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Trumps nächster Schritt: Amerikaner bevorzugt einstellen, nur amerikanische Materialien verwenden

Die Trump-Regierung will offenkundig nicht nur, dass US-Unternehmen bevorzugt US-Bürger einstellen, sondern die Firmen auch beim Einkauf auf amerikanische Rohstoffe zurück greifen. Die Folgen wären massiv..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Nach dem von der Trump-Regierung verhängten Einreise-Stop für Bürger aus sieben muslimischen Ländern deuten sich weitere Schritte von Trump an, die die amerikansiche Wirtschaft weit stärker beeinflussen würden als der Einreise-Stop. Es geht um die Frage, wen amerikanische Firmen einstellen – und wen nicht. So liegt ein Papier aus der Trump-Regierung vor, das vorsieht, bevorzugt Amerikaner einzustellen. Sollten dagegen ausländische Arbeitnehmer eingestellt werden müssen, dann sollten dabei jene Jobs bevorzugt werden, die hoch bezahlt sind – sprich für die man nur schwer Amerikaner findet.

So heist es in dem Papier, das einer amerikanischen Nachrichtenagentur vorliegt:

„Our country’s immigration policies should be designed and implemented to serve, first and foremost, the U.S. national interest,“ the draft says. Visa programs for foreign workers (..) should be administered in a manner that protects the civil rights of American workers and current lawful residents, and that prioritizes the protection of American workers — our forgotten working people — and the jobs they hold“.

Das würde vor allem die Tech-Branche betreffen, und daher wendet sich diese bereits gegen gegen den Einreise-Stop, der nun zum symbolischen Kampf-Feld geworden ist, auch wenn er in der Praxis eher begrenzte Auswirkungen hat. Micrsoft, Facecook, Amazon, Apple – sie alle fordern einen Stop des Einreise-Verbots oder unterstützen die Klage des Washingtoner Gerichtshofs gegen die Maßnahme.

In den USA wird ca. jedes zweite Start-Up von Immigranten gegründet – für die Tech-Unternehmen der Westküste wäre also eine erzwungene Bevorzung von Amerikanern bei der Einstellung ein extrem weitreichender Schritt. Man fürchtet, dass die USA perspektivisch seine technische Vorherrschaft verlieren könnte, wenn Talente aus dem Ausland nicht mehr in die USA kommen oder eben dort keine Job-Perspektive mehr haben. Und ob eine Regierung den Unternehmen überhaupt eine solche Vorschrift machen kann, dürfte in Juristenkreisen heiß diskutiert werden!


Foto: White House/Gemeinfrei

Und neben dem „Hire American“ tritt nun offenkundig noch das Trumpsche Motto „Buy American“. So forderte Donald Trump am Montag bei einem Treffen mit Pipeline-Herstellern, dass nicht nur die Pipelines selbst in den USA gebaut werden sollten, sondern auch die dafür erforderlichen Materialien aus den USA stammen müssten – also vor allem Stahl aus den USA benutzt würde. Wer sich weigere, müsse damit rechnen, dass die Regierung sie bei der Vergabe von Landflächen, durch die die Pipelines laufen, nicht berücksichtigen würde.

Trump betonte bei dem Treffen, dass es ohnehin günstiger sei, die Pipelines in den USA zu bauen, statt sie in Einzelteilen aus dem Ausland in die USA zu transportieren und sie dann dort mühsam zusammen zu bauen:

„You will see a level of quality that you’re not going to see when they bring the pipe from far distances, have to bring it in small chunks and then fabricate it on the land. Give me a break. We can do much better than that, and we’re going to do it much better, and it’s going to end up costing less money. Believe me.“

Also auch günstiger? Daran jedenfalls herrschen große Zweifel, zumal die Stahl-Preise zuletzt deutlich gestiegen sind in den USA, weil man sich vor chinesischen Billig-Importen durch Zölle geschützt hat.

Was für die Pipeline-Branche gilt, könnte dann auch für die amerikanische Wirtschaft insgesamt gelten: sie müssten vorwiegend nicht nur Jobs an Ameriknaer vergeben, sondern auch amerikanische Materialien im Einkauf verwenden. Die Folge wären sehr wahrscheinlich massiv steigende Preise (für Materialien und daraus gefertigte Produkte) – und die USA-Wirtschaft wäre mittels einer Regierung zu einem Verhalten gezwungen, das dem republikanischen Credo nach möglichst wenig Einmischung des Staates in die Wirtschaft diametral entgegen steht.

15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    leser

    31. Januar 2017 11:53 at 11:53

    Die Bevorzugung eigener Leute gibt es auch bei uns. Das nennt sich „Vorrangprüfung“ und wurde erst jüngst für „Flüchtlinge“ modifiziert.

    • Avatar

      Gerd

      31. Januar 2017 12:04 at 12:04

      Ich verweise auf meinen heutigen Kommentar zum gestrigen Marktgeflüster.

      Diese Regelung wurde zum 6.August 2016 abgeschafft.
      Wo kämen wir denn dahin?
      Wenn die Arbeitslosenquote demnächst wieder steigt,
      will man doch behaupten, dass das an den Deutschen liegt, die arbeitslos sind. Und nicht an den Zugereisten, von denen nur ein paar Dutzend in der offiziellen Statistik auftauchen dürfen.

  2. Avatar

    Gerd

    31. Januar 2017 11:54 at 11:54

    „Micrsoft, Facecook, Amazon, Apple – sie alle fordern einen Stop des Einreise-Verbots oder unterstützen die Klage des Washingtoner Gerichtshofs gegen die Maßnahme.“

    Aber nicht weil sie sonst beim Bieten um die besten Amerikaner die Löhne anheben müssten, nicht weil sie gezwungen wären, ihre eigenen Landsleute qualifiziert auszubilden, sondern aus rein menschlichen Gründen.
    Bei denen zählen natürlich nur die ethischen Werte. Wurde ja bei anderen Kommentaren schon sarkastisch erwähnt.

    Übrigens das selbe durchschaubare Spielchen wie in Deutschland.

    • Avatar

      ubsb55

      31. Januar 2017 13:16 at 13:16

      Gerd, kriegst ein Sternchen. Genau so isses.

    • Avatar

      Walter Schmid

      31. Januar 2017 13:58 at 13:58

      Ja, diese scheinheiligen Gutmenschen sitzen besonders häufig in den obersten Etagen

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    Diederich Heßling

    31. Januar 2017 13:21 at 13:21

    „Man fürchtet, dass die USA perspektivisch seine technische Vorherrschaft verlieren könnte, wenn Talente aus dem Ausland nicht mehr in die USA kommen oder eben dort keine Job-Perspektive mehr haben.“
    Die gleichen Talente und Begabungen wie die in Deutschland in Massen einreisenden Atomphysiker und Neurochirurgen. Mit Intelligenzquotienten von 20-25…

    • Avatar

      Walter Schmid

      31. Januar 2017 14:07 at 14:07

      Genauso ist es. Stimmen die Meldungen, so liegt der Anteil der Analphabeten der zu uns strömenden Wirtschaftsflüchtlinge bei 40 – 50%. Solche Leute werden auf dem Arbeitsmarkt überall händeringend gesucht. Für das Problem des Fachkräftemangels in Deutschland zeichnet sich also eine Lösung ab. Gott sei Dank!

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    Marko

    31. Januar 2017 18:30 at 18:30

    „Das würde vor allem die Tech-Branche betreffen, und daher wendet sich diese bereits gegen gegen den Einreise-Stop, der nun zum symbolischen Kampf-Feld geworden ist, auch wenn er in der Praxis eher begrenzte Auswirkungen hat. Micrsoft, Facecook, Amazon, Apple – sie alle fordern einen Stop des Einreise-Verbots oder unterstützen die Klage des Washingtoner Gerichtshofs gegen die Maßnahme.“

    Das kann man wohl sagen, ich komme mir langsam vor , wie zu den Zeiten mit dem Judenstern, gute Ausländer – schlechte Ausländer ?

    Außerdem wird ein Einreise-Stopp, natürlich folgendes bewirken , die ausländischen High-Potentials , fühlen sich nicht mehr willkommen in Amerika.
    Na dann ein paar außerikanische Siilcon-Valleys-gründen (liebe Nasdaq-Firmen), wie wäre es mit Berlin, läuft doch bei denen ?
    Wie will der liebe Donald Euch dann drohen ? 30 % Zollabgaben auf alle Produkte, die nicht im heiligen Amiland designt wurden, durch Nicht-Amerikaner ? :D :D

    VG

    Marko

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    outback

    31. Januar 2017 19:21 at 19:21

    Also bitte mal etwas laaaangsamer. Der Sarkasmus tropft aus meinem Bildschirm. Ich erkenne keinen Mehrwert in irgendeinem Kommentar. Z. B. die Userzahlen bei Facebock und Co. gehen zurück oder Amazonas verkauft nicht mehr so viel – nichts davon. Jepp.

  6. Avatar

    Marko

    31. Januar 2017 19:58 at 19:58

    Für die U.S.A an sich, ist diese abstruse Einwanderungspoltik eines Donald Trump sehr, sehr schädlich, so viel ich weiß „lebt“ die USA durch Ausländer, genauso wie „wir“ in Deutschland , Stichwort „Gastarbeiter“.

    Ich möchte mal wissen, was in der Welt los wäre, sollte sich Deutschland auch nur im Entferntesten, ähnlich außern wie ein Donald ?
    Der Donald sagt „America first“ und er sagt aber auch gleichzeitig „pure Americans“ first (in Sachen Arbeitsmarkt), das hat schon a bisserl „Geschmäckle“ – gerade das mit dem „pure“ ? ;)

    • Avatar

      Petkov

      31. Januar 2017 22:11 at 22:11

      Marko, ist Ihnen mal in den Sinn gekommen, die echten Gastfachkräfte zu fragen, wie sie die Lage einschätzen, bevor sie irgendwelche wilden, grausam undifferenzierten und erschreckend flachen Hypothesen aufstellen? Für die meisten von uns gab nur einen vernünftigen Grund, Deutschland mit seiner besch…..eidenen, leistungbestrafenden kalten Steuerprogression zu wählen: das flächendeckend hohe Sicherheitsniveau. Da das merkel die Voraussetzungen für den Fortbestand dieses hohen Gutes nachhaltig schwerst vergewaltigt hat, sinkt bei uns das Interesse an unserem Engagement in Deutschland dramatisch. Wir erwarten eine flächendeckende Ghettoisierung Deutschlands nach amerikanischem Vorbild. Wir sind nach wie vor bereit zu helfen, wir haben mehr Hunger und Not gesehen als die meisten ahnungslosen und pseudo-grün denkenden Deutschen und wir fühlen große Erfüllung und inneren Frieden, wenn wir zur Linderung beitragen können. Aber wissen, dass aktuell viel, viel zu oft den falschen geholfen wird, dass die Hilfe ineffizient ist und schädliche Anreize schafft. Wir wissen, dass die aktuellen Ansätze ihr Ziel verfehlen werden, was riesiges Frustrationspotential für die Neuankömmlinge aus patriarchalen, bildungsfernen Gesellschaften birgt. Und für solche Zeitgenossen ist Gewalt zwar ebenfalls selten eine Lösung, aber oft ein Mittel.

  7. Avatar

    Marko

    31. Januar 2017 20:08 at 20:08

    „Also bitte mal etwas laaaangsamer. Der Sarkasmus tropft aus meinem Bildschirm. Ich erkenne keinen Mehrwert in irgendeinem Kommentar. Z. B. die Userzahlen bei Facebock und Co. gehen zurück oder Amazonas verkauft nicht mehr so viel – nichts davon. Jepp.“

    Wenn der Donald so weiter macht, wird er genau das GEGENTEIL erreichen – von wegen UNITED States of America. – Wann fällt Euer USA-Laden auseinander ? Den Donald akzeptiert Ihr, liebe Amis ? The clock is ticking…

    Gerade für die Kalifornier, für den „Motor“ der USA ist das, was er da veranstaltet, sehr sehr schädlich.
    Er und seine „Regierung“ sind eben unerfahren, die Poltitik-Profis freuen sich… ;) „Schlitten fahren“ mit dem Donald… :D

  8. Avatar

    Marko

    31. Januar 2017 20:32 at 20:32

    „Micrsoft, Facecook, Amazon, Apple – sie alle fordern einen Stop des Einreise-Verbots oder unterstützen die Klage des Washingtoner Gerichtshofs gegen die Maßnahme.“
    Aber nicht weil sie sonst beim Bieten um die besten Amerikaner die Löhne anheben müssten, nicht weil sie gezwungen wären, ihre eigenen Landsleute qualifiziert auszubilden, sondern aus rein menschlichen Gründen.
    Bei denen zählen natürlich nur die ethischen Werte. Wurde ja bei anderen Kommentaren schon sarkastisch erwähnt.
    Übrigens das selbe durchschaubare Spielchen wie in Deutschland.

    Ein Einreiseverbot ist genau das was es ist, eine Reise zurück ins Jahr 1950, eine Reise zurück in die Zeit der Zölle, wobei jeder seine „eigene“ Währung hat, über welche man „frei“ verfügen kann.

    Warum kam es überhaupt zum EUR ? Weil Deutschland die Geschicke des EUR/Europas bestimmen konnte.

    Deshalb haben die Franzosen gesagt, wir wollen einen EUR, diese Stärke der DM nervt, wir müssen jedesmal auf Gedeih und Verderb den „Befehlen“ (Zinssenkungen oder Zinserhöhungen) der Deutschen Bank folgen – so nicht…

    Und ..? Was ist passiert, der EUR ist da und Deutschland sagt schon wieder „wo es lang geht“ – ist das wirklich eine Überraschung ?

  9. Avatar

    Marko

    31. Januar 2017 22:55 at 22:55

    Der Donlad ist cool.

    ich habe den Eindruck , dass der Donald seine Wahlversprechen erfüllen will – er möchte „anders“ sein.

    „Anders“ , bedeutet eben das – er erfüllt seine Wahlverspechen.
    Er legt sich mit allen an.

    Er ist eben kein Politiker, und ich glaube ihm, dass ihm America am Herzen liegt.

    Das, was der da macht, ist trotzdem eine Politik aus den 1950 – ern – das ist rückwärtsgewandt.

    Er wird America damit im Endeffekt schaden, wie ich schon sagte,´. die Mauer zu Mexiko ist kein Problem – und : Amerika bezahlt (für die Mauer) , garantiert. ;D

    VG

    Marko

  10. Avatar

    Silverager

    2. Februar 2017 10:44 at 10:44

    Es ist überhaupt unerhört, dass Trump einfach hergeht und seine Wahlversprechen tatsächlich einhält.
    So etwas kann man sich im völlig verblödeten Merkel-Deutschland nun gar nicht vorstellen.

    Da kann ich den Zorn der Merkel auf Trump sehr gut verstehen, sagte sie doch: „Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt. Und wir müssen damit rechnen, dass das in verschiedenen Weisen sich wiederholen kann.“
    Mit anderen Worten: ich kann vor den Wahlen versprechen, was immer ich will. Hinterher mache ich, was ich will.

    Sie macht insofern alles richtig, denn sie wird ja bald zum vierten Mal die Bundeskanzlerin …

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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am

Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Bullen, Bären und fliegende Schweine

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ab morgen startet das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den USA. Die gut laufenden Kurse im November sind im Fokus seiner heutigen Berichterstattung.

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