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Türkische Lira wertet ab: Erdogan will Atombombe und droht EU mit Grenzöffnung

Redaktion

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Die Türkische Lira wertet seit gestern etwas ab gegen den US-Dollar. Es gibt Neuigkeiten von Präsident Erdogan. So titelte der Standard, dass Erdogan Atombomben und bewaffnete Drohnen haben wolle. Er wird zitiert mit der Aussage, dass es inakzeptabel sei, dass manche Länder über Atomraketen verfügen und die Türkei nicht. Auch habe die Türkei den ehemaligen US-Präsidenten Obama um Smart Bombs gebeten, aber keine erhalten. Man haben Trump darum gebeten, es habe zu nichts geführt. Also werde man sie selbst bauen, so Erdogan. Auch wolle die Türkei bewaffnete Drohnen herstellen.

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Erdogan verlangt mehr Geld von EU

Auch möchte Erdogan mehr Geld von der EU haben. Bislang läuft der Deal zwischen EU und Türkei so, dass die Europäer über mehrere Jahre gestreckt sechs Milliarden Euro an die Türkei überweisen. Damit sollen die Unterbringungskosten für Millionen geflüchteter Syrer teilweise bezahlt werden, die sich in der Türkei aufhalten. Dafür soll die Türkei Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Griechenland aufhalten. Nun droht Erdogan der EU. Die Türkei habe bislang nur 3 Milliarden Euro aus Brüssel erhalten. Erhalte die Türkei nicht mehr Unterstützung, werde man die Grenzen Richtung EU für die Flüchtlinge öffnen. Von der Welt und vor allem von der EU habe man nicht die nötige Unterstützung erhalten.

Türkische Lira wertet ab

Atomwaffen und Drohung der Grenzöffnung. Das destabilisiert natürlich die geopolitische Gesamtlage rund um die Türkei. Daher wertet die türkische Lira seit gestern ein wenig ab. Es ist kein kräftiger Absturz. Seit gestern früh steigt US-Dollar vs türkische Lira von 5,66 auf 5,71. Im Chart sieht man den Verlauf von USDTRY seit dem 27. August. In den letzten Tagen verlor der Dollar gegen die Lira (Lira-Aufwertung) vor allem wegen der guten Inflationsdaten aus der Türkei vom Dienstag (gegenüber Juli zurückgegangen von 16,65% auf 15%). Jetzt aber sieht man im Chart die leichte Dollar-Aufwertung gegen die Lira.

US-Dollar vs Türkische Lira seit dem 27. August

Erdogan will Atombombe und liebäugelt mit Grenzöffung - Türkische Lira fällt
Recep Tayyip Erdogan. Foto: Glenn Fawcett / Gemeinfrei – Ausschnitt aus Originalfoto

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    franko33

    6. September 2019 13:38 at 13:38

    Toll – da haben wir ja einen „zweiten Kim“
    Mit Erpressung kommt man weiter – also weiter als z.b.Argentinien.
    Es gibt natürlich noch mehr – „wir treten aus der NATO aus“ / Wir leeren unsere
    Flüchtlingscamps Richtung EU – noch mehr Vorschläge gefällig ?
    Eigendlich sollte auch Deutschland langsam anfangen,denn nur so kommt man wohl ohne Kapital
    in der Welt besser weiter – man hat ja leider nicht die Weltleitwährung….

  2. Avatar

    rote_pille

    6. September 2019 20:34 at 20:34

    Also, ich an seiner Stelle wäre froh wenn ich sie nicht bekäme.

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Devisen

Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Aktuell: Türkische Lira fällt schnell und kräftig auf Rekordtief – hier der Grund

Claudio Kummerfeld

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt seit einigen Minuten schnell und kräftig in den Keller gegen US-Dollar und Euro. US-Dollar gegen Lira steigt seit 13 Uhr von 7,80 auf aktuell 7,97 – ein neues Rekordtief für die Lira. Und der Euro steigt aktuell gegen die türkische Lira von 9,22 auf 9,43 – das ist ebenfalls ein neues Rekordtief für die türkische Währung.

Grund dafür ist die ganz frische Verkündung der türkischen Zentralbank, dass man den Leitzins unverändert bei 10,25 Prozent belässt. Rückblick: Am 24. September hatte die türkische Zentralbank überraschend den Leitzins um 200 Basispunkte angehoben, von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent. Für heute lagen die Markterwartungen bei einer weiteren Anhebung von 175 Basispunkten auf 12 Prozent. Nötig wäre das, um endlich die ständige Abwertung zu stoppen, der sich die türkische Lira seit geraumer Zeit ausgesetzt sieht.

Und dieser erste Zinsschritt vom 24. September schien nicht auszureichen, um am Devisenmarkt eine Kehrtwende für die Lira einzuläuten. Die jetzige Enttäuschung am Devisenmarkt über die ausgebliebene Zinserhöhung bringt die türkische Lira zu diesem schnellen Absturz (im Chart sehen wir den steigenden US-Dollar gegen die Lira in den letzten 30 Tagen – der letzte Aufwärtsbalken zeigt die ganz aktuelle Bewegung).

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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