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Trump und der Staatsstreich der Konzerne

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War die gigantische US-Steuerreform, die Trump durchgedrückt hat, Zufall? Wohl nicht – denn genau das haben jene Konzerne sich vom einstigen Außenseiter auf das US-Präsidentenamt erhofft. Und mit der US-Steuerreform, die vor allem eine Steuersenkung für US-Unternehmen ist, lieferte Trump das ab, was er abliefern sollte!

Die Propaganda der Trump-Administration lautete: das wird sich rechnen, weil dann ja die Wirtschaft wächst – was historisch noch nie funktioniert hat. Die Staatsverschuldung jedenfalls steigt massiv – faktisch wurden also die Geschenke an die Konzerne den Steuerzahlern aufgebrummt!

Was aber ist mit dem Geld passiert, das die Unternehmen verdient haben (plus die Steuergeschenke)? 53% gehen in die Rückkäufe eigener Aktien, 30% in die Erhöhung der Dividenden, und nur 17% in Investitionen!

Folgende ARTE-Kurzdoku bringt es auf den Punkt:

6 Kommentare

6 Comments

  1. Bundessuperminister für Entwicklung und Propaganda

    7. Februar 2019 17:00 at 17:00

    Alles Propaganda vom Deep State und den gesteuerten Mainstream-Qualitätsmedien 😄

  2. Wolfgang M.

    7. Februar 2019 17:38 at 17:38

    Wie viele Kommentare habe ich im letzten Jahr schon über das System In Amerika geschrieben (Money makes the world go round und kein Präsident regiert gegen die Interessen der Wall Street)? Als sich im Dezember 2017 die Abstimmung über die Steuerreform hinzog, drohten Wall Street-Firmen den Kongressabgeordneten mit Entzug der Wahlkampffinanzierung für die nächsten Wahlen – und die Reform ging vor dem Jahresende über die Bühne. Die Firmen hätten ihren fetten Bonus (die Einzelheiten wurden vom ehemaligen Goldman Sachs Direktor Steven Mnuchin koordiniert), daher ließ man Trump auch so lange gewähren. Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass Trump einen Deal mit China sucht, auch wenn es schwer gelingt und den Firmen der Diebstahl geistigen Eigentums gegen den Strich geht. Er kann aber wirtschaftlich nicht walten wie er will, nur um seiner Wählerbasis zu imponieren. Das wird das Großkapital verhindern. Die ARTE-Kurzdoku legt den Finger in die Wunde, auch wenn keine Namen genannt werden.

  3. Peter Tsoi

    7. Februar 2019 18:20 at 18:20

    Wann bist ndr. Die Rückkäufe oder wann läuft es aus, diese Steuerreform?!

  4. Prognostiker

    7. Februar 2019 21:04 at 21:04

    Ein neuer Beweis ,dass die unteren 50 % immer weniger verdienen u.auch mehr verschuldet sind.
    Niemand kann das Schönreden !

    • Prof. Dr. Donald Marx

      7. Februar 2019 23:17 at 23:17

      Lieber Herr Prognostiker,
      ich denke, das will und kann auch kaum jemand beschönigen oder schönreden. Mir persönlich ist nur eine einzige anonyme Person bekannt, die einen gegenteiligen Standpunkt tapfer verteidigt. Ich würde bezüglich Ihrer These sogar von den „unteren“ 70% sprechen wollen, je nachdem, welche Daten als Grundlage verwendet werden.
      Auf Basis einer einzigen (fehleranfälligen) Datenquelle mögen die Interpretationsspielräume noch verhältnismäßig gering sein. Je mehr Quellen und statistisch legitime Analyse- und Auswertungsverfahren und Interpretationsmöglichkeiten berücksichtigt werden, desto komplexer und differenzierter stellt sich die Situation dar. Das mag nicht gerade das sein, was ein Amerikaner zu sehen oder zu hören oder notfalls auch zu lesen erhofft, aber leider ist so die komplexe Realität.

      • Michael

        8. Februar 2019 00:05 at 00:05

        @Prof. Dr. Donald Marx,
        Mir persönlich ist nur eine einzige anonyme Person bekannt, die einen gegenteiligen Standpunkt tapfer verteidigt. Soweit ich mich erinnere, vertritt auch R2D2 (oder war es C3PO oder das Nachfolgemodell ZOPO?) nach einigem Abwägen diesen Standpunkt.

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Kein Deal? Liu He und sein Team bleiben zwei weitere Tage, Trump im Live-Feed

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Hier die frischesten Headlines zu den Gesprächen USA-China:

– Trump: er und Xi Xinping arbeiten weiter an Deal – den wird es geben oder nicht

– Trump: erwarte Treffen mit Xin in nicht allzu ferner Zukunft

– Trump: nur ich und Xi machen die großen Entscheidungen zu einem Deal

– Trump: haben sehr guet Gespräche gehabt, Firtschritte in strukturellen Fragen

– Trump: werde Deadline 01.März verschieben, wenn Fortschritte gemacht werden (FMW: also wurden bisher keine Fortschritte gemacht, zumindest nicht solche, dass Trump schon jetzt die Verschiebung verkündet??)

– Trump: haben Deal mit China wegen Währungsmanipulation erreicht

– Xi Jinping in Brief, der im Oval office vorgelesen wurde: Verhandlungen haben bedeutenden Fortschritt gebracht; hoffe, dass beide Seiten zu Kompromiß bereit sind

– Liu He:Deal wird sehr wahrscheinlich kommen (FMW: aha..)

– Lighthizer: es gibt noch einige große Hürden

– Mnuchin: Liu He und sein Team haben zugesagt, zwei weitere Tage zu Verhandlungen in Washington zu bleiben

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BaFin: Unerlaubte Geschäfte und Warnung vor Aktie

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Ein Unternehmen, das so tut als betreibe es Vermögensverwaltung, bietet Verbrauchern Kredite an, ganz ohne Banklizenz. Und ein angebliches FinTech (macht ja heute irgendwie faster jeder) bietet einfach so Sparbücher an, für 5,25% Zinsen, und das auch noch ohne Erlaubnis. Und eine kleine unbekannte Aktie mit Notierung in Frankfurt wird mit altbekannten Methoden gepusht. Hier dazu die aktuellen BaFin-Meldungen von heute.

Alegra Asset Management GmbH

Alegra Asset Management GmbH: BaFin ordnet Abwicklung des Kreditgeschäfts an
Datum:22.02.2019
Die BaFin hat der Alegra Asset Management GmbH, Mannheim, mit Bescheid vom 5. Dezember 2018 die unverzügliche Abwicklung des Kreditgeschäfts aufgegeben. Das Unternehmen bot Geldsuchenden den Abschluss von Darlehensverträgen an. Hierdurch betreibt das Unternehmen das Kreditgeschäft ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin. Das Unternehmen ist verpflichtet, die bestehenden Darlehensvereinbarungen unverzüglich durch vertragsgemäße Kündigung der zugrundeliegenden Verträge abzuwickeln. Der Bescheid ist von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, aber noch nicht bestandskräftig.

MABA FinTech GmbH

MABA FinTech GmbH: BaFin ordnet Abwicklung des Einlagengeschäfts an
Datum:22.02.2019
Die BaFin hat der MABA FinTech GmbH, München, vertreten durch Frau Andrea Bargholz, mit Bescheid vom 11. Februar 2019 aufgegeben, das Einlagengeschäft sofort einzustellen und unverzüglich abzuwickeln. Die MABA FinTech GmbH nahm Gelder des interessierten Publikums für ein auf Ihrer Webseite (maba.net) angebotenes „Online Sparbuch 2.0“ mit dem Versprechen eines Zinssatzes von 5,25 % p. a. und der unbedingten Rückzahlung entgegen. Damit betreibt die MABA FinTech GmbH das Einlagengeschäft ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin. Sie ist verpflichtet, die bislang angenommenen Gelder per Überweisung vollständig an die Geldgeber zurückzuzahlen. Bereits am 17. Januar und am 8. Februar 2019 hatte die BaFin zwei Kreditinstitute angewiesen, auf den für die MABA FinTech GmbH geführten Konten keine weiteren Einzahlungen von Anlegern mehr gutzuschreiben. Der Bescheid der BaFin ist von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, jedoch noch nicht bestandskräftig.

Pushfor Investments Inc

Pushfor Investments Inc.: BaFin warnt vor Kaufempfehlungen für Aktien
Datum:22.02.2019
Nach Informationen der BaFin werden derzeit die Aktien der Pushfor Investments Inc. (ISIN: CA74643E1079) durch unaufgeforderte E-Mails zum Kauf empfohlen. Die BaFin rät allen Anlegern, die in den Kaufempfehlungen gemachten Angaben mit Hilfe anderer Quellen sehr genau zu überprüfen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Anlegern die Aktien sehr offensiv zum Kauf empfohlen werden, die in Aussicht gestellten Gewinne extrem hoch sind und/oder Anleger unter Zeitdruck gesetzt werden. Häufig dienen solche E-Mails lediglich dazu, Anleger zum Kauf von bestimmten Aktien zu verleiten, damit die Absender von steigenden Kursen dieser Aktien profitieren. Die Aktien der Gesellschaft sind in Deutschland an den Börsen Frankfurt am Main, München, Stuttgart und Tradegate in den Freiverkehr einbezogen.

BaFin beschränkt Pensionskasse der Caritas
Die BaFin-Zentrale in Frankfurt. Foto: © Kai Hartmann Photography / Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

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„Mr. Dax“ Dirk Müller: „Das solidarische Grundeinkommen geht genau in die falsche Richtung!“

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Seit Jahren wird weltweit über das „bedingungslose Grundeinkommen“ diskutiert – zeitlich befristet ist das als Experiment schon gewagt worden (Finnland etc.). Die deutsche Bundesregierung aber plant offenkundig ein bedingtes Grundeinkommen, das sie als „solidarische Grundeinkommen“ bezeichnet – und das ist für Dirk Müller genau der falsche Weg!

Und wenn das in Deutschland so kommt, kann das angesichts der fortschreitenden Automatisierung, die bald viele Jobs auf den Kehrhaufen der Geschichte werfen wird, für viele von uns sehr spürbare Konsequenzen haben!


Von Deutsche-boerse-parkett-ffm006.jpg: Dontworryderivative work: Lady Whistler (talk) – Deutsche-boerse-parkett-ffm006.jpg, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16355756

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