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Aktuell: Trump kurz vorm Ziel, Börsen in Angst, Dow und Nikkei verlieren dramatisch! UPDATE 7:50 Uhr

Es sieht derzeit sehr gut aus für Donald Trump. Nach Ohio scheint er auch Florida zu holen. Die Börsen reagieren dramatisch. Hier alle wichtigen Fakten…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Es sieht derzeit sehr gut aus für Donald Trump. Nach Ohio scheint er auch Florida zu holen. Die Börsen reagieren dramatisch. Hier alle wichtigen Fakten:

UPDATE 7:50 Uhr

Schwelle zur Präsidentschaft: 270 Wahlmänner

Stand 7:50 Uhr:
Clinton: 215
Trump: 267

Pennsylvania geht an Trump, daher rutscht er kräftig rauf auf 267 Wahlmänner!

Ohio
Clinton: 43%
Trump: 52%

Florida
Clinton: 48%
Trump: 49%

Pennsylvania
Clinton: 49%
Trump: 47,6%

North Carolina
Clinton: 46,6%
Trump: 50,6%

Wisconsin:
Clinton: 45,5%
Trump: 49,4%

Die Republikaner haben nun auch die Mehrheit im Repräsentantenhaus sicher!

Daten: CNN und ABC

Der Euro wertet seit 2 Uhr heute früh kräftig auf gegen den US-Dollar von 1,10 auf aktuell 1,13. 300 Pips über Nacht, das ist gegenüber den Reaktionen in den Aktienindizes noch harmlos!

Gegenüber dem mexikanischen Peso wertet der US-Dollar seit 2 Uhr früh kräftig auf von 18,20 auf aktuell 20,70.

Der Dow verliert seit heute Nacht um 2 Uhr über 800 Punkte auf aktuell 17.533 Punkte!

Nikkei: Das gleiche Bild, seit heute früh um 2 Uhr verliert der Index satte 1.200 Punkte auf aktuell 16.135 Punkte!

Wo wird der Dax in der ersten Indikation reinkommen? Noch völlig unklar!

Was macht das Gold, wenn alles unsicher ist? Es steigt, so auch in diesem Fall, von 1.270 Dollar heute früh 2 Uhr auf jetzt 1.333 Dollar!

trump
Alles in einem Chart. Er zeigt seit gestern Abend die steigenden Kurse von Gold und EURUSD sowie die fallenden Kurse von Dow und Nikkei.

Anmerkung: Gestern Abend hatten wir die LIVE-Auswertung der Firma VoteCastr als Frühindikation verwendet. Diese komplett neue Methode um eine frühe Tendenz des Wahlausgangs zu prognostizieren, scheint in diesem Fall nicht richtig funktioniert zu haben, da dort Clinton in den wichtigen Swing States lange vorne lag. Die aktuellen Auszählungen schlagen ja offensichtlich Richtung Trump aus!

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Gixxer

    9. November 2016 06:36 at 06:36

    Lossless meinte am 07.11. dass ihr Analyst im Hause Kurse von 9.967 sieht.
    Den Mann möchte ich gerne kennen lernen. Soeben waren wir bei meinem Broker auf CFD-Basis auf 9.966,9 im Tief.

    Zum Glück hatte ich das noch auf dem Schirm und habe ein Abstauberlimit gesetzt.

  2. Avatar

    Flachwitz

    9. November 2016 06:53 at 06:53

    Trump wird nicht den Atomknopf drücken – er wird den Reset-Knopf drücken. Die Auswirkungen dürften ähnlich sein…

  3. Avatar

    KSchubert

    9. November 2016 06:58 at 06:58

    Ehrlich gesagt: Soooo dramatisch sind die Verwerfungen an den Börsen (noch) nicht….Gold über 1300, S&P Richtung 2000…so weit, so gut – aber doch keine echte Katastrophe! Warten wir mal den Handelstag ab.

  4. Avatar

    Marc

    9. November 2016 07:17 at 07:17

    Es wird an den Börsen auch nicht dramatisch werden,
    da Trump auch nur mit Wasser kocht. Sobald er Präsident
    ist, wird er sagen: “ Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“.
    Nur die Medien reagieren hysterisch, sonst niemand.

    • Avatar

      sabine

      9. November 2016 08:22 at 08:22

      Das ist ja genau das Komische und Nicht-Neutrale: die Medien-Hysterie immer genau auf der politisch korrekten Seite. Da stimmt doch etwas nicht? Sprache ist geronnene Erkenntnis, und daher das Wort Lü…presse. Auch wenn es pauschal ist, und somit Ausnahmen gelten läßt. Ausnahmen bestätigen die Regel.
      Denn: die Hetze gegen Trump geht bereits weiter.
      a) Wie beim Brexit, wo ja alle Brexitwähler es sofort nach der Wahl bereuten, im internet suchten, was Brexit eigentlich bedeutet, bei der sofort eingeleiteten „Petition“ für ein neues Referendum 39.500 Unterschriften aus dem Vatikan und 3.000 aus dem Archipel „South Georgia and Sandwich Islands“ kamen usw.
      b) Nun dasselbe bei Trump: die Kanada-webseite sei gestürmt, weil sehr viele voll Panik die USA verlassen wollen. Kommt sicher noch mehr solches Medientheater. c) Denn ich bin überzeugt, das nach dem demokratischen Brexit-Votum die Brexit-Gegner gegoogelt haben, was sie denn nun erwartet.
      Und das Wissen die Medien so gut wie ich, schreiben aber das Gegenteil!

      (Ich finde übrigens Trump nur das kleinere Übel. Hillary ist ein absolutes Nogo.)

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

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am

Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Aktien

Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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