Donald Trump feiert die besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten – aber die Bitcoin-Trader waren wieder einmal schlauer als die Wall Street. Denn die (vermeintlich!) besseren Arbeitsmarktdaten sind nicht nur Fake, weil sie auf einem falschen Berechnungs-Modell des BLS basieren, sondern es waren die berüchtigten „saisonal adjustments“ und das ebenso fragwürdige Birth/Death-Model, die die Daten nach oben frisiert haben (das war schon unter Biden der Fall). Trump aber feiert die Fake-Daten und schrieb heute ernsthaft, dass deswegen doch die Zinsen sinken könnten (aufgrund der Stärke der USA). Die Märkte hingegen verstehen – anders als Trump – dass das Gegenteil in der Logik einer Notenbank der Fall ist: warum sollte die Fed bald die Zinsen senken bei solidem Arbeitsmarkt und nach wie vor hoher Inflation?
Hinweise aus Video:
1. Werbung: Rohstoffe handeln – kostenloses Webinar:
www.rohstoff-workshop.de
2. Europa und USA: Droht ein Kapitalkrieg um US-Staatsanleihen?
Kommentare lesen und schreiben, hier klicken














So richtig trauen sich die Märkte nicht über den Weg…der sehr marktbreite Leitindex der USA…der S&P 500… dürfte weiterhin Schwierigkeiten haben die 7000 nachhaltig nach oben zu durchbrechen…
Die Märkte sind einfach schon zu gut gelaufen…die Marktteilnehmer sind schon alle dick investiert…
Nun wir werden sehen….
Was wird mit dem Euro…was wird mit dem Dollar…?
Die Edelmetalle sagen: Ihr könnt uns mal…
Vielleicht sind ja Fallpauschalen Gegenstand der US-Gesundheitswirtschaft, welche dazu führen würden, daß Patienten im Krankenhaus weder zu früh entlassen werden, aber auch nicht zu lange Patient in einem Krankenhaus sind. Die Europolitik ist schon dahingehend wichtig, um mögliche Unwuchten auf den internationalen Finanzmärkten zu verhindern. Eurobonds lehne ich jedoch ab. Der Ölpreis wirkte sich vor kurzem auf den Dax aus.
„Fake-Daten“. Richtig, nichts anderes. Wer diese Daten glaubt, der glaubt auch dem weisungsgebundenen DESTATIS oder sogar dem deutschen Regierungschef:
„Rekordkorrektur 2024/2025: Laut vorläufigen Daten im Februar 2026 wurden die Beschäftigungszahlen für den 12-Monats-Zeitraum bis März 2025 um 862.000 bis 911.000 Stellen nach unten korrigiert. Dies ist eine der größten vorläufigen Revisionen seit Beginn der Aufzeichnungen (vergleichbar mit -902.000 im Jahr 2009).
Abwärtskorrektur 2024: Auch für den Zeitraum März 2023 bis März 2024 gab es signifikante Abwärtskorrekturen von über 800.000 Stellen.“ (forex.com)
@Franz O., @Felix
Etwas weniger verschwörungstheoretische Unwahrheiten wären wünschenswert. Sie verbreiten – ob bewusst oder unreflektiert – exakt die Narrative und Lügenmärchen der AfD, ohne dafür auch nur ansatzweise Belege zu liefern. Demnach wäre in Deutschland nahezu jede Institution fremdgesteuert: Behörden, Staatsanwaltschaft, Medien, Hochschulen … ja sogar die Parteien bilden ein „Kartell“, das in obskuren Nachtsitzungen und geheimen Fachausschüssen böse Dinge plant 😲
Allerdings ist Deutschland keine angehende Autokratie wie etwa die USA. Beamte und Mitarbeiter können nicht einfach gefeuert und durch hörige Marionetten ersetzt werden. Bestes Beispiel: Die parlamentarische, gesellschaftliche und mediale Opposition konnte sogar die Wahl einer unbescholtenen, fachlich hochqualifizierten Juraprofessorin zur Verfassungsrichterin verhindern. Zudem existiert weiterhin eine funktionierende Kontrolle der Regierung durch verschiedene Instanzen: Parlament (Deutscher Bundestag), Justiz (u.a. Verfassungsgerichte und Fachgerichte), Bundesrat, investigative Medien.
Daher ein notwendiger Faktencheck (ein Instrument, das Aluhüte scheuen, wie der Teufel das Weihwasser 😉):
Das Statistische Bundesamt (Destatis) ist in seinen fachlichen Aufgaben nicht weisungsgebunden und handelt unabhängig von der Regierung. Zwar ist die Behörde organisatorisch dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) unterstellt, doch die gesetzliche Grundlage im Bundesstatistikgesetz (BStatG) garantiert die fachliche Unabhängigkeit.
1. Die rechtliche Verankerung (§ 1 BStatG)
Darin wird festgelegt, dass die Bundesstatistik nach den Prinzipien der Neutralität, Objektivität und fachlichen Unabhängigkeit erhoben und aufbereitet werden muss:
„Für sie gelten die Grundsätze der Neutralität, Objektivität und fachlichen Unabhängigkeit. Sie gewinnt die Daten unter Verwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und unter Einsatz der jeweils sachgerechten Methoden und Informationstechniken.“
Diese Formulierung wurde im Zuge der Anpassung an europäische Vorgaben präzisiert.
2. Das übergeordnete EU-Recht (Verordnung (EG) Nr. 223/2009)
Da Destatis Teil des Europäischen Statistischen Systems (ESS) ist, ist die EU-Verordnung 223/2009 für die Behörde unmittelbar bindend. Dort wird die „fachliche Unabhängigkeit“ in Artikel 2 näher definiert:
Entscheidungsfreiheit, fachliche Unabhängigkeit, Unparteilichkeit, Objektivität:
Die Statistiken müssen „auf unabhängige Weise entwickelt, erstellt und verbreitet werden, insbesondere was die Wahl der zu verwendenden Verfahren, Definitionen, Methoden und Quellen sowie den Zeitpunkt und den Inhalt aller Verbreitungsformen anbelangt, ohne dass politische Gruppen, Interessengruppen, Stellen der Union oder einzelstaatliche Stellen dabei Druck ausüben können.“
Fazit:
Entscheidungsfreiheit: Die Statistiken müssen ohne Beeinflussung durch politische Gruppen oder staatliche Behörden erstellt werden.
Methodenwahl: Das Amt entscheidet allein über die Auswahl der Techniken, Definitionen und Methoden.
Zeitpunkt der Veröffentlichung: Auch die zeitliche Planung der Veröffentlichungen muss unabhängig von politischen Erwägungen (z. B. Wahlkämpfen) erfolgen.
Dass eine Behörde organisatorisch einem Ministerium unterstellt ist, bedeutet in einem Rechtsstaat nicht „Gehorsam bei den Fakten“. Wer behauptet, Destatis liefere regierungskonforme Zahlen, muss erklären, warum Wissenschaftler, Landesämter und die EU-Aufsicht bei diesem – rechtlich ausgeschlossenen – Komplottszenario seit Jahrzehnten mitmachen sollten.
Objektive Daten sind die Grundlage unserer Demokratie. Wer sie ohne Kenntnis der rechtlichen und methodischen Schutzmechanismen diskreditiert, betreibt keine Kritik, sondern Desinformation.
——————–
Quellen:
https://www.gesetze-im-internet.de/bstatg_1987/BJNR004620987.html#:~:text=%C2%A7%201%20Statistik%20für%20Bundeszwecke
https://www.destatis.de/DE/Ueber-uns/Organisation/geschaeftsbereich.html#:~:text=Bei%20der%20methodischen%20und%20technischen,%C3%84mtern%20der%20L%C3%A4nder%20den%20Verbund.
https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/handwoerterbuch-politisches-system/202188/statistisches-bundesamt-statistische-landesaemter/#:~:text=In%20seinen%20fachlichen%20Aufgaben%20bleibt,unabh%C3%A4ngig%20und%20handelt%20nicht%20weisungsgebunden.
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:02009R0223-20241226#page=2
(EU-Verordnung 223/2009; Art. 2, Abs. 1 a bis c)
Steffi:
Die Beispiele, die ich genannt habe sind valide und für jeden nachvollziehbar. Natürlich ändert die jeweils zuständige Behörde z.B. die Berechnung der Inflation nicht auf direkte Weisung aus dem Kanzleramt, das wäre zu naiv gedacht. Vielmehr sind die Behördenleitungen und viele Führungspositionen politisch besetzt und entscheiden dann „rein fachlich“.
Ich finde Ihren „Guten Glauben“ erfrischend und erschreckend zugleich. Erfrischend, weil es eben schön wäre, wenn alles rein sachlich ablaufen würde, erschreckend, weil es so offensichtlich nicht ist, Nirgends und zu keiner Zeit.
@felix, ergänzend , „subtil“ gehört mit zur Tatbeschreibung. Und „weglassen“ . Und die Frage nach dem falschem „Nenner“ . Wenn man schon in Sachbeschreibungen mit der irreführenden Frage
bezugnimmt,bekommt man unbemerkt auch immer die eigens gewünschte Antwort ohne Spuren zu hinterlassen.
Beispiel aktuell. CDU SocialMedia ab 16. Die erzwingt für alle eine elektronische Personifizierung.
Das ist der wahre Hintergrund ,um in Zukunft noch konzentrierter Zersetzung und Denunzierung betreiben zu können. Das haben nationalsozialistische Regierung und Systeme so an sich. Denn gegen das Individuum kann letztlich nur mit Gewalt vor gegangen werden,um die verfassungsfeindlichen Ziele
“ unserer sozialistisch zivilen Demokratie/Gesellschaft“ zu verwirklichen !!!
So sieht es doch aus. Aber der ein oder andere ist noch nicht komplett propagandadurchtränkt und kann
da noch entgegen wirken. Währet den Anfängen.
Die Beispielliste ist seitenlang. i.E. Die illegale Aushebelung der Schuldenbremse mit der alten abgewählten Sitzverteilung,nur weil die Stühle im Saal nur noch nicht umgeschraubt waren.
Der absolute kartellweite Sargnagel der “ unseren sozialistischen Demokratie“ :-DDD
Sie verars……euch…..alle….immer……aber ……zahlen ….ihr ….sollt
@Felix
Ihre Verschwörungsthese ist erschreckend inkonsistent und widersprüchlich.
Sie schreiben wörtlich (ich zitiere): „Man kann in Deutschland davon ausgehen, dass die Verwaltungen die Zahlen so liefern, wie vorgeschrieben.“
Wenn das nun nicht (ich zitiere erneut) „auf direkte Weisung aus dem Kanzleramt“ oder eines Ministeriums geschieht, stellt sich sofort die Frage: Wer diktiert den Verwaltungen dann die Zahlen?
Ihre fadenscheinige Erklärung lautet (ich zitiere): „Vielmehr sind die Behördenleitungen und viele Führungspositionen politisch besetzt und entscheiden dann „rein fachlich“.
Damit behaupten Sie implizit: Die Behördenleitung von Destatis befindet sich stets auf derselben politischen Linie wie die gerade im Amt befindliche Regierung.
Wenn das zutrifft, müsste es eine klare Synchronisation zwischen Regierungswechseln und Neubesetzungen der Destatis-Leitung geben. Die Fakten sprechen jedoch eine andere Sprache – hier ein paar Beispiele:
– Patrick Schmidt (1964–1972) | Regierungen: Erhard, Kiesinger, Brandt
– Johann Hahlen (1995–2006) | Regierungen: Kohl, Schröder (Rot-Grün), Merkel
– Georg Thiel (2017–2022) | Regierungen: Merkel, Scholz (Ampel)
Die gesamte Chronologie der Behördenleitung seit 1948 stützt Ihre These nicht im Ansatz. Wechsel bei Destatis erfolgen nahezu ausschließlich aus Ruhestandsgründen oder aufgrund von Wechseln zu internationalen Organisationen wie Eurostat – nicht aufgrund von Wahlergebnissen.
Zudem besteht die Leitung von Destatis nicht aus politischen Beamten wie Staatssekretären, die jederzeit entlassen werden könnten – sondern aus regulären Beamten auf Lebenszeit (die nicht mit jeder Neuwahl ihre politischen Präferenzen wechseln). Eine Entlassung aus politischen Gründen ist rechtlich praktisch ausgeschlossen.
Wenn Sie also die fachliche Unabhängigkeit von Destatis als bloße Inszenierung abtun, müssten Sie auch überzeugend und valide erklären, warum die methodischen Standards wie der HVPI exakt den Anforderungen der EU-Statistikbehörde Eurostat entsprechen.
Oder glauben Sie ernsthaft, dass sich Behördenleiter über Jahrzehnte und Regierungswechsel hinweg politisch synchronisieren, nur um die Inflationsrate zu schönen – und das in 27 EU-Ländern gleichzeitig?
Ihr naives Vertrauen ist bedauerlich. Dem kann nur weitere Lebenserfahrung abhelfen.
Sogar die Leserbriefe in ihrer lokalen Zeitung sind parteibeeinflußt. Da bekommen Sie dann gesagt, „Du müßtest jetzt mal etwas dazu oder dazu schreiben“.
Aber ich will mich hier nicht stundenlang über etwas unterhalten, was aus meiner Sicht – bitte um Verzeihung – nun wirklich schon Kindern klar sein kann.
Es gibt einige Universitäten, die punktuell die Themen untersucht haben, und meine Aussagen auch wissenschaftlich bestätigen, obwohl das in solchen Angelegenheiten mE übertrieben ist. Jeder gebildete Mitteleuropäer sollte sich zu solchen Fragen eine valide Meinung selbst bilden können.
Es gibt auch irgendwo einen deutschen Uni-Prof der die Inflationsberechnung regelmäßig begleitet und kritisiert. Finden Sie selbst, wenn sie wollen.
Ich kann aber nachvollziehen, wo es herkommt: Sie sind wahrscheinlich sehr jung. Früher warfen sich die Parteien im Wahlkampf die statistischen Beschönigen noch regelmäßig vor, so daß man die Frage auf dem Tisch hatte und sie auch von den Medien sachlich aufbereitet wurde. Das findet heute kaum noch statt.
@Felix
Ihre Kommentare basieren durchgehend auf Spekulation, Vermutungen und unbelegten Behauptungen. Als Mörtel für dieses wacklige Konstrukt nutzen Sie bevorzugt persönliche Diskreditierung – etwa die Unterstellung kindlicher Naivität – während Sie mit anekdotischer Evidenz und angeblicher Lebenserfahrung zu punkten versuchen. An dieser Stelle erinnere ich gerne an das Sprichwort: „Alter schützt vor Torheit nicht“.
Sie weigern sich darüber hinaus beharrlich, Quellen oder Belege zu nennen – ein Muster, das nicht nur diese Debatte betrifft.
Solche Strategien mögen bei einer bestimmten Zielgruppe Wirkung zeigen, wenn es darum geht, eine Deutungshoheit vorzutäuschen. Im Rahmen evidenzbasierter Sachautorität und wissenschaftlicher Diskursvalidität offenbaren Ihre Beiträge jedoch erhebliche Lücken.
Bedauerlicherweise waren Sie bisher nicht einmal willens oder in der Lage, die einzige einfache Frage zu beantworten, die ich Ihnen gestellt habe: „Glauben Sie ernsthaft, dass sich Behördenleiter über Jahrzehnte und Regierungswechsel hinweg politisch synchronisieren, nur um die Inflationsrate zu schönen – und das in 27 EU-Ländern gleichzeitig?“
Abschließend möchte ich noch folgende Ihrer spekulativen Punkte richtigstellen:
1. Als wissenschaftlicher Einrichtung steht unserer Fakultät der Zugang zum Forschungsdatenzentrum (FDZ) offen. Wir nutzen dort anonymisierte Einzeldatensätze (z. B. aus dem Mikrozensus) sowie die den Preisindizes zugrunde liegenden Mikrodaten. Diese Datenbasis erlaubt uns eigene Berechnungen und Validierungen auf Mikroebene, sowohl zur Replikation bestehender Studien als auch für komplexe eigene Auswertungen.
2. Ich bin nicht sehr jung (womit Sie vermutlich Unerfahrenheit und Naivität suggerieren wollen).
3. Ich befasse mich seit Jahrzehnten beruflich mit statistischen Methoden empirischer Forschung und traue mir durchaus die notwendige Methodenkompetenz zu, um wissenschaftliche Validität von politisch motivierter Dateninstrumentalisierung zu unterscheiden.
Fugi,lass die Marlboros weg.
@Boris, sind keine Marlboros – ich lehne alles ab was Filter hat :)
Weisungsgebundenes Destatis… das ist mal wieder so richtig AfD-sprech. Zwischen den Zeilen mal so ein bisschen Verächtlichmachung einflechten. Beweise dafür oder nur Aluhut?
Naja, unkritisch solche Zahlen aufnehmen, ist aber auch nichts, auf das man Stolz sein könnte.
Man kann in Deutschland davon ausgehen, dass die Verwaltungen die Zahlen so liefern, wie vorgeschrieben.
Das Problem liegt in der Festlegung dafür, denn die erfolgt nach politischen Vorgaben.
So ist unsere Arbeitslosenstatistik ein Witz, worin wir uns allerdings nicht von anderen Ländern unterscheiden. Jede Regierung hat eben ein Interesse daran, diese Zahlen möglichst gut und als Folge ihrer Politik veröffentlicht zu sehen.
Die Inflationsberechnung ist das beste Beispiel: So wurde den Menschen jahrelang und noch heute vorgemacht, dass die Inflation des Euro niedriger sei, als in der DM. Dabei hatte jeder sofort eine brutalen Kaufkraftverlust in allen Bereichen, die nicht eins zu eins umgerechnet worden waren, wie Versicherungen und Mieten.
Während der Inflation in Folge der C-Maßnahmen, wurde die ohnehin schon geschönte Berechnung so geändert, dass sie um ein Prozent niedriger ausfiel.
Diese Zahlen werden dann aber von den Medien im wesentlichen ohne erläuternde Hinweise veröffentlicht.
@Felix
Die Tatsache, dass der EUR gerade mal 8 Jahre nach Bareinführung gerettet werden musste, sagt ja alles.
Damals gab es nur eine Partei, die den Euro also solche kritisiert hat, das war sogleich deren Gründungsthema. Bis dahin könnte man sagen, ökonomische Vernunft.
Mittlerweile wird alles quer Beet gemischt und es haben sich 2-4 scharf getrennte Lager formiert. Egal wo man schaut, man hat immer ein großes Übel dabei.
Leider ist seit damals immer wieder das gleiche Muster zu beobachten:
-Etwas funktioniert nicht
-Kritiker werden abgekanzelt (wie oben statt Argument … Talk)
-Stimmzuwachs bei den Kritikern
Nächste Runde:
-Etwas funktioniert nicht
-Kritiker werden abgekanzelt
-Stimmzuwachs bei den Kritikern
Nächste Runde:
-Etwas funktioniert nicht
-Kritiker werden abgekanzelt
-Stimmzuwachs bei den Kritikern
Ich könnte jetzt genau die 2-4 Themen aufführen (mehr sind es nicht), um die es geht und um die man sich seit über 10 Jahren weigert in der Sache zu argumentieren, geschweige denn Lösungsansätze zu diskutieren (das wäre ja der relevante Schritt, der aber durch das Abkanzeln aktiv verhindert wird).
Das Beängstigende ist, das sind eigentlich „Kleinigkeiten“, die sich sehr wohl relativ leicht lösen lassen würden. Auch den Euro könnte man reformieren (das wäre auch schon das komplexeste Thema), die Bürokratie könnte man sehr wohl abbauen, man könnte Strukturen schaffen, die Anreize für Arbeitnehmer schaffen…
Das ist keine Hexerei.
Aber man will ja unbedingt recht haben, offensichtlich. Also – statt die Probleme anzupacken – zurück zur Schleife, tot diskutieren, Kritiker abkanzeln, bis die Abbruchbedingung erreicht ist.
Ich hoffe, es wird noch was übrig bleiben, von dem, was wir über 50 Jahre lang aufgebaut haben.
Hallo Arbeiter
In der Sache bin ich bei Ihnen. Aber ich vermute dahinter nicht nur dumme Politier mit Profilneurose, sondern Absicht.
Nehmen wie den Euro: der ist nicht nur eine schlechte Währung, sondern obendrein eine Währung für mehrerer Länder. Damit hat er alle Nachteile und keine Vorteile. Das nennt man Münzunion und hat noch nie funktioniert.
Die Aufbauleistung nach dem Krieg war groß. Wenn die Bevölkerung die Handbremse anzieht, könnte man den Prozess noch stoppen. Das ist aber nicht erkennbar. Alles was von der Richtung abweicht, wird fertig gemacht. Die Mehrheit wählt damit praktisch „weiter so“.
Das einzige, was Deutschland retten kann, ist nicht die AfD, wie Musk sagt, sondern ein massiver Eingriff der USA aus reinem Eigeninteresse. Damit sich Westeuropa nicht selbst zerstört.
Ja super wenn die nötige aber unproduktive Gesundheitsindustrie noch die einzige Wachstumskomponente ist. Das könnte noch ins Unermessliche gesteigert werden. Als Beispiel für Wirtschaftsbanausen.Wenn also die Hälfte aller Arbeitnehmer krank geschrieben zuhause bleiben würden und das Pflege- und Ärztepersonal verdoppelt würden, würde also das BIP steigen und die Wirtschaft glänzend dastehe ? Es ist das immer grössere Problem. die industrielle Wertschöpfung fällt und die Kosten steigen. Das wird nicht gut enden.
In den USA als Vorreiter dieser kranken Entwicklung, wo 50% der Leute fast am Existenzminimum leben wurde die Mutter einer bekannten Fernsehkommentatorin mit 8Mio. Salär entführt, ein Lösegeld wird natürlich in anonymen Bitcoins gefordert. Diese Entwicklung wird mit Bürgerkrieg enden.
Die Europäische Staatsanwaltschaft ermittelt aktuell gegen Flinten-Uschi, also gegen die Europäische Kommission. Vielleicht ermittelt die genannte EP-PO ja auch einmal gegen EZB-Präsidentin Christine Lagarde wegen ihrer EZB-Zinspolitik-Agenda. Bundesbankpräsident Joachim Nagel, ein Falschmünzer, neigt mittlerweile dazu, Eurobonds zu befürworten.
Holger,
Bundesbankpräsident Joachim Nagel ist Mitglied der SPD. Das erklärt seine vollkommene finanzpolitische Inkompetenz. Die Maastricht-Regeln sind diesem „Präsidenten“ ebenfalls vollkommen unbekannt.