Folgen Sie uns

Devisen

Türkische Lira fällt – frische Daten zur Inflation in der Türkei!

Avatar

Veröffentlicht

am

Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt heute, nachdem sie im Zuge der globalen Corona-Entspannung die letzten Tage etwas aufwerten konnte. US-Dollar vs Türkische Lira steigt seit heute früh von 6,70 auf 6,76. Grund dafür sind die Daten zur Inflation in der Türkei, die heute vom staatlichen Statistikamt veröffentlicht wurden. Die Verbraucherpreise im Mai sind im Jahresvergleich um 11,39 Prozent gestiegen, nach 10,94 Prozent im April. Zuletzt konnte sich die Inflation in der Türkei etwas abkühlen, aber jetzt dieser unerwartete Anstieg! Damit wird der Abstand der Inflationsrate zum niedrigeren Leitzins (zuletzt am 21. Mai von 8,75 Prozent auf 8,25 Prozent gesenkt) wieder größer, was gerade für ausländische Investoren abschreckend wirkt, die in der Türkei Geld anlegen wollen.

Hier die Steigerung der Inflation im Jahresvergleich für die letzten zwölf Monate:


source: tradingeconomics.com

Hier sehen wir den Verlauf der Inflation in der Türkei seit 2018, als Chart vom Statistikamt:

Verlauf der Inflation in der Türkei seit 2018

Entwicklung der Inflation in der Coronakrise anders als in Euroland

Moment mal. Die Inflation in der Türkei steigt an? In Europa rauscht sie eher gen Null-Linie derzeit, weil der in den Monaten März und April dramatisch gefallende Ölpreis den Gesamtschnitt der Verbraucherpreise in den Keller zieht. Und in der Türkei? Die Detaildaten zeigen, dass Lebensmittel mit 12,87 Prozent sogar über dem Schnitt liegen, wie zum Beispiel auch Kosten für den Bereich Gesundheit mit +13,07 Prozent. Transportkosten (Öl-Crash spürbar?) steigen immer noch um 6,69 Prozent, wo sie in Europa deutlich im negativen Bereich liegen (siehe hier). Zeigt sich hier der Effekt eines zu geringen Leitzinses, der die Inflation in der Türkei anheizt?

Game Changer für die türkische Lira?

Die türkische Lira jedenfalls reagiert mit einer gewissen Abwertung. Man bedenke. Der Leitzins war von 24 Prozent runter gesenkt worden auf 8,25 Prozent, in zahlreichen Schritten. Gut, die Inflation sank auch deutlich, aber offenbar wurde der Zins zu stark gesenkt, damit Wirtschaft und Konsumenten mit relativ billigem Geld versorgt werden können. Der Devisenmarkt reagiert aktuell wohl auch deshalb, weil für heute eine Zahl um die 10,90 Prozent erwartet wurde, und nun 11,39 Prozent Steigerung der Verbraucherpreise vermeldet wurde. Jetzt steht die türkische Lira vor der Entscheidung. Der US-Dollar zeigt (man sieht dies im Warenkorb namens Dollar-Index) seit einigen Tagen Schwäche, so auch gegen die türkische Lira. Aber wie gesagt, seit heute Vormittag hat sich dies geändert, und der Dollar steigt wieder gegen die Lira. Ist dieses Ereignis ein Game Changer, und die Lira wertet weiter ab? Wir lassen diese Frage mal offen im Raum stehen.

US-Dollar vs Türkische Lira im Verlauf seit dem 21. April
US-Dollar vs Türkische Lira seit dem 21. April.

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    leftutti

    4. Juni 2020 01:51 at 01:51

    In der Türkei ist alles anders, weil sie zu den seltsamen großen Fünf gehört: USA, Brasilien, Russland, UK und Türkei. Die meisten Infizierten, die wenigsten Sterbefälle, ergo die robustesten Menschen. Warum also sollten hier Inflations-Zins-Mechanismen greifen, wie in anderen Ländern?

  2. Pingback: Meldungen und Nachrichten vom 4. Juni 2020 | das-bewegt-die-welt.de

  3. Avatar

    md

    4. Juni 2020 15:09 at 15:09

    :)))) ich muss gegenargumentieren. beide länder vergleichen fällt mir leichter als dir leftutti.
    1) es muss unserer türkisxhen regierung jemand nachhilfe unterricht geben. jemand von den entwickelten ländern muss unseren sagen das man im warenkorb switchen kann um die inflationrate selbst schön zu rechnen bei bedarf. ( kennen wir doch irgendwoher oder ? )

    2) zb. verdient eine krankensxhwester 5000 try ( ca 700 euro )
    lebensmittel kosten sind sehr gering. zb. eine wassermelone kg 1 try ( 0,15 euro ). ich esse wassermelonen gerne (sehr gesund ) aber bei uns kostet es kilo 1,50 euro. und die aus der tr oder gr. sind saftig und hier gibts die gen manipulierten ohne kerne und ohne saft.
    und so ist es quer beet durch alle obst und gemüsesorten. die drüben leben also gesünder und können es sich leisten.

    vergleich: in der tr sind exotische obst auf jedem tisch, auf jedem. wer kann sich exotischen obst hier kaufen.

    2) eine wohnung ( neubau ) in istanbul ( einer der teureren städte ) kostet im durchschnitt 300.000 try. mit 5.000 einkommen ( einsteigerlohn ) kann man sich sxhon ne wohnung erwerben trotz 9% baufizins.
    kann sich hier ein junger mensch mit anfangsgehalt 1500 euro in einer vergleichstadt wie hamburg, münchen, berlin usw. eine wohnung leisten. vergleich: eine krankensxhwester in zb. hamburg verdienst ca. 1700 euro ( ggü 5000 try ) wohnung kp in hamburg sagrn wir mal 300.000 euro ( ggü 300.000 try )

    die zahlen sprexhen für sich. der niedrige zinssatz hier ist wertlos für junge mensxhen und arbeitnehmer.
    dazu kommt noch das es in der türkei und vielen anderen ländern noch eine humane finanzwirtschaft gibt ggü dem volk.
    wir haben hier für unser volk basel 1/2/3 eingrbaut.
    desweiteren haben wir blutsauger inkasso büros (in den letzten 20 jahren wie pilze aus dem boden geschossen ) die jedem menschen die schufa versauen. vor allem vers. wie die ergo-vers. sind mit ihrer legial und zwei drei versxheidenen anwälten ruckzuck mit einem eintrag. egal ob rechtens oder nicht. dann hast du eine forderung gegen dich und 3 oder 4 negativ einträge. und jeder will für seine getätigde arbeit eine nicht verdiente bezahlung. zb autosxhutzbrief gekündigt aber von der ergo nicht akzeptiert. foderung prämie 89 euro. bezahlt am sxhluss mehrere hundert euro an alle. vor gericht keine chance konzerne habrn immer recht. dann naxh zahlung muss du 3 jahre auf ne löschung warten. ( in frabkreich ist nach 3 jahren eine insolvenz sxhon abgehagt und man ist wieder kreditwürdig ).
    bei uns bist du während dieser 3 jahre nicht kreditwürdig und dies alles wegen einer lappalie.
    also der staat muss diesen ganzen inkassobüros auf die finger sxhauen und regulieren. was mir aufgefallen ist. die inkassobüros sind meistens im nördlichen teil der brd beheimatet, wieso ? ( nur mal so ne erkenntnis)

    3) in der try verdient ein junger mensch 5.000 try wie erwähnt. und ein rentner hat 2000-3000 try.
    bei uns in der brd. hat ein junger mensxh ein anfangsgrhalt je nach job 1200 euro. ich kenne rentner ( 70> ) die haben weit über 2000 eur rente.
    klar haben wir hier ein gaaaanz großes demogr. problem das ist nicht von der hand zuweisen. und meiner meinung nach sollte man nicht die renten kürzen sondern den jungen mensxhen eine bessere bezahlung versuchen zu organisieren, damit diese auch für ihre zukunft etwas erreichen können. ansonsten verlieren wir diese an radikale randgruppen bzw parteien ( grüne, afd )
    und mit besserer bezahlung meine ich nicht als aufstocker aufs amt schicken. das ist nur schickane.

    4) mit 5000 try kaufen sich türken minimum für 2000 try ( ca. 300 euro ) devisen. wer kann hier sxhon 300 eur sparen ?. jeder in der türkei hat devisen ( eur, usd, pounds und gold )

    5) also ist der try lira noch zu stark und notmalerweise müsste der try noch abwerten.

    zum abschluss: @leftutti ich glaube wir deutschen haben einige grössere probleme und die meisten probleme haben wir uns selber ab 1998 gemacht.

    vg md

  4. Avatar

    md

    5. Juni 2020 22:36 at 22:36

    https://www.sahibinden.com/emlak/istanbul-beylikduzu?price_min=190000&price_max=250000#/

    hier bittesxhön zafer. für dich sogar für 250 k – try. und neubauten.

    ich weiss nicht welche lage du als massstab nimmst, also die lage ist jetzt nicht vergleichbar mit der königsallee in düsseldorf, muss dir klar sein.

    • Avatar

      cindy aus marzahn

      6. Juni 2020 14:44 at 14:44

      https://static.karar.com/img/682×350/17-04/30/ewth.jpg
      https://www.lichtenbergmarzahnplus.de/neu-hohenschoenhausen-wird-30/
      sieht aus wie berlin-marzahn oder neu-hohenschönhausen. dort kriegste auch noch wohnungen für 150.000 EUR also das 100-fache vom gehalt. ansonsten sind in istanbul wohl eher 500.000 bis 600.000 realistisch. bei 9% bauzins nicht zu finanzieren:

      beispiel 1 bei 500.000,-
      anfängliche tilgungsrate: 2%
      monatliche rate: 4.600,-
      gesamtlaufzeit: 20 jahre
      gesamtsumme der zinszahlungen: 588.000,-
      gesamtbetrag: 1.088.000,-

      beispiel 2 bei 500.000,-
      anfängliche tilgungsrate: 1%
      monatliche rate: 4.167,-
      gesamtlaufzeit: 27 jahre
      gesamtsumme der zinszahlungen: 836.000,-
      gesamtbetrag: 1.336.000,-

  5. Avatar

    md

    6. Juni 2020 21:55 at 21:55

    cindy aus marzahn, ich muss dich enttäusxhen. ist kein ghetto oder dergleichen. okay, ist randgebiet von istanbul city ( ca. 30 km ) aber ansonsten wohnen dort anständige menschen vom beamtem bis zum mittelständler.

    sorry, noch ein einspruch. bei deiner mathe aufgabe, zins-tilgungsrechnung hast du die jährliche inflation vergessen.
    also die löhne steigen je nach inflationshöhe mit und die immobilien sind auch um die inflation teurer.

    sprich, in 10 jahren verdient die krankensxhwester ~ 7.000 oder sxhon 8.000 try.

    das meine ich ja damit. inflation bedeutet naxhträglich höhere löhne höhere einkommen. deshalb haben wir in der brd auch keine “inflation”. trotz verdoppelung der immopreise, strompreise, autopreise und durch steuererhöhung in den letzten 20 jahren entsteht auch keine inflation. alles irgendwie komisch meinst du nicht cindy.
    hauptsache die löhne steigen nicht.
    vg md.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Devisen

Euro vs US-Dollar: In Erwartung auf den nächsten Ausbruch

Avatar

Veröffentlicht

am

Euro Geldscheine

Der gestrige Handelstag verlief für den Euro vs US-Dollar ruhig und ohne große Überraschungen. Wie vermutet, hat der Major nach dem starken Anstieg von Montag, eine Korrektur erfahren. Das letzte Hoch von 1,1344 konnte bis jetzt nicht mehr erreicht werden. Ganz im Gegenteil, viele Swing-Trader haben ihre Long-Positionen gestern geschlossen und somit den Euro kurzfristig unter Druck gesetzt.

Gesponserter Inhalt

Wollen Sie aktiv Devisen oder Rohstoffe handeln? bietet ein besonders hochwertiges Trading-Tool für Sie! Je enger die Spreads sind, also je geringer der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, desto schneller kommen Sie bei einem positiven Trade in die Gewinnzone. Sichern Sie sich für bestimmte Märkte besonders günstige Sonderkonditionen für ihren aktiven Börsenhandel, . Eröffnen Sie hier ein Konto und starten Sie Ihr Trading. Viel Erfolg!

Schon in den Morgenstunden ist der Kurs von EUR/USD unter die wichtige Marke von 1,1300 gefallen. Es war ein Zeichen, dass es für den Major nicht leicht sein wird, sich über diesem Niveau zu halten. Die Abwärtsbewegung hat sich dann noch etwas beschleunigt und der Euro wurde weiter gegen den USD abgewertet. Auf dem Niveau von 1,1257 konnte die Korrektur gestoppt werden. Die Dynamik hat nachgelassen und die Bären fingen an, ihre Trades zu schließen. Die Gegenreaktion auf der Oberseite hat nicht mehr lange auf sich warten lassen. EUR/USD ist erneut angestiegen und kletterte wieder über 1,1300. Viel mehr war aber gestern nicht drin, schon bei 1,1305 ist dem Euro die Luft ausgegangen. Danach rutsche der Kurs wieder unter 1,1280. Im späten Handel notierte der Major bei ca. 1,1273.

Der gestrige Handelstag beim Euro zum USD war also nicht besonders spektakulär. Man konnte zwar von den kurzfristigen Bewegungen profitieren, aber man brauchte ein gutes Timing und viel Geduld. Heute kann es dagegen ganz anders werden. Man spürt jetzt schon, am frühem Morgen, dass der Kurs nicht mehr fallen will und eher die Long-Richtung sucht.

Der übergeordnete Aufwärtstrend ist nach wie vor in Takt und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich der Euro gegen den US-Dollar mittelfristig weiter durchsetzen wird. Die politische Situation ist in den USA sehr angespannt. Auch die Corona-Krise belastet das Land. Die Infektionen steigen weiter an und die Wirtschaft rutscht immer tiefer in die Rezession. Das sind Faktoren, die den US-Dollar belasten. Europa scheint momentan sowohl die Pandemie als auch die wirtschaftliche Krise besser zu meistern.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell notiert der Euro zum US-Dollar bei ca. 1,1277. Die Indikatoren im mittelfristigen Zeitfenster befinden sich im positiven Modus und werden demnächst erneut Long-Signale generieren. Solange der Kurs nicht unter 1,1250 fällt, bleibt das größere Chartbild positiv. Auch heute wird die Marke von 1,1300 eine bedeutende Rolle spielen. Die Bullen werden vermutlich schon bald versuchen, diese Hürde zu erobern. Sollte es ihnen gelingen, kann der Kurs noch weiter steigen. Der nächste signifikante Widerstand liegt bei 1,1332.

Wenn sich genügend Dynamik entwickelt, kann auch dieses Niveau überschritten werden. Dann wird es aber richtig spannend zu beobachten, wie sich der Major am letzten Hoch bei 1,1344 verhält. Wer konservativ orientiert ist, sollte in diesem Bereich seine Long-Positionen schließen. Im Moment kann man noch nicht sagen, wie die Indikatoren zu diesem Zeitpunkt aussehen werden, also muss die Lage erst dann neu analysieren. Der Daily Pivot Point beim Euro vs US-Dollar befindet sich heute bei 1,1287. Insgesamt ist die Lage bei EUR/USD positiv zu bewerten. Der Major hat gute Chancen, erneut über 1,1300 zu steigen und den übergeordneten Aufwärtstrend aufrecht zu erhalten.

Chart zeigt Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

weiterlesen

Devisen

Euro vs US-Dollar: Der Major erobert die 1,1300 Marke. Weiter ein Long?

Avatar

Veröffentlicht

am

Das Euro-Symbol

Wie ich in meiner gestrigen Analyse beschrieben habe, befand sich der Euro zum US-Dollar zum Wochenstart im positiven Modus und besaß viel Aufwärtspotential. Schon in der Nacht zum Montag konnte man spüren, dass EUR/USD aus der Seitwärtsrange ausbrechen wollte. Die asiatischen Händler haben den Euro gegen den USD favorisiert und die ersten Impulse für die neue Handelswoche gesetzt. Der Major stieg zuerst über den wichtigen Widerstand bei 1,1242 und entwickelte frische Dynamik auf der Oberseite. Am frühen Morgen notierte der Euro zum USD schon über 1,1280.

In der europäischen Session haben die Bullen weitere Long-Orders am Markt platziert und der Kurs testete die wichtige psychologische Marke bei 1,1300. Der erste Angriff ist gescheitert, die kurzfristigen Daytrader haben ihre Long-Positionen glattgestellt, und der Kurs hat eine Pause eingelegt. Es entwickelte sich eine kleine Seitwärtsbewegung, doch als die amerikanische Session begann, kauften die Händler weiter den Euro und der Kurs hat genügend Kraft entwickelt, um die 1,1300 „big figure“ zu erobern.

Wie vermutet, befanden sich auf diesem Niveau viele Stop-Loss Orders, die gezogen wurden. Das hat dem Euro eine zusätzliche Kraft verliehen. Auch die Break-Out Trader haben ihre Chance genutzt und den Ausbruch über 1,1300 gehandelt. Der Kurs von EUR/USD ist in den Nachmittagsstunden weiter angestiegen und erreichte im Tageshoch die Marke von 1,1344. Dieser Widerstand hat sich für den Euro vs USD als zu stark erwiesen. Die Bullen haben das schnell gemerkt und ihre Trades mit einem dicken Plus geschlossen. Im Chart hat sich ein großer Spike ausgebildet, der es bestätigt hat, dass es keine weiteren Kauforders im Markt gab. Danach hat der Euro eine leichte Korrektur erfahren. Es war eine gesunde Gegenreaktion, mit der die Händler gerechnet haben. Nach einer kurzen Seitwärtsphase gab es noch einen weiteren Versuch, das Tageshoch anzugreifen. Im späten Handel kletterte EUR/USD erneut in den Bereich von ca 1,1330. Mehr war aber gestern nicht drin. Insgesamt war es ein spannender Handelstag für den Euro zum US-Dollar. Obwohl es erst der Wochenanfang war, gab es viel Volatilität im Markt. Wer kurzfristig orientiert war und mutig agierte, konnte schöne Gewinne am Montag erzielen.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1309. Noch ist der Markt ruhig. In der asiatischen Handelssitzung heute Nacht, hat der Euro eine leichte Korrektur erfahren. Es waren jedoch überwiegend die Gewinnmitnahmen. Aus technischer Sicht befindet sich das Währungspaar weiterhin in einem positiven Modus. Der übergeordnete Aufwärtstrend ist weiter in Takt. Es kann in den nächsten Stunden passieren, dass der Euro noch ein wenig nachgeben wird, die große Richtung bleibt aber positiv. Die Kursrücksetzer werden von vielen Händlern zum erneuten Einstieg auf die Long-Seite genutzt. Der erste wichtige Widerstand befindet sich bei 1,1344 (das Hoch von gestern). Sollte diese Marke überschritten werden, kann der Euro zum USD weiter an Kraft gewinnen. Als erstes Kursziel kann man den Bereich von 1,1385 ins Auge fassen. Sollte auch diese Hürde erobert werden, wird die 1,1400 „big figure“ angesteuert. Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei 1,1300. Wenn diese Marke bricht, kann EUR/USD noch weiter bis 1,1281 oder 1,1265 fallen. Hier sollte der Kurs aber eine Pause einlegen. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD befindet sich heute bei 1,1298.

Dieser Chart zeigt Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

weiterlesen

Devisen

Euro vs US-Dollar: Der Kampf um die 1,13 Marke geht in die nächste Runde

Avatar

Veröffentlicht

am

Wie erwartet, verlief der Handel beim Euro gegen den US-Dollar am Freitag ruhig und ohne Überraschungen. Es war insgesamt wenig Volatilität am Devisenmarkt vorhanden. Die meisten Händler haben sich zurückgehalten und sind etwas früher ins Wochenende gegangen. Grund dafür war der Feiertag (4.Juli) in den USA. Die US-Börsen blieben schon am Freitag geschlossen. Immer, wenn in Amerika Feiertage sind, bekommen das die weltweiten Finanzmärkte zu spüren. Vor allem an der Forex sind die fehlenden Umsätze sichtbar.

Am frühen Morgen am Freitag, bewegte sich der Euro zum USD schon relativ wenig. Der Kurs war auf der Oberseite durch den 420en und den 120en Moving Average gedeckelt. Wenn die beiden Linien parallel verlaufen, entsteht ein doppelter Widerstand. Um solche Hürden zu überwinden, benötigt der Markt viel Kraft. Diese hat vor dem Wochenende gänzlich gefehlt, also war es ziemlich sicher, dass der Major den Ausbruch nicht schaffen wird.

Die Bären haben am Vormittag noch versucht, die Short-Seite anzugreifen. Kurzfristig sah es so aus, als würde es ihnen gelingen. Der Kurs von EUR/USD ist leicht gefallen und testete die Unterstützung bei 1,1217. Das war auch das Tagestief von Freitag. Die 1,1200 „big figure“ konnte nicht mehr erreicht werden, was bei den Short-Trader zu einer Enttäuschung geführt hat. Als sie gemerkt haben, dass der Kurs auch auf der Unterseite kein Potential mehr besaß, schlossen sie schnell ihre Trades. Danach ist der Euro erneut angestiegen und kehrte in die Seitwärtsrange zurück. Im späten Handel notierte das Währungspaar wieder bei ca. 1,1240.

Es war also insgesamt eher ein langweiliger Handelstag nicht nur für den Euro vs USD, sondern auch für die anderen Majors. Die wichtigen Arbeitsmarktdaten wurden schon am Donnerstag veröffentlicht und dem Markt fehlten neue Impulse, um mehr Bewegungen zu erfahren. Die Energie im Markt staut sich erneut auf. Man spürt, dass die Händler eine Entscheidung sehen wollen. Diese kann mit hoher Wahrscheinlichkeit schon heute fallen. Die neue Handelswoche beginnt gerade und mit ihr werden sich auch neue Tendenzen ausbilden.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell notiert der Euro zum US-Dollar bei ca. 1,1285. In der asiatischen Handelssitzung heute Nacht, konnte sich der Euro klar gegen den Greenback durchsetzen. Der Ausbruch aus der Seitwärtsrange ist gelungen und der Major zeigt sich jetzt schon von der starken Seite. Das sind gute Prognosen für die europäische Leitwährung. Der übergeordnete Aufwärtstrend bei EUR/USD ist noch nicht vorbei. So wie es aktuell aussieht, werden die Bullen heute erneut versuchen, die wichtige psychologische Grenze bei 1,1300 zu erobern. Diese Marke ist für die weitere Kursentwicklung von großer Bedeutung. Sollte es den Long-Trader gelingen, diesen Widerstand zu erreichen, kann es zu einer Stop-Lawine auf der Oberseite kommen.

Das würde dem Euro frische Kraft verleihen. Der nächste signifikante Widerstand befindet sich bei 1,1332. Wer kurzfristig orientiert ist, kann auf diesem Niveau seine Long-Positionen schließen oder mit einem Trailing-Stop arbeiten. Im Moment kann man noch nicht sagen, ob diese Marke durchbrochen werden kann. Das wird davon abhängig sein, wie viel Dynamik auf der Long-Seite entstehen wird. Auf der Unterseite liegt die erste wichtige Unterstützung bei 1,1242. Sollte widererwartend diese Marke unterschritten werden, wird der Kurs erneut die 1,1200 „big figure“ suchen. Der Daily Pivot Point beim Euro zum USD ist befindet sich heute bei 1,1237.

Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

weiterlesen

Meist gelesen 7 Tage