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Türkische Lira zeigt derzeit eine wirkliche Schwäche!

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Türkei Flagge

Die türkische Lira zeigt derzeit eine wirklich eigenständige Schwäche! Oft ist es ja der Fall, dass eine Währung abwertet, weil eine andere Hauptwährung gerade aus anderen Gründen stark aufwertet. Aber in diesem Fall ist dem nicht so. Der alles überschattende US-Dollar ist seit gestern ganz klar am Fallen. Das sieht man am US Dollar Index (Währungskorb gegen große Währungen wie Pfund, Euro und Yen). Der Index fällt seit gestern von 97,25 auf aktuell 96,68 Indexpunkte. Wir haben den fallenden Index im folgenden Chart in blau eingezeichnet.

Türkische Lira mit Eigenleben ganz ohne US-Dollar

Bei einem so schwächelnden US-Dollar müsste die türkische Lira doch eher aufwerten? Eigentlich schon. Aber wie man im Chart erkennen kann: Der US-Dollar (grün-rote Linie) steigt gegen die Lira an. Seit dem 16. Dezember läuft dieser Chart, und seitdem ist Dollar vs Lira von 5,80 auf fast 5,96 angestiegen. Am fallenden Dollar-Index erkennt man ganz klar, dass dieser USDTRY-Kursverlauf nicht an einem festen Dollar liegen kann, sondern dass die Lira ein schwächelndes Eigenleben führt. Die letzten Tage berichteten wir bereits über verschiedene Gründe für die schwache Lira.

Und heute ganz aktuell gibt es für die weiter abwertende Lira einen guten Grund. Laut heutigen Berichten erwarten Marktteilnehmer, dass die Inflation in der Türkei im Monat Dezember weiter ansteigen wird. Im Jahresvergleich liegt die Teuerungsrate im November bei 10,56% nach 8,55% im Oktober! Für Dezember sollen es wohl mehr als 11% sein. Das schwächt natürlich die türkische Lira. Zumal Präsident Erdogan diverse Male die letzten Wochen und Monate sagte, dass die Zinsen in der Türkei weiter zu sinken hätten. Kaum vorstellbar, dass die Zentralbanker sich ihm widersetzen? Steigende Inflation, dazu weiter sinkende Zinsen. Und die türkische Lira wertet weiter ab. Ein perfekter Mix für die Lira-Shorties am Devisenmarkt?

USD vs Türkische Lira vs Dollar Index

Im folgenden Bild sehen wir das größere Bild von US-Dollar vs Türkische Lira (Verlauf seit 12 Monaten). Der Trend ist weiter ansteigend, also eine Abwertung für die Lira. Anfang Januar vermeldet die türkische Statistikbehörde die Inflationsdaten für Dezember. Folgt dann der nächste Abwertungsschub für die Lira, wenn die Inflation für die Türkei bei 11% oder höher vermeldet wird, und Präsident Erdogan auch weiterhin nur von Zinssenkungen spricht?

US-Dollar vs Türkische Lira seit einem Jahr

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Yazid Fosil

    27. Dezember 2019 19:42 at 19:42

    Solange ein Wahnsinniger wie Erdogan seine privaten und persönlichen Machtfantasien ausspielt, neue Suez- oder Panama-Kanäle (der Name wäre sicher sehr originell etwas wie Erdogankanal oder Osmanenrinne) ) quer durch Istanbul graben möchte und eine eigene völlig widersinnige Notenbankpolitik betreibt, jubeln ihm vielleicht noch die devisensaugenden Türken im demokratischen Ausland zu. Märkte und Einheimische müssen dagegen viel mehr Realismus an den Tag legen. Erdo-Khan macht Krieg in Syrien, Erdo-Khan mischt in Libyen mit. Erdo-Khan bedroht die EU mit Vertragsbruch, Erdo-Khan provoziert Russland und die USA.

    Ein fleißiges, offenes, gastfreundliches und geostrategisch sehr wichtiges Land begibt sich freiwillig in die Hände eines Demagogen? Glaube ich nicht, nur dort, wo Armut herrscht, glaubt man dem Volksverhetzer, wie überall, wo Armut und Ungerechtigkeit herrscht.

    • Avatar

      md

      28. Dezember 2019 00:26 at 00:26

      https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2401435936840731&id=1510114562639544
      @yazid fosil, schau dir dieses video an.
      du beantwortest deine vorurteile gegen die türkei ( warum wird alles auf erdogan reduziert ) selbst.
      zb. gesostrategisch haben wir eine sehr hohe verantwortung gegenüber unseren nachbarländern und deren einwohner. das ist politik.
      ob der kanal gebaut werden müsste oder nicht ist der frage wert. es bringt den bosporus mit den städten und menschen in sicherheit.
      lange rede kurzer sinn, du hast nicht viel ahnung, sonst hättest du diesen unsinn nicht geschrieben. aber einmal gebe ich dir recht.
      unzwar:
      Märkte (und Einheimische) müssen dagegen viel mehr Realismus an den Tag legen.
      das ist ne globale feststellung oder, falls du diesen satz nur für den erdo khan ausgepackt hast, bist du blind.

      vg md

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    Kemal B

    28. Dezember 2019 09:27 at 09:27

    Momentan zahlt ein tanker dreissig dolar für die überfahrt durch Bosporus. Gefahr null verdienst. Weisst du was heul weiter. Alle wirklich alle lieben emErdoģan in der Türkei. Und den nichtsnützigen linken pack,könnt ihr gerne zu euch nach europa einladen. Passt gut zusammen. Merkt ihr idioten eigentlich gar nicht je mehr ihr eure fremdenhass an uns auskotzt,desto mehr lieben wie unseren Erdoģan. Und nochwas du Nase. Am montag stellt die Türkei sein Auto vor. Und das alles inerhalb von etwa zehn jahren. Mensch ihr lauft schon grün an. Aber es passt zu euch wirklich es passt zu euch. Euch ist natürlich auch viel lieber,wen die tanker durch den Bosporus fahren. Gefahr und praktisch null verdienst. Dreissig dolar bekommt die Türkei für die Überfahrt. Und jetzt informiere dich mal du schlaumeier wieviel man in Panama,Griechenland,Ägypten verlangt. Ech heult woanders. Bei uns verursacht ihr einfach nur übelkeit.

    • Avatar

      Yazid Fosil

      28. Dezember 2019 13:35 at 13:35

      He Zwerg Nase, nur weil jemand Erdoğan nicht mag, ist er noch längst nicht fremdenfeindlich. Wer Frau Merkel oder Cem Özdemir nicht mag, ist auch nicht automatisch deutschlandfeindlich, oder?

      Am 24. Juni 2018 wurde Erdoğan erneut zum Staatsoberhaupt gewählt. Mit den um eineinhalb Jahre vorgezogenen Wahlen überrumpelte er das gegnerische Lager. Der Wahltag wurde von Gewaltakten sowie einer Vielzahl von Meldungen über Unregelmässigkeiten, Schikanen und Einschüchterungen überschattet. Ein AKP-Wahlhelfer ist in Ankara ertappt worden, wie er abgegebene Stimmzettel entsorgen wollte. In Erzurum wurde bei einer Auseinandersetzung während der Wahl der Bezirksvorsitzende der Iyi-Partei erschossen.

      52,55 Prozent der Wähler gaben Erdoğan ihre Stimme, denn alle lieben sie ihn, naja, fast alle. Die restlichen 47,5% nichtsnutziges linkes Pack könnt ihr gerne haben. Z. B. die Terroristen und Volksverhetzer von der Presse. Erdoğan will, daran kann es keinen Zweifel geben, die freie Presse in der Türkei vollständig mundtot machen. Gegen mindestens 300 türkische Journalisten ist innerhalb der ersten 6 Monate nach der Wahl ein Haftbefehl erlassen worden. Erdogan selbst sagte, sie seien «Terroristen». Über 700 Presseausweise wurden laut «Reporter ohne Grenzen» annulliert, vielen Journalisten aus dem Ausland wird die Einreise verwehrt. Die Pressefreiheit in der Türkei – es steht nicht schlecht um sie, nein, nein: Es gibt sie nicht mehr.

      Wer genau wählt denn eigentlich einen Despoten und Diktator? Für die Unterschicht ist Erdoğan ein Vorbild, weil er es aus der Unterschicht ganz nach oben geschafft hat. Die Geschichte eines geprügelten Anführers, hervorragend geschrieben und vermarktet, fand ihr Echo bei den ungebildeten, armen Schichten der Gesellschaft. Für die Massen, die nach einem schützenden Hafen suchten, war Erdoğan als autoritäres “Oberhaupt” eine Wohltat. In gebildeten urbanen Kreisen schwand die Unterstützung für die AKP beim letzten Volksentscheid, in bildungsfernen Schichten mit Hauptschulbildung dagegen lagen die Ja-Stimmen für Erdoğan bei 70 Prozent. Bei Wählern mit Hochschulabschluss fiel die Zustimmung auf 36 Prozent.

      Doch vorerst einmal haben viele Normalbürger trotz vollmundiger Versprechen mit großen Problemen zu kämpfen. Die Preise für Strom und Gas sind mehrmals kräftig angehoben worden, die Arbeitslosigkeit liegt bei 14 Prozent, die Jugendarbeitslosigkeit ist sogar doppelt so hoch. Mehrere kollektive Selbstmorde aus wirtschaftlicher Not haben die Öffentlichkeit aufgeschreckt.
      Mit allein 450 Milliarden Dollar Auslandsschulden wird das Devisenproblem zusätzlich befeuert. In normalen Zeiten ist das kein Problem – verfällt der Außenwert einer Währung aber so dramatisch wie zur Zeit in der Türkei, können Schuldendienst und Zinslast unvermittelt zu einer existenziellen Bedrohung für die Unternehmen und die Wirtschaft eines Landes werden. Doch den Internationalen Währungsfonds IWF will Erdoğan in seinem Land nicht sehen.

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        Lausi

        28. Dezember 2019 21:57 at 21:57

        Eine nicht zu tragende Auslandsverschuldung war schon oft der Grund für eine Hyperinflation des entsprechenden Landes. Alternativ hätte Erdogan noch die Wahl zwischen IWF-Kredit oder Staatsbankrott. Fazit: Es brodelt wahrlich in vielen Ländern dieser Welt. Vielleicht hat ja eines dieser Länder das Zeug dafür einen schwarzen Schwan aufsteigen zu lassen, oder anders ausgedrückt: Nachtigall, ick hör’ dir trapsen ;-)

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    Aydin

    28. Dezember 2019 11:55 at 11:55

    Wer st hier denn wahnsinnig bitte?Zinssenkung, würde die TR Währung zerstören. Zweimal in Folge stärker gesenkt als erwartet nichts ist geschehen. Wer hätte sich vor bis zu einem Jahr negativ Zinsen in Europa vorstellen können? Das Lebensversicherer reihenweise pleite gehen?
    Die Türken sind im Zinswahnsinn fast erstickt 1,50 – 2% Zinsen pro Monat sprich bis zu 18%-24% im Jahr waren standard. Europa sagt, weiter Zinsen anheben, wieso damit die Inflation fällt, wie bitte, was für ein Unfug. Jetzt bitte folgendes Beispiel verinnerlichen. Fırma A möchte investieren. Dazu benötigt es einen Kredit. Produkt A hat folgende Kosten.
    100.000 Euro kredit
    20% Zinsen= 120.000 Euro Selbstkosten + 20%Gewinn= 144.000 Euro. Das heisst jeder Prozent Zins verteuert die Produkte und heizt somit die Inflation=Teuerung von Produkten an.
    Wären die Zinsen nur 10% gewesen.
    100.000 Euro
    +10%=110.000Euro
    +20%Gewinn=133.000.
    Die Firmen müssen vor dem Verkauf eines Produktes die Zinsen in Ihrer Kalkulation mit einberechnen. Natürlich ist es für Europa toll, wenn der angäblich Dumme am Bosporus die Zinsen ständig steigert. Investieren alle in die Türkei, gibt ja super Zinsen, was es wo anders nicht gibt.
    Erdoğan ist klar doof, wieso? Er ließ eine eigene Drohne entwickeln, ein eigenes Elektroauto wird gebaut. Maaan ErdoWahn, sei still mache weiter wie bisher… Kaufe alles teuer oder billig ein, nachher wenn Du eine 50 Cent Schraube brauchst kostet diese 5 Euro. Kaufe Kampfflugzeuge und Raketen von Westen ein, damit man Sie bei Bedarf deaktivieren kann. Wie kommt er denn darauf S400 von den Russen zu kaufen, weil er die Zusage bekommen hat, das er die S500 mit entwickeln kann. Der Veärgerte Ami wollte zwar verkaufen aber das Knowhow für sich behalten… Wer ist nun Wahnsinnig und Vertragsbrüchig? Europa, das nicht für die Flüchtlinge bezahlt, wieviel bitte 3-5Milliarden.Leute Rechnet mal… 3,5mio Syrer. Vergessen wir, Schule, Unterbringung, Kleidung und Gesundheit rechnen wir nur sooo… Ein Syrer, ist nur dreimal am Tag drei Brezeln für drei Euro. 3,5 mio x 3 = 10,5mio Euro pro Tag. Das mal 365 Tage macht genau 3,65 Milliarden im Jahr. Seit wieviel Jahren sind diese Syrer in der Türkei? Wie lange dauert nun der Krieg in Syrien? Wie groß ist Europa ca 500mio, wie groß ist die Türkei ca, 75mio. Schämen sollten sich nun alle… Erdoğan macht alles richtig, nur ist diese Welt verlogen. Die Moderne Sklaverei ist voll im Gange nichts hat sich geändert. Früher wurden nur einige Personen verschifft und versklavt heute macht man sich diese Mühe nicht… Man versklavt ganze Länder direkt vor Ort… Die Türkei spielt dieses Spiel nicht mehr mit…. NICHT in der Nato, NICHT in der Eu und auch NICHT in der UNO uno, das ist der Verein wo der Räuber der Kirche, als Wächter eingesetzt wird. Sitzt in Amerika, größter Geldgeber ist Amerika somit bestimmt auch Amerika oder die G5 im eigenen Interesse… Erdowahn sagt, die Welt besteht nicht nur aus den großen 5 Veto Mächten die Welt ist mehr… Also, ich wäre auch sauer auf Ihn, wenn ich einer der G5 wäre… Sei doch still Du Wiedersacher, läuft doch alles super seit Jahrzenten… Überall wo es Erdöl, Gold, Diamanten gibt, gibt es Krieg… Die sind ja alle doof. Statt von den Bodenschätzen zu Leben spielen Sie lieber Krieg? … Nein, Die werden Krieg spielen und aufeinander schiessen gelassen…Solange das geht, kann man in aller Ruhe die Schätze klauen… Droht der Frieden, geht man zum Schwächerem Kriegspartner und verspricht verkauft man Ihm eine super Waffe, so endet der Krieg nie… Zahlen müssen die auch nicht….Lasst uns als Zahlung einfach weiter schürfen, Bohren Fördern… So läuft das ganze Leute… Aber dieser Artikel, wird niemals veröffentlicht… Schließlich, muss man mit dem Strom des Westens mitschwimmen um immer mehr von der Quelle der Realität zur Lüge des Meeres rausgeschwemmt zu werden. Der Kollege mit dem Preisvergleich Panama, Sues Bosporus ist Clever… Er hats kurz und Prägnannt geschildert. Ein Buss der eine der Brücken über dem Bosporus fährt, zahlt übrigens viel mehr als ein Tanker

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    Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah

    22. Januar 2020 19:46 at 19:46

    @md, @Aydin, @Kemal, @Hakan, @Eren, @Mehmet und alle neugeborenen, noch nie dagewesenen Osmanen-Trolle:

    Der regierungsnahe Sender A Haber ging so weit, ein Gerücht zu streuen, wonach irgendwo auf der Route des geplanten Kanals zehn Schiffe vergraben seien, voll mit Gold von den Kreuzrittern.

    Die Zeche zahlen wie immer die türkischen Steuerzahler. Wie auch für die 2016 fertiggestellte Yavuz-Sultan-Selim-Brücke, die dritte über den Bosporus, berappen sie laut der Tageszeitung “Cumhuriyet” allein für das vergangene Jahr über 500 Millionen US-Dollar. Grund: Die Maut-Einnahmen sind weit hinter der Summe zurückgeblieben, die Erdogan dem Betreiberkonsortium garantiert hatte.

    Der grandiose Flughafen stottert ebenfalls: Seit April haben die Piloten in fast 180 Fällen die Landung ihrer Flugzeuge auf dem neuen Flughafen abbrechen und durchstarten müssen. Zu den Gründen zählten unter anderem die schwierigen Windverhältnisse. Auch darauf hatten Kritiker des Projektes vor Baubeginn vergeblich hingewiesen. Häufiger Nebel im Herbst gehört ebenfalls zu den Problemen. Minister Turhan räumte auf Anfrage der Oppositionsabgeordneten Gamze Akkus Ilgezdi ein, besonders im Frühling und im Herbst seien lange Wartezeiten für die Passagiere, Durchstarte-Manöver und andere Unannehmlichkeiten zu erwarten.

    Die Hast beim Bau und Beschwerden von Reisenden über lange Fußwege sowie über schmutzige Toiletten, bröckelnde Fußbodenplatten und andere Schlampereien nur wenige Monate nach Eröffnung schrecken viele Passagiere ab. Gleichzeitig erfreut sich der Flughafen Sabiha Gökcen im asiatischen Teil Istanbuls steigender Beliebtheit. Das Projekt Mega-Flughafen sei gründlich danebengegangen, schrieb der Oppositionsabgeordnete Aygun auf Twitter. „Die Skandale nehmen kein Ende.“

    https://www.nzz.ch/mobilitaet/luftfahrt/flughafen-istanbul-mammut-bauwerk-der-langen-wege-ld.1503363
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Erdogans-Kanal-Plan-wird-immer-verrueckter-article21522650.html

    • Avatar

      itutfel

      22. Januar 2020 22:17 at 22:17

      Seit wann ist der BER im Betrieb, habe ich was verpasst?

      • Avatar

        Yazid Fosil

        23. Januar 2020 12:15 at 12:15

        Geht es hier um den BER, habe ich was verpasst? Der einzige Unterschied ist, dass der eine Flughafen wegen all der Mängel und Pannen nicht eröffnet wurde, der andere trotz der Mängel und Pannen schon, zum Ruhme des größenwahnsinnigen und verantwortungslosen Diktators.

    • Avatar

      Lausi

      22. Januar 2020 23:57 at 23:57

      @Hadschi Halef usw. – ich verneige mich vor Ihrem wahrhaft respekteinflößenden Namen, der allerdings auch ein leichtes Schmunzeln provoziert! Und was das Durchstarten der Flugzeuge betrifft: Wer hat schon was gegen ein bisschen Nervenkitzel in diesen langweiligen Zeiten von heute!?

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Schweizer Franken vs Euro fällt kräftig ab – aktuelle Gründe

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Wie erwartet, war der gestrige Handelstag beim Euro vs Schweizer Franken spannend. Der Cross hat erneut viel Volatilität gezeigt und man konnte auf beiden Seiten gute Gewinne erzielen. Am frühen Morgen haben die Bullen die wichtige psychologische Grenze bei 1,0600 kurzfristig erobert. Der Kurs ist bis ca. 1,0630 gestiegen. Das war der erste große Durchbruch. Da es aber auf diesem Niveau nicht mehr so viele mutige Long-Trader gab, hat der Kurs anschließend eine Konsolidierung erfahren. Am Nachmittag notierte der Euro gegen den Schweizer Franken leicht unter 1,0600. Der 420er Moving Average hat den Kursrutsch gestoppt. Im späten Handel notierte EUR/CHF bei ca. 1,0595. Der Schweizer Franken bleibt weiter angeschlagen. Das ist den Händlern bewusst. Alle Kursrückgänge unter 1,0600 „big figure“ werden zum Kauf genutzt.

Spannend ist die Situation im langfristigen Bereich, denn dort zeigt es sich, dass der übergeordnete Abwärtstrend beim Euro vs Schweizer Franken, der schon lange andauert, in Gefahr ist. Mit der Aufhebung des Lockdown in der EU, wächst die positive Stimmung unter den Investoren. Die bullishe Entwicklung an den Wertpapiermärkten beflügelt den Euro zusätzlich. Der Schweizer Franken wird aktuell nicht mehr gesucht. Ganz im Gegenteil. Viele Händler, die längerfristig diese Währung favorisiert haben, schließen ihre Positionen. Das Risiko ist einfach zu groß, dass man die erzielten Gewinne wieder verschenken müsste. Das ist ungefähr so das Schlimmste, was einem Trader passieren kann. Ein entgangener Gewinn tut oft mehr weh als ein Verlust. Wenn sich diese Situation weiter beschleunigt, wird die Trendumkehr beim EUR/CHF immer wahrscheinlicher. Es ist also aktuell nicht sehr empfehlenswert, auf den steigenden Schweizer Franken zu spekulieren.

Die Volatilität steigt immer mehr. Dies lässt vermuten, dass der Cross in der nächsten Zeit sehr interessant zu handeln sein wird. Gerade bei diesem Währungspaar ist es besonders wichtig, für sich eine passende Strategie und vor allem das richtige Zeitfenster zu wählen. Wer kurzfristig handelt, sollte die Korrelation zu EUR/USD beachten, da momentan die Bewegungen sehr ähnlich verlaufen. EUR/USD wird natürlich durch die wirtschaftliche Situation in den USA beeinflusst. Sollte es zu einem neuen Handelskrieg zwischen den USA und China kommen, wird der USD ebenfalls darunter leiden. Der gesamte Euro-Block kann davon künftig profitieren.

Der Ausblick für den Euro vs Schweizer Franken

Aktuell notiert der Euro zum Schweizer Franken bei ca. 1,0690. Der Kurs ist heute schon stark angestiegen. Das bestätigt, dass der Schweizer Franken weiter unter Druck steht. Der kurzfristige Aufwärtstrend bei EUR/CHF wurde erneut bestätigt. Solange sich der Cross konstant über die 1,0600 „big figure“ hält, sollte man mit einem Kauf von Schweizer Franken vorsichtig sein. Die Bullen werden vermutlich auch am Nachmittag weitere Long-Orders am Markt platzieren und den Kurs von EUR/CHF nach oben treiben. Hier handelt es sich oft um die Break-Out Trader, die solche großen Ausbrüche sehr mögen. Man sollte sich auch nicht täuschen lassen, dass nach dem letzten Anstieg, jetzt eine Korrektur folgen muss. Die Short Seite bleibt die „gefährliche“. Die Aktualität hilft dem Euro nicht nur gegen den Schweizer Franken nach oben. Denn wie vor wenigen Minuten bekannt wurde, will die EU offenbar 750 Milliarden Euro in die Wirtschaft pumpen (siehe hier mehr Details). Das hilft natürlich der möglichen wirtschaftlichen Erholung in Europa, und damit auch erst einmal dem Euro! Das ist natürlich schlecht für den Schweizer Franken, was die Notenbanker der SNB freuen dürfte.

 

Euro vs Schweizer Franken Chart

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Euro vs US-Dollar: Warum die 1,1000 Marke bald erreicht werden kann

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Das Euro Symbol

Wie ich in meinem gestrigen Artikel schon geschrieben habe, besitzt der Euro zum US-Dollar aktuell viel Aufwärtspotential. Im mittelfristigen Bereich (siehe Chart unten) sieht man deutlich, dass der Major einen frischen Long-Trend entwickelt. Als in den Morgenstunden der wichtige Widerstand bei 1,0920 erobert wurde, war es zu vermuten, dass sich der Euro weiter gegen den USD durchsetzen wird. Genauso ist es passiert. Die Bullen haben neue Kauforders am Markt platziert und der Major entwickelte erneut Dynamik auf der Oberseite. Am Nachmittag, während der amerikanischen Session, kletterte EUR/USD über 1,0970. Viele Händler haben schon damit gerechnet, dass die 1,1000 „big figure“ getestet wird. Dazu ist es aber nicht gekommen. Im Hoch notierte gestern der Euro vs USD bei 1,0994. Als der Widerstand bei 1,0995 gehalten hat, haben die Day-Trader ihre Long-Positionen glattgestellt und die Gewinne mitgenommen. Danach folgte eine leichte Korrektur. Am Abend rutschte der Kurs bis ca. 1,0970.

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Gestern wurden erneut wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA veröffentlicht (Verbrauchervertrauen und die US-Hausverkäufe). Da die Daten gemischt ausgefallen sind, konnte der US-Dollar auch von der fundamentalen Seite keine Unterstützung erhalten. Es war gestern insgesamt ein spannender Tag am Devisenmarkt. Nicht nur der Euro, sondern auch die anderen Majors, wie das GBP (britisches Pfund), AUD (australischer Dollar) oder JPY (japanischer Yen) haben gegen den US-Dollar aufgewertet. Die Investoren verlieren das Vertrauen in die amerikanische Währung und verkaufen den US-Dollar.

Es sind zwischen den Währungspaaren Korrelationen entstanden, die das Trading angenehm gemacht haben. Wer sich mit vielen Währungspaaren beschäftigt, kann oft von solchen Marktentwicklungen profitieren. Aus diesem Grund ist es ratsam, insbesondere für Forex-Einsteiger, von Anfang an, alle Hauptwährungspaare zu verfolgen. Auch die angespannte Situation zwischen Amerika und China belastet den US-Dollar. US-Präsident Donald Trump unterstützt die Honkonger Freiheitsbewegung und droht erneut mit harten Maßnahmen gegen die Volksrepublik. Wie genau sein Plan aussehen sollte, wird er diese Woche noch der Öffentlichkeit mitteilen. Auf jeden Fall spitzt sich die Lage zwischen den beiden Ländern weiter zu und das bekommt der USD aktuell negativ zu spüren.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell notiert EUR/USD bei ca. 1,0960. Der Major korrigiert leicht nach dem starken Anstieg von gestern. Aus technischer Sicht besitzt das Währungspaar weiterhin Aufwärtspotential. Im kurzfristigen Zeitfenster sind die Indikatoren auf der Short-Seite bald ausgereizt und werden demnächst neue Long-Signale generieren. Es waren hauptsächlich die Gewinnmitnahmen der Bullen, die den Euro zu einer Gegenreaktion auf der Unterseite gezwungen haben. Im Bereich von 1,0947 befindet sich eine wichtige Unterstützung. Es ist das 38,2% Fibonacci Retracement. Solange diese Marke hält, ist der frische Aufwärtstrend noch in Takt. Es wird von großer Bedeutung sein, ob diese Unterstützung halten kann. Sollte der Support stark genug sein, kann die Konsolidierung hier zu Ende sein. Auf der Oberseite befindet sich der nächste wichtige Widerstand bei 1,0965. Wenn es den Bullen gelingt, diese Marke zu erobern, wird klar die 1,1000 „big figure“ in den Fokus der Händler rücken. Wenn der Major genug Kraft entwickeln wird, stehen die Chancen für den großen Ausbruch über 1,1000 gut.

Sollte widererwartend die Unterstützung bei 1,0947 brechen, kann es zu einer Enttäuschung im Markt kommen. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,0957. Insgesamt befindet sich EUR/USD weiter im positiven Modus. Wer also den Major shorten möchte, sollte damit rechnen, dass er sich gegen den neuen Trend stellt.

Chart mit Indikatoren für Euro vs US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Schweizer Franken vor der großen Entscheidung

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Euro zum Schweizer Franken bewegte sich in der gestrigen Handelssitzung in einer Seitwärtsrange zwischen 1,0574 und 1,0596. Die wichtige psychologische Grenze bei 1,0600 konnte nicht erreicht werden. Obwohl die Bullen mit aller Kraft versucht haben, diesen Widerstand zu erobern, ist dem Euro die Luft ausgegangen. Der Schweizer Franken wurde danach kurzfristig favorisiert und der Kurs rutschte unter die Marke von 1,0580. In den Abendstunden notierte EUR/CHF bei ca. 1,0585.

Obwohl dieses Währungspaar eher zu den Unvolatilen gehört und es die Händlerwelt stark polarisiert, lohnt es sich aktuell, die Entwicklung von EUR/CHF zu beobachten. Der Cross steht vor einer großen Entscheidung. Der Schweizer Franken verliert langsam aber konstant an Wert gegen die europäische Leitwährung. Der Euro zeigt sich stark, weil die Corona-Pandemie in Europa unter Kontrolle zu sein scheint. Die Infektionszahlen gehen zurück, die harten Maßnahmen werden von den meisten EU-Regierungen schrittweise gelockert und die Grenzen zwischen den EU-Ländern sollen demnächst für die Touristen geöffnet werden. Auch die positive Entwicklung an den europäischen Wertpapiermärkten verleiht dem Euro einen Rückenwind. Auf der anderen Seite sieht die Situation in der Schweiz ähnlich aus. Auch das Alpenland hat die Corona-Krise bis jetzt gut gemeistert.

Trotzdem konnte der Schweizer Franken von dieser Entwicklung nicht profitieren. Je hoffnungsvoller die Aussichten für die Eurozone sind, desto kleiner die Angst und desto weniger suchen die Investoren nach dem sicheren Hafen, für den der Schweizer Franken gehalten wird. Auch wenn die Märkte momentan emotional reagieren und jeder weiß, dass die wirtschaftliche Krise jetzt erst beginnt, kann sich der Euro gut gegen die anderen Hauptwährungen behaupten. Der Schweizer Franken wird jetzt gegen den Euro abgewertet, doch das ist für die SNB kein Grund zu Sorge. Ganz im Gegenteil, der Schweizerischen Nationalbank kommt es entgegen, wenn der Schweizer Franken schwächer gehandelt wird. EUR/CHF bildet aktuell eine starke Korrelation zu EUR/USD, deswegen ist es momentan besonders wichtig, die beiden Währungspaare parallel zu verfolgen, wenn man gerne den Euro vs Schweizer Franken tauscht. Die nächsten Tage werden für die weitere Kursentwicklung bei EUR/CHF ganz entscheidend sein.

Der Tagesausblick für den Euro vs Schweizer Franken

Die Situation bei EUR/CHF ist sehr spannend. Der Cross steht, wie gesagt, vor einer großen Entscheidung. Aktuell kämpft der Kurs mit dem signifikanten Widerstand bei 1,0600 und notiert jetzt leicht darüber bei ca. 1,0608. Die Händler sind aber noch vorsichtig und warten auf die endgültige Bestätigung. Es wird sich in den nächsten Stunden entscheiden, ob der Euro oder der Schweizer Franken die Schlacht gewinnen wird. Sollte die 1,0600 Marke nachhaltig brechen, wird sich auch das längerfristige charttechnische Bild verändern. Der übergeordnete Abwärtstrend bei EUR/CHF könnte dann zu Ende sein.

Noch ist es aber nicht soweit. Auf der Oberseite wartet auf das Währungspaar der nächste wichtige Widerstand bei 1,0620. In diesem Bereich verläuft aktuell auch der 120er Moving Average im Daily Chart. Diese Hürde wird nicht leicht zu erobern sein. Sollte es den Bullen trotzdem gelingen, wäre der Ausbruch auf der Long-Seite somit bestätigt. Als nächstes Kursziel kann man die Marke von 1,0650 ins Auge fassen. Hier empfiehlt es sich aber, die Long-Positionen glatt zu stellen. Auf der Unterseite liegt die erste wichtige Unterstützung bei 1,0577. Es ist eher unwahrscheinlich, dass dieses Niveau heute getestet wird. Der Daily Pivot Point beim Euro vs Schweizer Franken befindet sich heute bei 1,0587. Summa summarum: Der Schweizer Franken ist angeschlagen und wird momentan verkauft. Der Druck auf die Währung steigt, man sollte also mit dem Kauf vorsichtig sein.

Euro vs Schweizer Franken im Chartverlauf

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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