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Trump wirkt: Stagflation – Warnung der Fed wird Realität! Marktgeflüster

Der Handelskrieg von Trump mit der dadurch immer größeren Unsicherheit wirkt: die US-Wirtschaft und der US-Arbeitsmarkt werden immer schwächer, die Inflation steigt – genau davor hatte die US-Notenbank Fed immer wieder gewarnt! Die Folgen des Handelskriegs von Trump haben heute sowohl der ISM Index Service als auch der ADP Arbeitsmarktbericht gezeigt. Wie sollen Unternehmen planen, wenn völlig unklar ist, wie es mit den Zöllen weiter geht? Diese Unsicherheit schlägt nun durch – und bringt die Fed in eine schwere Lage: eigentlich müsste sie die Zinsen senken, aber dann dürfte die Inflation noch weiter angeheizt werden. Die US-Aktienmärkte versuchen weiter, die Probleme zu ignorieren, so lange es noch geht. Nun werden auch die „harten Daten“ immer schlechter – und das werden wir bald auch in den Zahlen der Unternehmen sehen..

Hinweise aus Video:

1. Tesla mit katastrophalem Deutschland-Absatz, Chinesen preschen voran

2. Russland: Stagnation – das Limit der Kriegswirtschaft



Markus Fugmann
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Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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2 Kommentare

  1. Wenn man Ausgaben aufgebaut hat, die man nicht schlagartig senken kann, ist die einzige Möglichkeit für spürbare Steuersenkungen nun einmal weitere Verschuldung.

    Die Annahme, dass durch den Abbau von Steuerbelastung die Wirtschaft stärker wächst, ist fundiert.

    Seit 1945 herrscht jedoch Keynesianismus. Hierbei werden stets Schulden aufgenommen, um durch den Staat selbst die Wirtschaft anzukurbeln. Das hat genau einmal scheinbar funktioniert, bei der ersten Anwendung in Deutschland, danach nie wieder. Stattdessen werden strukturelle Belastungen aufgebaut und der Wachstumspfad geht gegen Null.

    Es wird Zeit, etwas anderes zu probieren. Argentinien tut das mit Erfolg.

  2. Ich kann das ganze Gejammer über die Schulden nicht mehr hören. Seit ein paar Jahren läuft die Vermögensuhr 3 mal schneller als die Schuldenuhr. Vor 10 Jahren war es nur doppelt so schnell. Mal ein wenig googeln hilft da weiter. Und mit dem Rückgang der Zahl der reinen Demokratien wächst sicher auch die Zahl der Steueroasen. Panama-Papers waren da sicher nur ein Peak.

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