Gute Nachricht für Nvidia und die gesamte Chipbranche. Denn brummt das Geschäft beim großen Auftragsfertiger, sollte auch das Geschäft seiner Kunden gut laufen! Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) meldet aktuell für Juli ein Umsatzwachstum von 26 % und liefert damit weitere Belege für die steigenden Ausgaben im Bereich der künstlichen Intelligenz.
Der bevorzugte Chiphersteller für KI-Hardwareanbieter Nvidia und Advanced Micro Devices gab vor wenigen Minuten laut Bloomberg bekannt, dass der Umsatz im letzten Monat insgesamt 323,2 Milliarden NT$ (10,8 Milliarden US-Dollar) betrug. Dieses Wachstum entspricht den Erwartungen der Analysten, die für das dritte Quartal einen Umsatzanstieg von 25 % prognostiziert hatten.
Trotz des Gegenwinds durch einen stärkeren taiwanesischen Dollar verzeichnet TSMC in diesem Jahr ein rasantes Wachstum – ein Plus von 38 % gegenüber dem Zeitraum Januar bis Juli 2024 – und arbeitet daran, die Lücke zwischen Angebot und erhöhter Nachfrage zu schließen. Die in Taipeh gehandelten Aktien von TSMC erreichten am Donnerstag ein Rekordniveau, nachdem die Trump-Regierung neue Zölle auf Chips angekündigt hatte, von denen TSMC aufgrund seiner Investitionen in die US-Produktion ausgenommen ist.
Was Bloomberg Intelligence sagt: TSMC und GlobalWafers sind die taiwanesischen Chiphersteller, die nach Milliardeninvestitionen in Produktionsanlagen in den USA am ehesten von den neuen Zöllen auf Halbleiter profitieren dürften. Die begrenzten Near-Shoring-Bemühungen von United Microelectronics und ASE machen sie anfällig und gefährden ihren Marktanteil gegenüber den US-Konkurrenten GlobalFoundries und Amkor.
— Charles Shum, BI-Analyst
Über seine Vorrangstellung als erste Wahl für KI-Silizium hinaus ist TSMC nach wie vor ein bedeutender Anbieter von Halbleitern für Smartphones, und dieser Sektor erholt sich in diesem Jahr allmählich, teilte die Sony Group Corp. nach der Veröffentlichung ihrer Geschäftszahlen am Donnerstag mit.
Auch Apple meldete gerade erst sein schnellstes Umsatzwachstum seit mehr als drei Jahren aufgrund der soliden Nachfrage in China und gab bekannt, dass sein Umsatz im laufenden Quartal im Vergleich zum Vorjahr im mittleren bis hohen einstelligen Bereich steigen wird.
FMW/Bloomberg
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