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Trump Impeachment – die aktuelle Lage

Die Märkten werden nun politischer, Volatitlität im Umfeld der Ereignisse um Trump zu erwarten!

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Die Ankündigung der demokratischen Sprecherin des US-Abgeordnetenhauses, Nancy Pelosi, gegen den Amtsinhaber Trump ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten, hat gestern an der Wall Street für Turbulenzen gesorgt. Trump hatte daraufhin per Twitter verkündet, das Gesprächsprotokoll des Telefonats zwischen ihm und dem ukrainischen Präsidenten Selensky (mit dem er heute im Rahmen der UN-Tagung ein Gespräch haben wird) zu veröffentlichen.

Insgesamt scheint Trump damit in die Offensive gehen zu wollen, wie auch sein letzter Tweet des gestrigen Tages zeigt, bei dem er einen die US-Demokraten schmähenden Zusammenschnitt präsentiert:

Unterstützer von Trump sagen: was ist daran falsch, den Verdacht der Korruption gegen den Sohn von Joe Biden – Hunter Biden – aufklären zu wollen? Nun, nichts ist daran falsch. Aber das geht an der Sache juristisch vorbei! Denn zentral ist der Vorwurf, dass Trump die Auszahlung von 400 Millionen Dollar an die ukrainische Regierung, die länger bereits zugesagt war, an Ermittlungen gegen Hunter Biden (und seinen Vater) gekoppelt zu haben. Mithin hätte Trump dann seine Stellung als Staatsoberhaupt juristisch mißbraucht mit dem Ziel, den potentiellen Konkurrenten um das US-Präsidentamt, Joe Biden, zu diskreditieren. Hierin liegt juristisch gesehen des Pudels Kern!

Heute nun soll das Gesprächsprotkoll zwischen Trump und Selensky veröffentlicht werden, und es ist davon auszugehen, dass der Text Markt-relevant werden wird.

Gestern hatten auch die US-Republikaner im Senat (wo diese die Mehrheit halten) zugestimmt, dass dem Kongress wichtige Informationen zu dem Thema zugänglich gemacht werden. Einige der “gemäßigten” Republikaner sind nun wohl bereit, einem Amtsenthebungsverfahren zuzustimmen, wenn sich die Vorwürfe gegen Trump erhärten sollten.

Diese Vorwürfe waren von einem Geheimdienstmitarbeiter an das US-Justiministerium mitgeteilt worden – aber Geheimdienstdirektor Joseph Maguire hatte sich geweigert, diesen “Whisleblower-Bericht” dem US-Kongreß zur Verfügung zu stellen.

Wie heute aber das “Wall Street Journal” berichtet, soll der Bericht des Whisleblowers bis Ende der Woche dann doch dem US-Kongreß zugänglich gemacht werden – zuvor müssten jedoch noch die geheimdienstlich relevanten Passagen geklärt werden.

So oder so: das Thema Handelskrieg rückt derzeit in den Hintergrund, die Börsen werden nun immens politisch geprägt sein in den nächsten Tagen!

 

Nancy Pelosi ist die treibende Kraft beim angekündigten Amtsenthebungsverfahren gegen Trump

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Roberto

    25. September 2019 15:46 at 15:46

    Vergesst das alles. Kurse werden nicht fallen. Die Hoffnung auf das es doch nicht so kommt ist viel größer als die Angst das er des Amtes enthoben wird. Und sollte es doch so sein, dann wird der Markt es als positiv empfinden wenn er doch enthoben wird. Irgendeinen schlauen Grund werden die schon finden. War immer so, ist immer so und wird immer so bleiben. Ich rieche schon die neuen ATH´s.
    VG vom kontraindikator

  2. Avatar

    Blowing Whistle

    16. November 2019 22:08 at 22:08

    Nach den jüngsten Einschüterungsversuchen wies Trump selbst den Vorwurf zurück, er versuche, Zeugen einzuschüchtern und erklärte, er habe ein Recht auf freie Meinungsäußerung, “genau wie andere Leute”. Vermutlich meinte er damit Edward Snowden und das Folteropfer Julian Assange.

    Trump-Vertrauter Stone schuldig gesprochen
    Nun holen Donald Trump Ereignisse aus der Zeit ein, als er noch nicht im Weißen Haus saß. Einer seiner engsten Vertrauten wird nun in mehreren Anklagepunkten für schuldig befunden. Der langjährige Vertraute von US-Präsident Donald Trump, Roger Stone, ist in mehreren Anklagepunkten in Zusammenhang mit der Russland-Affäre für schuldig befunden worden.

    US-Militärführung ist empört
    Trump greift in Kriegsverbrecher-Fälle ein. US-Präsident Trump erlässt drei Soldaten, die wegen Kriegsverbrechen verurteilt sind oder angeklagt waren, ihre Strafen oder hebt ihre Degradierung trotz Bedenken der militärischen Führungsebene auf. Diese wünscht sich, solche Vorfälle autonom zu behandeln.

    Themenwechsel: Britische Polizei prüft Korruptionsvorwürfe
    Der Chef der Brexit-Partei Farage wirft dem britischen Premierminister Johnson Korruption vor: Abgeordneten seiner Partei seien Jobs und Adelstitel angeboten worden, sollten sie ihre Kandidatur zurückziehen. Im Vorfeld der vorgezogenen Parlamentswahl ermittelt nun die Polizei.

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