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Trump brüskiert Powell, nennt Fed „widerspenstiges Kind“

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Donald Trump ist ja für seine verbalen Entgleisungen bekannt. Auch dass er die Federal Reserve schon verbal angegriffen hat, ist nichts Neues. Auch dass er mit der Idee spielt Jerome Powell zu degradieren, ist bekannt. Aktuell aber brüskiert Donald Trump Jerome Powell und vor allem die Federal Reserve als Institution aber mal so richtig.

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Trump feuert kräftig gegen die Fed

In den folgenden Tweets sagt er nämlich, dass die Fed nicht wisse was sie tue. Sie habe die Zinsen viel zu stark erhöht trotz niedriger Inflation. Und sie habe pro Monat weitere Verknappung betrieben mit 50 Milliarden Dollar Volumen. Und obwohl die Fed das gemacht habe, würden die USA (konjunkturell) einen der besten Monate Juni in ihrer Geschichte erleben.

Man solle mal darüber nachdenken was passiert wäre, wenn die Fed die Dinge richtig angepackt hätte. Der Dow Jones würde tausende Punkte höher notieren, und das Wirtschaftswachstum wäre noch deutlich besser als ohnehin schon, so Trump. Jetzt würde die Fed festkleben (mit den Zinsen) wie ein widerspenstiges Kind, obwohl die USA jetzt Zinssenkungen benötigen würden. Damit meint Trump die Tatsache, dass die Fed auf der Sitzung von letzer Woche keine Zinssenkung verkündete. Trump erwähnt auch noch, dass man ja ausgleichen müsse, was andere Länder derzeit gegen die USA tun (also Zinssenkungen und weitere geldpolitische Lockerung). Ja, ja, die bösen Asiaten und Europäer. Die machen ihre Geldpolitik extra so, nur um die Amerikaner zu ärgern?

Runter mit den Zinsen?

Tja, Donald Trump spricht der Fed also quasi die Kompetenz völlig ab. Ein widerspenstiges Kind, das nicht weiß, was es tut. Mehr geht ja eigentlich nicht mehr in Sachen Bloßstellung. Dass die Fed eigentlich unabhängig ist, und dass ein Präsident sich nicht so einmischen sollte… egal. Was soll´s? Der unterschwellige Druck auf die Fed Ende Juli bei der nächsten Sitzung den Leitzins zu senken, steigt. Aber ach ja, die Wahrscheinlichkeit dafür war ja schon vor Trump´s Tweet quasi bei 100%. Übrigens: Die Original-Tweets hat Trump schnell gelöscht, und inhaltlich vergleichbare Tweets neu online gestellt. Ob ein einzelnes Wort oder sonst etwas abweicht von den Original-Tweets, das können wir jetzt nicht mehr nachvollziehen.

Donald Trump mit Vorwurf gegen Fed und Jerome Powell

3 Kommentare

3 Comments

  1. Beobachter

    24. Juni 2019 16:44 at 16:44

    Jetzt schwappt die Dummheit definitiv über. Jedes Kind weiss dass ein schneller u.starker Anstieg der Börsen unweigerlich in einer Baisse enden muss.Will der Dummkopf wirklich den Crash vor den Wahlen noch provozieren.Hat er doch mindestens beim 08 Immo-Crash selber erlebt was das Hochtreiben von Vermögenswerten mit zuviel Fremdkapital zur Folge hat.Immerhin hat Powell sein tölpelhaftes Handeln mit dovischen Aussichten bis jetzt abgefedert.

  2. Roberto

    24. Juni 2019 18:02 at 18:02

    Dazu fällt mir ein uralter Berliner Spruch ein: “ doof bleibt doof da helfen keene Pillen“.

    Der Crash wird kommen, die Frage ist nur wie es dann jeden persönlich dabei gehen wird.

    Ich weiß es nicht. Ich hoffe nur das es nicht so kommt wie es Dr.Markus Krall in seinen Büchern beschreibt. Denn dann sollten wir uns alle wirklich sehnlich wünschen das dieser Crash nie kommt.

  3. Gixxer

    24. Juni 2019 22:26 at 22:26

    Vielleicht ist das ja auch alles Kalkül. Die Börse muss einfach nachgeben, da ändern Trump und die Fed beide nichts daran. Aber wenn Trump immer wieder so poltert, kann er später sagen: „Seht her, ich habe es euch gleich gesagt, nur die Fed hat nicht auf mich gehört, daher ist das jetzt alles die Schuld der Fed. Hätte sie so gehandelt, wie ich wollte, wäre das nicht geschehen.“
    Und wer weiß, vielleicht glauben ihm seine Wähler auch diesmal und er wird wieder gewählt.

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Aktuell: Ursula von der Leyen mit hauchdünner Mehrheit neue EU-Kommissionspräsidentin

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Vor wenigen Augenblicken wurde das Abstimmungsergebnis im EU-Parlament verkündet. Ursula von der Leyen wird neue EU-Kommissionspräsidentin. Sie erhielt 383 JA-Stimmen, gerade mal 9 Stimmen mehr als benötigt. Es gab 327 NEIN-Stimmen, 23 Enthaltungen und 1 ungültige Stimmen. Die Aussagen der Parlamentarier in den letzten Stunden haben es klar gemacht. Vor allem Konservative und Liberale haben Ursula von der Leyen die Mehrheit gesichert, zusammen mit Teilen der Sozialdemokraten.

Ursula von der Leyen
Ursula von der Leyen. Foto: Dirk Vorderstraße CC BY 3.0

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Martin Sonneborn im EU-Parlament über „kenntnisfreie“ von der Leyen und die „verurteilte“ Christine Lagarde

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Es muß ja ein Fest sein für einen Satiriker wie Martin Sonneborn, die Dinge auf politischer Ebene der EU aus der ersten Reihe beobachten zu können. Bekanntlich gelang Sonneborn mit „Die PARTEI“ (deren Bundesvorsitzender er ist) der Wiedereinzug ins EU-Parlament – und das mit deutlich mehr Stimmen als im Jahr 2014 bei der letzten Europawahl.

Und das nutzte Sonneborn heute in einer Philippika über von der Leyen. So auch gegen die designierte EZB-Chefin Christine Lagarde und einige andere neue designierte Verantwortungsträger der EU

Martin Sonneborn mit ungewöhnlichem Outfit
Sonneborn in Stauffenberg-Verkleidung mit Parteikollege Nico Wehnemann auf der Frankfurter Buchmesse 2018
Von Ptolusque – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73580794

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Automatisierung: „Job-Kahlschlag konnte immer kompensiert werden“ – auch dieses Mal?

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Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Tochter der Bundesagentur für Arbeit, hat heute in einer Studie darauf hingewiesen, dass die seit den 70er-Jahren stattgefundene Automatisierung von der deutschen Volkswirtschaft gut verkraftet worden sei. Es seien in anderen Bereichen ausreichend neue Arbeitsplätze geschaffen worden, um die Arbeitslosen aus den wegbrechenden Industrien aufzufangen. Auf längere Sicht betrachtet entstanden etwa in dem Maß, wie Arbeitsplätze abgebaut wurden, auch neue, so das IAB. Technischer Fortschritt habe in Deutschland bislang nicht zu weniger Arbeit geführt, sondern zu einer Umschichtung von Arbeitsplätzen und Arbeitskräften. Aber die Automatisierung kennt doch eine Verlierer-Gruppe. Und siehe da, welche ist das? Zitat IAB:

Für Hochqualifizierte seien sogar mehr Arbeitsplätze hinzugekommen als verschwunden, so die IAB-Forscher. Für Geringqualifizierte sind den Forschern zufolge dagegen weniger Stellen entstanden als abgebaut wurden. Die technologische Entwicklung war also verbunden mit einer qualitativen Veränderung des Bedarfs an Arbeitskräften: Die Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften ist gestiegen, die Nachfrage nach Geringqualifizierten hat abgenommen. Die zunehmend besser ausgebildeten Arbeitskräfte konnten vom Arbeitsmarkt aufgenommen werden. Gleichzeitig wuchs ab den 70er Jahren lange Zeit die Arbeitslosigkeit bei den Geringqualifizierten.

Bezogen auf die aktuelle Digitalisierungsdebatte („Wirtschaft 4.0“) erwarten die Forscher, dass auch dieses Mal das Beschäftigungsniveau in Deutschland unterm Strich nicht sinken werde. Man prognostiziere allerdings große Umbrüche. Durch die Digitalisierung würden rund 1,5 Millionen Stellen wegfallen, jedoch in ähnlichem Umfang auch neue entstehen. Dass neu entstehende Arbeitsplätze oft ein anderes Anforderungsniveau aufweisen als die weggefallenen Arbeitsplätze, sei mit ein Grund, dass es immer ein bestimmtes Maß an Mismatch-Arbeitslosigkeit gebe. Qualifizierung sowie professionelle Beratung und Vermittlung seien deshalb von zentraler Bedeutung, damit die Beschäftigten mit den Herausforderungen der Digitalisierung schritthalten könnten, so das IAB.

Tja, wird also alles so „rosig“ weitergehen wie bisher? Die Frage aller Fragen, die niemand im Vorhinein beantworten kann, lautet: Ist die nun beginnende Welle von Automatisierung und Digitalisierung überhaupt zu vergleichen mit dem Strukturwandel in den 70ern und 80ern? Oder werden die Kahlschläge in Unternehmen und ganzen Branchen viel schlimmer als jemals zuvor sein? Schaut man zum Beispiel auf Banken und vor allem Versicherungen, dann werden dort ganze Abteilungen platt gemacht und durch Algorithmen ersetzt, oder ins billigere Ausland verlagert. Können wirklich so viele neue Jobs für App-Entwickler, Software-Ingenieure und E-Auto-Konstrukteure entstehen, wie in „alten“ Industrien wegfallen? Da müssten auch wir raten.

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