Trump treibt die USA in die Rolle eines Rohstofflieferanten für China. Sein geplanter Handelsdeal schwächt die US-Industrie – während Peking strategisch die Oberhand gewinnt.
Trump und China: USA nur noch Lieferant von Rohstoffen
Trumps angedachter neuer Handelsdeal reduziert die USA auf einen Rohstofflieferanten für China. Während er im Wahlkampf noch einen harten Kurs gegen Peking versprach, setzt er nun auf einen Deal, der Amerikas Industrie schwächt. Gleichzeitig beschneidet er die diplomatische Präsenz der USA in China drastisch. Ein massiver Personalabbau in den US-Diplomatenstellen verringert den politischen Einfluss Washingtons. Nur Trumps Rhetorik bleibt hart, während das Außenministerium erneut eine entscheidende Nuancierung vornimmt.
US-Außenministerium ändert Sprache – China reagiert gereizt
Das US-Außenministerium hat die Bezeichnung „People’s Republic of China (PRC)“ von seiner Website entfernt und spricht nun nur noch von „China“. Diese Änderung ist mehr als eine bloße sprachliche Anpassung – sie stellt eine bewusste Abkehr von der diplomatischen Praxis der letzten Jahrzehnte dar.
Unter Biden sprach das Außenministerium von „strategischer Konkurrenz mit der PRC“. Jetzt heißt es nur noch „strategische Konkurrenz mit China“. Diese scheinbar subtile Anpassung bricht mit der bisherigen Linie und signalisiert eine mögliche Abkehr von der „One-China-Policy“, die seit den 1970er Jahren die Grundlage der US-China-Beziehungen bildet.
Zuvor hatte das US-Außenministerium die Aussage „We do not support Taiwan independence“ von seiner Website entfernt und durch „Any unilateral changes to the status quo by either side are not supported, and we expect disputes between the two sides of the Taiwan Strait to be resolved peacefully“ ersetzt.
Diese Verschiebung im diplomatischen Sprachgebrauch deutet auf eine Neuausrichtung der US-Strategie hin – gleichzeitig werden jedoch die operativen Möglichkeiten der USA in China geschwächt.
Weniger US-Diplomaten, weniger Einfluss in China
Parallel zu dieser sprachlichen Anpassung plant die US-Regierung offenbar, das Personal in ihren chinesischen diplomatischen Vertretungen drastisch zu reduzieren. Berichten zufolge dürfte der Abbau bis zu 10 Prozent der diplomatischen Mitarbeiter betreffen. Die offizielle Begründung lautet Kosteneinsparungen und eine Neuausrichtung der Prioritäten.
Dieser Schritt schwächt jedoch die diplomatische Präsenz der USA vor Ort erheblich. Während Peking seine diplomatischen Aktivitäten weltweit ausbaut, reduziert Washington seine Einflussmöglichkeiten in China. Weniger Personal bedeutet weniger Zugang zu Informationen, eine eingeschränkte Verhandlungsführung und eine geringere diplomatische Einflussnahme. Damit verringern die USA den direkten Zugang zu Chinas Regierung. Trump verringert damit willentlich seine Augen und Ohren in China, zumal der amerikanische Geheimdienst in China kaum präsent ist. Damit verringern die USA den direkten Zugang zu Chinas Regierung. Diese Entwicklung kommt Peking eindeutig zugute.
USA als Rohstoffexporteur? Trump schwächt die Industrie
Die wohl folgenreichste Entwicklung ist die geplante Neuverhandlung eines Handelsabkommens zwischen den USA und China. Trumps „Phase-One-Deal“ mit China war bereits eine Luftnummer – die von ihm versprochenen Erfolge blieben aus. Jetzt plant er eine neue Vereinbarung, die voraussichtlich darauf hinausläuft, dass China verstärkt amerikanische Rohstoffe und Agrarprodukte importiert, während Washington Pekings industriepolitische Eingriffe akzeptiert.
Der Phase-1-Deal von 2020 sah vor, dass China seine Importe aus den USA drastisch steigert – vor allem in den Bereichen Agrarprodukte, Energie und Fertigungsgüter. Doch die versprochenen Käufe blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Laut Analysen des Peterson Institute for International Economics (PIIE) erreichte China nur etwa 58 Prozent der zugesagten Importmengen. Besonders eklatant war das Defizit bei energieintensiven Produkten, während Peking weiterhin gezielt auf eigene Industrieförderung setzte. Trumps großspurige Versprechen entpuppten sich als Rohrkrepierer.
Experten wie Rush Doshi, Direktor für China-Strategie im National Security Council unter Biden, warnen, dass die kolportierten neuen Vorschläge die US-Industrie langfristig schwächen werden. Wenn die USA auf die Rolle eines Rohstofflieferanten für China reduziert werden, würde das die Deindustrialisierung des Landes beschleunigen. Anstatt als industrielle Supermacht aufzutreten, würde Amerika zu einer ressourcenexportierenden Wirtschaft wie Brasilien oder Australien verkommen.
Besonders brisant ist, dass nicht nur das Handelsministerium, sondern auch einflussreiche private Akteure wie Elon Musk und Donald Trump Jr. das Abkommen befürworten. Trump Jr. sprach sich explizit dafür aus, „Verhandlungen mit Xi Jinping zu suchen und unnötige Provokationen zu vermeiden“. Anstatt China wirtschaftlich entgegenzutreten, treiben die neuen Pläne die Abhängigkeit der USA von chinesischer Industrieproduktion weiter voran.
Musk selbst ist einer der größten Profiteure dieser Entwicklung. Teslas Abhängigkeit vom chinesischen Markt ist immens, und Berichten zufolge fürchtet das Unternehmen, dass Peking den Zugang zu Schlüsseltechnologien wie Batterieproduktion und Halbleiterfertigung einschränken könnte. Schon die vage Andeutung, Teslas „autonomes Fahren“ aus China zu verbannen – insbesondere, da BYD mit seiner „Gods Eye“-Technologie weit voraus sein soll – hat Musk zu einem Kuschelkurs mit Peking bewegt. Seine wirtschaftliche Macht und sein direkter Zugang zu Trump machen ihn zu einem der einflussreichsten Gestalter der neuen China-Politik.
Musk diktiert – Trump liefert an China
Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich. Nun zeigt sich, dass Trump 1.0 ins Weiße Haus zurückgekehrt ist und sich Geschichte in seltenen Fällen doch wiederholt: In den letzten Tagen hat Trump seine Haltung zur Ukraine und zu Russland um 180 Grad gedreht. Trump geht wieder auf Kuschelkurs mit Diktatoren und Autokraten. Von seiner „America First“-Politik scheint nur noch rhetorische Phrasen übrigzubleiben. Von seinem Desaster des „Phase-1“-Deals mit China hat er offenbar nichts gelernt und „Präsident“ Musk diktiert – wie zu befürchten war – die China-Politik.
Das Kalkül Pekings ist aufgegangen: Schon die Andeutung, Musks China-Geschäfte zu behindern, hat „Präsident Musk“ dazu veranlasst, einen Kuschelkurs mit China zu fahren und gegen die langfristigen Interessen der USA zu agieren. Xi Jinping und Wladimir Putin sind nun die wahren Herren im Weißen Haus.
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Ja, sie haben recht.
Und doch hat es den Anschein einer schein heiligen Supermacht die weiß ihren Zenit übersprungen zu haben.
Zufälliger weise ist ein schein bar Durchgeknallter an der Macht. IST NICHT DER FALL. AUCH NICHT EIN KNECHT ANDERER. Es ist ein zusätzlicher Aspekt zu beurteilen. DIE U.S.A. braucht GLÄUBIGER.
Sie ist eigentlich Überdehnt Pleite. Sie kann nicht Kriege an mehreren Fronten führen. Sie zieht die NOTBREMSE.
Sie leistete sich einen verlorenen Krieg nach den anderen, ausser den Showkrieg Irak.
Und die Supermacht weiss das im GEGENSATZ ZU IHNEN. ENTSCHULDIGUNG.
Sie haben recht. Es hat den Anschein. Es sieht nicht gut aus. Aber das kommt daher, daß wir in Europa ausgespielt wurden, aber durch Eigenes Versagen, durch Eigene Dummheit in Gut und Böse zu denken.
Die USA werden Deutschland fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Sie wollen unser BIP bei sich. AMERICA FIRST. Die Oberschicht wird auch bei der Mittelschicht, Unterschicht die Ztronenpresse vergrößern.
Es hört nie auf. Harte Bandagen sind zu hören. Ja es ist ein anderes Amerika, das sie nicht wollen.
Gut für sie. Sie haben recht. So kann es sein. Und wir reden über unser Amerika offen, gerade weil wir Demokratisch uns wähnen, denn die Gedanken sind frei…sehen sie mein Gesülze für Unsinnig. Ich auch.
Mit Aufrichtigen Dank für Ihre Beiträge.