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Trumps Drohung gegen die EU: Warum er gar nicht daran interessiert sein kann, die Zölle abzuschaffen!

Warum wir Trump unbedingt beim Wort nehmen sollten!

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Trumps Drohung

Am vergangenen Freitag sorgte ein Tweet von Donald Trump einmal mehr für Unruhe an den Märkten, vor allem beim Dax und seinen Auto-Aktien VW, BMW und Daimler (sowie Zuliferern wie Continental):

Also 20% Zölle auf alle Autos aus der EU, so die Drohung, wenn die EU wiederum nicht die Zölle abschaffen würde. Sieht man sich die Fakten einmal genauer an, wäre es eine richtig gute Idee, Donald Trump beim Wort zu nehmen:

Zunächst einmal werden 56% der in den USA verkauften Autos in den USA hergestellt (also Autos mit mindestens 50% der Bestandteile, die in den USA produziert werden), nur 4% dagegen sind direkte Importe aus Deutschland. Inzwischen ist die Zahl der in den USA hergstellten Fahrzeuge deutscher Marken höher als die aus Deutschland importierten. Insgesamt werden weniger als 7% der in den USA verkauften Autos aus Europa importiert, also ein sehr kleiner Anteil.

 

Zölle auf US-Fahrzeuge? In der Realität fast kein Thema!

Aber es kommt noch besser: nur ca. 15% der in Europa verkauften amerikanischen Autos werden dort überhaupt bezollt mit 10%! Der Grund dafür: bei den anderen 85% ist der Protentanteil von Komponenten hoch genug, die in Europa selbst hergestellt werden, weswegen keine Bezollung in Europa stattfindet!

Und es kommt noch besser: die USA erheben Zölle auf SUVs und light trucks aus Europa – sie werden in den USA mit 25% bezollt. Damit sind die Zölle für diese Fahrzeuge deutlich höher als die Zölle Europas gegen amerikanische Fahrzeuge. Nun muß man wissen, dass SUVs und light trucks (also Vans, Pickups etc.) inzwischen in den USA mit Abstand in höherer Zahl verkauft werden als andere Autos: light trucks knapp 1,1 Millionen, SUVs bzw. Mischformen zwischen SUVs und „normalen“ Autos 746.00, „normale“ Autos dagegen nur 555.000 (Stand März 2018). Insgesamt werden also fast dreimal mehr SUVs, light trucks oder Mischformen zwischen SUVs und „normalen“ Autos verkauft als „normale“ Autos selbst – mit klar ansteigender Tendenz bei SUVs und light trucks!

 

Protektionistisches Schlaraffenland USA

SUVs und light trucks sind also absolute Bestseller der amerikanischen Autoindustrie, von denen Firmen wie Ford und General Motors stark profitieren. Dieser Markt aber ist faktisch geschützt durch hohe Zölle auf ausländische Produkte (und das seit einem halben Jahrhundert!), und Amerikas Arbeiter und Autofirmen werden wohl kaum daran interessiert sein, dass diese Zölle fallen und dann Firmen wie BMW mit ihren SUVs oder light trucks die gleichen Voraussetzungen haben wie amerikanische Hersteller. In diesen immer wichtigeren Sektoren haben die USA ein protektionistisches Schlaraffenland geschaffen für amerikanische Hersteller!

Was also sollte die EU tun? Einfach Trump anbieten, dass alle Fahrzeug-Kategorien gleich oder vielleicht sogar gar nicht mehr bezollt werden – sprich Trump einfach einmal beim Wort nehmen. Und ihm damit einmal richtig auf den Zahn fühlen. Wetten, dass Trump aus den oben genannten Gründen gar kein Interesse daran hat, wirklich gleiche Voraussetzungen für alle zu schaffen?

 


Donald Trump. Foto: whitehouse.gov

14 Kommentare

14 Comments

  1. Patrick

    25. Juni 2018 12:05 at 12:05

    HM und warum werden Pickups in Deutschland auch mit 22% Zoll belastet? Außer Holland die sehen in einem Pickup einen PKW und schon kommt kein einziger Pickup mehr über Bremerhaven rein.

  2. Chris

    25. Juni 2018 15:10 at 15:10

    Wer erhält die europäischen Zölle?

  3. Marko

    25. Juni 2018 15:44 at 15:44

    Pickups werden von den USA seit Jahren mit hohen Zöllen belastet, weil Pickups eben das Geschäftsmodell der Amis sind ?

    Na in Wirklichkeit eigentlich nicht, weil wir in der „normalen Welt“ keine spritsaufenden SUV/Pickups brauchen ? Die Dinger liegen locker über 15 – 25 l/km…

    Zuerst einmal sollte man (ob Donald Trump oder nicht) eines vorstellen, Autos, werden über eine sogenannte Lieferkette hergestellt. Auf Englisch (extra für Herrn Trump) : eine Supply-Chain !

    eine Lieferkette bedeutet, dass ich als Hersteller XYZ auf meine Zuliferer angewiesen bin, und man kann schon sagen , da wird es mit dem „America-first“ ziemlich düster… 😀

    Das heißt, das da, was ich da sehe ist garantiert (!!!) nicht ein ein „America-first“ Chrsyler, GM usw ?

    wer das denkt, der lebt in den 1910 – Jahren zu Zeiten des sogenannten Ford T – Modells…

  4. Marko

    25. Juni 2018 16:08 at 16:08

    Und gerade das da, irgendein Blödsinn von Herrn Trump „er möchte keine MB,BMW,Audis“ usw in New York sehen, bzw, aus seiner Sicht gibt es dort viel zu viele deutsche Autos ?
    Das trifft es vollkommenset ! Die Leute, die richtig Geld haben, interessiert es NULL,NULL ob so ein Audi, MB, BMW 20-25 % mehr kostet, das ist eben der falsche Ansatzpunkt.

    Ein Herr Trump lebt in der Vergangenheit, den amerikanischen „Rostgürtel“ entsorgen, GM, FORD zur „Weltmacht“ machen, durch irgendwelche Zölle oder durch Zinserhöhungen beim Stahlverkäufen ? Da lachen ja schon langsam die Hühner ? 😀
    Ja , gehts noch ? Was haben sich die Amis da eigentlich „eingebrockt“ ? Was man zum Herrn Trump sagen kann : er ist garantiert anders !!!

    aber : eins stimmt : er versucht seine Wahlsprechen einzuhalten, das ist bei den „richtigen“ Politkern eher nicht der Fall… Das muss man ihm lassen…

  5. Marko

    25. Juni 2018 16:38 at 16:38

    Und eines sollte doch klar sein, ein Herr Donald Trump bricht ganz klar die WTO-Regeln, bzw die USA.

    Eigentlich …

  6. bademeister

    25. Juni 2018 16:46 at 16:46

    Warum bekommt man bei VW Manhattan einen nagelneuen VW Passat 2018, für europäische Verhältnisse gut ausgestattet, für unter EUR 20.000,- (abzüglich „Discount“)???

    https://www.vwmanhattan.com/new-Manhattan-2018-Volkswagen-Passat-R+Line+Auto-1VWAA7A37JC008287

    Was ein gleichwertiges Fahrzeug in Deutschland oder gar Österreich kostet, kann sich jeder den das interessiert, selber ausrechnen…aber pimaldaumen bekommt der amerikanische Passat-Fahrer fürs selbe Geld wie in D oder AUT zwei mal das Beispielfahrzeug….

    Wie kann das Fahrzeug, ohne dass VW offenbar Verluste macht, in den USA so günstig verkauft werden….und warum ist gerade im Herstellerland der Preis dafür fast doppelt so hoch?

    • Petkov

      25. Juni 2018 18:37 at 18:37

      Das Auto, das Sie gesehen haben, wird in den USA produziert (in Tennessee): niedrige Lohnnebenkosten, schwache Gewerkschaft, reformierte Unternehmenssteuern etc. Sie merken schon, wer bzw. was die Autos teuer macht.

      • leftutti

        25. Juni 2018 21:44 at 21:44

        Lieber Petkov, gleich einmal vorab: Ich möchte Ihr allumfassendes wirtschaftliches und politisches Wissen, Ihre soziale Kompetenz und Ihre ganzheitliche Lebenserfahrung nicht im Geringsten in Frage stellen.
        Ich lese aber heraus, dass Sie die Dinge wie so oft etwas vereinfachen und die Schuld auf Merkel, Grüne, SPD, Gewerkschaften und Linke abwälzen, ohne den eigentlichen Verbrechern aus Wirtschaft und Lobby auch nur ein Haar zu krümmen.

        Denn rein rechnerisch komme ich etwas ins Grübeln ob Ihrer angeführten Gründe bezüglich tariflicher Lohnkosten (der Hinweis auf Gewerkschaften), Lohnnebenkosten und Unternehmenssteuern.

        Beginnen wir mit letzteren: Hat sich nicht unter anderen VW äußerst kreativ beim Thema Steuersparmodelle präsentiert? Eigene „Flugzeugflotten“ auf den Cayman Islands, ähnliche Strategien wie Apple in den gängigen Steueroasen? Die Unternehmenssteuern dürften hier nicht so sehr zu Buche schlagen.

        Thema Löhne und Lohnnebenkosten: VW gibt offiziell eine Wert von 35 Arbeitsstunden pro Passat an. Das Werk Emden hat insgesamt9600 Beschäftigte und pustet täglich 1250 Autos aus der Produktion. Das wären also sogar nur knapp 8 h pro Auto am Tag.
        Mögen die restlichen 27 h für Management, Verwaltung, Vorbereitung, Entwicklung, Forschung, Planung, Zulieferer kalkuliert sein, egal.

        Ein Passat verschlingt also maximal 35 Arbeitsstunden. Bei einem Tariflohn von großzügig gerechneten 50,- € inkl. Nebenkosten macht das 1750,- €
        Beim amerikanischen Mindestlohn von etwa 6 € fallen nur etwa 210,- € an, ein gewaltiger Unterschied. Prozentual betrachtet…

        Aber 20.000,- € Unterschied kann nichts rechtfertigen, außer einem: Endlose Profitgier und die Tatsache, dass die Konzerne es einfach können.

        Merken Sie jetzt, wer die Autos teuer macht?

        • Petkov

          26. Juni 2018 00:37 at 00:37

          Ich merke nur, dass Ihr merkwürdiges Kostenmodell genauso tragfähig und sinnvoll wie das Bohren von Löchern im Wasser ist. Nicht Sie als Löcher bohrender Geologe sind in der Lage, die Preisbildung bei Autos sozialistisch-„gerecht“ zu gestalten. Sondern im Zweifel der Markt.

          Nur die Controller eines Konzerns kennen die genauen Preiskomponenten und ich glaube nicht, dass sie primär von ungebändiger Gier angertrieben sind. Das würde nur in einem Monopol funktionieren und das ist bei der Autoindustrie so gut wie nirgendwo der Fall. Nicht mal Tesla ist ein Monopolist, obwohl offenbar nur die die Lizenz zur grenzenlosen Geldverbrennung haben.

          Ich wollte dem Bademeister nur sagen, dass der VW im Showroom von Manhattan kein europäisches KFZ ist und eine andere Preisstruktur aufweist. Ob die 20K Unterschied gerechtfertigt sind, kann keiner von uns nachrechnen. Aber eins ist sicher: wenn die Kalkulation zu „gierig“ ist, kämen Daimler, Infinity, BMW, Lexus etc. auf die Idee, dem sehr geehrten Konsumenten ein Angebot zu unterbreiten, das den Passat noch hässlicher aussehen lässt 🙂 Also so viel Spielraum ist da gar nicht vorhanden.

          So, und jetzt gönnen Sie sich einen Drink, auch wenn’s in Finnland schweineteuer ist und genießen Sie den kühlen Sommerabend. Sie brauchen offensichtlich etwas Entspannung, damit Sie endlich aufhören, diese sozialistischen Luftlöcher zu bohren.

          Wie böse der Scheißkapitalismus ist, mussten sich meine Eltern lang genug anhören. Ich bin da zum Glück immun.

          Grüße an Sie, die Finnen und insbesondere die Finninnen und schön locker bleiben.

          • leftutti

            26. Juni 2018 21:20 at 21:20

            Und ich wollte eigentlich nur sagen, dass bei 35 Arbeitsstunden pro Passat die Lohn- und Lohnnebenkosten, die Gewerkschaften und die Unternehmenssteuern nicht wirklich den Ausschlag geben können.

            Warum Sie immer gleich so sarkastisch und persönlich werden müssen, weiß ich nicht, es scheint ein individuelles und egozentrisches Selbstdarstellungsproblem zu sein, welches ein Profiler wie Sie unbedingt in die persönliche Selbsteinschätzung aufnehmen sollte.

            Für mein Profil: Ich bin kein Geologe…

            Und letztendlich: Ein Mittelweg zwischen Sozialismus und Kapitalismus könnte doch nicht schaden. Ich für meinen Teil verteufele weder das eine, noch das andere im Schwarz-Weiß-Modus, sondern strebe eher an, aus beiden Richtungen das Beste herauszuholen.

  7. leftutti

    25. Juni 2018 22:47 at 22:47

    @Markus Fugmann, kann es sein, dass Kommentare, die ich aus Finnland schreibe, von Ihrem System automatisch blockiert werden? Dass also gewisse IP-Adressen gar nicht bei Ihnen landen? Ich frage deshalb, weil zwei meiner Kommentare, einer am Freitag, einer heute, anscheinend im digitalen Nirwana gelandet sind. Als ich vor kurzem wieder kurze Zeit in DE war, wurde alles postwendend veröffentlicht.
    Wenn dem so ist, kein Problem, nur müsste ich das wissen. Dann spare ich mir entweder die Mühe von stundenlangen Recherchen bzw. wähle einen anderen Server während der kurzen Zeit an, die wir hier per Satellit online sein dürfen.
    Dieser Post sollte über Norwegen laufen, Sie müssen diesen auch nicht veröffentlichen. Lieber die beiden Kommentare zu Fachthemen vom Freitag und von heute.

    • Markus Fugmann

      25. Juni 2018 23:07 at 23:07

      @Leftutti, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass da was blockiert wird! Aber ich checke das nochmal bei der Technik..
      Liebe Grüsse nach Finnland!

      • leftutti

        25. Juni 2018 23:51 at 23:51

        @Markus, lieben Dank, Nord-Norwegen scheint zur aktuellen Stunde zu funktionieren. Die Grüße müssen eigentlich weit nördlich von Finnland gerichtet werden, wobei hier oben Himmelsrichtungen sehr relativ werden 😉 Wie auch die Tageszeiten, es ist derzeit andauernd helllichter Tag, was genauso nervt wie die ewige Finsternis in/vor 6 Monaten.
        Letztere dürfte Ihnen im übertragenen Sinne auch aus Ihrem Fachgebiet bekannt sein 😉

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Mietpreis-Explosion am Ende? Zwei Charts im Vergleich

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Findet die Mietpreis-Explosion in Deutschland nun ein Ende? Ist der gerade erst in Berlin eingeführte Mietendeckel die große Wende? Möglich wäre es. Das erklärte Ziel der Aktivisten in Berlin lautet: Investoren aus Berlin vertreiben! Was das bedeutet, wird erst auf den zweiten Blick klar. Zwar könnten die Mieten in der Tat eingefroren werden und auch bundesweit weniger stark steigen. Aber das Vertreiben von Investoren bedeutet zwangsläufig auch: Es werden weniger Wohnungen gebaut!

Das bedeutet für die Demonstranten letztlich: Die Mieten verharren auf dem aktuell hohen Niveau. Aber viel schlimmer für sie ist im Alltag, dass dank fehlender Investoren der Bau neuer Wohnungen nicht mehr so stark zunehmen wird. Denn welcher Investor soll auf solch einem regulierten Markt noch investieren wollen? Also wird der Kampf um jede freie Wohnung noch weiter zunehmen, und das Überreichen von Geldumschlägen an Makler und Vermieter dürfte vor allem in Berlin Alltag werden (so vermuten wir es!).

Mietpreis-Explosion und Hauspreise

Was hat die Mietpreis-Explosion mit Hauspreisen zu tun? Ganz einfach. Der Investor, der Grundstücke oder Häuser kauft, möchte Rendite erwirtschaften! Je mehr er für ein Haus oder Grundstück ausgeben muss, desto höher muss er zwangsläufig die Miete ansetzen, um eine bestimmte Rendite erwirtschaften zu können. Also korrelieren Mietpreise und Hauspreise zwangsläufig!

Vor einigen Tagen wurde der aktuellste EUROPACE Hauspreis-Index für Deutschland veröffentlicht. Stand Mai 2019 explodieren die Hauspreise weiter! Dieser Chart zeigt die Preise für Bestandshäuser, Neubauten und Eigentumswohnungen seit dem Jahr 2011. Es geht nur bergauf!

Mietpreis-Explosion - die Hauspreise steigen weiter - noch

Deutsche Wohnen

Den Giganten am deutschen Vermietermarkt, die Deutsche Wohnen, haben wir die letzten Wochen mehrfach besprochen. Die Aktie wurde vom Mietendeckel in Berlin hart getroffen, weil das Unternehmen dort stark mit vermietetem Wohnraum engagiert ist! Wohl aus Angst vor bundesweiten Nachahmer-Aktionen des Berliner Deckels erließ die Deutsche Wohnen gerade erst eine eigene Richtlinie, dass die eigenen Mieten nicht 30% des Nettoverdienstes der Mieter übersteigen sollen.

Die Gemengelage aus Enteignungsdiskussionen und Mietendeckel in Berlin hat der Aktie massiv zugesetzt. Der Zeitraum ab 2011 im folgenden Aktienchart ist der selbe Zeitraum wie beim obigen Hauspreisindex. Beide, Index und Aktie gingen jahrelang nur nach oben. Jetzt stürzt die Aktie ab um 21% in nur drei Wochen – weil absehbar ist, dass erstmal keine großen Mietsteigerungen mehr drin sind? Das könnte eine Rückkopplung auf die Hauspreise verursachen. Weil Verkäufer wissen, dass Mietobjekte unter dem Aspekt der Rendite nicht mehr gepusht werden können, heben sie die Verkaufspreise für Häuser nicht mehr weiter an. Denn Käufer sollten nicht mehr bereit sein weiter steigende Preise zu zahlen. Es könnte demnächst (nicht muss) also auch eine Ermüdung bei den Hauspreisen geben.

Wie aktuell bekannt wird, plant die Bundesregierung offenbar für bundeseigene Mietwohnungen auch einen Mietendeckel. Ohhhh, sind inzwischen zu viele Wähler weggelaufen? Muss man endlich mal irgendwas tun?

Mietpreis-Explosion zu Ende? Deutsche Wohnen Chart

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Schweizer Franken: Große Chance für Forex-Trader

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Es ist ein relativ schlecht verstecktes Eigenlob. Wir hatten in den letzten Tagen mehrmals darüber berichtet, dass der Schweizer Franken direkt an der Klippe hängt. Und zwar an der Klippe zur weiteren Aufwertung. Die entscheidende Marke im Währungspaare Euro vs Schweizer Franken (EURCHF) ist die die 1,1150. Sie wurde in den letzten vier Handelstagen deutlich unterschritten, und derzeit ist die Tendenz weiter fallend.

Schweizer Franken mit großen Aufwertungspotenzial

Aus diversen Gründen hat der Schweizer Franken momentan weiteres Aufwertungspotenzial. Da wäre zunächst die Charttechnik. Hier nochmal der (aktualisierte) Chart, den wir die letzten Tage mehrfach gezeigt hatten. Man sieht eindeutig, dass im EURCHF das Unterstützungsniveau von 1,1150 unterschritten wurde (aktuell 1,1089). Nach unten ist optisch viel Luft. Also kann der Schweizer Franken nur bei dieser oberflächlichen charttechnischen Betrachtung noch kräftig aufwerten.

Euro vs Schweizer Franken seit 2016

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Zinsen und Krisen

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) tut wirklich sehr viel um eine weitere Aufwertung des Schweizer Franken zu verhindern. Nur es will ihr einfach nicht gelingen. Denn die Sogwirkung des soliden Fränkli wirkt immer weiter. Ist weltweit Krise angesagt, fliehen sicherheitsbewusste Anleger in Gold und Fränkli. Die Konjunktursorgen und die Ängste um den Iran-Konflikt tun ihr Übriges! Das einzige, was momentan den Franken entlasten könnte, wären Aussagen der SNB für eine weitere Lockerung der Geldpolitik. Aber danach sieht es nicht aus. Im Gegenteil.

Laut Schweizer Medien äußern sich der Schweizerische Finanzminister Ueli Maurer und UBS-Chef Sergio Ermotti jüngst sogar kritisch zu den Negativzinsen und Interventionen der SNB. Und die Amerikaner sind ja gerade dabei ab Ende Juli ihre Zinsen zu senken (höchst wahrscheinlich). Und auch die EZB wird den Euro wohl weiter schwächen. Denn Mario Draghi ließ jüngst durchblicken, dass man die Geldpolitik lockern könnte über neue Käufe von Staatsanleihen. Somit ist die Tendenz von Euro und US-Dollar gegen den Schweizer Franken weiter schwach, was den Franken somit automatisch stärkt.

Eine Garantie für einen steigenden Fränkli ist das natürlich nicht! Der Chart spricht aber dafür, und auch die sonstigen von uns genannten Themen. Aber man weiß ja nie! Es ist eine Chance für Forex-Trader, die auf einen steigenden Schweizer Franken setzten wollen (EURCHF Short). Betonen müssen wir natürlich bei so einem Hinweis auf eine große Chance ausdrücklich: Die Glaskugel haben auch wir nicht. Ob EURCHF jetzt schnell nach unten durchsackt (Aufwertung des Schweizer Franken), wissen wir auch nicht. Also, bilden Sie sich bitte ihr eigene Meinung.

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SNB versucht Schweizer Franken zu schwächen - mit wenig Erfolg
Direktorium der SNB. Thomas Jordan in der Mitte. Foto: SNB/P. von Ah

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Iran: Wie lange noch bis zum Krieg? Exklusiv-Interview mit einem Nahost-Experten

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Seit Anfang Mai haben die USA ihre Militärpräsenz in der Golfregion massiv ausgebaut, mit der Begründung akuter Bedrohung durch den Iran und pro-Iranische Milizen. Am 13.6 wurden die Öltanker “Kokuka Courageous“ und “Front Altair‘ im Golf von Oman vor den Küsten der Vereinigten Arabischen Emirate und dem Iran angegriffen und sind in Brand geraten! Die USA lieferten, aus ihrer Sicht, klare Beweise, dass der Iran dafür verantwortlich sei.

Iran Kriegsgefahr?

Iran schoß US-Drohne ab

Am 20.06.2019 schoss der Iran eine US Drohne ab (hier Fotos der Trümmerteile). Die USA behaupten das sich diese Drohne im internationalen Luftraum befand. Der Iran bestreitet dies: „Da sie unsere Warnungen ignorierten, mussten wir die Drohne abschießen“, sagte man in einer ersten Reaktion. Die Reaktion der USA folgte nur wenige Stunden später, in der Nacht zum Freitag den 21.6, mit dem Befehl zum Luftangriff auf den Iran von Donald Trump. Bevor aber dieser Luftangriff ausgeführt wurde, stoppte ihn Donald Trump. Die Begründung die er für seine Meinungsänderung gab veröffentlichte er, wie gewohnt, über Twitter.

Er, Donald Trump, habe sich, nachdem er für einen Kriegsangriff grünes Licht gab, informiert wie viele Leute eigentlich dabei umkommen würden. Daraufhin teilte man ihm dann mit, dass es ca 150 Menschen schon sein könnten. Vielleicht hat man hier auch eine oder zwei Nullen vergessen? Moment: Der Präsident einer Atommacht gibt grünes Licht zu einem Krieg und fragt hinterher erst, wie viele Menschen dabei sterben könnten? What the Fuck!?

Diese Frage hat sich in den Medien noch niemand gestellt, aber ich finde sie sehr wichtig.
Egal gegen wen man Krieg führt, es trifft immer mehr unschuldige Kinder, Frauen und Männer, als vermeidlich schuldige Politiker/Terroristen!

Pompeo auf Werbetour

Aktuell startet der US Außenminister Pompeo eine Werbetour für eine weltweite Koalition gegen den Iran! Diese Idee erinnert sehr stark an damalige Vorgehensweise vor dem Irak-Krieg. Hier wollte man eine “Koalition der Willigen“ zusammentrommeln. Mit damals von der USA eindeutig überbrachten Beweisen, die einen Krieg zwingend rechtfertigten. Später, nach dem Krieg, entpuppten sich diese Beweise als falsch! Im Laufe des Irak-Kriegs starben zig tausend Kinder und Frauen! Damals gab es eine europäische Opposition. Diese kritisierte vor allem:

-fehlende völkerrechtliche Legitimation,
-fehlende Nachweise für eine Bedrohung durch den Irak,
-nicht ausgeschöpfte Kontrollen der UN-Waffeninspekteure,
-mögliche Kriegsfolgen wie die Stärkung des islamischen Fundamentalismus und so auch des Terrorismus,
-Destabilisierung des Nahen und Mittleren Ostens,
-Schwächung der Erfolgsaussichten im Krieg in Afghanistan, künftige Präventivkriege von atomar bewaffneten Staaten wie Nordkorea,
-hohe finanzielle Folgekosten der Besetzung und des Wiederaufbaus.

Am 15. Februar 2003 demonstrierten weltweit ca. neun Millionen Menschen in der größten Friedensdemonstration der Geschichte, die u. a. über das Europäische Sozialforum initiiert und koordiniert wurde. Vielleicht wiederholt sich auch hier die Geschichte wieder.

Was sagt der Nahost-Experte?

Am 24.6. stelle ich dem Nahost Fachmann Michael Tockuss, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Iranischen Handelskammer e.V. Hamburg, einige Fragen.

Herr Tockuss, wie schätzen Sie aus ihrer Sicht momentan die politische und die Stimmung des Volkes im Iran ein?

Im Iran steigt auch in der normalen Bevölkerung die Sorge vor einem Krieg mit den USA. Diese Sorge geht auch stark in Befürchtungen über, dass die allgemeinen Lebenshaltungskosten und insbesondere die Preise für Lebensmittel weiter ansteigen. Die Stimmung verändert sich aber auch politisch. Es gab zu Anfang der Präsidentschaft von Donald Trump bei liberalen Iranern durchaus die Hoffnung auf Veränderungen im Iran. Mittlerweile ist diese Stimmungslage umgeschlagen, und die Befürchtungen gelten nun der Kriegsgefahr, die ja zweifelsohne sehr akut ist.

Wie hat sich bis dato und vor allem in den letzten Wochen die wirtschaftliche Lage (Inflation etc) im Iran entwickelt?

Die Inflationsrate des Iran liegt aktuell bei ca. 40%. Diese Zahl bedeutet für die durchschnittliche iranische Familie erhebliche Einschnitte in ihr tägliches Leben. Die Menschen konzentrieren sich durch den Tag zu kommen, Restaurantbesuche gehen deutlich zurück. Und wo vorhanden, werden Rücklagen angegriffen um mit den alltäglichen Preiserhöhungen Schritt zu halten. Aber auch in den Außenbeziehungen sind die Auswirkungen der US-Sanktionen deutlich zu erkennen. Die deutschen Exporte nach Iran haben sich im ersten Quartal des Jahres 2019 halbiert. Deutschland liefert aktuell noch Waren und Dienstleistungen für rund 100 Millionen Euro pro Monat in den Iran. Somit ist die Krise auch bei deutschen Unternehmen im Iran-Geschäft deutlich zu spüren.

Trauen Sie dem Iran zu, dass sie die Tanker angriffen und aktuell eine Drohne im internationalen Luftraum über der Straße von Hormus abschossen ?

Wie alle anderen bewege auch ich mich hier im Bereich der Spekulation. Man muss die beiden Vorfälle sicher auseinander halten. Die Drohne wurde definitiv von iranischen Sicherheitskräften abgeschossen, und dies wird von iranischen Vertretern ja auch gar nicht geleugnet. Der Unterschied in der Betrachtung liegt lediglich darin, ob sich die Drohne in internationalem Luftraum befand oder in den Luftraum des Iran eingedrungen ist. Definitiv lügt hier eine Seite. Interessant ist die Tatsache, dass der Abschuss, nach allem was ich höre, nicht durch Luftabwehrsysteme erfolgte, die der Iran von Russland gekauft hat, sondern durch Systeme, die der Iran selbst entwickelt hat. Das lässt auf eine qualitative Entwicklung auf Seiten des Iranischen Militärs schließen, die sicher viele nicht für möglich gehalten haben.

Im Falle der beschädigten Tankers hilft ein genauer Blick auf die Abläufe und die einfache Frage: „Wem nützt das ?“ Bei den Abläufen fällt der Dissens auf, nachdem die USA behaupten, die Tanker seien mit Haftminen beschädigt worden. Die Besatzungsmitglieder sprachen von „fliegenden Objekten“ mit denen sie angegriffen wurden. Nur eine Version kann richtig sein. Bei den Bildern, die als angeblicher Beweis durch die USA vorgelegt wurden und die eine Gruppe von Revolutionsgardisten zeigen sollen, die eine nicht explodierte Haftmine entfernen sollen, erstaunt schon die große Anzahl an Menschen, die in dem iranischen Schnellboot gezeigt werden. Ist es wirklich realistisch, dass ein iranischer Kommandeur für so eine sensible Aufgabe rund ein Dutzend Soldaten in Uniform einsetzt ? Man sagt ja: „Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst“, und ich kenne fast keinen Beobachter, der bei diesen Bildern nicht sofort an die „Beweise“ der USA über Massenvernichtungswaffen im Irak gedacht hat. Wichtiger ist für mich die Frage: Wem dient es ? Dies kann klar beantwortet werden. Es dient definitiv nicht dem Iran, der keinerlei Interesse an einer kriegerischen Auseinandersetzung mit den USA haben kann, da dies sowohl seine politische wie wirtschaftliche Lage nur weiter verschärfen würde.

Wie ist die Rolle der Europäer und Deutschlands in dem Konflikt ?

Die Europäer sind wirtschaftlich ein Riese und politisch höchstens eine mittlere Größe. Diese Ansicht gibt es seit Jahren und sie wird regelmäßig in politischen Diskussionen beklagt. Im Fall des Iran-Konflikts hat sich Europa auch wirtschaftlich als unfähig erwiesen, seine Verpflichtungen aus dem Atomabkommen zu erfüllen. Der Iran hat sich an das Abkommen gehalten, aber die Europäer waren nicht einen Tag in der Lage ihren Teil des „Deals“ zu erfüllen (FMW: Man sehe dazu Aussagen der EU vom 9. Mai). Von Anfang an fehlte es an Möglichkeiten Iran-Geschäfte über europäische Banken abzuwickeln. Es fehlte die Bereitschaft Großunternehmen dauerhaft zu einem Engagement im Iran zu bewegen. Aus Deutschland kamen warme Worte aus der Politik, die unterschiedlichen Wirtschaftsminister der Länder und des Bundes entdeckten Teheran als Ziel von Wirtschaftsdelegationen und sendeten schöne Bilder an die heimischen Medien. Aber einen ernsthaften Versuch, dem Iran wirtschaftlich entgegenzukommen gab es aus Europa nicht. Die Europäer und deutsche Politiker haben über Jahrzehnte große politische und diplomatische Bemühungen unternommen das Atomabkommen möglich zu machen. Aber es gab nicht einen Bruchteil solcher Bemühungen es praktisch zu retten. Verstehen Sie mich hier bitte nicht falsch. Ich rede nicht von besorgten politischen Statements, von Beratungen in europäischen Gremien. Ich rede von ernsthaften, praktischen Bemühungen dem Iran wirtschaftlich zu helfen. Hier haben wir als Deutsche, aber auch als Europäer versagt.

Was passiert, aus ihrer Sicht, wenn die USA den IRAN angreifen ?

Nun, die Gefahr besteht akut, dass es zu einem Flächenbrand im Nahen Osten kommt. Schon jetzt liegen klare Äußerungen regionaler Vertreter vor, dass sowohl die arabischen Staaten am Persischen Golf, wie auch der Libanon und die Palästinenser sicherlich in einen solchen Konflikt involviert werden. Wir müssen uns auch klar machen, dass dieser Konflikt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Europa liegt und auch deutliche Auswirkungen auf die Menschen hier haben kann. Wirtschaftlich wäre ein stark ansteigender Ölpreis etwas, was wir auch hier spüren würden. Aber wo es Krieg gibt, gibt es auch Flüchtlinge, die ihre Länder verlassen und Zuflucht in Europa suchen.

Was passiert kurzfristig nach einem Angriff der USA, und was sind die langfristigen Folgen ?

Der Iran wird einen US-Angriff sicherlich nicht tatenlos hinnehmen und ebenfalls militärisch reagieren. Was konkret passieren wird, kann auch ich Ihnen nicht sagen. Aber man darf in diesem Konflikt nicht vergessen, dass die Revolution, die im Iran 1979 stattfand, im Kern darin begründet war, dass die Menschen im Iran ausländischen Druck, Interventionen in ihre politischen Entscheidungen und eine Fremdbestimmung des Landes beenden wollten. Es gibt zwar seit Jahren heftigste innenpolitische Auseinandersetzungen im Iran, aber auch heute werden Sie noch viele Menschen im Iran finden, die ihre politischen Differenzen hinten anstellen, wenn es um die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit des Landes geht. Dieser wirtschaftliche und militärische Druck führt also nicht dazu, dass es im Iran eine politische Differenzierung gibt, sondern eher zu einem „Zusammenstehen“ gegen den äußeren Feind. Langfristig hat das Beispiel des Iran verheerende Folgen für viele anderen Konflikte weltweit. Denn die Botschaft der Trump-Administration ist eindeutig. Politische und diplomatische Bemühungen, Internationale Abkommen verlieren jede Bedeutung, wenn sich die einzige verbliebene Supermacht nicht mehr daran hält. Der Atomkonflikt mit dem Iran wurde durch ein internationales Abkommen entschärft. Der Iran hat sich an dieses Abkommen gehalten, und die Internationale Atomenergiebehörde in Wien hat dies in 14 Kontrollen im Iran bestätigt. Aber mit einem Federstrich haben sich die USA einseitig aus dem Abkommen verabschiedet. Warum sollte der Iran sich nun auf neue Verhandlungen mit den USA einlassen ? Hier liegt der große langfristige Schaden, den die USA angerichtet haben, und der neben dem Iran auch auf viele anderen Konfliktregionen ausstrahlt. Die Botschaft ist so klar wie zynisch. Auf Abkommen mit den Amerikanern kann man sich nicht verlassen.

Könnte es sein, dass der Iran bei einem Angriff der USA Israel mit Raketen angreift ?

Schon Ihre Frage zeigt, welche dramatische Auswirkungen ein militärischer Angriff auf den Iran haben könnte. Ich glaube nicht an eine solche direkte Auseinandersetzung, aber es besteht natürlich die große Gefahr, dass andere Länder in diesen Konflikt gezogen werden. Weder die Amerikaner noch die Iraner sind in der aktuellen Krise ja allein. Die Unterstützung der Monarchien am Persischen Golf und Israels ist den Amerikanern sicher, und genauso hat der Iran Verbündete im Libanon, Syrien, Irak und bei den Palästinensern. Diese unübersichtliche Konfliktlage macht die Situation ja so gefährlich. In einem solchen Pulverfass kann jede scheinbar räumlich begrenzte militärische Aktion zu einem Flächenbrand führen.

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