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Die Prophezeiung! Trump schlägt zurück – aber Iran-Krieg Ende des Petro-Dollars? Marktgeflüster

Trump hat im Iran-Krieg heute zwei kluge Schachzüge gemacht: erstens die Attacke auf das Gremium in Qom, zweitens Hilfe bei Schiff-Versicherungen anzubieten für Schiffe, die die Strasse von Hormus passieren wollen. Letzteres drückte den Ölpreis – weil faktisch die USA die Garantie für die Schiffe übernimmt. Dennoch: Die Trump-Regierung war davon ausgegangen, dass der Iran Israel attackieren würde, aber nicht die Golf-Staaten. Genau das aber hatte ein chinesisch-kanadischer Professor vorhergesagt: Teheran werde die Energie-Infrastruktur der Golf-Staaten lahm legen. Wenn aber die Golf-Region zusammenbreche, werde auch der Petro-Dollar (Bindung Öl an den Dollar) zusammenbrechen – und damit die Dominanz der USA!

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2. S&P 500: Goldman Sachs warnt vor schmerzhafter Phase



Markus Fugmann
Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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7 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Der Ölpreis ist perspektivisch unterbewertet. Daran ändert auch Trumps Intervention nichts.

  2. Ich rate zu Gelassenheit. Wir im Westen mit unseren Medien sind immer ein bißchen wie ein aufgeschreckter Hühnerhaufen. Das ist auch ein Geschäft, klar. Jedes mal werden die Risiken und die Vorteile des Gegners rauf und runter beschrieben. Am Ende cashen die üblichen Verdächtigen ein.
    Ich habe im Laufe meines Lebens ein paar mal eine Kaffeetasse mit dem britischen Leitspruch aus dem WKII verschenkt: „Keep calm and carry on.“

    Das empfehle ich auch heute. Ich habe ein paar Minenaktien zu einem sehr guten Preis erwerben dürfen. Vielen Dank.

  3. …und das Ende der Herrschaft, Verzeihen sie die direkte Frage…. Israel Netan… über die USA Regierung, Epstein lässt grüßen,…….

  4. Die Präsidentin der Europäische Kommission Dr. Ursula von der Leyen für OPEC+-Mitgliedsland Russische Föderation-Erdöl? Mit einem klaren energiepolitischen Kurs kann man jedenfalls den 47. US-Präsidenten Donald John Trump hinsichtlich seiner lobenswerten Agenda „Make Oil great again!“ verbinden. Und im Zusammenhang mit letzterem verkennt Präsident Trump auch nicht, daß die US-Texas-Ölindustrie und die Öl-Allianz OPEC+ ein Gleichgewicht im Ölgeschäft bilden. Zur genannten OPEC+ gehört aber neben dem Königreich Saudi-Arabien eben auch die Islamische Republik Iran. Staatspräsident Dr. Massud Peseschkian kann zugunsten eines wünschenswerten Ölabkommens von Sir Donald erwarten, daß letzterer mit Teheran auf Augenhöhe agiert.

  5. Ich habe die zwei genialen Schachzüge schon gestern bezweifelt. Nur mit Geld ( Versicherungen) kann die Versorgungslage nicht nachhaltig verbessert werden und wenn doch würde nur ein anderer Zahlmeister gerade stehen. Der Ölpreis stieg dann nach kurzer Zeit auch wieder.Es werden und wurden ja auch Produktionsanlagen beschädigt.Wenn der erste Tanker in Rauch und Flamme steht wird der Optimismus wieder verfliegen. Auch die Sitzung des Gremiums am üblichen Ort wäre naiv und grobfahrlässig gewesen. Ich schätze die Mitglieder so schlau ein, dass sie an einem gesicherten Ort tagten.
    Die Russlandbasher, die meinten Putin müsste sein Öl den Chinesen verschenken und jetzt lamieren dass die Chinesen ein Versorgungsproblem hätten, sind wohl widersprüchlich. Putin wird gerne mit guten Preisen in die Lücke springen. Trump wird ein Problem bekommen, seine Ziele, tiefere Zinsen, tiefer Ölpreis und hohe Aktienkurse werden durch sein eigenes Tun gerade torpediert und nicht vergessen, die Krise ist noch jung, beim Ukrainekrieg sind die Energiepreise viel stärker gestiegen. Diese politische Börse könnte ziemlich lange Beine bekommen, die Börsen warteten ja schon lange auf den Schwarzen Schwan.

  6. Peters Dollar ist in Gefahr

    Erstaunlich, die Variante mit der Schwächung der Infrastruktur der Golfstaaten hat anscheinend trotz Prophezeiung ( Warnung) des Professors niemand ernst genommen, nicht einmal der beste Geheimdienst der Welt. Schon die zweite Schlappe nach dem Palästinenser Überfall. Der Ami- Armeeboss mit Israel zusammen hat sich ja gerade grossmundig als fast unschlagbar geäussert. Vielleicht hat man die Schlauheit eines Volkes in Not unterschätzt. Wenn diese Theorie stimmt werden sicher die Brics mit Russland und China direkt oder indirekt die These gegen den Petrodollar unterstützen und die Amifreunde am Golf werden keine Freude haben wenn ihr Geschäftsmodell vom besten Freund zerstört wird, die EU hat’s ja auch erlebt.Alles in allem sind das negative Punkte für Donald und Taco ist bei Krieg fast nicht möglich, eher eine Ausweitung mit Domino- Effekt.
    Gratulation an die Fugmannsche FMW, solche Infos konnte man nirgendwo sonst erhalten.

  7. detlef brandenburger

    1, Die USA sind der größte Öl- und Gasproduzent. 2. Trump kontrolliert auch noch Venezuela und damit das größte Ölvorkommen der Welt. Wenn der Ölpreis steigt profitiert wer? Wenn der Nahe Osten vorübergehend als Ölproduzent ausfällt, liefert wer? Und wenn Amerikaner und amerikanische Konzerne mit billiger Energie produzieren erhält wer die Wettbewerbsvorteile? Richtig… die USA und Trump werden sich eine goldene Nase verdienen.

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