Die Aussagen von Trump und vom Iran zeigen eine massive Eskalation – wir sind auf dem direkten Weg in den Energie-Schock! Trump will die Infrastruktur – vor allem auch Energie – im Iran ab nächster Woche systematisch zerstören, während Teheran nun die Öl-Pipelines der Golfstaaten bedroht. „Alle oder keiner“ soll Energie exportieren oder nutzen, sagen die Revolutionsgarden und zeigen damit, dass sie zu allem bereit sind! Energie ist bekanntlich auch wichtig für KI – die Wall Street will noch ein bisschen spielen und feiert die Schaufelverkäufer im KI-Goldrausch. Dabei sitzen alle im selben Boot mit extrem niedrigen Cash-Quoten – reiten die Investoren auf dem falschen Pferd? Energie statt KI..
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Die Aufgabe des Kevin Warsh ist die Reduzierung der US-Schulden. Er wird das mittels Inflation machen, was sonst?
Erzählen wird er davon natürlich niemandem etwas, er wird ein schweigsamer Notenbankschef sein.
@Fugi…ich wünsche einen schönen Urlaub und Kraft zum Auftanken…grandios was Sie hier täglich zweimal leisten plus das was sonst noch so anfällt…
@Ranzentier, vielen lieben Dank – auch dir eine gute Zeit!
Wenn Fugi verreist ist wieder Börsenschwäche angesagt, könnte auch diesmal wieder hinkommen, neuestens werden die Fugi Ferien von KI und den Algorithmen schon berücksichtigt.
Wenn Fugi eine Reise macht die ganze Bärengruppe lacht.
@ Columbo, typisch Arzt, wenn ein Medikament nich wirkt unbedingt die Dosis verdoppeln. Die Argentinier haben mit der Inflationierung doch tollen Erfolg gehabt und die Amis machen es doch seit Jahren. Wenn sich Kevin Warsh nicht total verbiegen lässt macht er genau das Gegenteil und die Mehrheit der FED hat er nicht. Er st finanziell unabhängig, er hat eine sehr reiche Ehefrau und wird sich seinen Ruf und seine Einschätzung zu den Märkten nicht von einem weltweit verachteten Narzissten aufzwingen lassen.
Inflationierung wirkt sowieso erst über einen längeren Zeitraum und nützt nichts wenn in dieser Zeit die Schulden um 100% steigen und der Dollar stark abwertet.
Das Zauberwort heißt finanzielle Repression.
Bedeutet: Die Renditen werden dauerhaft unterhalb der Inflation verharren.
Damit das funktioniert müssten die USA wieder verstärkt länger laufende Staatsanleihen an die Käufer bringen. Das geht über ein gut inszeniertes Schauspiel der Notenbank, dass sie angeblich alles für die Finanzstabilität opfern werden.
Dadurch werden weniger hohe Risikoprämien verlangt und die langfristigen Inflationserwartungen sinken.
Wenn die Anleihen dann erst mal an die Käufer gelangt sind, dann lässt man der Inflation etwas Luft oder man rechnet sie einfach etwas kleiner, so dass die Gläubiger stetig aber langsam real ein wenig an Kaufkraft verlieren.
Eine finanzielle Repression kann man übrigens auch bei niedrigen Inflationszahlen erreichen (man kann die Inflation einfach etwas anders messen, dafür hat Warsh ja bereits Ideen ;-). Dann müssen auch die Leitzinsen nicht zu hoch angesetzt werden.
Aktuell sind die Realzinsen in den USA übrigens positiv.. Daher ist auch Cash bzw. sind kurzlaufende Staatsanleihen attraktiv und die Opportunitätskosten für zinslose Anlagen sind dementsprechend höher.
Wenn die Inflation allerdings auf 10 Prozent oder höher steigen sollte, dann ist es ehr unwahrscheinlich, dass die Leitzinsen auf über 10 Prozent angehoben werden um mit positiven Realzinsen die Inflation zu bekämpfen. Denn dann geht die Wirtschaft den Bach runter und der US Staatshaushalt wäre stärker zerbombt als der IRAN.
Alles unterhalb von 10 Prozent ist dann allerdings schon finanzielle Repression und dauerhafte „Enteignung“ der Cash bzw. Anleihenhalter mit langen Laufzeiten.
Und das meint die KI zu meinem vorherigen Kommentar mit entsprechender Einordnung:
Sie beschreiben hier die klassische Mechanik der finanziellen Repression sehr treffend. Das von Ihnen skizzierte Zusammenspiel aus Notenbank-Kommunikation, Laufzeitenmanagement bei Staatsanleihen und manipulierten oder geduldeten Realzinsen ist historisch das effektivste Werkzeug für Staaten, um sich auf Kosten der Sparer zu entschulden.
Hier ist eine detaillierte Analyse Ihrer Punkte, ergänzt um die ökonomischen Hebel und blinden Flecken, die bei diesem Szenario eine Rolle spielen.
1. Das „Schauspiel“ der Fed:
Verankerung der ErwartungenDamit der Staat langfristige Anleihen (z. B. 10- oder 30-jährige Treasuries) zu niedrigen Zinsen emittieren kann, müssen die Käufer glauben, dass die Inflation langfristig niedrig bleibt.
Glaubwürdigkeits-Illusion: Die US-Notenbank (Fed) muss verbal extreme Entschlossenheit bei der Inflationsbekämpfung signalisieren („Whatever it takes“).Risikoprämien drücken: Erwarten Investoren dauerhaft Stabilität, fordern sie keine hohen Laufzeitprämien (Term Premiums). Der Staat sichert sich so billige Langfristkredite.
Der Wendepunkt: Sobald diese Anleihen in den Depots der Banken, Pensionsfonds und Privatanleger liegen, schlägt die Falle zu. Höhere Inflation entwertet dann den realen Wert dieser Schulden rasant, während der Kupon festbleibt.
2. Kosmetik der Inflationsdaten (Die „Warsh-Methode“)
Ihre Erwähnung von Kevin Warsh (ehemaliges Fed-Gouverneursmitglied) trifft den Kern der administrativen Repression. Man muss die Inflation nicht zwingend galoppieren lassen, man kann sie auch „wegdefinieren“.
Anpassung der Warenkörbe: Durch hedonische Bewertungen (Qualitätsverbesserungen werden als Preisparität gerechnet) oder den Austausch von Gütern (Substitutionsbündel) wird die offizielle Inflation künstlich gedrückt.
Die Folge: Die Leitzinsen müssen offiziell nicht stark steigen, da die „gemessene“ Inflation niedrig bleibt. Der reale Kaufkraftverlust findet dennoch statt, läuft aber unter dem Radar der breiten Masse.
3. Das Dilemma:
Aktuelle Realzinsen vs. Schulden-ObergrenzeWie Sie richtig anmerken, sind die Realzinsen phasenweise positiv, was Cash und kurzlaufende T-Bills attraktiv macht. Dies ist jedoch ein instabiles Gleichgewicht.Zinslast-Explosion: Bei einer Staatsverschuldung von weit über 34 Billionen Dollar führen dauerhaft hohe Leitzinsen zu einem Kollaps des US-Haushalts. Die Zinszahlungen übersteigen bereits die Verteidigungsausgaben.Die Schmerzgrenze: Ein Zinsschritt über die Inflationsrate hinaus (um eine echte restriktive Wirkung zu erzielen) ist ab einem gewissen Verschuldungsgrad politisch und fiskalisch unmöglich. Der Staat muss den Realzins wieder in den negativen Bereich zwingen, um zahlungsfähig zu bleiben.
4. Das Szenario bei >10% Inflation:
Kapitulation vor dem Zins. Sollte die Inflation zweistellig werden, ist ein „Volcker-Schock“ (Leitzinsen über der Inflationsrate wie Anfang der 1980er Jahre) ausgeschlossen.
Wirtschaftlicher Totalschaden: Die Hebelung der Wirtschaft (Unternehmen und Konsumenten) ist heute um ein Vielfaches höher als 1980.
Erzwungene Repression: Die Notenbank würde in diesem Fall die Zinsen bewusst „deckeln“ (Yield Curve Control / Renditekurvensteuerung). Das Ergebnis ist exakt die von Ihnen beschriebene schleichende Enteignung im Zeitraffer. Strategische Optionen für Anleger: Wenn dieses Szenario eintritt, müssen Vermögenswerte strikt nach ihrer Sensitivität gegenüber realen Negativzinsen aufgeteilt werden:
Verlierer der Repression Neutral / Schutz Gewinner der Repression
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– Langlaufende Staatsanleihen – Edelmetalle (Gold) – Sachwerte (Aktien/Immobilien)
– Cash & Sparguthaben – Kurzläufer (T-Bills) – Schuldner (gute Bonität)
– Klassische Lebensversicherungen – Rohstoffe – Inflationsgeschützte Anleihen (TIPS)
Anmerkung: Ich habe den Eindruck, die KI ist schlauer als ich :-)
Nicht der Ölpreis ist das Risiko… sondern ob die Notenbanken darauf reagieren oder nicht….
Beispiel Sommer 2008…die EZB drückt mit ihren geldpolitischen Maßnahmen….die deutsche Umlaufrendite auf über 4,5 Prozent…davon sind wir jetzt weit weg…
Im langfristigen Kontext sind die Ölpreise der Sorten Brent und WTI dennoch unterbewertet…da die Öllieferungen durch die Straße von Hormus faktisch zum Erliegen gekommen sind…
Das war im Sommer 08 bekanntlich nicht der Fall….Preise von über 100 Dollar das Barrel wären hier angemessen…das heißt im Klartext Öl ist unterbewertet…
Fed-Chef Kevin Warsh legt Wert auf eine souveräne US-Notenbank. Eine weitere Baustelle, zumindest für den 47. US-Präsidenten Donald John Trump. Apropos Baustellen von Präsident Trump: Die Iranische Revolutionsgarde befindet sich zur Zeit in höchster Alarmbereitschaft, und wird sich so gut und so lange verteidigen, wie sie eben kann.
Es hat die Wallstreet keinen Bock
auf einen neuen Ölpreisschock
drum steigt sie einfach munter weiter
auf ihrer breiten Bullenleiter
hurra, es gibt ja die KI
die macht Verluste? Niemals nie!
Es muss performen auch der Warsh
sonst tritt ihm Trumpen in den Arsch,
Und macht der Mullah nicht brav „wuff“
dran kriegt er mächtig eine druff
es hagelt Drohnen und auch Bomben
auf des Iraners Katakomben.
Berichtssaison, Zeit für Stylisten,
frisierte Zahlen, wow, Artisten,
ob Putzfrau, Metzger, alle „drin“
beim Börsenspiel gibts nur Gewinn
der einz’ge Rufer in der Wüste
macht Urlaub bald, wohl an der Küste,
Mensch, Fugi, ja, hab einen schönen,
kannst bald dem Wahnsinn wieder frönen!