genehmigen. Wirklich? Nachdem Trump China aus Südamerika rauswerfen will und die Öl-Versorgung erschwert?!

Hinweise aus Video:

1. Trump: Grünes Licht für Russland-Sanktionsgesetz – Öl als Hebel

2. Nvidia: China will Importe von H200-Chips freigeben – Aktienmarkt reagiert



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2 Kommentare

  1. Der 47. US-Präsident Donald John Trump wird wissen, daß die USA und China die beiden weltweit größten Volkswirtschaften sind. Zum Thema allgemeine aktuelle geopolitische Risiken: Die iranischen Behörden arbeiten an Konzepten, um die Währung Iranischer Rial zu stabilisieren. Mögliche übermäßige Risiken an der Wall Street für ExxonMobil und die US-Techriesen Facebook, Instagram, Amazon Prime Video-App, die sich ja auch an der Frankfurt am Main-Wertpapierbörse auswirken können.

  2. Ich danke abermals für die täglichen Ausführungen. Dass Sie weder ein Trumpist noch ein Putinist sind, hat jeder mit einem Gehirn verstanden. Wer das nicht versteht, ist unheilbar verständnislos, oder vielleicht gerade neu dazu gekommen.

    Sie machen sich mit keiner Sache völlig gemein. So sollte es in den Medien immer sein, wenn man sich nicht klar für eine Richtung bekennt. Das geht natürlich auch – nur dem ÖRR ist es eigentlich verboten und Zeitungen müßten Nachricht und Kommentar trennen – aber beides interessiert keinen unter 60 mehr. Die letzten SZ – Leser und ARD und ZDF – Zuschauer sterben bald aus.

    Zu den aktuellen Vorgängen. Wir erleben Geschichte im Endstadium eines Zyklus immer besonders intensiv.

    Im Grunde gibt es drei Denkrichtungen:

    1. Alles ist immer gleich.
    2. Wir entwickeln uns linear weiter.
    3. Alles ist zyklisch.

    Alle drei Denkmodelle sind nützlich. Tatsächlich sind viele menschliche Verhaltensweise sehr stabil und berechenbar, natürlich entwickelt sich vieles weiter. Vor allem die Technologie.
    Aber vor allem gibt es eine zyklische Entwicklung, die sich gerade aus den relativ stabilen menschlichen Verhaltensweisen speist. Eine Generation, die einen Krieg überlebt hat, denkt völlig anders, als eine, die davon völlig unberührt ist. Deswegen steigt die Kriegsgefahr auch mit zeitlichem Abstand zum letzten Krieg wieder an.

    In der heutigen Zeit haben die Besonderheit, dass verschiedenste Zyklen ihrem Ende zustreben. So weit ich lesen konnte, gab es das so ausgeprägt noch nicht.

    Die USA sind ein Imperium. Das scheint irgendwie einigen nicht klar gewesen zu sein?
    Der Unterschied zu früher ist nur, dass sie ihren Zenit überschritten haben. Der Imperiumszyklus sagt das für einen Zeitraum von ca. 250 Jahren voraus.
    Das heißt aber nicht, dass die USA zwangsläufig untergehen müssen. Imperien gehen entweder unter, oder sie erfinden sich neu. Die Geschichte Roms sollte jeder in der Schule gehabt haben und auch wenn dort nicht nach zyklischen Gesichtspunkten unterrichtet wird, kann man den Bruchpunkt beim Übergang von der Republik zum Kaiserreich mit Cäsar und Augustus gut erkennen.

    In Deutschland ist es üblich, Vertreter dieser Theorien zu bashen. Man will es nicht sehen und alles was in diese Richtung weist wird abgelehnt. Das ist aus unserer Historie heraus nachvollziehbar, aber es ist auch ein Problem.

    Es ist ein bißchen so, als ob der Busfahrer der Reisegruppe den Zielort vorgeben möchte (ich weiß, meine Vergleich hinken manchmal schrecklich).
    Deutschland gehört zum Einflussbereich der USA. Unsere Bedeutung für die USA hat nach 1989 abgenommen. Die UDSSR existiert nicht mehr, Grenzland ist jetzt Polen, wir haben nicht mehr die wichtigste Hilfstruppe der USA und Europa ist als Partner durch seine inneren Entwicklungen insgesamt weniger wichtig geworden.

    Die Bemühungen, mit der EU einen neuen Machtfaktor zu bilden sind gescheitert. Die Bürokraten sind demokratisch nicht legitimiert und schwächen unsere Wirtschaft und die Nationalstaaten.

    Wir laufen mE auf eine Katastrophe zu, weil wir den Anschluss in Wirtschaft und Wissenschaft schon verloren haben und auf dem jetzigen Wege auch weder neuen kulturellen Softpower* noch militärische Stärke aufbauen können.

    Ich bitte darum, meine Einlassungen hier vor diesem Hintergrund zu verstehen. Ich will niemanden ärgern, wenn ich darauf hinweise, dass ich einige Denkhaltungen provozierend falsch finde. Stellen Sie sich mich einfach als den Opa aus der Klimbim-Familie vor. Das hilft sicherlich.
    Den jungen Leuten sage ich, diskutiert meinetwegen darüber unter Euch, wie blöd sie meine Ansichten finden, aber diskutiert darüber. Sie sind nicht vom Mond sondern basieren auf Erfahrung. Und meine bisherigen Einlassungen zur Geldanlage beweisen zumindest, dass ich mit meiner Sichtweise die Entwicklungen an den Märkten ganz gut voraussage. Möglicherweise findet sich auch das eine oder andere Körnchen verwertbares darin.

    * Aber ein bißchen Ärger hilft vielleicht auch? Was war denn unser Softpower nach 1945?
    Unsere starke Industrie, die Arbeitskräfte aus aller Welt anzog und der daraus resultierende Wohlstand. Das beste Bier der Welt (solange im Osten noch die Kommunisten herrschten, jetzt haben uns dort einige überholt). Unser Erfolg im Fußball, gerade weil er nicht mit der höchsten Spielkunst errungen wurde, sondern mit Arbeit. Unsere Autos die weltweit die begehrtesten waren. Und die deutsche Frau, die die GIs in Massen mitnahmen, weil sie gut kochen und backen konnten und das Heim heimelig machten.

    Was haben wir denn heute?

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