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Aktuelle Meldung TSMC-Gewinn springt um 58 % – KI-Boom ungebrochen

Der Gewinn von TSMC ist im letzten Quartal um 58 % gestiegen. Der KI-Boom ist ungebrochen. Hier die aktuell gemeldeten Details.

Foto: Bloomberg

Die Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC), der global wichtigste Auftragsfertiger für die Chipindustrie, überzeugt aktuell mit seinen Quartalszahlen. Das Unternehmen verzeichnete im letzten Quartal einen Gewinnsprung von 58 %. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Krieg im Nahen Osten in seinen ersten Wochen die boomenden KI-Investitionen nicht gedämpft hat, so Bloomberg News. Weiter wird berichtet: Der wichtigste Chiphersteller für Nvidia und Apple meldete für das März-Quartal einen Nettogewinn von 572,5 Mrd. NT$ (18 Mrd. $), gegenüber der durchschnittlichen Analystenprognose von 542,4 Mrd. NT$. TSMC verzeichnete in diesem Monat einen besser als erwarteten Umsatzsprung von 35 %.


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TSMC bringt Hoffnung für Fortsetzung des KI-Booms

Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, Befürchtungen zu zerstreuen, dass eine anhaltende Krise im Nahen Osten die Nachfrage nach energieintensiven KI-Rechenzentren und Geräten wie dem iPhone dämpfen könnte. Der Krieg hat Druck auf die globalen Schifffahrtsrouten und Energiepreise ausgeübt, und Investoren suchen nach Anhaltspunkten dafür, ob sich seine Auswirkungen auf die Investitionspläne der Technologiegiganten ausweiten werden.

TSMC-Aktie im Vergleich zu Nvidia

TSMC und seine Top-Kunden wie Nvidia sehen sich zunehmender Skepsis ausgesetzt, ob sie weiterhin mit den aktuellen Wachstumsraten wachsen können, trotz der Zusagen von Alphabet, Amazon, Meta Platforms und Microsoft, in diesem Jahr 650 Milliarden US-Dollar für KI-Ausgaben bereitzustellen. Nachdem explosive Umsätze Nvidia zum wertvollsten Unternehmen der Welt und TSMC zum größten Unternehmen Asiens gemacht haben, suchen Investoren nach Zusicherungen, dass die boomenden KI-Ausgaben aufrechterhalten werden können.


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Es gibt auch Spekulationen, dass eine anhaltende Krise im Nahen Osten die Lieferungen kritischer Komponenten für die Chipherstellung und von Gasen wie Helium stören könnte. Engpässe bei der Ausrüstungsversorgung könnten zudem das Wachstum der 1-Billionen-Dollar-Chipindustrie bremsen, da Unternehmen wie ASML ihre Kapazitäten nicht schnell genug erweitern können, um die Nachfrage nach modernsten Maschinen von Kunden wie TSMC zu befriedigen.

Expertenaussage

Was Bloomberg Intelligence sagt: Eine Hochrechnung der TSMC-Umsätze vom März in Höhe von 415,2 Mrd. NT$ ergibt einen Umsatz von 1,13 Billionen NT$ im 1. Quartal (35 % Wachstum gegenüber dem Vorjahr), was unsere Szenarioanalyse bestätigt, dass die KI-getriebene Nachfrage nach 3- und 5-nm-Chips das Umsatzwachstum im 2. Quartal gegenüber dem Vorquartal wahrscheinlich im hohen einstelligen Bereich halten wird. Dennoch dürfte diese Stärke noch keine Anhebung des Ziels für das Investitionsbudget auslösen, da die allgemeine makroökonomische Unsicherheit und die schwache Nachfrage nach Nicht-KI-Halbleitern das Management wahrscheinlich dazu veranlassen werden, vorsichtig zu bleiben.
– Charles Shum, Analyst

TSMC, das den Großteil der weltweit fortschrittlichsten Halbleiter herstellt, ist ein Hauptnutznießer des globalen Wettlaufs um den Aufbau einer KI-Infrastruktur, da es ein zentraler Partner von Nvidia, Advanced Micro Devices und Broadcom ist. Seine Aktien haben in diesem Jahr um etwa 30 % zugelegt und damit seine Hauptkunden übertroffen.

Herausforderungen

Das Unternehmen hat zudem mit Befürchtungen zu kämpfen, dass eine anhaltende Knappheit an Speicherchips – einer Komponente, die TSMC nicht selbst herstellt – den globalen Smartphone-Markt zum ersten Mal seit 2023 schrumpfen lassen könnte. Der taiwanesische Chiphersteller erklärte Anfang 2026, dass er hauptsächlich High-End-Smartphones beliefert, für die nach wie vor eine starke Nachfrage besteht und die weniger empfindlich auf Preissteigerungen bei Speicherkomponenten reagieren.

Da Chips zu einem strategischen Vermögenswert für Länder und Unternehmen werden, die auf KI setzen, sieht sich TSMC zudem neuen Herausforderern gegenüber, die versuchen, in diesen heiß umkämpften Markt einzusteigen. Elon Musk treibt sein ehrgeiziges Terafab-Projekt voran, um Chips für die Unternehmen des Milliardärs wie Tesla, SpaceX und xAI herzustellen, während Tokio die Rapidus Corp unterstützt, in der Hoffnung, dass das Start-up 2027 mit der Produktion von hochmodernen Chips beginnen.

FMW/Bloomberg



Über den RedakteurClaudio Kummerfeld
Claudio Kummerfeld verfügt über langjährige Kapitalmarkterfahrung. Er berichtet als Finanzjournalist über aktuelle Marktereignisse. Dazu kommentiert er politische und wirtschaftliche Themen.
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1 Kommentar

  1. KI-Investitionen sind auch im Interesse der auf Smartphones installierten Google TV-App.

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