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Devisen

Türkei: Zinsen unverändert, keine Unterstützung für die Lira

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Die türkische Zentralbank hat heute verkündet, dass man den Leitzins unverändert bei 24% belässt. Die Daten in der türkischen Wirtschaft würden sich normalisieren (Rebalancing). Man habe beschlossen die verknappende Politik (sehr hohe Zinsen) fortzusetzen, bis der Inflationsausblick für die Türkei signifikante Fortschritte mache.

Dies ist wohl eine Ansage an Präsident Erdogan, dass man sein Drängen nach viel niedrigeren Zinsen zwar kennt, aber für eine Zinssenkung ist die Inflationsrate mit knapp 20% eben noch viel, viel zu hoch! Aber nach oben scheint es mit den Zinsen eben nicht mehr weiter zu gehen, sondern wenn überhaupt, dann nach unten – irgendwann nächstes Jahr vielleicht?

Der Devisenmarkt hat heute reagiert, und die Lira zeigt Schwäche. Überhaupt fällt sie seit Wochen, immer nur ein paar kleine Schritte. Aber insgesamt hat sich da was aufsummiert. Euro vs Lira steigt aktuell von 6,56 auf 6,62. Aber noch im Februar waren es 6 Lira für 1 Euro.

Auch wurde heute bekannt, dass die Devisenreserven der Türkei weiter schrumpfen. Die Netto-Devisenreserven fallen zu Stichtag 19. April im Wochenvergleich (!) von 28,7 auf 26,9 Milliarden Dollar. Auch solche Infos schwächen das Vertrauen des Auslands in die Türkei.

Die Zentralbank kann die türkische Lira im Augenblick nicht unterstützen. Aus rein charttechnischer Sicht scheint sie gegen Euro und US-Dollar weiter in Trippelschritten abzubauen (das ist natürlich keine Garantie für die zukünftige Entwicklung).

Türkei - Euro vs Lira
Euro vs Lira seit Juli 2018.

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Devisen

Rüdiger Born: Ermüdeter Dax, Euro nach Höhenflug

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Kommt der Dax weiter nach oben? Es gibt erste Ermüdungserscheinungen. Beim S&P 500 und Nasdaq könnte ein Rückfall anstehen. Für den Dow möchte ich eine sehr wichtige Marke ansprechen. Euro vs USD ist wahnsinnig gelaufen, und jetzt kommt er gerade etwas zurück. Mehr zu aktuellen Lage im folgenden Video. Euro vs Schweizer Franken ist aktuell mein Trade des Tages. Abonnieren Sie den völlig kostenfreien Service gerne an dieser Stelle.

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EUR/USD: Boden für große Aufwärtsbewegung

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Mensch Euro, besser geht’s fast nicht mehr: Die vergangene Handelswoche konnte bedingt durch das Ansteigen des EUR/USD bis zur 1.62-Linie bei 1.1177 $ meine Analyse aus der letzen Ausgabe nahezu punktgenau nachzeichnen. Abgesehen davon, daß die kleine von mir ins Kalkül gezogene Korrektur ausgeblieben ist, konnte die europäische Gemeinschaftswährung eine äußerst dynamische Performance an den Tag legen. Ob dieser Schritt geeignet ist, eine grundlegende Trendwende zu begründen, bleibt zunächst noch offen. Die Ansätze sehen gut aus und geben daher Grund zur Hoffnung. Der Langzeitchart untermauert diese Sicht zusätzlich.

Ausblick:

Der jüngste dynamische Anstieg von EUR/USD hat die Ausbildung der ersten Unterwelle (1) der fünfteiligen Impulswelle (1-2-3-4-5) zur Aufgabe. Ganz leicht negativ wirkt sich dabei der noch nicht erfolgte Sprung über das 1.62 Retracement bei 1.1177 $ aus. Ein 1.62 Retracement verfügt in aller Regel über gebührenden Einfluß auf die Entwicklung und kann schon mal für eine Trendwende verantwortlich sein. Ganz so dramatisch sehe ich die Sachlage momentan nicht. Im Chart habe ich daher den Abverkauf bis zur 0.50-Linie bei 1.1026 $ als durchaus realistisches Ziel dargestellt.

EUR/USD bildet derzeit wahrscheinlich einen Boden aus

Dennoch kann im Zuge der Ausbildung von Welle (2) das Währungspaar wieder bis auf das Niveau des 0.76 Retracements (aktuell 1.0948 $) korrigieren. Der Bruch dieser signifikanten Unterstützung sollte tunlichst vermieden werde. Gesetzt den Fall, würde sich die große Korrektur weiter in Szene setzen und den Euro im weiteren Verlauf bis zur Parität führen. Sollte der Euro an den nächsten Tagen das 1.62 Retracement (1.1177 $) nachhaltig überschreiten, wird diese Gefahr eindrucksvoll gebannt. Zudem kann dieser Schritt als erneutes Kaufsignal angesehen werden.

 

Fazit EUR/USD:

EUR/USD ist dabei, den Boden für eine größere Aufwärtsbewegung zu legen. Ein erneutes Kaufsignal, mit Fantasie bis 1.13 $, wird durch einen Schlußkurs oberhalb des 1.62 Retracements (1.1177 $) gebildet. Die Absicherung sollten Sie auf dem 0.62 Retracement 1.0977 $ vornehmen.

 

EUR/USD bildet derzeit einen Boden aus

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Devisen

Brexit – kippt Johnson den Deal?

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Nimmt das Brexit-Drama eine unvorhergesehene Wende? Laut von Insidern kolportierten Aussagen aus der Regierung dürfte die Johnson-Regierung überlegen, ihren mit der EU verhandelten Brexit-Deal aufzugeben, wenn das britische Parlament weitere Zusätze (Amendments) beschließen sollte, die den Charakter des Abkommens verändern würden. Das könnte dann im worst case bedeuten, dass Johnson Großbritannien aus der EU ohne Deal führt, also einen harten Brexit vollzieht!


By UK Prime Minister – https://twitter.com/10DowningStreet/status/1164551227532877827, OGL 3, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=81556464

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