Folgen Sie uns

Allgemein

Trump und die US-Wirtschaft – ein Faktencheck

Hannes Zipfel

Veröffentlicht

am

Donald Trump

In der TV-Debatte mit Herausforderer Joseph Biden rühmte sich US-Präsident Donald J. Trump erneut, dass sich die US-Wirtschaft während seiner Amtszeit zur „Greatest Economy Ever“ entwickelte. Ein Blick auf die Fakten relativiert diese Einschätzung.

Trump und das Ende des Aufschwungs der US-Wirtschaft

Donald Trumps Amtszeit fiel in die Schlussphase einer ungewöhnlich langen wirtschaftlichen Expansion in den USA, die beispiellose 128 Monate andauerte. Der Rekordlauf, der im Juni 2009 begann, drohte jedoch bereits im Jahr 2019 zu kippen, noch lange bevor die US-Wirtschaft von der COVID-19-Klippe fiel. Nur das beherzte Eingreifen der US-Notenbank (Fed) am US-Repo-Markt, am Offshore-Dollar-Geldmarkt sowie am Markt für kurzlaufende US-Staatsanleihen verhinderte vor Jahresfrist einen Finanzcrash mit unabsehbaren Folgen für die US-Konjunktur. Schuld an den Spannungen war nicht zuletzt die stark gestiegene Emissionstätigkeit des US-Finanzministeriums (U.S. Department of the Treasury) in Folge exorbitanter Ausgabensteigerungen.

Allein das US-Militärbudget stieg in der Amtszeit von Donald J. Trump von 663 Mrd. US-Dollar für 2017 auf 738 Mrd. US-Dollar für 2020 um 11,3 Prozent an. Zum Vergleich: Russlands Militärbudget beträgt für 2020 lediglich 72,3 Mrd. US-Dollar und China, die zweitgrößte Militärmacht weltweit, wendet in diesem Jahr umgerechnet knapp 270 Mrd. US-Dollar für seine Verteidigung auf (Quellen: Statista, NDR). Volkswirtschaftlich betrachtet sind Militärausgaben, vor allem in dieser unfassbaren Höhe wie in den USA, wenig produktiv und kaum nachhaltig. Besser wären die Mehrausgaben im Bereich Infrastruktur angelegt, wo es in Anbetracht von maroden Brücken, Straßen und Schienenwegen dringend benötigt wird.

Insgesamt stieg die Verschuldung der US-Bundesregierung während der Amtszeit von Donald Trump gemäß den Daten des Bureau of Public Debt (BPD) von 105,3 Prozent des BIP Ende 2016 auf aktuell 136,8 Prozent an. Die Menge der angebotenen Schuldpapiere zur Finanzierung des Staatsbudgets überforderte die Aufnahmefähigkeit des Anleihe-Marktes und zwang die US-Notenbank Fed bereits ab September 2019, also noch vor dem Ausbruch der Pandemie, zu Notmaßnahmen. Bis zum Jahresultimo 2019 kaufte die amerikanische Notenbank im Volumen von 410 Mrd. US-Dollar amerikanische Staatsanleihen auf nahm diese auf das eigene Buch. Auch eine Notzinssenkung hatte die Fed bereits im Jahr 2019 vornehmen müssen und sogar ein neues QE-Programm über 60 Mrd. US-Dollar pro Monat etabliert.

Die Lage heute

Seit Jahresbeginn hat die US-Notenbank ihren Leitzinssatz (Fed Funds Rate) auf effektiv 0,09 Prozent gesenkt und ihre Bilanz um weiter 2,92 Billionen auf insgesamt 7,093 Billionen US-Dollar aufgebläht. Dies ist der höchste Stand in der Geschichte der USA. Das Haushaltsdefizit erreichte im Fiskaljahr 2019/2020 atemberaubende 14 Prozent des US-BIP. Seit März 2020 befinden sich die USA in der Coronakrise. Innerhalb von nur zwei Monaten verloren 20,5 Millionen Amerikaner ihre Arbeitsplätze und hunderttausende Unternehmen in nahezu allen Sektoren mussten vorübergehend oder dauerhaft ihren Betrieb einstellen. Der Erholungsprozess der Wirtschaft ist wie überall in der Welt von einer zweiten Pandemie-Welle bedroht.

Natürlich ist der US-Präsident nicht für die Corona-Krise oder das Virus verantwortlich. Ohne Pandemie hätte er sich mit seiner Wiederwahl womöglich sogar leichter getan. Seine bewusste Verharmlosung der Seuche hat aber wahrscheinlich mit dazu beigetragen, dass die US-Bevölkerung und die US-Wirtschaft heute die weltweit größten Belastungen tragen müssen. Und das alles nur, weil Donald Trump angeblich eine Panik im eigenen Land vermeiden wollte. Dafür, dass man die Krise besser hätte managen können, ist Deutschland ein gutes Kontrastbeispiel zu der angeblich „Greatest Nation On Earth And In History“.

Es ist unbestritten, dass die US-Wirtschaft in den ersten drei Jahren der Präsidentschaft von Donald Trump stetig wuchs, während die Arbeitslosigkeit kontinuierlich sank. Doch messen lassen muss er sich an seinen Wahlversprechen am Wahltag, dem 3. November.

Wirtschaftswachstum

Die Wirtschaftsleistung blieb weit hinter dem Wachstum von 4 bis 6 Prozent zurück, das Donald Trump seinen Wählern wiederholt versprochen hatte, und wuchs 2019, 2018 und 2017 um 2,2 Prozent, 3,0 Prozent und 2,3 Prozent. Für das letzte Jahr der ersten und möglicherweise letzten Amtsperiode von Donald Trump rechnet die OECD für die USA mit einer Kontraktion des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 8,5 Prozent. Damit fällt die US-Wirtschaft auf das Ausgangsniveau von Trumps bisheriger Präsidentschaft zurück. Also kein Wachstum seit 2017.

Außenhandel

Eines der Schwerpunkte auf Trumps politischer Agenda war und ist der Handelskrieg, vor allem gegen China. Berechtigt oder nicht versprach Trump, dass im Ergebnis Millionen von Jobs und zehntausende Produktionsstätten nach Amerika zurückkehren und sich das immense Außenhandelsdefizit der USA stark verringern würde. Fakt ist, dass das US-Handelsbilanzdefizit gemäß den Daten des U.S. Bureau of Economic Analysis im Januar 2017, also im Monat der Amtseinführung des aktuellen US-Präsidenten, bei -42,9 Mrd. US-Dollar lag. Im Dezember 2018 schlugen bereits -56,4 Mrd. US-Dollar Handelsbilanzdefizit zu Buche. Die letzten verfügbaren Daten aus dem Juli 2020 zeigen einen Wert von -63,6 Mrd. US-Dollar. Das ist das genaue Gegenteil dessen, was Trump seinen Wählern versprochen hatte. Über massenhafte Verlagerungen von Produktionsstandorten und Jobs aus China in die USA ist nichts bekannt.

Arbeitsmarkt

Die offizielle US-Arbeitslosenrate ist mit aktuell 8,4 Prozent deutlich höher als im Januar 2017 mit 4,8 Prozent. In Menschenschicksalen gerechnet bedeutet dies 30,5 Millionen Amerikaner, die momentan auf Arbeitslosenhilfe angewiesen sind (am Freitag kommen neue Zahlen). Im Januar 2017 waren es lediglich 17 Millionen Amerikaner.

Soziale Ungleichheit

Das inflationsbereinigte mittlere Haushaltseinkommen (Median Houshold Income) betrug im vergangenen Jahr 68.703 US-Dollar, eine Steigerung von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut dem U.S. Census Bureau war dies der fünfte jährliche Anstieg in Folge. Die offizielle Armutsquote lag 2019 bei 10,5 Prozent – die niedrigste seit Beginn der Volkszählung im Jahr 1959. Für das Jahr 2020 erwartet die US-Notenbank (Fed) eine gegenläufige Entwicklung mit sinkendem mittleren Haushaltseinkommen und einem deutlichen Anstieg der Armutsquote. Diese sei vor allem der Eintrübung am Arbeitsmarkt und dem Verlust von Betriebsvermögen im Bereich „Small Businesses“ zurückzuführen.

Zwar konnte die Trump-Administration mit insgesamt vier Krisenhilfspaketen das Einkommen der US-Bürger stabilisieren und Arbeitsplätze erhalten. Ein Großteil der Hilfen läuft nun jedoch sukzessive aus und es droht Millionen Menschen der wirtschaftliche Absturz. Dies gilt vor allem für den Niedriglohnsektor und für Transferleistungsempfänger, die kaum Rücklagen gebildet haben und im Gegenteil sogar netto verschuldet sind.

In welchem Ausmaß sich die soziale Schere in Folge der Coronakrise spreizen wird, hängt auch vom weiteren Verlauf der Pandemie, deren zeitlicher Ausprägung und der Fähigkeit des US-Kongresses zur Kompromissfindung für ein fünftes billionenschweres Hilfspaket ab. Die zunehmende Verhärtung der Fronten zwischen Abgeordnetenhaus und Senat lässt diesbezüglich bis weit in den November hinein nichts Gutes für die US-Wirtschaft erahnen.

Fazit

Ohne Gelddruckorgie und das Zinsdumping der Fed wäre es schon vor gut einem Jahr zu einer neuen Krise der US-Wirtschaft gekommen. Und hätte es die drei QE-Programme der Fed seit der Finanzkrise 2008 nicht gegeben, wer weiß, ob es die „Greatest Nation On Earth And In History“ nach nur 232 Jahren (1776-2008) heute überhaupt noch gäbe.

Mit der Arbeit von Donald Trump und seinem Vorgänger Barack Obama hat die Länge des Aufschwungs bis 2019 jedenfalls relativ wenig zu tun. Abgesehen von der Steuerreform Donald Trumps, die sicher die US-Konjunktur belebt hat. Die Geldpolitik hat in der Amtszeit von Donald Trump aber faktisch die Konjunktur getragen und ihren Kollaps mehrfach verhindert, nicht die Trump-Administration. Diese Wahrheit sollte der US-Präsident kennen. Aber was scheren einen der angeblich erfolgreichsten Geschäftsmänner unserer Zeit und größten US-Präsidenten aller Zeiten schon Fakten.

Was soll man auch von einem Mann erwarten, der sich im Vergleich zu seinem 77 Jahre alten Herausforderer für vital hält, obwohl er selbst bereits 74 Lenze zählt und damit nur 3 Jahre und sieben Monate jünger ist als Joseph Biden. Doch auch das ist bestimmt nur ein Fake-Fakt der von der Lügenpresse, in diesem Fall von Wikipeda, frei erfunden wurde.

Es bleibt zu hoffen, dass Donald J. Trump nach einer möglichen Niederlage freiwillig das Weiße Haus räumt und nicht vom Secret Service herausgetragen werden muss. Vor allem aber bleibt zu hoffen, dass Trump im Nachgang einer möglichen Niederlage die „Proud Boys“ an die Leine nimmt, anstatt sie zum Bürgerkrieg aufzurufen, wie er es unterschwellig in dem TV-Duell in der Nacht zum Mittwoch tat. Das wäre ein sehr unrühmliches Ende seiner durchaus streitbaren Präsidentschaft.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Faktist

    1. Oktober 2020 12:30 at 12:30

    Wen interessieren FAkten ? :D
    täglich geht die Börse hoch ohne dass es was porsitives gibt. Es wird gelogen und betrogen solange der Trump im WH sitzt…. weil alle wissen, dass solange der Affe auf dem Tron sitzt, wird keiner bestrafft für die Lügen die jeden Tag aufs neue verbreitet werden. Mnuchin, Kudlow und Co… würde in anderen Zeiten einfach hingerichtet werden oder als erste Warnung die Zunge abgeschnitten werden. Dieses tägliche Markt mit Lügen manipulieren, läuft schon seit 4 Jahren. Was anderes als das obere kann man den …….. nicht wünschen.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Europäisches Arbeitsmarktbarometer: Aussichten gut? Dazu zwei Anmerkungen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Tochter der Bundesagentur für Arbeit, hat heute das neue europäische Arbeitsmarktbarometer veröffentlicht. So will man zusammen mit anderen europäischen Arbeitsmarkt-Institutionen einen besseren Ausblick geben, wie die Lage am Arbeitsmarkt in ganz Europa wohl in den nächsten Monaten aussehen wird. Denn das IAB sagt selbst, dass das seit Jahren einmal im Monat veröffentlichte deutsche Arbeitsmarktbarometer diese Funktion gut erfülle.

Die Skala für dieses neue europäische Arbeitsmarktbarometer reicht von 90 bis 110 Indexpunkten. Bei 100 ist die Aussicht neutral. Darüber verbessert sich der Arbeitsmarkt in Europa, darunter verschlechtert er sich. Das als solches offiziell bezeichnete „European Labour Market Barometer“ lag im September bei 98,7 Punkten. Gegenüber dem Vormonat ist es damit um 0,8 Punkte gestiegen. Nach dem tiefen Absturz des Arbeitsmarktindikators im April um 6,9 auf 93,5 Punkte wurde mittlerweile ein erheblicher Teil des Rückgangs wieder ausgeglichen, so die IAB heute. Beim Klick an dieser Stelle können Sie sich die ausführliche Meldung auf 4 Seiten durchlesen.

Zwei Anmerkungen zum europäischen Arbeitsmarktbarometer

Wir haben da nur zwei Anmerkungen zu diesem neuen Arbeitsmarktbarometer für Europa. Als erstes wäre da die Erkenntnis, dass es sich gar nicht um ein richtiges flächendeckendes Barometer handelt. Daten für diese Erhebung kommen nämlich nur aus Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Island, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Österreich, Portugal, Tschechien, Zypern und Polen. Wie soll bitteschön ein ernsthaftes Lagebild über den europäischen Arbeitsmarkt erstellt werden, wenn für die EU die zwei, dritt- und viertgrößte Volkswirtschaft fehlt, nämlich, Frankreich, Italien und Spanien?

Aber gut, sei es drum. Was noch auffällt bei diesem neuen europäischen Arbeitsmarktbarometer: Man schaue auf dem Chart aus der IAB-Veröffentlichung. Er zeigt die Entwicklung des neuen Index seit dem Jahr 2018. Man sieht die aktuelle Erholung vom Corona-Crash, und dass der Index fast wieder die 100 Punkte-Schwelle erreicht hat. Viel interessanter finde ich aber den Verlauf dieses Index in den Jahren 2018 und 2019. Da sieht man einen kontinuierlichen Abwärtstrend, der den Index ab Mitte 2019 sogar schon in den Negativbereich brachte. Schon deutlich vor der Coronakrise gab es eine Rezession in der europäischen Industrie, die vom Dienstleistungssektor und vom Bauboom überdeckt wurde. Diese Rezession sieht man hier in Form eines ständigen Rückgangs im Arbeitsmarktbarometer. Jetzt wird alles zugeschüttet, mit mehr Notenbankgeld und Staatsschulden als jemals zuvor, damit wir ja eine V-förmige Erholung bekommen, in möglichst allen Bereichen der Volkswirtschaft.

Chart zeigt neues europäisches Arbeitsmarktbarometer seit 2018

weiterlesen

Allgemein

Marcel Fratzscher im Interview: Marktversagen, Börse, Staatshilfen, Globalisierung uvm

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Marcel Fratzscher als Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wurde von der FAZ schon mal als Claqueur der SPD bezeichnet. Wer den Begriff nicht kennt: Ein Claqueur ist jemand, der auf Kommando Beifall klatscht. Und so hat Herr Fratzscher den Ruf, vor allem bei wirtschaftspolitischen Meinungen und Inhalten der SPD jede Menge Lob zu verteilen und die Thesen auch mit seinen fachkundigen Aussagen zu untermauern. Man munkelt in Berlin und Frankfurt schon seit geraumer Zeit, dass der gute Herr Fratzscher eine Karriere als Notenbanker oder in einem Ministerium anstrebt. Aber sind das nur Gerüchte? In den politischen Zeitgeist würde er sicher gut passen.

Marcel Fratzscher wurde schon von vielen anderen Kommentatoren sehr kritisch beäugt, aber auch von unserer Redaktion. Zum Beispiel sagte er im September, dass er keine Zombieunternehmen in Deutschland entdecken könne. Nur um wenige Tage später vom Problem der Zombieunternehmen zu reden. Generell ist er dem Lager der „Experten“ zugehörig, die der Meinung sind, dass man mit genug neuen Schulden so ziemlich alles regeln kann. Gibt es nur genug Nachfrage, lösen sich alle Probleme von selbst? Und die zusätzlichen Staatsschulden, die sind ja sowieso kein Problem bei den Nullzinsen? So einfach kann die Welt sein.

Aktuell hat Marcel Fratzscher dem auf YouTube bestens bekannten Interview-Format „Jung und Naiv“ ein 145 Minuten langes Interview gegeben. Die Leitlinie kommt relativ weit am Anfang des Interviews. Der Markt hat versagt. Also, wohin soll es seiner Meinung nach gehen? Mehr Regulierung, mehr Planwirtschaft? Thilo Jung spricht mit Marcel Fratzscher über Themen wie die Aktienmärkte und ob sie sich von der Realwirtschaft abgekoppelt haben, über die Coronakrise, Staatshilfen, die Klimakatastrophe, Autoindustrie, Konsumverzicht, Globalisierung, die Ungleichheit von Vermögen, Steuern uvm.

Wir können Ihnen an dieser Stelle nicht knallhart empfehlen 145 Minuten Marcel Fratzscher am Stück anzuschauen. Diese Entscheidung müssen Sie schon selbst treffen. Aber auch bei „Experten“, die wir kritischer sehen wie einen Herrn Fratzscher, gilt das selbe wie bei Hans-Werner Sinn, Markus Krall oder Clemens Fuest. Auch wenn man als Zuhörer die Meinung des Interviewten nicht teilt, so erweitert das Zuhören doch den Horizont.

Marcel Fratzscher
DIW-Chef Marcel Fratzscher. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation – ExpertInnen Austausch anlässlich der Kurt Rothschild Preisverleihung, 27.09.2017 CC BY-SA 2.0

weiterlesen

Allgemein

T1Markets Erfahrungen – Auf einen Blick

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

T1Markets ist ein Onlinebroker, mit dem CFDs gehandelt werden können. Der Hauptsitz befindet sich auf Zypern, also innerhalb der EU. Dadurch ist er nicht nur durch die dortigen Cysec lizensiert, sondern ebenfalls durch die ESMA reguliert. Ein hoher Schutz für Anleger ist demnach gewährt.

Ein breites Portfolio von über 300 Basiswerten steht zur Verfügung. Dazu gehören diverse Aktien, Indizes, Devisen, Rohstoffe und auch Kryptowährungen.

Auch in der Wahl des Kontos bietet T1Markets 3 unterschiedliche Möglichkeiten, um jedem Nutzer eine breite Auswahl zu bieten (hier geht es zur Anmeldung). Auch ein islamisches Konto kann eröffnet werden. Außerdem erhält jeder Account automatisch für 7 Tage ein Demokonto, mit dem risikolos getestet werden kann. Auf Anfrage kann dieser Zeitraum durch den Support verlängert werden.

Besonders durch das umfassende kostenlose und deutsche Weiterbildungsprogramm hebt sich T1Markets von seiner Konkurrenz ab. Dadurch können Sie Ihre Fähigkeiten erweitern und erfolgreicher werden.

Die Vorteile

– Kostenloses 7tägiges Demokonto
– Großes und vielfältiges Weiterbildungsangebot
– Große Anzahl an Basiswerten
– Unterschiedliche Accounts in Abhängigkeit von Erfahrung
– Sehr guter Kundensupport
– Hoher Sicherheitsstandard und transparentes Risiko

T1Markets – Sicherheit

T1Markets wird durch die Cysec (Cyprus Securities and Exchange Commission) auf Zypern reguliert. Als Teil der EU unterliegt der Broker ebenfalls den, durch die MIFID II vorgeschriebenen, Regelungen der europäischen Finanzaufsicht ESMA.

So müssen beispielsweise die eingezahlten Gelder der Trader separat vom Betriebsvermögen des Brokers auf Konten verwaltet werden, um im Falle einer Insolvenz die Anleger zu schützen. Außerdem ist es für den Broker Pflicht, Teil des Einlagensicherungsfonds ICF zu sein, sodass Kundengelder bis 20.000 € abgesichert sind.

Darüber hinaus ist der Hebel durch Vorgaben der Aufsichtsbehörden für private Trader begrenzt, damit diese sich nicht zu leicht verschulden können.

Gleichzeitig nutzt T1Market sichere SSL-Verschlüsselungen und zertifizierte Server, um die Daten der Kunden zu schützen.

T1Markets – Handelsangebote und Konditionen

Das Angebot von T1Markets ist vielfältig und mit über 300 Assets sowohl für Einsteiger als auch für Profis attraktiv.

So können CFDs beispielsweise auf Aktien und Indizes wie der Dow Jones oder der DAX gehandelt werden. Grundsätzlich bietet der Broker eine breite Auswahl, sodass eine Spezialisierung möglich ist.

Zur Auswahl stehen unter anderem:

Advanced Micro Devices
Alibaba Group Holding LTD
Amazon Corp.
American Express Co.
Aphria Inc.
Apple Inc.
ArcelorMittal steel
AT&T Inc.
Berkshire Hathaway (B) Inc.
The Boeing Co.
Budweiser Brewing Company
BWX Technologies, Inc
Capri Holdings LTD
Caterpillar Inc.
Chevron Corporation.
China Mobile LTD
Cisco Systems Inc.
Citigroup Inc.
The Coca-Cola Co.
Corbus Pharmaceuticals Holding
Canadian Solar Inc.
The Walt Disney Co.
eBay Inc.
Exxon Mobil Corp.
Facebook Inc.
Ferrari N.V.
First Solar Inc.
Goldman Sachs Group Inc.
Google Inc.
GoPro Inc.
GW Pharmaceuticals
Harley Davidson Inc.
Hasbro Inc.
Hershey Co.
Horizons Medical Marijuana Life Sciences
Hewlett – Packard Co.
Johnson & Johnson
JP Morgan Chase & Co.
Liberty Global PLC
LINE Corp.
Lockheed Martin Corp.
Lyft Inc.
MasterCard Inc.
Macy’s Inc.
Manchester United PLC
Morgan Stanley
Microsoft Corp.
Netflix Inc.
Nike
Nokia Corp.
Nintendo LTD
NVIDIA Corp.
PepsiCo
Petroleo Brasilero SA
Pfizer Inc.
Procter & Gamble Co.
Pinterest, Inc.
Philip Morris International
Qualcomm Inc.
Raytheon Co.
Regeneron Pharmaceuticals Inc.
Royal Caribbean Cruises LTD
Starbucks Corp.
The Scotts Miracle Gro Company
Snapchat
Sony Corp.
Spotify Technology S.A.
SunPower Corporation
Tesla Motors Inc.
Teva Pharmaceutical Industries LTD
Tilray Inc.
Tencent Music Entertainment
Toyota Motor Corp.
Twitter Inc.
Uber Technologies, Inc.
Proshares Ultra Bloomberg Cruid OIL
Verizon Communications Inc.
Visa Inc.
Wal-Mart Stores Inc.
Yandex N.V.

Wenn Sie den Forexmarkt bevorzugen, so finden Sie bei T1Markets ebenfalls eine bunte Mischung aus den gängigsten Währungspaaren und einigen Exoten. Grundsätzlich sollte hier auf den Spread geachtet werden, da dieser sich zwischen den einzelnen Paaren stark unterscheidet.

Folgenden Währungspaare stehen zum Handeln zur Verfügung:

EUR/USD
GBP/USD
USD/JPY
AUD/USD
EUR/CHF
EUR/GBP
NZD/USD
EUR/JPY
USD/CAD
USD/CHF
AUD/CAD
AUD/CHF
AUD/JPY
AUD/NZD
CAD/CHF
CAD/JPY
CHF/JPY
EUR/AUD
EUR/CAD
EUR/NZD
GBP/AUD
GBP/CAD
GBP/CHF
GBP/JPY
GBP/NZD
NZD/CAD
NZD/CHF
NZD/JPY
USD/HKD
USD/SGD
EUR/DKK
EUR/HUF
EUR/NOK
EUR/PLN
EUR/SEK
EUR/TRY
USD/DKK
USD/HUF
USD/MXN
USD/NOK
USD/PLN
USD/RUB
USD/SEK
USD/TRY
USD/ZAR
USD/INR
GBP/TRY
EUR/ZAR
GBP/ZAR
EUR/SGD

Für alle Rohstofffans bietet der Broker ebenfalls ein umfassendes Portfolio. Von Gold über Silber bis hin zu Kaffee, Sojabohnen und Orangensaft können Basiswerte aus dem Rohstoff- und Metallbereich gehandelt werden.

Auch am neuen digitalen Trend nimmt T1Markets teil und bietet eine gute Auswahl an Kryptowährungen, auf die CFDs gehandelt werden können.

Folgende Währungspaare stehen im Kryptomarkt zur Verfügung:

Bitcoin vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Ethereum vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Litecoin vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
DASH vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Ripple vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Ethereum Classic vs. US Dollar, Euro, Great Britian Pound
Bitcoin Gold vs. US Dollar
Stellar Vs. US Dollar
Cardano Vs. US Dollar
Bitcoin Cash ABC vs. US Dollar
Bitcoin Cash SV vs. US Dollar
IOTA Vs. US Dollar
Lisk Vs. US Dollar
NEO Vs. US Dollar
QTUM Vs. US Dollar
NEM Vs. US Dollar
Zcash vs. US Dollar
Verge Vs. US Dollar
Siacoin Vs. US Dollar
Monero vs. US Dollar

Diese Basiswerte können mit verschiedenen Konten gehandelt werden. Die Art des Kontos richtet sich vor allem nach dem Erfahrungslevel und der Häufigkeit der Trades im Monat.

Silberaccount – Für Einsteiger

Das Silberkonto ist für alle Einsteiger gedacht, die nur wenige Trades im Monat machen und zunächst testen möchten, ob das Handeln mit CFDs für sie profitabel ist. Der minimale Spread liegt hier bei 0,07. Natürlich kann bereits ab dem Einstiegsaccount ein Demokonto kostenlos für 7 Tage genutzt werden. So können Sie risikofrei testen, ob der Handel mit CFDs Ihnen zusagt.

Goldaccount – Für angehende Profis

Der Goldaccount ist für alle, die sich entschieden haben, den Handel mit CFDs ausgiebiger zu nutzen. Ab diesem Konto stehen die Weiterbildungsangebote uneingeschränkt zur Verfügung. So können Fähigkeiten verbessert und das Handeln erfolgreicher werden. Der minimale Spread beträgt hier nur noch 0,05 und ein Swap-Discount von 25% ist möglich.

Platinaccount – Für Experten

Für alle erfahrenen Trader gibt es das Platinkonto, der mehrere Trades im Monat vorsieht. Der minimale Spread sinkt weiter auf 0,03 und der Swap-Discount steigt auf 50%. Außerdem gibt es in diesem Account einen größeren Hebel.

Alle Konten können kostenlos eröffnet werden und die Mindesteinzahlungssumme liegt bei 250 USD. Für professionelle Trader bietet T1Markets ein besonderes Konto mit speziellen Konditionen. Auf dieses müssen Sie sich jedoch mit Nachweis entsprechender Erfahrungen bewerben. Ein 7tägiges Demokonto gibt es automatisch bei jedem Account. Auf Wunsch kann dieses über den Support auch verlängert werden.

T1Markets – Handelsplattformen
Insgesamt bietet T1Markets 2 Plattformen an, mit denen Nutzer handeln können.

Der MT4-Webtrader ist eine webbasierte Plattform. Unabhängig vom Endgerät kann mit jedem Browser auf die Plattform zugegriffen und gehandelt werden. Diese Flexibilität erleichtert vielen das Trading. Beispielsweise kann in einem Konto sowohl von zu Hause aus als auch im Büro getradet werden. Umfangreiche Indikatoren und Analysemöglichkeiten stehen zur Verfügung, sodass sich kein Nachteil zu einer Softwarelösung ergibt.

Die Vorteile des Webtraders:

– Einfache Nutzung
– Umfangreiche Indikatoren und Analysen
– Kostenloses Demokonto
– Flexibilität
– Zugriff von jedem Endgerät

Für alle, die sich noch mehr Flexibilität wünschen, gibt es eine App, die sowohl für Applegeräte als auch für Androidnutzer zur Verfügung steht. So kann auch auf Reisen oder von unterwegs gehandelt werden. Neben einer Vielzahl an Indikatoren können auch Pushnachrichten über aktuelle Marktgeschehnisse und politische Entscheidungen empfangen werden. So sind Sie auch mit der App bestens gerüstet, um erfolgreich mit CFDs zu handeln.

T1Markets – Demokonto und Schulungen

T1Markets ist einer der wenigen Broker mit einem umfangreichen Lernprogramm in deutscher Sprache. Nutzer sich kontinuierlich in unterschiedlichen Bereichen weiterbilden, um ihre Erfolgschancen weiter zu verbessern. Viele Themen werden in unterschiedlichen Leveln behandelt, sodass auch erfahrene Trader von dem Weiterbildungen profitieren können.

Die Themen sind vielfältig und behandeln u.a.:

– Hinzufügen von Indikatoren in den Charts
– Trading-Psychologie
– Kapitalmanagement und Risikomanagement
– nlagestrategien für Einsteiger
– Technische Analysen

Ein kostenloses Demokonto wird jedem Account hinzugefügt. Für 7 Tage kann risikofrei getestet werden. Bei Bedarf verlängert der Support die Testphase.

T1Markets – Kontoeröffnung, Einzahlung und Auszahlung

Aufgrund der strengen gesetzlichen Vorgaben der EU muss jeder neue Kunde eine Compliance-Prüfung durchlaufen. So wird sichergestellt, dass Sie die Risiken verstanden haben und Sie dann erst traden dürfen.

Bei der Eröffnung des Kontos werden von Ihnen Nachweise der persönlichen Daten verlangt. Die Kontoeröffnung bei T1Markets ist einfach. Zur Legitimation braucht der Broker die Vorder- und Rückseite des Personalausweises sowie einen Wohnsitznachweis. Danach erfolgt die Wahl des Kontos und die Einzahlung von 250 USD kann per Kreditkarte, E-Wallet und Banküberweisung erfolgen.

Auszahlungen erfolgen gebühren- und provisionsfrei.

Einzahlungen können über verschiedene Wege erfolgen:

Visa / Mastercard
Neteller
Skrill
Wirecard
DECTA
Orangepay
Trustly
VPay

Gebühren

Grundsätzlich erhebt T1markets lediglich einen Spread bei jedem Trade. Einzahlungen werden zeitnah und ohne Gebühren gutgeschrieben. Die Mindesteinzahlungssumme liegt bei 250 USD. Abhebungen nehmen bis zu 5 Tage in Anspruch und je nach Art und Anbieter können hier Gebühren anfallen.

Außerdem kann es sein, dass eine Auszahlungsgebühr in Höhe von 50 EUR (oder entsprechend in einer anderen Währung) erhoben wird, wenn bei Auszahlungswunsch kein Trade im Vorfeld platziert wurde. So schützt der Anbieter sich davor, als Zwischenlager für Gelder genutzt zu werden, da für ihn jedes Mal Gebühren anfallen, die er durch keinen Spread ausgleichen kann, und so Verluste macht.

Grundsätzliche sollte man sich auch über die Gebühren bei Nichtnutzung im Klaren sein. Das ist eine monatliche Gebühr, die auf ein Handelskonto entfällt, das für einen Zeitraum von 60 Kalendertagen nicht genutzt wurde (Handel/Einlagen/Auszahlungen) und ein Guthaben aufweist:

Über 61 Tage: Inaktivitätsgebühr von 160 EUR
Über 91 Tage: Inaktivitätsgebühr von 120 EUR
Mehr als 181 Tage: Inaktivitätsgebühr von 200 EUR
Mehr als 271 Tage: Inaktivitätsgebühr von 500 EUR

T1Markets – Kundenservice und Support

Den Kundenservice erreichen Sie an 5 Tagen für 24 Stunden per Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder Live Chat verfügbar.

T1Markets – Fazit

T1Markets ist aus unserer Sicht ein seriöser Broker, der transparent mit Risiko und Kosten umgeht. Durch seinen Hauptsitz innerhalb Europas unterliegt er den strengen Auflagen der EU. Außerdem nutzt er modernste Firewalls, um Ihre Sicherheit und die Ihrer Daten sicherzustellen.
Außerdem bietet er ein großes Portfolio an Assets, die Sie an 5 Tagen in der Woche handeln können. Alle wichtigen Märkte werden dabei abgedeckt und geben so jedem Nutzer einen großen Freiraum. Auch die Kontenstruktur ist an die Bedürfnisse der Kunden angepasst. Gleichzeitig bietet das umfangreiche Weiterbildungsangebot auch unerfahrenen Trader die beste Grundlage, um erfolgreich mit CFDs zu handeln.

Die Gebührenstruktur ist übersichtlich, lediglich bei den Spreads sollte man vor dem Handeln genau hinschauen, da diese stark variieren können.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen