Bisher hat Donald Trump seine Zölle im Alleingang durchgezogen, gegen alles und jeden. Auch die EU wurde mit 15 % Importzoll „beglückt“. Offenbar ist Trump sauer, dass Wladimir Putin den Krieg gegen die Ukraine nicht beendet. Nun sollen – wie bereits angekündigt – die Daumenschrauben angezogen werden über die sogenannten sekundären Zölle. Länder, die Russland Rohstoffe in großem Umfang abkaufen und Putin damit helfen, den Krieg zu finanzieren, sollen bestraft werden. Und da gibt es zwei große Player, Indien und China! Sie sollen hart bezollt werden.
Donald Trump hat der europäischen Politik klargemacht, dass er bereit ist, weitreichende neue Zölle auf Indien und China zu verhängen – jedoch nur, wenn die EU-Länder sich ihm anschließen, so Bloomberg News. Weiter wird berichtet: Mit diesem Schritt will er Russlands Präsidenten Wladimir Putin an den Verhandlungstisch mit der Ukraine zwingen.
Trump schaltete sich nach Angaben von Insidern telefonisch in ein Treffen hochrangiger US- und EU-Vertreter in Washington ein. Dem Vernehmen nach bot der US-Präsident an, dass Washington spiegelbildlich dieselben Zölle erheben würde, die Europa gegen Indien oder China beschließt. Damit stellte Trump die Europäer vor eine schwierige Probe, denn schon mehrfach haben Länder wie Ungarn strengere EU-Sanktionen gegen Russlands Energiesektor blockiert. Für Maßnahmen dieser Art ist stets die Zustimmung aller Mitgliedsstaaten nötig.
Neben Trumps Zollvorschlag waren auch weitere Schritte gegen Russland im Gespräch, wie zu hören ist: zusätzliche Sanktionen gegen die Schattenflotte russischer Öltanker sowie Einschränkungen für Banken, den Finanzsektor und große Ölkonzerne.
Trumps Idee, über die zuerst die Financial Times berichtete, folgte auf sein Ultimatum an Putin, ein bilaterales Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj abzuhalten. Dieses Ultimatum verstrich ohne Anzeichen, dass der Kremlchef – der Trump Ende vergangenen Monats in Alaska getroffen hatte – ernsthaft an persönlichen Friedensgesprächen interessiert wäre.
Stattdessen hat Moskau seine Angriffe in der Ukraine intensiviert. Bei einem Luftschlag am Dienstag wurden mindestens zwei Dutzend Rentner getötet, die im Osten des Landes ihre Zahlungen entgegennahmen.
FMW/Bloomberg
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Da werden die Europäer blöd genug für sein.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„Da werden die Europäer blöd genug für sein.“
@Helmut, wenn du das als Europäer sagst, dann wird das so sein. 👍
Europäermut-Fan
Ja, ich hänge da natürlich auch mit drin.
Ich kann mich aber ein bisschen auf die Seite stellen. Denn die Hauptlast der entstehenden Kosten wird natürlich Deutschland tragen müssen. So wie es aufgeteilt ist, etwa 26%.
Ich kann nur als Rentner in Spanien mein Erspartes außerhalb Europas in Sicherheit bringen. Direkte Steuern muss ich als Rentner in Spanien nicht zahlen.
Natürlich wird es uns alle treffen.
Für uns als kleine Rentner wird die Teuerung in Spanien aber gut abgefedert. Die Mindestrente von etwa 16.000 € im Jahr für Verheiratete wurde 2025 in Spanien um 9% erhöht. In den letzten 3 Jahren um etwa 20%. Und das ist netto, denn Rentner müssen in Spanien keinerlei Sozialabgaben zahlen.
Mit unseren beiden zusätzlichen Minirenten aus Deutschland können wir daher sehr gut in Spanien leben.
Es ist ja schon gegenüber Deutschland ein Vorteil, dass wir einfach als Rentner in Spanien zufrieden gelassen werden.
Wenn die Spanier sehen, mit welchen Sozialbeiträgen Rentner in Deutschland noch belastet werden, dann können Sie nur den Kopf schütteln.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut, im Abseits zu stehen, bedeutet aber auch ziemlich viele Nachteile in Kauf zu nehmen:
Eingeschränkte Infrastruktur: Müllentsorgung, Post und Einkäufe erfordern weite Wege (3–20 km).
Unzuverlässige Versorgung: Häufige Stromabschaltungen, tagelange Wasserabsperrungen; in manchen Sommern nur wenige Stunden Wasser pro Woche. Kein Anschluss an die Kanalisation.
Hoher Aufwand bei Eigenversorgung: Gemüsegärten müssen ständig bewässert werden, Pools und Grünanlagen sind kaum ohne große Vorratssysteme und Technik betreibbar.
Kosten & Vorsorge: Erhebliche Investitionen in Wasserzisternen, Pumpen und Notstrom (Dieselgenerator, große Dieselreserven) sind notwendig.
Lebensqualität eingeschränkt: Im Winter massive Luftverschmutzung durch Müllverbrennung inkl. Plastik in den Dörfern, im Sommer Schadstoffglocke über Málaga.
Lage-Nachteil: Nur sehr wenige Interessenten sind bereit, die Belastungen des Landlebens in den Bergen auf sich zu nehmen – die Mehrheit zieht die Küste mit besserer Infrastruktur vor.
Behördliche Anforderungen: Tourismusrechtliche Vorschriften sind schwer zu erfüllen und verursachen zusätzliche Kosten.
Insgesamt ist das Leben dort mit hohem organisatorischem Aufwand verbunden und für die meisten Spanieninteressierten wenig attraktiv.
Ich bin zuversichtlich, daß Ministerpräsident Viktor Orban den obigen Gimmick des 47. US-Präsidenten Donald John Trump nicht unterstützen wird, da russisches Erdöl für Ungarn einen entsprechenden Stellenwert besitzt.
Es steht ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien an. Es würde mich nicht wundern das Trump dieses Abkommen torpedieten will. Dass Trump Putin unter Druck setzen will, nehme ich ihm nicht ab.
Da bin Ich VOLL bei Dir, wenn Die Alle wollten, hätten Sie schon längst Allen Olligarchen den Hahn abgedreht und Alle Töchterchen und Söhnchen aus den Eliteunis geworfen……dann kommt die Sache ins Rollen.
Ja die Amis haben um De und Russland auseinanderzubringen einen Stellvertreterkrieg angezettelt, die Ukraine und die EU sind das Opfer geworden, wobei hauptsächlich die Ukraine als der Stellvertreter den Kopf hinhalten muss. Jetzt suchen sie einen Stellvertreter oder Mitstreiter der für sie den Handelskrieg mit China und Indien befeuern sollte.Ich habe schon früher geschrieben, wenn Trump sich mit China, Russland und Indien bekämpfen möchte, hätte er sich mindestens mit der EU,dem bisherigen Stiefellecker der Amis arrangieren sollen statt sie zu verärgern.Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte, wenn sich Trump mit der ganzen Welt anlegt lacht die ganze Welt über seine Dummheit.
Da haben wir wieder die Erzählung, wonach Russland leider die Ukraine angreifen musste. Die USA dürfte ihrer Ansicht nach auch für die Kriegsverbrechen der Russen verantwortlich sein? Für die Verschleppung ukrainischer Kinder, der Terrorisierung der Städte, der Angriffe auf deutsche Infrastruktur, … Man könnte auch auf die unmenschliche, russische Taktik zu sprechen kommen mit denen die Russen die eigenen Soldaten behandeln. Nichts davon wurde den Russen von den Amerikanern aufgezwungen, egal ob sie provoziert wurden oder nicht.
Ob die EU dem Wunsch von Trump entspricht oder nicht ist die Entscheidung der EU. Ich wäre dagegen, da wir Indien und China brauchen, jetzt wo Trump die Exporte in die USA massiv besteuert hat. Trump soll die Suppe selber auslöffeln, während wir die Waffenhilfe für die Ukraine weiter erhöhen und uns Alternativen zur USA suchen. Ich könnte mit vorstellen die Zusammenarbeit mit China auszuweiten. Jetzt wo die EU Strafen gegen US-Tech-Unternehmen verhängt hat, sollten wir uns nach Alternativen im Tech-Bereich umsehen. Die Abhängigkeit von der USA ist dort ähnlich hoch wie bei Energie von Russland vor dem Krieg. Ich denke hier bsw an das Smartphone-Betriebssystem.
Und wenn Wir Endlich die Waffenlieferungen einstellen und Alle Ukrainer wieder Heimschicken ist das Ganze von den USA( NatoOsterweit.) angezettelte Desaster beendet. Wir brauchen keine Tausende Ukrainische Amazonfahrer oder Putzfrauen( Schwarz). Wenn die Alle eine Ukraine wollten, hätten Sie keine Fahnenflucht begangen, 50-100 000 Soldaten mehr würden hier den Unterschied machen….