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Trump-Irrsinn: Von Zöllen über Inflation zu Zinsen bis zur Baisse

Claudio Kummerfeld

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am

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Handelspolitik von Donald Trump ganz real ins Desaster führt, ist gar nicht mal so gering. Aber starten wir mal am Anfang der Ereigniskette. Die Außenhandelsdefizite der USA sind desaströs. Dieses Jahr werden es wohl insgesamt 600 Milliarden Dollar werden. In den Vorjahren sah es auch nicht besser aus. Das Wort „Defizit“ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Staat, Kommunen, Unternehmen und Verbraucher sich pro Jahr um 600 Milliarden Dollar netto (!) neu verschulden müssen um Waren und Dienstleistungen aus dem Ausland kaufen zu können.

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Trump will Dezizite bekämpfen und führt Zölle ein

Somit verschulden sich die USA immer weiter, und weiter, und weiter. Aber natürlich sind Chinesen und Europäer als Produzenten auch in einer Art Zwickmühle. Denn sie sind vom Abnehmer USA abhängig. Ihre Arbeitsplätze hängen zu guten Teilen daran, dass die Amerikaner ihre Produkte kaufen. Und genau diese Abhängigkeit macht Donald Trump sich zu Nutze. So hat er gerade erst in gigantischem Umfang die Zölle auf chinesische Importe von 10% auf 25% erhöht. Dadurch soll die US-Staatskasse gefüllt werden, und die Chinesen sollen für Handelsgespräche gefügig gemacht werden. Ähnliches steht womöglich den Europäern bevor.

Dass Donald Trump damit aber auch massiv die eigene Volkswirtschaft trifft, scheint ihm gar nicht bewusst zu sein. Denn kein Amerikaner wird bei den hohen Lebenshaltungskosten für ein paar Dollar die Stunde Spielzeug, Fernseher oder eine Playstation zusammenschrauben. Das geht nur in Asien. Auch nach dem 25% Zoll auf China-Importe wird die Produktion in China deutlich günstiger sein als in den USA. Somit bleiben Walmart und Co auf massenweise Importe aus China angewiesen, die in den Regalen landen und in gigantischem Ausmaß von den Amerikanern verkonsumiert werden. Die US-Volkswirtschaft lebt vom Konsum, wie die deutsche Volkswirtschaft vom Export lebt!

Verbraucherpreise

Da Walmart und Co jetzt schon und demnächst noch mehr steigende Importpreise für in China produzierte Waren zahlen dürften, wird man als Einzelhändler gezwungen sein die steigenden Preise an den Endkunden weiterzureichen. Somit dürften (vermutlich!) die Verbraucherpreise in den USA in den nächsten Monaten spürbar steigen? In welchem Ausmaß und wie schnell, das kann wohl selbst der beste Supercomputer der NASA nicht kalkulieren. Aber warten wir es mal ab. Es ist stark anzunehmen, dass die Einzelhändler für ganz alltägliche Waren die Preise raufsetzen. Denn die Regale bei Walmart sind nun mal voll mit China-Produkten!

Zinsen

Steigen die Verbraucherpreise in den USA spürbar an, dann passiert was? Richtig, die Federal Reserve dürfte sich gezwungen sehen den Leitzins weiter anzuheben, um zu starker Geldentwertung vorzubeugen. Dies dürfte Donald Trump wenig gefallen. Es ist der normale Reflex jedes Notenbankers – Zinsen rauf um die Inflation einzudämmen. Damit würden sich Kredite verteuern. Gerade in den USA knallt das voll rein, wo normale Kredite, Hauskredite etc oft mit flexiblen Zinssätzen ausgestattet sind, womit die Kredite dann sofort teurer werden. Auch werden Investitionen in Anleihen durch steigende Zinsen natürlich attraktiver, was zunehmend großvolumige Investoren dazu bringen dürfte vermehrt Gelder von Aktien in Anleihen umzuschichten.

Baisse am Aktienmarkt?

Und damit wären wir dann bei der Baisse angekommen? Steigende Kreditzinsen sorgten schon als Beschleuniger für den Zusammenbruch des US-Immobilienmarkts im Jahr 2007. Zudem konsumiert der Amerikaner weniger, wenn die Kreditkartenschulden durch stark steigende Zinskosten weniger Spielraum hergeben. Überschuldete Konsumenten können nichts mehr kaufen, Investoren-Gelder werden in Anleihen umgeleitet, Junkbond-Kreditkosten explodieren, Unternehmen gehen schneller pleite usw. Die Wirtschaft wird schwächer, die Konsum-Umsätze schlafen ein, und die Baisse an den Aktienbörsen ist (fast) vorprogrammiert. Ob dieses Szenario so kommen wird? Durchaus wahrscheinlich, aber eine Garantie gibt es ja für gar nichts. Und Donald Trump merkt das gar nicht mal. Oder wird er dann eh nicht mehr im Amt sein, und kann die Baisse seinem Nachfolger in die Schuhe schieben?

Donald Trump
Donald Trump.

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Jens Ramann

    13. Mai 2019 14:21 at 14:21

    Top Analyse!

    • Avatar

      Beobachter

      15. Mai 2019 22:28 at 22:28

      Wenn es keinen „Deal“ zwischen China und den USA gibt…

      Den wird es aber aus den im Artikel genannten Gründen geben.

  2. Avatar

    Beobachter

    13. Mai 2019 15:02 at 15:02

    Gute Einschätzung von C.Kummerfeld, u.etwa die Hälfte der Zölle werden durch Abwertung der Währung aufgefangen, d.h.starker Dollar u.die Schwellenländer mit Dollarschulden werden den längst fälligen Kollaps der Schuldenwirtschaft noch verstärken.Das Argument, dass diese Zölle nicht viel ändern an der Konkurrenzfähigkeit der Amis auf Billigprodukte hat noch Keiner von den Millionen Gut- u.Besserwissern gebracht. BRAVO HERR KUMMERFELD.
    Wenn man auf Kosten der Restwelt lebt wie die USA, müsste man mit den Kreditgebern eher diplomatisch umgehen, sonst können sie bald ihre Schulden beim IMF mit 8% Zinsen betteln gehen wie Argentinien u.s.w.
    Börsen sind am Fallen, wäre wieder ein Rückzieher per Tweet fällig, oder ein Auftritt des verbalen Börsengesundbeters Kudlow.

  3. Avatar

    Beobachter

    13. Mai 2019 18:52 at 18:52

    Was in letzter Zeit komplett ausgeblendet wurde, die Zombifirmen die sich mit knappen IG Krediten finanziert haben.. Hatte denn nicht Powell seine Zinswende im Dez. mit der problematischen Firmenverschuldung gerechtfertigt. An dieser Zeitbombe wurde nur die Zündschnur verlängert.Was passiert wenn die Umsätze oder die Gewinne dieser Firmen wegen den Zöllen noch tiefer ausfallen?
    Es scheint ,dass der Handelskrieg doch der schwarze Schwan sein könnte, der gemäss eines bekannten Malers von der Baader Bank von den Notenbanken weiss umgespritzt würde.

  4. Avatar

    Beobachter

    16. Mai 2019 06:39 at 06:39

    @ FMW, der Artikel von gestern 22:28 Uhr ist nicht von mir.FMW darf ja auch einmal einen Fehler machen, da ja sonst die Prognosen zu 100% Stimmen!
    Gruss

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Experte: Finger weg von Deutsche Bank und Commerzbank

Redaktion

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Von

Andre Stagge über Commerzbank und Deutsche Bank

Der Börsenexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) rät als Langfristinvestment ganz klar ab von Aktien wie Deutsche Bank und Commerzbank. Ausführlich bespricht er die Krise der Banken, und warum 2021 wohl kein gutes Jahr für sie werden wird. Auch wenn die Kurse auf den ersten Blick günstig zu sein scheinen. Eine Welle an Kreditausfällen könnte nun anstehen. Das Thema der faulen Kredite, die auch schon vor der Coronakrise da waren, aber jetzt noch deutlich ansteigen dürfen, besprechen wir oft auf FMW (siehe zum Beispiel hier). Andre Stagge geht aktuell darauf näher ein, und bietet eine Art Gesamtüberblick auf die Lage der Bankenbranche in der Krise.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Verbraucherpreise in Deflation – Rabattschlacht bei Bekleidung

Claudio Kummerfeld

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Geldbörse in einer Klemme

Für die deutschen Verbraucherpreise im Monat Dezember liegen ganz frisch die endgültigen und ausführlichen Daten vor. Weiterhin hängen sie mit -0,3 Prozent in der Deflation. Wie die Details zeigen, passiert genau das was man erwarten darf. Weil alle Daten zeigen, dass die stationären Verkäufer in den Bereichen Bekleidung und Schuhe die großen Corona-Verlierer im Einzelhandel sind, durfte man von einer kräftigen Rabattschlacht ausgehen. Und so kam es auch. Dank Lockdown muss man mit kräftigen Rabatten die Produkte online an die Kunden bringen – Hauptsache man bekommt überhaupt Geld in die Kasse um durchzuhalten?

So kam für den Bereich Bekleidung und Schuhe im Dezember im Jahresvergleich ein deutliches Minus von 5,4 Prozent zustande. Oben drauf kommt ja für alle Endkundenprodukte noch dazu, dass der Dezember der letzte Monat mit reduzierter Mehrwertsteuer dazu. Dieser Faktor wird sich wohl auf alle Segmente ausgewirkt haben – weshalb man aber für Januar mit steigenden Preisen rechnen darf? Die Verbraucherpreise für den Sektor Verkehr lagen mit 2,7 Prozent im Minus. Hier wirken nach wie vor die schwachen Energiepreise.

Grafik zeigt Details der Verbraucherpreise für Dezember

An dieser Stelle zitieren wir auszugsweise die aktuellen Aussagen des Statistischen Bundesamts zum Gesamtjahresvergleich zwischen 2019 und 2020:

Im Jahresdurchschnitt 2020 verbilligten sich vor allem die Energieprodukte

Die Energieprodukte verbilligten sich 2020 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 4,8 % nach einem Anstieg um 1,4 % im Jahr 2019. Preisrückgänge gab es insbesondere bei leichtem Heizöl (-25,9 %) und bei Kraftstoffen (-9,9 %). Verantwortlich war neben der Senkung der Mehrwertsteuersätze vor allem der Ölpreisverfall auf dem Weltmarkt in den ersten Monaten des Jahres. Dagegen verteuerte sich Strom um 3,0 %. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Jahresteuerungsrate 2020 bei +1,1 % gelegen.

Preise für Nahrungsmittel überdurchschnittlich gestiegen

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2020 gegenüber 2019 überdurchschnittlich um 2,4 %. Im Jahresverlauf hat sich der Preisauftrieb zeitgleich mit der Senkung der Mehrwertsteuersätze abgeschwächt. Deutlich teurer waren im Jahr 2020 Obst (+7,1 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (+6,1 %). Günstiger hingegen wurden insbesondere Speiseöle und Speisefette (-4,1 %).

Waren verbilligten sich 2020 gegenüber 2019 um 0,4 %

Waren insgesamt verbilligten sich 2020 gegenüber 2019 um 0,4 %. Unter den Verbrauchsgütern verteuerten sich Tabakwaren (+4,9 %) deutlich, die von der Senkung der Mehrwertsteuersätze ausgenommen wurden. Unter den Gebrauchsgütern verbilligten sich zum Beispiel Telefone (-6,0 %) sowie Geräte der Informationsverarbeitung (-4,4 %).

Dienstleistungen verteuerten sich 2020 gegenüber 2019 um 1,3 %

Die Preise für Dienstleistungen insgesamt erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2020 gegenüber 2019 mit +1,3 % überdurchschnittlich, darunter Nettokaltmieten mit +1,4 %. Bei einigen Dienstleistungen stiegen die Preise deutlich stärker, unter anderem für Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+5,2 %), Leistungen für Friseure und Körperpflege (+4,1 %) sowie für die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+3,2 %). Die Ursachen hierfür waren vielschichtig, neben der Mindestlohnerhöhung dürfte auch der Aufwand für Hygienemaßnahmen zur Vermeidung von Corona-Infektionen relevant gewesen sein. Günstiger wurden vor allem Fahrkarten im Bahnfernverkehr (-14,9 %), bedingt vor allem durch die bereits seit Jahresbeginn abgesenkte Mehrwertsteuer für Bahnfernfahrten von 19 % auf 7 %.

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Covid-19: Sehen wir bald Peak-Corona? Einiges spricht dafür!

Es gibt einige Aspekte, die durchaus dafür sprechen, dass der Hochpunkt der Infektionen mit Covid-19 bereits überschritten ist!

Wolfgang Müller

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am

Sicher klingt es extrem merkwürdig, wenn man mitten im kalten Januar, beim Auftreten von massenhaft Mutationen von Covid-19 und einer noch nicht richtig in die Gänge gekommenen Impfaktion von einem möglichen und baldigen Überschreiten des Höhepunktes der Coronakrise spricht.

Aber es gibt einige Aspekte, die durchaus dafür sprechen.

Covid-19: Impfwelle und Dunkelziffer

Eines vorweg: Gemeint ist damit nicht das Ende der Infektionen, sondern die Zahl der Neuinfektionen, die in der zweiten oder dritten Welle ständig geklettert sind.

Die Zahl der offiziell an Covid-19 Infizierten hat am 7. Januar 2021 mit über 834.000 Menschen ihren bisherigen Höhepunkt erreicht (lt. John-Hopkins-Universität). Seither geht es tendenziell, trotz der Mutationszahlen, nach unten.

Ist der Hochpunkt von Covid-19 bereits überschritten?

Noch muss dies nicht die Wende bei den Infektionen gewesen sein, aber es deutet sich an, dass dies zumindest bald bevorstehen könnte. Dafür sprechen einige Faktoren: Es gibt weitere temporäre Verschärfungen in den Lockdowns (Europa, USA). Der Frühling naht, denn bis zum meteorogischen Frühlingsanfang auf der Nordhalbkugel sind es nur noch sechs Wochen, und die Impfquoten werden demnächst ein Vielfaches der offiziellen Infektionszahlen erreichen. Vor allem, wenn die USA über eine Million Menschen pro Tag impfen, die EU mit ihren 27 Staaten voll einsteigt und viele andere Staaten und die für Februar deutlich erweiterte Impfstoffproduktion anschwillt.

Sonderfall Deutschland

Was Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten sehr unterschiedlich macht, ist die Zahl der bisher Infizierten und zugleich die wahrscheinlich niedrigere Dunkelziffer zu anderen europäischen Ländern. Die offizielle Infektionsrate mit Covid-19 liegt aktuell bei gut 2,4 Prozent, während sie in Großbritannien und vielen europäischen Staaten bei vier oder gar fünf Prozent liegt, bei einer gleichzeitig deutlich höheren Dunkelziffer. Das heißt, die Gesamtinfektionsrate läge möglicherweise in Deutschland bei weniger als 10 Prozent der Bevölkerung, während sie in anderen Ländern vielleicht schon über 20 Prozent liegt. Mit großer Auswirkung für die durch die Impfung zu beschleunigende Gefahrenabwehr gegenüber der Pandemie. Vorteil USA, auch wenn es makaber klingt: Wegen einer „offiziellen“ Infektionsrate von 7,5 Prozent, einer vielfach höheren Dunkelziffer, weil sich Teile der Bevölkerung bis zuletzt aus Angst vor beruflichen Konsequenzen nicht haben testen lassen und das Virus weitaus mehr verharmlost wurde, als in Deutschland. Und jetzt Joe Biden mit allem Einsatz 100 Millionen Menschen in sehr kurzer Zeit impfen lassen will.

In Deutschland kommt noch das Gefahrenmoment einer relativ alten Bevölkerung zum Tragen.

Laut statista gibt es derzeit in Deutschland rund 18,1 Millionen Menschen, die 65 Jahre oder älter sind. Ein prozentualer Anteil von rund 22 Prozent an der Gesamtbevölkerung im Lande. Dabei etwa drei Millionen Pflegebedürftige, über zwei Millionen zuhause und mit anderen Familienangehörigen zusammenlebend. Auch die Zahl der über 80-Jährigen liegt in Deutschland bei über fünf Millionen, es leben sogar schon 20 Tausend Hundertjährige in Deutschland.

Aus diesen Zahlen erklärt sich auch die große Fürsorgepflicht der Regierung gegenüber der älteren Bevölkerung.

Hier liegt auch der große Effekt der Impfaktion in Deutschland, denn bis vor Kurzem lag der Anteil der Coronatoten bei den über 70-Jährigen bei 87 Prozent und 70 Prozent bei den über 80-Jährigen. Diese Altersgruppen sollten jedoch in der großen Mehrheit bis in den März geimpft sein.

China und Indien

Ein Drittel der Menschheit (über 2,8 Milliarden Menschen) lebt in diesen beiden Ländern. Und wie sehen die Infektionszahlen aus? China wird sich weiter abschotten (bei unglaublich niedrigen Infektionen) und selbst impfen und im 1,39 Milliarden-Land Indien (mit der halben Bevölkerung unter 20 Jahre) zeigen die Zahlen schon seit Monaten nach unten.

Covid-19 in Indien

Fazit

Natürlich wird es nicht einfach sein, die Menschheit in ihrer Gesamtheit gegen Covid-19 zu impfen. Man weiß auch weder wie lange eine „erimpfte“ Immunität gegen Corona anhält, noch im Entferntesten, wie viele Menschen die natürliche Immunität bereits erlangt haben. Dabei soll die Krankheit bei einem Großteil der jungen Menschen sogar symptomlos verlaufen. Die Zahl der jungen Menschen unter 18 Jahre beträgt weltweit 30 Prozent, immerhin über 2,3 Milliarden Jungbürger.

Aber sollten sich die Impfpläne so umsetzen lassen, wie von den Firmen und den Ländern mit ihren Gesundheitsbehörden geplant, wird sich rasch Peak Corona einstellen. 750.000 Neuinfektionen, mit abnehmender Tendenz gegenüber Millionen täglicher Impfungen, zunächst bei den „Vulnerablen“, Peak Corona eben, auch wenn die Pandemie nicht so schnell erledigt sein dürfte. Was sind da nicht alles für Fragen offen, in Richtung Immunität, Übertragbarkeit und so weiter, aber aus meiner Sicht gibt es ein gewaltig helles Licht am Ende des Tunnels, zumindest für Covid-19.

Der Peak bei Covid-19 könnte bereits überschritten sein!

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