Trump bricht mit Putin, indem er der Ukraine erlaubt, Langstreckenwaffen gegen Russland einzusetzen – damit eskaliert die Lage weiter, aber Trump hat sich lange von Putin „einlullen“ lassen. Die Aktienmärkte in den USA auf neuem Allzeithoch – aber warum? Eine Rezession wird nach den gestrigen ADP-Arbeitsmarktdaten immer wahrscheinlicher – aber die Aktienmärkte preisen nun noch zwei weitere Zinssenkungen ein (87%-Wahrscheinlichkeit). Das sorgt scheinbar für Euphorie – aber die Börsengeschichte zeigt, dass Zinssenkungen den Aktienmärkten nicht helfen, wenn die Wirtschaft in eine Rezession fällt.
Hinweise aus Video:
1. Shutdown eskaliert: Trump setzt auf Entlassungen
2. Fed-Chef Powell: „hoch bewertete“ Aktien – Wall Street unbeeindruckt
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Das man ein und dasselbe, die mögliche Zinssenkung zum 50.mal feiert scheint mit einer gewissen Demenz der Markteilnehmer zusammen zu hängen.
Es gibt an der Börse kein richtig oder falsch …sondern nur ein auf und ab…
Und seit der Finanzkrise wollen die Märkte mehrheitlich nach oben…
Ich weiß ja auch nicht wo das alles enden soll…?
Vielleicht bei den 7500 im S& P 500..?
Bis dahin ist es noch ein Stück…aber hey …unmöglich ist gar nichts…
Der DAX Performance Index will auf jeden Fall noch ein weiters mal sein All Time High testen..
Das steht für mich fest..
Tesla wird gute Zahlen melden weil in den USA die Förderung am 30.9.25 ausgelaufen ist und viele Leute noch fix einen Tesla gekauft haben.
Das eigentliche Thema ist doch das Elon Musk Shortseller hasst und denen schon vor Jahren den Kampf angesagt hat. Er will sich seine Aktienblase nicht durch diese Leute kaputt machen lassen.
Könnte es nicht sein, dass die US-Aktienmärkte weniger durch durch fortgesetzte Zinssenkungspropaganda als vielmehr durch zunehmenden Hochfrequenzhandel dermaßen hochgetrieben werden? Vielleicht sind die Investitionen in Datencenter bzw. deren werbende Ankündigungen der Big Player hauptsächlich in eigener Sache beabsichtigt, die Rechnergeschwindigkeit für die selbstbezüglichen Börsengeschäfte weiter zu beschleunigen, und alles weitere KI-„Wow“ (d.h außer Programmierung von verselbstständigten Börsenhandel-Algorithmen) ist nur heuchlerisch vorgeschoben zur Blendung der Einfältigen, die weitere KI-Videogeneratoren von Meta und OpenAI für das Non-plus-Ultra in der Welt halten, obwohl damit eine neue Form von Erden- und Weltraummüll produziert wird? Denn ansonsten erfährt man ja wenig Konkretes über den Menschen förderliche KI-Zukunftsprojekte (abgesehen von Robotaxis sowie Chatbots, die im Grunde bloß rapide Lexika-Information und Nachhilfedienstleistung für Leute bieten, denen die Aufmerksamkeitsspanne und Geduld für eigenständige Bildungsanstrengung abhanden gekommen ist).
Die Idee des Wasserstoffs als Entergiträger ist schon verlockend und kann funktionieren. Aber halt nicht zum aktuellen Zeitpunkt. Und aktuell haben wir auch ein ganz anderes Problem in der Energieversorgung, das sind die Schwankungen der EE, die überproportinonal umso stärker ausfallen, je höher deren Anteil ist, denn gleichzeitig sinken die stetigen Erzeuger, die Stabilität bringen.
Der Ansatz, hier ein weing auf die Bremse zu treten und nun Gaskrafwerke (H2 Ready) ins Spiel zu bringen, klingt sehr vernünftig. Man hat offenbar einen sehr guten Kompromiss gefunden:
-Gaskrafwerke sind schnell regelbar und können die Schwankungen ausgleichen
-Das ist überhaupt erst die Grundlage dafür, dass man EE weiter ausbauen kann, ohne Zunahme der Blackoutgefahren
-Die Gaskraftwerke sind in der Regel Kraft-Wärmegekoppelt mit hohem Wirkungsgrad, der CO2 Ausstoß kann deutlich verringert werden, wenn die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, was ja offenbar der Plan ist. Mit deutlich ist >50% des Ausstoßes im vgl. zu Kohlekraftwerk gemeint
-Diese Kraftwerke sollen meist H2 Ready sein, d.h., die können auf Wasserstoff umgestellt werden, was man in allzuferner Zukunft nicht ausschließen sollte (natürlich kann bei einem weieren Zubau der EE Überschuss in Form von H2 abgefangen werden. Man hat dann bereits die Basis, um sich da Stück für Stück ranzutasten, also ohne großes ökonomisches Risiko
Was mich am meisten wundert, ich bin ja schon ein paar Jahre dabei und kenne das Konzept der alten Grünen aus den 90ern recht gut, das ist eigentlich genau deren Konzept von damals. Ich frage mich, was bei denen zum Umdenken geführt hat. Die paar Wärmepumpen zu Lasten einer vernüftigen Dämmung der miesesten 10% der Bestandsimmobilien ist weniger als eine Nullnummer, nach meiner Einschätzung. Diese Gaskraftwerke sollten schon längst da sein und die Kohle sollte schon längst weg sein.
Offenbar haben die Energiestrategen der Konzerne nur darauf gewartet, damit nun loslegen zu können. Wer hat sie daran gehindert?
Wenn die Kohleverstromung 2030 tatsächlich weg sein sollte, wird die CO2-Bilanz einer Fr. Reiche deutlich besser ausfallen, als die der Vorgänger. Auch wenn ich ihre provokanten Äußerungen zu dem aussterbenden Teil der noch übrigen Arrbeitnehmer, die den Laden noch am laufen halten, überhaupt nicht schätze.
Falsches Forum – es geht hier nicht um Wasserstoff 🙈🙈
Der wurde u.a. thematisiert, da bin ich drauf eingegangen.
Ansonsten ja. Ich vermute ebenfalls, dass die Zinsen eigentlich nur als Kaufargument dienen. Ich weiß ja nicht warum die große Masse Aktien kauf. Ich tue sowas nur, wenn ich von einer Firma und deren Konzept überzeugt bin. Es muss eine gesunde Chance bestehen, in Zukunft Gewinn zu erwirtschaften, was die Aktie nach oben hebt.
Zinsen möggen ja für den Gesamtkonext relevant sein, sinkende Zinsen würden die Kreditvergabe fördern, will ich meinen. Ob das in dem aktuellen Kontext aber hilfreich ist?
…was ist eigentlich mit der invertierten und reinvertierten Zinskurve geworden…die müsste doch jetzt eigentlich mal ihre Wirkung entfalten…ist ja mittlerweile schon ein Jahr her, dass die reinvertiert ist…oder kann das aufgrund der langen Invertierung doppelt und dreifach so lange, bis ins Jahr 2029, dauern?
Da würde ich gerne mitdiskutieren.
Warum spielt die eigentlich so eine große Rolle?
Als Interpretation finde ich, die Märkte erwarten, dass die FED die Zinsen in Zukunft senken wird. Solche Inversionen treten im Vorfeld einer Ressision auf.
Das sind ja jetzt alles keine echten News mehr oder rechnen die überwiegenden Marktteilnehmer mit dem Ausbleiben einer Rezession?
@großer Bär…weil vor jeder Rezession auch eine invertierte Zinskurve vorhanden war, aber nicht nach jeder invertierten Zinskurve auch eine Rezession…da die Invertierung so lang und so tief war, war für alle relativ klar, dass da was passieren muss Richtung Rezession…wenn die dann nicht kommt ist das dann natürlich doof…
Gestern noch groß im Marktgeflüster rumgetrollt, dass Fakten ja so wichtig sind – heute im Video wieder mal erzählt, dass die Ukrainer irgendwas am Kernkraftwerk Saporischja „hinkriegen könnten“. Genau mein Humor, denn das ist schon seit 2022 von Russland besetzt.
Wer sich auskennt, dem fallen solche Ungenauigkeiten immer wieder auf. Bei politischen Sachen spürt man, dass Hr. Fugmann auch nur in einer bestimmten Blase unterwegs ist und diese Informationen weitergibt. Als Historiker, ach egal….
@error…ich glaube es sollte bedeuten, dass es in russischer Hand ist, aber die Ukraine auch dort den Russen das Leben schwer macht und es nur noch mit Diesel betrieben werden kann…im Endeffekt ist es ein Druckmittel von Selenski…er kann sagen das alles ganz gefährlich ist, die russische Führung des KKW sagt, dass alles ganz normal ist, aber die Stromversorgung muss sichergestellt sein…für uns als Normalbürger bedeutet es, wir haben keine Ahnung über die Lage vor Ort und können nur hoffen, dass beide Seiten den ordnungsgemäßen Betrieb weiter sicherstellen können bis zu kompletten Abschaltung, damit dort kein Super GAU passiert…