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Trump: Headlines + Live-Feed seiner Rede

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Trump mit Aussagen vor dem Economic Club of New York – hier die wichtigsten Aussagen. Hier vorab einige wichtige Insider-Tweets:

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Möglicherweise doch Zölle gegen EU-Autos? So der Fox-Repoter im Weißen Haus:

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Mal sehen, wieviel später Trump beginnt..
Ups, vergleichsweise pünktlich startet Trump mit der Rede..

– Tenor der ersten Aussagen: vorher waren die USA auf dem falschen Weg, aber nun ist das ganz anders..wir haben unsere Versprechungen gehalten und die Erwartungen übertroffen

– haben die großartigste Wirtschaft der Geschichte, und das trotz einer Fed die die Zinsen angehoben und QT betrieben hat

– viele Länder bekommen Geld wenn sie Schulden machen – das will ich auch haben (Trump lacht..)

– ich sage nicht, dass das, was ich tue gut für die Welt ist; aber ich bin eben nicht Präsident der Welt, sondern der USA

– wir haben sieben Millionen Jobs geschaffen; niemand hat das für möglich gehalten

– sieit meiner Wahl ist der Nasdaq 60% gestiegen, der Dow Jones 50%, der S&P 500 45% – hätten wir eine hilfreiche Fed wäre es noch viel mehr; wir haben so zehn Billionen an Wert erschaffen

– Durchschnittseinkommen der Amerikaner auf dem höchsten Stand der Geschichte; die Konsumenten sind im besten Zustand der Geschichte des Landes, und das wird lange so bleiben

– wir konkurrieren mit anderen Länder um Jobs und Wohlstand

– meine Vorgänger haben die höchste Unternehmenssteuer weltweit eingeführt (FMW: nicht wahr, in den USA gibt es keine Mehrwertsteuer!); die Unternehmenssteuer könnte noch weiter sinken

– Trump spricht über den Abbau der Regularien, der weiter gehen müsse

– die Rede geht weiter mit Preisen für Medikamente (Ausland „ungerecht“) und über die Installierung von Richtern

– jetzt geht es um das „schreckliche Pariser Klimaabkommen“ – hätte die USA unzählige Milliarden Dollar gekostet

– endlich fangen wir an, Prozesse vor der WTO zu gewinnen

– USA ist nun größter Energieproduzent der Welt

– damit USA groß bleiben kann, brauchen wir „manufcturing jobs“; vorher wurden diese jobs gekillt

– China hat sich Vorteile erschlichen vor der WTO als vermeintliches „Entwicklungsland“

– China hat seine Firmen auf Kosten unserer Firmen aufgebaut; meine Vorgänger haben das einfach zugelassen

– China hat uns so gut betrogen wie kein anderes Land – aber ich wollte das Wort „betrogen“ so nicht sagen; man kann ihnen keinen Vorwurf machen, wir und unsere Führer waren zu dumm; aber das ist nun vorbei, nun zahlt China

– China hat sein schlechtes Jahr seit 50 Jahren, ihre Lieferketten zerbrechen und sie wollen unbedingt einen Deal: ein Deal könnte passieren, sogar bald, aber wir werden das nur machen, wenn es ein sehr guter Deal für uns ist!

– Jetzt kommt Europa dran: Europa hat teilweise schlimmere Zölle eingeführt gegen uns als China

– nun noch „Amerika ist so großartig-bla-bla“ – das war es.

Nun sind wir nicht schlauer als zuvor..Alles vage, könnte, hätte..und überhaupt der beste Präsident der US-Geschichte..

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31 Kommentare

31 Comments

  1. Avatar

    Thomas

    12. November 2019 18:07 at 18:07

    Habe gerade einen Straddle auf NSDQ platziert. Max. Verlust 800,-

  2. Avatar

    Hesterberg

    12. November 2019 19:10 at 19:10

    Trump verkauft sich einfach unglaublich gut. Er hat Strahlkraft, ein enormes Selbstbewusstsein ohne jeglichen Selbstzweifel, aber auch ohne unangenehme Arroganz, sieht gut aus, ist ein Meister der freien Rede (wer schafft es schon wie er ohne ein einziges „äh“???). Viele Amerikaner wollen hören, was er sagt und wie er es sagt. Mit diesen Eigenschaften zieht er die Massen an, die Leute wünschen sich einen charismatischen Führer wie ihn als Präsidenten einer großen Nation. In Bezug auf diese herausragenden Eigenschaften hat er im Wahlkampf derzeit Niemanden zu fürchten und schon gar nicht Elisabeth Warren. Ich kann verstehen, wenn er eine große Anhängerschaft hinter sich schart. Auf diesen Wahlkampf bin ich jetzt schon gespannt. Trump wird die USA spalten, in glühende Anhänger und erbitterte Gegner.

    • Avatar

      BrettonWood

      12. November 2019 19:28 at 19:28

      The Greatest Alive 😂😂

      https://m.youtube.com/watch?v=GKSRyLdjsPA

    • Avatar

      Vasari

      12. November 2019 19:31 at 19:31

      US Pres. Trump: To ‘Substantially’ Raise Tariffs On Chinese Imports If No Deal Is Reached With China

    • Avatar

      Petra

      12. November 2019 19:46 at 19:46

      Kurz und bündig: Ein selbstverliebter Narzisst und Populist zieht die Massen an.
      Über Strahlkraft und gutes Aussehen lässt sich streiten. Trump hat die USA schon längst gespalten, weil er selbst gespalten ist: Zwischen Wall Street und Wahlkampflügen 2016 im Rostgürtel, zwischen persönlicher Bereicherung und Größenwahn, zwischen Amtsenthebung und Wahlkampflügen 2020.

  3. Avatar

    Michael

    12. November 2019 19:19 at 19:19

    China hat sich Vorteile erschlichen vor der WTO als vermeintliches „Entwicklungsland“
    Deshalb die Betonung von vorhin auf „globale Macht“. Eine solche kann kein Entwicklungsland mehr sein.

    Viele Länder bekommen Geld wenn sie Schulden machen
    Jeder bekommt Geld, wenn er Schulden macht. Er geht zu einem Gläubiger und holt sich dort was: Geld.

    Seit meiner Wahl ist der Nasdaq 60% gestiegen, der Dow Jones 50%, der S&P 500 45%
    Die globalen Temperaturen vermutlich um 75%, der Meeresspiegel um 88% 😂

    USA ist nun größter Energieproduzent der Welt
    Und bald auch größter Luft- und Umweltverschmutzer der Welt.

    ..brauchen wir „manufcturing jobs“; vorher wurden diese jobs gekillt
    Unter mir auch nicht wieder zum Leben erweckt.

    China hat seine Firmen auf Kosten unserer Firmen aufgebaut
    Siehe Apple…

    Chinas Lieferketten zerbrechen
    Oder werden gerade umstrukturiert…

    Nicht dass ich sagen möchte, er redet sich mal wieder um Kopf und Kragen. Geht ja auch gar nicht, denn etwa 45% der Amis würden ihn auch dann noch wählen, wenn er ihre Kinder in Arbeitslager schicken würde. Und 45% reichen im Vorzeigeland der Demokratie für einen Sieg. Den wahrhaftigen wählenden Republikaner interessieren am Ende nur drei Kriterien: Versorge ihn immer mit ausreichend Burgern, Waffen und billigstem Sprit.

    • Avatar

      leftutti

      12. November 2019 21:50 at 21:50

      @Michael, ich erlaube mir eine Ergänzung:

      ich bin eben nicht Präsident der Welt, sondern der USA
      Ansonsten wäre der Asteroid, der vor 65 Millionen Jahren mindestens 90% alles Lebens auf der Erde ausgelöscht hat, vergleichbar einem Sandkörnchen, das auf den Planeten geprallt ist :(

  4. Avatar

    Chris

    12. November 2019 19:19 at 19:19

    Die Umsatzsteuer ist ein durchlaufender Posten, in Deutschland bleibt man darauf sitzen, wenn man Sollversteuerung wählen muss und die Rechnungen nicht beglichen werden. In Deutschland gibt es zahlreiche Verluste, die als Gewinn versteuert werden müssen.
    Das führt zu einem gleichmäßigen Einnahmenstrom und verstärkt die Pleiten in Abschwungsphasen.
    Seit diesem Jahr sind wir erneut von Zahlungsausfällen und verspäteten Geldeingängen betroffen.
    Ich müsste mal nachschauen, aber in der Finanzkrise hatten wir auch zwei Lieferanten, die statt zu liefern, sich ins Ausland abgesetzt hatten.

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      Jammer-Michel

      12. November 2019 20:42 at 20:42

      @Chris, Ihnen bleibt aber auch nichts erspart im Frankfurter Speckgürtel.
      Das liegt vielleicht an der negativen EZB- und Großbanken-Aura 😂😂😂

      Haben Sie auch irgendwann einmal etwas Positives zu berichten? Wie es z.B. zu der Sollversteuerung kam, oder dass Sie die Umsatzsteuer zurückerstattet bekommen, auch wenn diese (über eine Rechnung) noch gar nicht bezahlt wurde?

      Von Zahlungsausfällen und verspäteten Geldeingängen sind auch Ist-Versteuerte entsprechend betroffen.

      • Avatar

        Chris

        12. November 2019 23:59 at 23:59

        @JammerMichel
        Nein, wir konnten die Istbesteuerung wählen, als Freiberufler. Aus dem Staub gemacht hat sich eine Hamburgerin, ich als Frau bin die 500 km nachts durchgefahren, um meine bezahlte Espressomaschine für unser Büro morgens persönlich abzuholen, aber da hatte sie sich bereits nach Spanien abgesetzt.

        Ich habe für Gauner und Spötter nichts übrig!

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    Hesterberg

    12. November 2019 19:20 at 19:20

    Ach ja, apropos Deal. Nach dieser Rede sinken die Chancen für einen Deal wieder in den Bereich von Null.

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    Roebrto

    12. November 2019 19:26 at 19:26

    …wie ich es schon ahnte und schrieb: ein non event.

    • Avatar

      leftutti

      12. November 2019 19:56 at 19:56

      @Roberto, schreibst du jetzt zur Sühne auch schon deinen eigenen Namen falsch 😳

      Ein bisdchen Spaß muss swein, tzu Trump istalles gesagt 😂😂😂

      • Avatar

        Roberto

        12. November 2019 20:57 at 20:57

        @Leftutti, :-))) ja ich bin heute schneller mit den Fingern als mit dem Kopf :-)und meine Lesebrille sollte ich auch öftes mal aufsetzen. Das hilft bestimmt :-)

        • Avatar

          leftutti

          12. November 2019 21:33 at 21:33

          @Roberto, so etwas soll vorkommen nach einer inaktiven Woche an der Seitenlinie ;)

          Nach dieser Rede und den eindeutigen Aussagen des GröPaZ wird alles besser, das war einfach GREAT! Er stellt sich selbst eine ähnlich gute Zwischenbilanz aus, wie die GroKo hierzulande, wer soll nun noch zweifeln?

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    Beobachter

    12. November 2019 19:31 at 19:31

    Aber, aber Herr Hesterberg, diese sogenannte Strahlkraft ist aber nur heisse Luft, mich stösst das ab.
    Wenn Börsenkurssteigerungen der Masstab ist, ist das der Bewis von extremem Kurzfristdenken.
    Ein erfolgreicher Uhrenpionier hat einmal gesagt, mich interessiert nicht wo der Aktienkurs in drei Monaten ist, mich interessiert wo die Firma in 10 Jahren steht.

    • Avatar

      Jan

      12. November 2019 20:13 at 20:13

      @Beaobachter von diesem Maßstab und der Entwicklung der Kursen in drei Monaten hängt in Amerika und in der ganzen Welt viel mehr ab als von der Entwicklung des Kurses einer Firma eines erfolgreichen Uhrenpioniers in zehn Jahren.

    • Avatar

      Hesterberg

      12. November 2019 20:18 at 20:18

      @Beobachter
      Ich sehe das auch so wie sie. Ich bin ja nun auch alles andere als ein glühender Anhänger von Trump, der es mit Recht und Gesetz und auch mit der Rechtschaffenheit nicht sehr genau nimmt. Aber da es bei Politikern mit der Wahrheit ohnehin nicht weit her ist, war und ist er mir immer noch und allemal lieber, als die berechnende und eiskalte Hillary Clinton. Trump ist ein Schurke, aber einer mit Charme.

  8. Avatar

    Zimmermann

    12. November 2019 19:31 at 19:31

    Ich denke auch, dass man Trump die Wiederwahl nicht steitig machen kann. Er muss es nur schaffen, mit Hilfe der Möhre „China-Deal“ bis dahin die Märkte oben zu halten.

  9. Avatar

    Kritisch on fire

    12. November 2019 20:29 at 20:29

    Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass alte Volksweisheiten und Sprichworte leider keine Gültigkeit mehr haben. Warum? Nun es heißt doch „Eigenlob stinkt“ oder „Lügen haben kurze Beine“.
    Sollten diese Weisheiten Gültigkeit haben müssten die Zuhöhrer bei Trumps Rede doch die Nase zuhaltend, fluchtartig den Raum verlassen haben und Trump hätte nicht mehr über das Rednerpult sehen können.
    Wie gesagt – sehr enttäuscht!

    • Avatar

      sabine

      12. November 2019 21:31 at 21:31

      Na, hoppla. Das ist ja mal ein sehr lustiger Beitrag. Witzig hihi.
      Glückwunsch.

      • Avatar

        Stina

        12. November 2019 22:42 at 22:42

        @sabine, den Beitrag finde ich auch originell und amüsant. Auch Donald fand ich heute sehr lustig. Und gleichzeitig freue ich mich noch viel mehr, dass Sie uns mit Ihrem Witz und Esprit nach langer Abwesenheit wieder beglücken.

    • Avatar

      Lausi

      13. November 2019 02:41 at 02:41

      Über dem Rednerpult würde nur noch die Spitze seiner Pinocchio-Nase herausragen :-)

  10. Avatar

    Satiri

    13. November 2019 10:22 at 10:22

    An die FMW Witzgenossen:
    Warum führt DT ( DJ – Turbo) oft Selbstgespräche ? Weil er intelligente Gespräche liebt. Hi, Hi, Hi

  11. Avatar

    Altbär

    13. November 2019 10:41 at 10:41

    @ Hesterberg, VIELE AMERIKANER WOLLEN HÖREN ,WAS ER SAGT. Ja aber gestern hat er vor der Elite gesprochen, denen er anscheinend als Börsenpusher Eindruck macht. Dabei weiss jedermann mit 08/ 15 Hirn ,dass solche Kurssteigerungen immer desaströs enden. Mister Hesterberg ,gerade sie haben doch öfter auch vom kommenden Riesenknall gewarnt.
    Ihre Meinung teile ich zu fast 100% ,aber diesmal verehren sie als Feurwehrmann den grössten Brandstifter.
    Auch sie sind also nicht ganz perfekt, wie einige Staatsführer aktuell auch nicht.Oder lieben sie etwa DT weil er uns eine noch nie erreichte Fallhöhe ( Chance) bereitet?

    • Avatar

      Hesterberg

      5. Dezember 2019 13:27 at 13:27

      @Altbär
      Ich verehre Trump überhaupt nicht, ich verstehe nur, dass es andere tun. Aber anscheinend wurde mein Kommentar so aufgefasst, als müsse ich glühender Trumpanhänger sein. Ich denke vielmehr, Trump wird als der schlechteste Dealmaker aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Und aus meiner Sicht trägt er eine große Mitverantwortung für den kommenden Mega-Crash. Und dafür liebe ich ihn tatsächlich!

  12. Avatar

    Altbär

    5. Dezember 2019 15:29 at 15:29

    @ Hesterberg, habe ich mir doch gedacht, Fast niemand liebt Trump, erstaunlich ist nur ,dass sehr viele meinen , seine Zins- u schuldengetriebene Aktientreiberei ohne fundamentalen Background könne noch ewig dauern. Der vielgeschätzte Herr Zipfel ist nach seinem kürzlichen Kommentar auch bald soweit.
    Die BBB Bombe ist viel schärfer als die BB Sexbombe ( Brigit Bardot ) es je war, u. gemäss Herr Gundlach noch geschönt im Rating. Der Mainstream oder ein SCHWARZER SCHWAN wird die Umverteilungsorgie stoppen, bevor die US-Zinsen ins Negative gehen.
    Ich hoffe ,dass sie wieder mehr schreiben auf FMW. Es gibt Tage wie gestern da fühle ich mich wie verloren auf FMW u. ich Lust hätte zu pausieren bis DJ 10000. Zum Glück zeigt uns M.Fugmann wieder Charts ( von welcher Firma schon wieder ? ) die wieder aufmuntern um bärisch wachsam zu bleiben.

    • Avatar

      Hesterberg

      5. Dezember 2019 23:21 at 23:21

      @Altbär
      Keine Sorge, bevor der Dow Jones die 100.000er Marke knackt, fällt er noch mal auf mindestens 15.000 zurück. Davon bin ich völlig überzeugt. Alle Übertreibungen nach oben werden an der Börse früher oder später durch Übertreibungen nach unten abgelöst. Auf diese Gesetzmäßigkeit kann man getrost vertrauen. Die Notenbanken bieten keine Lösungen an und schaffen nur immer größere Ungleichgewichte und immer weiter wachsende Blasen. Wer an scheinbar durch die Notenbanken gespannte Sicherheitsnetze glaubt, der kennt die unbarmherzige Kraft Panik getriebener Verkaufswellen nicht. Gegen sie sind auch EZB und FED völlig machtlos. Natürlich wird es manchen Bullen gelingen, noch rechtzeitig abzuspringen, die meisten aber werden sehr sehr viel Geld verlieren.

    • Avatar

      Hesterberg

      5. Dezember 2019 23:27 at 23:27

      @Altbär
      Ach ja, die Charts von Herrn Fugmann sind übrigens von capital.com :-)

  13. Avatar

    Altbär

    5. Dezember 2019 15:34 at 15:34

    Korrigenda: Sollte heissen DJ 100 000

  14. Avatar

    Altbär

    6. Dezember 2019 09:54 at 09:54

    @ Hesterberg, zu 100% ihrer Meinung, der Ausdruck, EINIGEN BULLEN WIRD ES GELINGEN FRÜHZEITIG ABZUSPRINGEN ist nur eine Sache.Wenn das Pendel zu lange u.zu weit ausschlägt,
    werden die Gewinnmitnahmen, die verärgerten Bären ,die lange mit Short-Squeezes gequält wurden u.ab einem gewissen Niveau noch die Margin – Calls die Baisse extrem verstärken.
    Das ist dann genau die Folge der von Ihnen genannten Geldpolitik, die keine Korrekturen mehr zugelassen hat.Die Notenbanken können dann nur noch versuchen die Lawine zu stoppen, was noch keinem gelungen ist.In der Natur werden Lawinen verhindert, indem man sie sprengt wenn sie noch klein sind.In der neuen Börsenwelt werden Lawinen künstlich aufgebaut, die niemand mehr stoppen kann.
    Stellen sie sich vor, Powell, Lagarde u.ander Notenbänker versuchen mit einer Schneeschaufel einen Schneehaufen zu stoppen, den sie vorher mit Bulldozern selber aufgeschüttet haben.
    P.S. Es soll auf FMW einen Wettbewerb geben mit folgenden Fragen.
    A. Bei wieviel Negativzinsen gehen die Leute auf die ( Wall) Strasse?
    B. Von welcher Firma kommen die jeweils präsentierten Charts?

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Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Rüdiger Born: Die aktuelle Lage am verkürzten US-Handelstag

Rüdiger Born

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Ich melde mich im folgenden Video mit einem kurzen Überblick zur aktuellen Marktlage. Denken Sie an den heute verkürzten Handelstag in den USA!

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Nikkei 225: Das Comeback des japanischen Leitindex

Hatte es der Großinvestor Warren Buffett geahnt, oder war er sogar ein kleiner Auslöser dafür: Nämlich die Stärke des japanischen Nikkei 225 – trotz explodierender Schulden

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Hatte es der Großinvestor Warren Buffett geahnt, oder war er sogar ein kleiner Auslöser dafür: Nämlich die Stärke des japanischen Sammelindex Nikkei 225, inmitten der Corona-Krise und bei explodierenden Staatsschulden. Dieser bemüht sich nach Kräften, endlich das Trauma des Immobilien-Crashs von 1989 zu neutralisieren, der Index kletterte jüngst auf ein fast 30-Jahreshoch.

Der japanische Index – auf dem Weg zu alten Höhen?

Immer wieder wird von Aktienpessimisten Japan als Negativbeispiel angeführt. Der unheimliche Aktien-Boom in den 1980-er-Jahren, verbunden mit der Immobilienblase (Hans-Werner Sinn: Für Tokyo hätte man ganz Kanada kaufen können!) führte zu abstrusen Börsenbewertungen:

 

Die Mutter aller Index-Fahnenstangencharts (bis zur Corona-Krise):

Die Aktienmärkte - hier der Nikkei

Der Höchststand des Nikkei 225 vom 29. Dezember 1989 lag auf Schlusskursbasis bei 38.913 Punkten, dann erfolgte ein Absturz ohnegleichen mit vielen erratischen Schwankungen und einem Tief am Ende der Finanzkrise von 7054 Punkten.

Aber wer hat im Jahr 1989 all sein Geld in den Nikkei 225 investiert und nicht vorher und danach? Im Übrigen hätte ein monatlicher Sparplan auf den Index über viele Jahre eine gewaltige Rendite gebracht, durch den Cost-Average-Effekt, nur muss der Index irgendwann einmal kräftig anziehen, dann schießt der Wert mit all den billig erworbenen Anteilen kräftig in die Höhe. So wie es beim Nikkei 225 schon seit geraumer Zeit aufwärts geht.

Ein Vergleich der Marktperformance:

Seit dem Corona-Tief:

S&P 500: plus 60 Prozent
Dax: plus 52 Prozent
Nikkei: plus 50 Prozent

Seit dem Tief in der Finanzkrise 2009:

S&P 500: plus 436 Prozent
Dax: plus 362 Prozent
Nikkei: plus 364 Prozent
Jetzt ist der Index noch weiter gestiegen und erreichte gestern 26.537 Punkte.

Wobei hier wieder einmal festzustellen ist, dass bei unserem Dax als Performanceindex die ausgeschütteten Dividenden mit eingerechnet wurden, anders als bei den international üblichen Kursindizes. Was im Jahresvergleich nicht viel ausmacht, verzerrt das Bild bei einem 11-Jahreszeitraum durch den Zinseszinseffekt doch sehr deutlich.

Was also fast nach einem Gleichlauf aussieht, wird im 3-Monatsvergleich nach dem Einstieg von Warren Buffett deutlicher, Japan fiel im Oktober nicht mehr so stark und erholte sich stärker.

S&P 500: plus 4 Prozent
Dax: plus 1 Prozent
Nikkei: plus 13 Prozent

Die Entwicklung der Wirtschaft

Dass die Börse in Japan so stark gestiegen ist, liegt zum einen natürlich an der Bank of Japan, die bereits 53 Prozent der japanischen Staatsanleihen in ihren Büchern hält und immer wieder ETFs auf den Aktienmarkt erwirbt.

Der Nikkei 225 mit seinen über 12 Billionen Euro Marktkapitalisierung hat natürlich noch andere Investoren.

Aber vonseiten der Wirtschaft gibt es auch einige Signale der Hoffnung.

Doch zunächst zum Einstieg von Warren Buffett. Seine Gesellschaft Berkshire Hathaway kaufte im Herbst etwas mehr als fünf Prozent der Aktien der fünf großen japanischen Handelshäuser, die jahrzehntelang Japans Außenhandel bestimmt haben. Für uns relativ unbekannte Namen wie Itochu, Marubeni, Mitsubishi, Mitsui und Sumitomo. Und seine Gesellschaft sei bereit, den Einsatz auf bis zu 9,9 Prozent zu erhöhen.

Japan ist verglichen mit den USA erheblich preiswerter. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) des Dow Jones liegt bei 2,9, jenes des Nikkei 225 hingegen nur mit bei 1,1.

Japans Wirtschaft erholt sich derzeit von einer Rezession, die schon im vierten Quartal 2019 begonnen hatte. Japans Konsumenten erhöhten ihre Ausgaben im Sommer um 4,7 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im dritten Quartal auf Jahresbasis um 21,4 Prozent, 2,5 Prozent stärker als von Analysten erwartet wurde.

Hinzu kommt, dass die XXVII. Olympischen Sommerspiele in Tokyo doch vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 stattfinden sollen, wie IOC-Präsident Dr. Thomas Bach bei seinem letzen Besuch in Japan angekündigt hat.

Ein Schub durch das Freihandelsabkommen RCEP

Das vor knapp zwei Wochen abgeschlossene Freihandelsabkommen RCEP, abgekürzt für Regional Comprehensive Economic Partnership, zwischen 15 Ländern Ostasiens und Ozeaniens, gab der Börse einen weiteren Kick. Japan erhält dadurch erstmals bevorzugten Zugang zu China und Südkorea. Die Annäherung der drei Länder gilt als historischer Vorgang. Das Abkommen wird als Wegbereiter für ein künftiges asiatisches Wirtschaftswachstum gesehen, auch zu einer Zeit, in der sich die Region ohnehin aufgrund der Eindämmung der Pandemie konjunkturell besser als der Rest der Welt entwickelt.

Fazit

Was kann man aus der diesjährigen Entwicklung des Nikkei für Lehren ziehen? Staatsschulden, selbst in astronomischer Höhe (über 250 % zum Bruttoinlandsprodukt), führen nicht zwangsläufig zum Einbruch. Nämlich dann, wenn die Bürger an die Stabilität der eigenen Währung glauben und genügend Sparvermögen bilden und natürlich von der Funktionsfähigkeit der eigenen Notenbank überzeugt sind, die viele der Staatssschulden in ihren Büchern hält. Das Vertrauen in das Geld ist Grundvoraussetzung für die Schuldentragfähigkeit.

Dann sollte die eigene Währung eine gewisse Stabilität aufweisen, damit die Exportwirtschaft nicht unter die Räder gerät, aber auch ausländische Produkte für die Bürger erschwinglich bleiben. Ganz besonders wichtig ist natürlich die Stabilität des Geldes im Hinblick auf die Inflation. In Japan lag die Teuerungsrate über 20 Jahre gerade mal bei 0,5 Prozent per annum. Aber aus dieser Argumentation könnte man auch schlussfolgern, dass es dann krachen wird, wenn auch nur einer der drei Faktor nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn die Inflation zu galoppieren beginnt. Inflation, das Thema der nächsten Jahre nach der epochalen Geldschwemme des Corona-Jahres 2020?

 

Der Nikkei in Japan mit zuletzt starker Entwicklung

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