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Trump – nächste Attacke auf Powell und die Fed, fordert Nullzinsen oder Negativzinsen

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Donald Trump ist wieder erwacht – und attackiert einmal mehr per Twitter die Fed und besonders Fed-Chef Powell! Die Fed und Powell seien naiv und sollten das tun, was andere Länder bereits täten – nämlich die Zinsen auf Null senken oder gar Negativzinsen einführen. Angesichts von (angeblich!) Null Inflation sei das eine nur einmal vorkommende Gelegenheit, zumal die USA sowieso die niedrigsten Zinsen zahlen sollten aufgrund ihrer doch so grandiosen Wirtschaft:

Mit „lenghten the term“ spielt Trump übrigens auf die Überlegungen der US-Regierungen an (kürzlich von Mnuchin geäußert), neue langlaufende Staatsanleihen (50 Jahre und 100 Jahre) einzuführen.

 

Kurz zuvor hatte Trump ebenfalls per Twitter auf die Ausnahmeregelungen Chinas bei der Bezollung von US-Importen reagiert – Peking hatte heute morgen mitgeteilt, einige US-Produkte wie Krebs-Medikamente oder verschiedende Chemikalien von der Bezollung auszunehmen. Entscheidend ist jedoch, dass die wirklich relevanten US-Produkte wie Sojabohnen oder Schweinefleisch nicht von der Bezollung ausgenommen sind.

Mithin ist das also eine Geste des goodwills Pekings, die den USA wenig bringt und gleichzeitig China nicht weh tut. Angesichts der grassierenden Scheinepest in China ist es schon erstaunlich, dass Importe von Schweinfleisch aus den USA weiter bezollt werden (kürzlich hatte Chinas Regierung bestehende Fleischreserven freigegeben).

Trump jedenfalls sieht in der Aktion Chinas offenkundig kein Entgegenkommen, sondern führt das auf den Schmerz und die Folgewirkungen zurück, die die US-Strafzölle für China bedeuten aufgrund der Sprengung von Lieferketten und der Verlegung von Produktion raus aus dem Reich der Mitte:

Chinas Sprachrohr Hu Xijin, Chefredakteur der „Global Times“, reagiert scharf auf die Aussagen Trumps; sie seien „lächerlich“, Trump kenne Chinas Wirtschaft nicht, die US-Bevölkerung würde seine Aussagen durchschauen:

 

Erneute Attacke von Trump auf die Fed und Powell

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Finanznews

Aktienmärkte: Absturz und Trendbrüche! Marktgeflüster (Video)

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Das war ein heftiger Tag für die Aktienmärkte: der Dax -4%, auch die Wall Street tief im Minus. Dabei waren die Aktienmärkte gewarnt: Anleihemärkte, Devisenmärkte und Rohstoffe hatten das kommende Unheil angezeigt – aber man wähnte sich aufgrund der Notenbanken unverwundbar und hatte sich viel zu weit von der Realwirtschaft entkoppelt. Während in Europa die Furcht vor der Coronavirus-Pandemie herrscht, belastet die Wall Street zusätzlich, dass Bernie Sanders nach neuesten Umfragen durchaus Sieg-Chancen gegen Trump hätte – und Sanders wäre der Albtraum für die Herren des Geldes im Wall Street-Casino! Erholungen sind nun gut möglich, dürften aber nach oben „gedeckelt“ sein, solange sich das Virus so schnell in vielen Ländern verbreitet..

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Aktien

Markus Koch aktuell mit Special-Video zu den stark fallenden Aktienkursen

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Zusätzlich zu seinem täglichen Video vor der Markteröffnung in New York spricht Markus Koch aktuell in einem Special LIVE Video über die stark fallenden Aktienkurse. Der Dow 30 fällt nämlich aktuell 800 Punkte. Ist das nur eine ganz normale und gesunde Korrektur?

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Indizes

Aktienmärkte werden kollabieren, warnt JP Morgan

Über den Weg des größten Schmerzes für die Aktienmärkte

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An den Aktienmärkten lautete das Motto im Grunde seit Oktober 2019, als kurz zuvor die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik auf ultraexpansiv (Anleihekäufe, massive Intervention im Repo-Markt) gestellt hatte: diesmal ist alles anders! Bewertungen würden keine Rolle mehr spielen, nur die Liquidität und damit der monetäre Faktor seien ausschlaggebend für die Kursentwicklung vor allem an der Wall Street. Daherauch  seien die parabolisch steigenden Kurse eben eine „Fahnenstange mit Substanz“. Wirklich? Vor letztem Donnerstag, als die Aktienmärkte der Wall Street plötzlich (ohne Nachrichten) schärfer korrigierte, waren alle herömmmlichen Parameter auf extremen Niveaus.

Es reichten der letzte Donnerstag und Freitag sowie der heutige vorbörsliche Abverkauf, um den Dow Jones, das Lieblingsbaromter von US-Präsident Trump für seine eigene Leistung, sogar ins Negative zu drücken seit Jahresbeginn. Seltsam, dass Donald Trump aktuell nicht über den Dow Jones tweetet..

Im Fokus steht natürlich das Cornavirus und dessen rapide Ausbreitung vor allem in Italien und Südkorea – die Sorge vor einem globalen Abschwung und Stillstand wie in China, ja die Angst vor einer Art „Wuhanisierung“ auch andere Länder, wächst.

Und dass die Aktienmärkte diese Gefahr trotz der bisherigen Kursverluste seit Donnerstag nicht annähernd eingepreist haben – angesichts nach wie vor nicht großer Entfernungen von den Allzeithochs vieler Aktienmärkte – ist evident. Die Investoren sind weitgehend ungehedged – die einzige Absicherung scheint bei einigen Investoren lediglich eine Wette auf einen steigenden Goldpreis zu sein. Selten, so könnte man daher sagen, trifft ein schwarzer Schwan die meisten Player am Markt unvorbereiter als derzeit!

Die Börse aber geht meist den Weg des größten Schmerzes – und der größte Schmerz für die meisten Investoren lag während der heißen Phase des Handelskriegs in steigenden Kursen. Nun aber, nachdem der Handelskrieg scheinbar beigelegt und viele Investoren sich daher voll auf der Long-Seite positioniert haben, ist der Weg des größten Schmerzes eindeutig in fallenden Kursen zu finden.

Genau davor warnt nun Marko Kolanovic von JP Morgan – der alles anders als ein notorischer Bär ist, eher im Gegenteil. Mitte letzter Woche schrieb Kolanovic („global head of macro quantitative and derivatives strategy“ bei JP Morgan) an die Kunden der Bank:

“Bonds, momentum stocks, and low volatility stocks rallied – pushing the valuation spread between defensive and cyclical stocks to a level 2x worse than during the peak of the late-’90s tech bubble. The bubble we are describing is expressed in equity factors … We caution investors that this bubble will likely collapse, i.e. this time is not ‘different.“

Diesmal also ist wohl doch nicht alles anders, so Kolanovic. Im folgnden Video von CNBC zeigt Kolanovic, welche Aktien besonders gefährdet sind – und welche eben eher nicht:

Stehen die Aktienmärkte zumindest vor einem kurzfristiger Kollaps?

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