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Trumps Attacke auf die Fed! Videoausblick

Donald Trump hat gestern kurz vor Handelsschluß deutliche Kritik an der Fed geübt – und damit den Dollar unter Druck gebracht. Das tut vielen sehr weh..

Markus Fugmann

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am

Donald Trump hat gestern kurz vor Handelsschluß deutliche Kritik an der Fed geübt – sie solle ihm zur Seite stehen und die Wirtschaft nicht durch weitere Zinsanhebungen bremsen. Das brachte den Dollar unter Druck (sicher ein von Trump gewünschter Nebeneffekt), und das wiederum tut sehr vielen Spekulanten weh, die auf einen weiter steigenden Dollar sowie (in noch nie dagewesenem Umfang) auf steigende Renditen für US-Staatsanleihen gewettet hatten. Dennoch: die Fed dürfte an ihrer strafferen Geldpolitik unverändert festhalten, daher dürfte die aktuelle Dollar-Schwäche ihre Grenzen haben. Gleichzeitig zeigte sich Trump skeptisch über die Verhandlungen zwischen den USA und China zur Vermeidung eines noch weiter eskalierenden Handelskriegs – und torpediert damit ein zentrales Hoffnungs-Motiv der Aktienmärkte in den letzten Tagen..

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Wolfgang M.

    21. August 2018 10:25 at 10:25

    Die derzeitige Entwicklung in den USA zeigt einmal mehr, was die wichtigste Einflussgröße an den Märkten sein dürfte – die Entwicklung der US-Zinsen. Bereits vor Monaten hatten Fondsmanager in einer weltweiten Merril Lynch-Umfrage als Hauptangst geäußert, dass die Fed die Zinsen zu rasch anhebt.
    Weiter steigende Zinsen heben tendenziell den Wert des US-Dollars,
    – führen zu den viel beschriebenen Schwierigkeiten in den Emerging Markets (Abwertung eigener Währungen bei gleichzeitiger Aufwertung der Schulden),
    – führen damit zu einer Wirtschaftsabkühlung durch Abschwächung der Nachfrage,
    – bremsen aber auch den Export der US-Unternehmen und
    – sorgen für enorm steigende Zinskosten einer mit mind. 45 Bio. $ verschuldeten US-Ökonomie u.V.m.
    Dies könnte in relativ kurzer Zeit zu einer starken Abbremsung der US-Wirtschaft führen, vor allem in Kombination einer destruktiven Zollpolitik.
    Donald Trump bleibt das alles nicht verborgen und so teilt er dem Mann, den er ins Amt gehoben hat (J. Powell) in seiner Art mit: „Ich habe etwas für dich getan, jetzt solltest du auch etwas für meine Interessen tun“. (Sehr vereinfacht ausgedrückt).
    Das deutlichste Zeichen ist jedoch die Zinskurve in den USA. Mit 2,80% liegen die 10-Jährigen nur noch 0,2% über den 2-Jährigen und nur noch 0,8% über der Fed Funds Rate, und das vor der wahrscheinlichen Anhebung im September. Das Bankengeschäft leidet schwer darunter (Fristentransformation) mit Folgen für die Kreditvergabe. Auch im Dax waren gestern bei einem starken Index die Bankenwerte Dt. Bank und Commerzbank die großen Verlierer.
    Ich denke daher, dass das Thema Zinsen in seiner wirtschaftlichen Auswirkung noch über dem Thema Handelskrieg anzusiedeln ist.
    Der Zusammenhang ist den Investoren, insbesondere den großen Häusern in den USA, sicher bekannt, aber zum einen sind die Zins- und Taperingschritte noch nicht getan und zum anderen haben die Geschenke der Steuerreform und der Aktienrückkäufe noch eine sehr stimulierende Wirkung. Noch!
    Zusatz: Selbst in Deutschland und in Europa sind die kursstabilisierenden Aktienrückkäufe sehr in Mode gekommen. Im ersten Halbjahr wurden im Dax und MDax Aktien im Wert von 4,8 Mrd. € vom Markt genommen, weitere 5,7 Mrd. sollen noch folgen.

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Aktienmärkte: Der Dollar ist der Schlüssel! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Für die Aktienmärkte scheint derzeit der beste Indikator der Dollar zu sein: wenn die US-Währung stärker wird, fallen die Aktienmärkte – und umgekehrt. Heute hat der zuletzt stetig steigende Dollar-Index ein wichtiges Widerstands-Level erreicht – von dem er zunächst abgeprallt ist, was wiederum die zunächst schwachen US-Futures (und Gold!) nach oben drehen ließ. Letztendlich ist alles ein einziger großer Trade gegen den Dollar, der gewissermaßen als Pegel für Streß fungiert. Der heutige Handel an der Wall Street sehr nervös – der Dax dagegen recht robust, ohne wirklich Strecke nach oben machen zu können. Nun beginnt das Warten auf die Fernsehdebatte zwischen Trump und Biden., bis dahin bleibt es wohl sehr hektisch..

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Aktienmärkte: Warum es abwärts geht! Videoausblick

Markus Fugmann

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Die Aktzienmärkte geraten wieder deutlich unter Druck – und der aufwertende Dollar ist das sichtbare Streßsymptom dafür. Warum geht es bergab für die Aktienmärkte? Weil nun endgültig klar ist, dass der Stimulus nicht mehr kommt vor den Wahlen – und die Fed in Gestalt von Jerome Powell klar gemacht hat, dass von ihr vorerst nichts mehr zu erwarten ist. Damit ist das angenommene Sicherheitsnetz für die Märkte deutlich tiefer gehängt, dazu droht das Damoklesschwert einer US-Wahl, die in einem Desaster endet. Bleibt wohl nur die (unbegründete) Impfstoff-Hoffnung als Motiv für eine Rally. Im derzeitigen Umfeld sind solche Rallys aber wohl gute Verkaufs-Gelegenheiten..

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Aktienmärkte: Abverkauf bei Gold als Vorbote? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Vergleicht man die Entwicklung der Aktienmärkte (anhand des Leitindex S&P 500) mit Gold, so fällt auf, dass das gelbe Edelmetall seit dem Sommer diesen Jahres eine Art Vorläufer-Funktion hat: es stieg vor den Aktienmärkten dynamisch an und erreicht ein neues Allzeithoch, dann folgte bei Gold ein Abverkauf – bevor schließlich die Aktienmärkte unter Druck kamen. Nun erneut Schwäche bei Gold – folgen nun die Aktienmärkte? Der Schlüssel ist hier der stärker werdende Dollar, das Vehikel für Risiko-Aversion schlechthin. Nach einem starken Start geht es an der Walll Street Richtung Süden – wie so oft steigen vorbörslich die US-Futures, zur Kassa-Zeit wird es dann aber schwieriger..

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