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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

Devisen

Türkei: Desaster-Chart, angeblich Angriff auf Reserven, Lira schwächelt

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Die Kreditnachfrage der Konsumenten in der Türkei hat jahrelang die dortige Konjunktur stark angetrieben. Aus dem aktuellsten Inflationsbericht der türkischen Zentralbank haben wir die beiden folgenden Grafiken entnommen und zu einer Grafik zusammengefügt. Im Jahr 2017 lag das Kreditwachstum der türkischen Konsumenten (rote Linie im linken Chart) im Jahresvergleich noch bei sensationellen 20%! Dann im Jahr 2018 (rechter Chart) setzte die drastische Leitzinserhöhung durch die türkische Zentralbank ein, in zwei großen Schritten. Das brachte die Kreditnachfrage der Konsumenten dramatisch zum Einbrechen, so dass das Kreditwachstum inzwischen sogar im negativen Bereich liegt! Somit fällt der Konsument als Antreiber eines schuldenbasierten Konjunkturaufschwungs in der Türkei erst einmal aus.

Türkei Konjunktur

Reserven

In Finanzkreisen wird aktuell spekuliert, dass die türkische Regierung in Kürze ein Gesetz verabschieden könnte. Dabei gehe es angeblich darum, dass die Zentralbank Sonder-Rücklagen in die Staatskasse transferieren soll, damit dort die Haushaltslöcher verringert werden können. Aber dazu gibt es noch keinerlei offizielle Aussagen. Käme es aber so, wäre das ein weiterer Beleg für die Beschneidung der Unabhängigkeit der Zentralbank. Das würde den ausländischen Investoren nicht schmecken.

Türkische Lira

Die türkische Lira schwächelt weiter. Nachdem sie sich am Freitag gegen US-Dollar und Euro erholen konnte, geht es heute wieder bergab. USD vs Lira fiel von Donnerstag bis Freitag von 6,24 auf 5,95. Bis jetzt ist der Kurs wieder auf 6,10 gestiegen. Parallel dazu verläuft der Chart bei Euro vs Lira. Im Chart sieht man USDTRY seit Juli 2018. Wenn es so weiter geht, läuft der Kurs wieder an die alten Rekord-Tiefststände aus August heran, bei einem Wechselkurs um die 7 Lira für 1 Dollar.

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Devisen

Rüdiger Born: Spannender Markt! Blick auf die Charts

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Der Markt ist momentan sehr spannend. Schauen wir im folgenden Video direkt auf die Charts. Der Dow könnte in Kürze eine Trendewende hinlegen und steigen. Interessante Chartverläufe will ich auch bei mehreren Devisenpaaren ansprechen. Haben Sie den Trade des Tages (heute USDJPY) noch nicht abonniert? Jeden Tag gibt es eine Detail-Analyse! Es ist vollkommen kostenlos! Einfach dazu hier anmelden.

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Aktien

Giovanni Cicivelli: Trade-Rückblick und Vorschau auf Dax, Forex, Aktien

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An dieser Stelle biete ich eine kurze Vorschau auf mein heutiges ausführliches Video vor dem Marktstart in Frankfurt. Es geht um einen Rückblick, und um heutige Ereignisse bei Dax, Forex, Aktien. Seid ihr noch nicht registriert? Dann bitte einfach hier anmelden, denn es ist völlig kostenfrei! Dann könnt ihr das aktuelle und alle noch kommenden Videos von mir sehen.

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Devisen

Brexit-Krise in London verschärft sich, Pfund taumelt weiter nach unten

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Vorgestern berichteten wir über das taumelnde britische Pfund. Es notierte Mittwoch Mittag bei glatt 1,29 gegen den US-Dollar. Aktuell verschärft sich die Brexit-Krise auf der Insel immer weiter, und das Pfund ist weiter gefallen auf aktuell 1,2753. Im folgenden Chart seit September 2018 sieht man, dass die Marken von 1,29 und 1,28 nun unterschritten sind. Nach unten ist aus charttechnischer Sicht weiter Luft.

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Und aus fundamentaler Sicht auch! Denn die Brexit-Krise nimmt immer schlimmere Ausmaße an. Nicht nur, dass Theresa May Anfang Juni ihren Brexit-Deal zum vierten Mal (!) zur Abstimmung im britischen Parlament stellen will. Nein, parallel dazu will sie den Zeitpunkt bekanntgeben, wann sie zurücktreten wird. Egal, ob ihr Deal angenommen werde oder nicht – laut „Daily Telegraph“ werde sie so oder so zurücktreten. Und siehe da, ihr parteiinterner Widersacher und Brexit-Hardliner Boris Johnson steht schon bereit. Natürlich werde er es machen, sagte er aktuell bei einer Konferenz, angesprochen auf eine mögliche Nachfolge für Theresa May. Also will er sie in Kürze als Premier beerben! Dann ist der harte Brexit fast schon in Stein gemeißelt.

Setzen die britischen Wähler (ironischerweise beider EU-Wahl) ein Signal, und geben der Brexit-Partei + den Tories eine theoretische Mehrheit der Wählerstimmen? Es geht dabei ja um nichts, da die Briten eh rausgehen aus der EU. Aber es wäre ein Zeichen! Und es wäre das Signal für Boris Johnson, dass ein knallharter Brexit ohne Deal vom Volk gewünscht ist.

Und jetzt? Ganz aktuell hat Oppositionsführer Jeremy Corbyn erklärt die Gespräche über einen Kompromiss seien gescheitert. Mit Theresa May werde es wohl zu keiner Einigung kommen, so Corbyn. Ach so, möchten wir anmerken… mit Boris Johnson bekommt er eine leichtere oder bessere Einigung hin? Einfach unfassbar. Die Brexit-Krise eskaliert, und die Zeit rennt (mal wieder) davon!

Boris Johnson ist Teil der Brexit-Krise
Boris Johnson. Foto: EU2018BG Bulgarian Presidency CC BY 2.0

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