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Türkische Lira zeigt derzeit eine wirkliche Schwäche!

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira zeigt derzeit eine wirklich eigenständige Schwäche! Oft ist es ja der Fall, dass eine Währung abwertet, weil eine andere Hauptwährung gerade aus anderen Gründen stark aufwertet. Aber in diesem Fall ist dem nicht so. Der alles überschattende US-Dollar ist seit gestern ganz klar am Fallen. Das sieht man am US Dollar Index (Währungskorb gegen große Währungen wie Pfund, Euro und Yen). Der Index fällt seit gestern von 97,25 auf aktuell 96,68 Indexpunkte. Wir haben den fallenden Index im folgenden Chart in blau eingezeichnet.

Türkische Lira mit Eigenleben ganz ohne US-Dollar

Bei einem so schwächelnden US-Dollar müsste die türkische Lira doch eher aufwerten? Eigentlich schon. Aber wie man im Chart erkennen kann: Der US-Dollar (grün-rote Linie) steigt gegen die Lira an. Seit dem 16. Dezember läuft dieser Chart, und seitdem ist Dollar vs Lira von 5,80 auf fast 5,96 angestiegen. Am fallenden Dollar-Index erkennt man ganz klar, dass dieser USDTRY-Kursverlauf nicht an einem festen Dollar liegen kann, sondern dass die Lira ein schwächelndes Eigenleben führt. Die letzten Tage berichteten wir bereits über verschiedene Gründe für die schwache Lira.

Und heute ganz aktuell gibt es für die weiter abwertende Lira einen guten Grund. Laut heutigen Berichten erwarten Marktteilnehmer, dass die Inflation in der Türkei im Monat Dezember weiter ansteigen wird. Im Jahresvergleich liegt die Teuerungsrate im November bei 10,56% nach 8,55% im Oktober! Für Dezember sollen es wohl mehr als 11% sein. Das schwächt natürlich die türkische Lira. Zumal Präsident Erdogan diverse Male die letzten Wochen und Monate sagte, dass die Zinsen in der Türkei weiter zu sinken hätten. Kaum vorstellbar, dass die Zentralbanker sich ihm widersetzen? Steigende Inflation, dazu weiter sinkende Zinsen. Und die türkische Lira wertet weiter ab. Ein perfekter Mix für die Lira-Shorties am Devisenmarkt?

USD vs Türkische Lira vs Dollar Index

Im folgenden Bild sehen wir das größere Bild von US-Dollar vs Türkische Lira (Verlauf seit 12 Monaten). Der Trend ist weiter ansteigend, also eine Abwertung für die Lira. Anfang Januar vermeldet die türkische Statistikbehörde die Inflationsdaten für Dezember. Folgt dann der nächste Abwertungsschub für die Lira, wenn die Inflation für die Türkei bei 11% oder höher vermeldet wird, und Präsident Erdogan auch weiterhin nur von Zinssenkungen spricht?

US-Dollar vs Türkische Lira seit einem Jahr

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Yazid Fosil

    27. Dezember 2019 19:42 at 19:42

    Solange ein Wahnsinniger wie Erdogan seine privaten und persönlichen Machtfantasien ausspielt, neue Suez- oder Panama-Kanäle (der Name wäre sicher sehr originell etwas wie Erdogankanal oder Osmanenrinne) ) quer durch Istanbul graben möchte und eine eigene völlig widersinnige Notenbankpolitik betreibt, jubeln ihm vielleicht noch die devisensaugenden Türken im demokratischen Ausland zu. Märkte und Einheimische müssen dagegen viel mehr Realismus an den Tag legen. Erdo-Khan macht Krieg in Syrien, Erdo-Khan mischt in Libyen mit. Erdo-Khan bedroht die EU mit Vertragsbruch, Erdo-Khan provoziert Russland und die USA.

    Ein fleißiges, offenes, gastfreundliches und geostrategisch sehr wichtiges Land begibt sich freiwillig in die Hände eines Demagogen? Glaube ich nicht, nur dort, wo Armut herrscht, glaubt man dem Volksverhetzer, wie überall, wo Armut und Ungerechtigkeit herrscht.

    • Avatar

      md

      28. Dezember 2019 00:26 at 00:26

      https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2401435936840731&id=1510114562639544
      @yazid fosil, schau dir dieses video an.
      du beantwortest deine vorurteile gegen die türkei ( warum wird alles auf erdogan reduziert ) selbst.
      zb. gesostrategisch haben wir eine sehr hohe verantwortung gegenüber unseren nachbarländern und deren einwohner. das ist politik.
      ob der kanal gebaut werden müsste oder nicht ist der frage wert. es bringt den bosporus mit den städten und menschen in sicherheit.
      lange rede kurzer sinn, du hast nicht viel ahnung, sonst hättest du diesen unsinn nicht geschrieben. aber einmal gebe ich dir recht.
      unzwar:
      Märkte (und Einheimische) müssen dagegen viel mehr Realismus an den Tag legen.
      das ist ne globale feststellung oder, falls du diesen satz nur für den erdo khan ausgepackt hast, bist du blind.

      vg md

  2. Avatar

    Kemal B

    28. Dezember 2019 09:27 at 09:27

    Momentan zahlt ein tanker dreissig dolar für die überfahrt durch Bosporus. Gefahr null verdienst. Weisst du was heul weiter. Alle wirklich alle lieben emErdoģan in der Türkei. Und den nichtsnützigen linken pack,könnt ihr gerne zu euch nach europa einladen. Passt gut zusammen. Merkt ihr idioten eigentlich gar nicht je mehr ihr eure fremdenhass an uns auskotzt,desto mehr lieben wie unseren Erdoģan. Und nochwas du Nase. Am montag stellt die Türkei sein Auto vor. Und das alles inerhalb von etwa zehn jahren. Mensch ihr lauft schon grün an. Aber es passt zu euch wirklich es passt zu euch. Euch ist natürlich auch viel lieber,wen die tanker durch den Bosporus fahren. Gefahr und praktisch null verdienst. Dreissig dolar bekommt die Türkei für die Überfahrt. Und jetzt informiere dich mal du schlaumeier wieviel man in Panama,Griechenland,Ägypten verlangt. Ech heult woanders. Bei uns verursacht ihr einfach nur übelkeit.

    • Avatar

      Yazid Fosil

      28. Dezember 2019 13:35 at 13:35

      He Zwerg Nase, nur weil jemand Erdoğan nicht mag, ist er noch längst nicht fremdenfeindlich. Wer Frau Merkel oder Cem Özdemir nicht mag, ist auch nicht automatisch deutschlandfeindlich, oder?

      Am 24. Juni 2018 wurde Erdoğan erneut zum Staatsoberhaupt gewählt. Mit den um eineinhalb Jahre vorgezogenen Wahlen überrumpelte er das gegnerische Lager. Der Wahltag wurde von Gewaltakten sowie einer Vielzahl von Meldungen über Unregelmässigkeiten, Schikanen und Einschüchterungen überschattet. Ein AKP-Wahlhelfer ist in Ankara ertappt worden, wie er abgegebene Stimmzettel entsorgen wollte. In Erzurum wurde bei einer Auseinandersetzung während der Wahl der Bezirksvorsitzende der Iyi-Partei erschossen.

      52,55 Prozent der Wähler gaben Erdoğan ihre Stimme, denn alle lieben sie ihn, naja, fast alle. Die restlichen 47,5% nichtsnutziges linkes Pack könnt ihr gerne haben. Z. B. die Terroristen und Volksverhetzer von der Presse. Erdoğan will, daran kann es keinen Zweifel geben, die freie Presse in der Türkei vollständig mundtot machen. Gegen mindestens 300 türkische Journalisten ist innerhalb der ersten 6 Monate nach der Wahl ein Haftbefehl erlassen worden. Erdogan selbst sagte, sie seien «Terroristen». Über 700 Presseausweise wurden laut «Reporter ohne Grenzen» annulliert, vielen Journalisten aus dem Ausland wird die Einreise verwehrt. Die Pressefreiheit in der Türkei – es steht nicht schlecht um sie, nein, nein: Es gibt sie nicht mehr.

      Wer genau wählt denn eigentlich einen Despoten und Diktator? Für die Unterschicht ist Erdoğan ein Vorbild, weil er es aus der Unterschicht ganz nach oben geschafft hat. Die Geschichte eines geprügelten Anführers, hervorragend geschrieben und vermarktet, fand ihr Echo bei den ungebildeten, armen Schichten der Gesellschaft. Für die Massen, die nach einem schützenden Hafen suchten, war Erdoğan als autoritäres „Oberhaupt“ eine Wohltat. In gebildeten urbanen Kreisen schwand die Unterstützung für die AKP beim letzten Volksentscheid, in bildungsfernen Schichten mit Hauptschulbildung dagegen lagen die Ja-Stimmen für Erdoğan bei 70 Prozent. Bei Wählern mit Hochschulabschluss fiel die Zustimmung auf 36 Prozent.

      Doch vorerst einmal haben viele Normalbürger trotz vollmundiger Versprechen mit großen Problemen zu kämpfen. Die Preise für Strom und Gas sind mehrmals kräftig angehoben worden, die Arbeitslosigkeit liegt bei 14 Prozent, die Jugendarbeitslosigkeit ist sogar doppelt so hoch. Mehrere kollektive Selbstmorde aus wirtschaftlicher Not haben die Öffentlichkeit aufgeschreckt.
      Mit allein 450 Milliarden Dollar Auslandsschulden wird das Devisenproblem zusätzlich befeuert. In normalen Zeiten ist das kein Problem – verfällt der Außenwert einer Währung aber so dramatisch wie zur Zeit in der Türkei, können Schuldendienst und Zinslast unvermittelt zu einer existenziellen Bedrohung für die Unternehmen und die Wirtschaft eines Landes werden. Doch den Internationalen Währungsfonds IWF will Erdoğan in seinem Land nicht sehen.

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        Lausi

        28. Dezember 2019 21:57 at 21:57

        Eine nicht zu tragende Auslandsverschuldung war schon oft der Grund für eine Hyperinflation des entsprechenden Landes. Alternativ hätte Erdogan noch die Wahl zwischen IWF-Kredit oder Staatsbankrott. Fazit: Es brodelt wahrlich in vielen Ländern dieser Welt. Vielleicht hat ja eines dieser Länder das Zeug dafür einen schwarzen Schwan aufsteigen zu lassen, oder anders ausgedrückt: Nachtigall, ick hör‘ dir trapsen ;-)

  3. Avatar

    Aydin

    28. Dezember 2019 11:55 at 11:55

    Wer st hier denn wahnsinnig bitte?Zinssenkung, würde die TR Währung zerstören. Zweimal in Folge stärker gesenkt als erwartet nichts ist geschehen. Wer hätte sich vor bis zu einem Jahr negativ Zinsen in Europa vorstellen können? Das Lebensversicherer reihenweise pleite gehen?
    Die Türken sind im Zinswahnsinn fast erstickt 1,50 – 2% Zinsen pro Monat sprich bis zu 18%-24% im Jahr waren standard. Europa sagt, weiter Zinsen anheben, wieso damit die Inflation fällt, wie bitte, was für ein Unfug. Jetzt bitte folgendes Beispiel verinnerlichen. Fırma A möchte investieren. Dazu benötigt es einen Kredit. Produkt A hat folgende Kosten.
    100.000 Euro kredit
    20% Zinsen= 120.000 Euro Selbstkosten + 20%Gewinn= 144.000 Euro. Das heisst jeder Prozent Zins verteuert die Produkte und heizt somit die Inflation=Teuerung von Produkten an.
    Wären die Zinsen nur 10% gewesen.
    100.000 Euro
    +10%=110.000Euro
    +20%Gewinn=133.000.
    Die Firmen müssen vor dem Verkauf eines Produktes die Zinsen in Ihrer Kalkulation mit einberechnen. Natürlich ist es für Europa toll, wenn der angäblich Dumme am Bosporus die Zinsen ständig steigert. Investieren alle in die Türkei, gibt ja super Zinsen, was es wo anders nicht gibt.
    Erdoğan ist klar doof, wieso? Er ließ eine eigene Drohne entwickeln, ein eigenes Elektroauto wird gebaut. Maaan ErdoWahn, sei still mache weiter wie bisher… Kaufe alles teuer oder billig ein, nachher wenn Du eine 50 Cent Schraube brauchst kostet diese 5 Euro. Kaufe Kampfflugzeuge und Raketen von Westen ein, damit man Sie bei Bedarf deaktivieren kann. Wie kommt er denn darauf S400 von den Russen zu kaufen, weil er die Zusage bekommen hat, das er die S500 mit entwickeln kann. Der Veärgerte Ami wollte zwar verkaufen aber das Knowhow für sich behalten… Wer ist nun Wahnsinnig und Vertragsbrüchig? Europa, das nicht für die Flüchtlinge bezahlt, wieviel bitte 3-5Milliarden.Leute Rechnet mal… 3,5mio Syrer. Vergessen wir, Schule, Unterbringung, Kleidung und Gesundheit rechnen wir nur sooo… Ein Syrer, ist nur dreimal am Tag drei Brezeln für drei Euro. 3,5 mio x 3 = 10,5mio Euro pro Tag. Das mal 365 Tage macht genau 3,65 Milliarden im Jahr. Seit wieviel Jahren sind diese Syrer in der Türkei? Wie lange dauert nun der Krieg in Syrien? Wie groß ist Europa ca 500mio, wie groß ist die Türkei ca, 75mio. Schämen sollten sich nun alle… Erdoğan macht alles richtig, nur ist diese Welt verlogen. Die Moderne Sklaverei ist voll im Gange nichts hat sich geändert. Früher wurden nur einige Personen verschifft und versklavt heute macht man sich diese Mühe nicht… Man versklavt ganze Länder direkt vor Ort… Die Türkei spielt dieses Spiel nicht mehr mit…. NICHT in der Nato, NICHT in der Eu und auch NICHT in der UNO uno, das ist der Verein wo der Räuber der Kirche, als Wächter eingesetzt wird. Sitzt in Amerika, größter Geldgeber ist Amerika somit bestimmt auch Amerika oder die G5 im eigenen Interesse… Erdowahn sagt, die Welt besteht nicht nur aus den großen 5 Veto Mächten die Welt ist mehr… Also, ich wäre auch sauer auf Ihn, wenn ich einer der G5 wäre… Sei doch still Du Wiedersacher, läuft doch alles super seit Jahrzenten… Überall wo es Erdöl, Gold, Diamanten gibt, gibt es Krieg… Die sind ja alle doof. Statt von den Bodenschätzen zu Leben spielen Sie lieber Krieg? … Nein, Die werden Krieg spielen und aufeinander schiessen gelassen…Solange das geht, kann man in aller Ruhe die Schätze klauen… Droht der Frieden, geht man zum Schwächerem Kriegspartner und verspricht verkauft man Ihm eine super Waffe, so endet der Krieg nie… Zahlen müssen die auch nicht….Lasst uns als Zahlung einfach weiter schürfen, Bohren Fördern… So läuft das ganze Leute… Aber dieser Artikel, wird niemals veröffentlicht… Schließlich, muss man mit dem Strom des Westens mitschwimmen um immer mehr von der Quelle der Realität zur Lüge des Meeres rausgeschwemmt zu werden. Der Kollege mit dem Preisvergleich Panama, Sues Bosporus ist Clever… Er hats kurz und Prägnannt geschildert. Ein Buss der eine der Brücken über dem Bosporus fährt, zahlt übrigens viel mehr als ein Tanker

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    Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah

    22. Januar 2020 19:46 at 19:46

    @md, @Aydin, @Kemal, @Hakan, @Eren, @Mehmet und alle neugeborenen, noch nie dagewesenen Osmanen-Trolle:

    Der regierungsnahe Sender A Haber ging so weit, ein Gerücht zu streuen, wonach irgendwo auf der Route des geplanten Kanals zehn Schiffe vergraben seien, voll mit Gold von den Kreuzrittern.

    Die Zeche zahlen wie immer die türkischen Steuerzahler. Wie auch für die 2016 fertiggestellte Yavuz-Sultan-Selim-Brücke, die dritte über den Bosporus, berappen sie laut der Tageszeitung „Cumhuriyet“ allein für das vergangene Jahr über 500 Millionen US-Dollar. Grund: Die Maut-Einnahmen sind weit hinter der Summe zurückgeblieben, die Erdogan dem Betreiberkonsortium garantiert hatte.

    Der grandiose Flughafen stottert ebenfalls: Seit April haben die Piloten in fast 180 Fällen die Landung ihrer Flugzeuge auf dem neuen Flughafen abbrechen und durchstarten müssen. Zu den Gründen zählten unter anderem die schwierigen Windverhältnisse. Auch darauf hatten Kritiker des Projektes vor Baubeginn vergeblich hingewiesen. Häufiger Nebel im Herbst gehört ebenfalls zu den Problemen. Minister Turhan räumte auf Anfrage der Oppositionsabgeordneten Gamze Akkus Ilgezdi ein, besonders im Frühling und im Herbst seien lange Wartezeiten für die Passagiere, Durchstarte-Manöver und andere Unannehmlichkeiten zu erwarten.

    Die Hast beim Bau und Beschwerden von Reisenden über lange Fußwege sowie über schmutzige Toiletten, bröckelnde Fußbodenplatten und andere Schlampereien nur wenige Monate nach Eröffnung schrecken viele Passagiere ab. Gleichzeitig erfreut sich der Flughafen Sabiha Gökcen im asiatischen Teil Istanbuls steigender Beliebtheit. Das Projekt Mega-Flughafen sei gründlich danebengegangen, schrieb der Oppositionsabgeordnete Aygun auf Twitter. „Die Skandale nehmen kein Ende.“

    https://www.nzz.ch/mobilitaet/luftfahrt/flughafen-istanbul-mammut-bauwerk-der-langen-wege-ld.1503363
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Erdogans-Kanal-Plan-wird-immer-verrueckter-article21522650.html

    • Avatar

      itutfel

      22. Januar 2020 22:17 at 22:17

      Seit wann ist der BER im Betrieb, habe ich was verpasst?

      • Avatar

        Yazid Fosil

        23. Januar 2020 12:15 at 12:15

        Geht es hier um den BER, habe ich was verpasst? Der einzige Unterschied ist, dass der eine Flughafen wegen all der Mängel und Pannen nicht eröffnet wurde, der andere trotz der Mängel und Pannen schon, zum Ruhme des größenwahnsinnigen und verantwortungslosen Diktators.

    • Avatar

      Lausi

      22. Januar 2020 23:57 at 23:57

      @Hadschi Halef usw. – ich verneige mich vor Ihrem wahrhaft respekteinflößenden Namen, der allerdings auch ein leichtes Schmunzeln provoziert! Und was das Durchstarten der Flugzeuge betrifft: Wer hat schon was gegen ein bisschen Nervenkitzel in diesen langweiligen Zeiten von heute!?

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Devisen

Aktuell: Türkische Lira Opfer des US-Dollar – Donnerstag wird ein wichtiger Tag!

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira wertet immer weiter ab. Schon die letzten Tage legte sie ein neues Rekordtief nach dem anderen hin. So auch heute. So wie es aussieht, wird es für die Lira das siebte Tagestief in Folge!

US-Dollar drückt kräftig gegen die türkische Lira

Während letzte Woche eine Abstufung von Moody´s für die Türkei schon übel auf die Stimmung drückte, läuft heute am globalen Kapitalmarkt ein Risk Off Trade (siehe aktuelle Entwicklungen hier). In unsicheren Zeiten (Corona-Restriktionen weltweit nehmen zu) flieht heute gefühlt der ganze Planet in den US-Dollar, und der steigt kräftig an, egal ob gegen Euro, Pfund oder Franken. Und da ist die türkische Lira als anfällige Schwellenländerwährung natürlich mit dabei, in Form eines neuen Allzeittiefs gegen den US-Dollar.

Für 1 US-Dollar muss man aktuell 7,61 türkische Lira aufbringen. Letzten Freitag waren es noch 7,55 Lira. Eine Woche davor waren es noch 7,45, und Mitte August noch 7,25. Die Lira-Abwertung geht immer weiter. Sie wird aktuell neben der Dollar-Stärke noch angeheizt durch die zunehmende Nervosität in Sachen Leitzins. Denn die türkische Zentralbank entscheidet diese Woche Donnerstag (wahrscheinlich 13 Uhr deutscher Zeit) über den Leitzins. Es wird erwartet, dass er unverändert bleibt. Dies wäre einmal mehr eine Verschärfung des Problems, dass die Inflation in der Türkei deutlich höher liegt als der Leitzins. Kein schönes Umfeld für ausländisches Geld, das angelegt werden möchte!

Zu niedriger Leitzins

Man darf davon ausgehen, dass die Zentralbank in Ankara weiterhin agiert, wie Präsident Erdogan es wünscht. Nämlich die Zinsen möglichst immer weiter senken oder zumindest nicht erhöhen (aktuell 8,25 Prozent), um die türkische Wirtschaft mit möglichst günstigen Krediten versorgen zu können. Unter den zu niedrigen Leitzinsen leidet die türkische Lira, sowie unter dem stärkeren US-Dollar!. Und nicht vergessen, Augen auf für Donnerstag Mittag, wenn die Zentralbank in Ankara entscheidet. Derzeit scheint die Lira sich immer weiter von Rekordtief zu Rekordtief zu bewegen.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen Türkische Lira
Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen Türkische Lira in den letzten 12 Monaten.

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Devisen

Euro vs US-Dollar: Wird der Major heute die 1,19 Marke sehen?

Agata Janik

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Euro Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat es vor dem Wochenende nicht mehr geschafft, einen Break-Out zu erzielen. Die Seitwärtsbewegung, die am Donnerstag begann, wurde fortgesetzt. Die Händler hätten gerne einen Ausbruch zum Wochenabschluss gesehen, doch der Euro konnte nicht genügend Dynamik entwickeln, um den wichtigen Widerstand bei 1,1865 zu durchbrechen. Auf der Unterseite wurde der Kurs durch die doppelte Unterstützung aufgefangen. Bei 1,1835 befand sich nicht nur ein charttechnischer Support, sondern hier verlief am Freitag auch der 420er Moving Average, der fast immer schwer zu überwinden ist. Kurz darunter befand sich auch der 120er MA. Es war also zu vermuten, dass der USD nicht stark genügend sein wird, um diese Hürden zu nehmen.

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Am Freitag in den Morgenstunden haben die Bullen versucht, den Euro nach oben zu treiben. Der Angriff ist jedoch gescheitert. Der Widerstand bei 1,1865 war einfach zu stark. Danach folgte eine kleine Enttäuschung und EUR/USD ist leicht gefallen. Die Volatilität war aber gering. Auf dem Niveau von 1,1832 war die Korrektur schon vorbei. Man hat zu diesem Zeitpunkt gemerkt, dass der Tag eher ruhig verlaufen wird. Viele Händler haben sich zurückgehalten und wollten vor dem Wochenende keine Positionen mehr eröffnen, um das Risiko zu vermeiden, Trades über das Wochenende halten zu müssen. Solche Situationen kann man am Devisenmarkt öfters beobachten.

Am Nachmittag, während der amerikanischen Session, haben die Bullen den letzten Angriff auf den Widerstand bei 1,1865 gewagt. Auch dieser Versuch blieb jedoch erfolglos. Dem Euro hat die Kraft gefehlt und die Bullen mussten sich erneut geschlagen geben. Der Kurs bewegte sich weiter in der Seitwärtsrange. Im späten Handel notierte EUR/USD bei ca. 1,1845.Der Freitag verlief also beim Euro vs USD eher unspektakulär, wenn nicht sogar langweilig. Wer eine Position eröffnet hat, musste viel Geduld und Disziplin aufbringen. Man konnte zwar, in der Seitwärtsrange, auf beiden Seiten Geld verdienen, doch es war insgesamt kein angenehmer Handelstag. Auch bei den anderen Währungspaaren sah das Trading ähnlich aus. Der Wochenanfang wird vermutlich ganz anders aussehen. Die Energie hat sich im Markt aufgestaut und ein Ausbruch beim Euro vs USD wird immer wahrscheinlicher. Die Händler wollen die nächste Entscheidung sehen.

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Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Montagmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1870. In der asiatischen Session heute Nacht konnte der Euro leicht zulegen. Die Händler haben schon die ersten Tendenzen für den Tag gesetzt. Der Euro vs USD wird wieder stärker und befindet sich auf dem Weg zu 1,1900. Aus technischer Sicht besitzt der Major weiter viel Aufwärtspotential. Die Bullen werden nach der kleinen Niederlage vom Freitag, heute erneut angreifen. Das Ziel ist klar die 1,19 „big figure“. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass EUR/USD diese Marke heute testen wird. Spannend wird es vor allem sein, ob diese psychologische Grenze nachhaltig brechen wird. Sollte es den Long-Trader gelingen, den Kurs über 1,19 zu treiben, wird sich eine zusätzliche Dynamik auf der Oberseite entwickeln. Grund dafür sind die vielen Stop-Loss Marken, die darüber liegen. Wenn sie gezogen werden, wird der Euro frische Kraft entwickeln. Der nächste signifikante Widerstand befindet sich bei 1,1937. Hier kann der Kurs eine kleine Pause einlegen. Sollte dagegen die 1,19 „big figure“ erneut halten, kann es zu einer größeren Enttäuschung bei EUR/USD kommen. Wer konservativ orientiert ist, kann abwarten, wie sich der Kurs bei 1,19 verhält. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1843.

Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Euro vs US-Dollar: Schnelle Erholung – Chance für ein Long?

Agata Janik

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50 Euro Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat in der gestrigen Handelssitzung erneut seine Dominanz bestätigt. Nach der kurzfristigen starken Gegenreaktion auf der Unterseite, die durch die fundamentalen Daten (Pressekonferenz der Fed) am Mittwochabend verursacht wurde, konnte sich der Euro gestern fast gänzlich erholen. Der US-Dollar wurde nur zeitweise gegen den Euro favorisiert. Sobald die fundamentalen Nachrichten aber verdaut wurden, verlor der Greenback wieder an Attraktivität. Dieses Beispiel bestätigt erneut, dass die Wirtschaftsdaten meistens nur kurzfristig einen Einfluss auf den Devisenmarkt haben. Händler, die gerne News handeln, sollten das wissen und bereit sein, immer schnell zu reagieren. Der Euro hat am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag kräftig verloren und notierte im Tief bei 1,1735. Das hat jedoch die Euro-Bullen nicht abschrecken können. Sie haben gestern den Euro vs USD wieder gekauft und der Kurs bewegte sich fast den ganzen Tag fast nur noch in die nördliche Richtung.

Schon am Donnerstagmorgen erreichte EUR/USD kurzfristig die 1,18 „big figure“. Auf dem Niveau von 1,1813 traf der Major auf einen Widerstand, der vorerst gehalten hat. Der Kurs erfuhr eine leichte Korrektur. Bei 1,1781 war diese aber schon zu Ende. Ab diesem Zeitpunkt haben die Bullen erneut angegriffen. Die 1,18 Marke stellte für den Euro zum USD keine Hürde mehr dar. Der Kurs hat diesen Widerstand ohne Schwierigkeiten überwunden. Darüber lagen viele Stop-Loss Orders, die natürlich gezogen wurden. Dadurch hat der Euro eine zusätzliche Dynamik entwickelt. Ab dann ging es für das Währungspaar langsam aber konstant nach oben. Auch während der amerikanischen Session konnte sich der Euro klar durchsetzen. Im Bereich von ca. 1,1830 traf der Kurs auf einen doppelten Widerstand. Die beiden Moving Averages (120er und 420er) begegneten sich.

Es war unklar, ob der Euro diese Hürde brechen wird. Es hat aber geklappt, was schon eine kleine Überraschung war. EUR/USD stieg dann in den Abendstunden noch ein wenig weiter und erreichte gestern im Tageshoch die Marke von 1,1854. Die Volatilität hat dann aber nachgelassen und der Kurs ist in eine Seitwärtsphase übergegangen. Die Kerzen wurden ganz klein. Die Händler haben sich zurückgezogen. Der gestrige Tag hat bestätigt, dass der übergeordnete Aufwärtstrend bei EUR/USD noch nicht zu Ende ist. Der Euro zum USD bleibt stark. Es wird sich vermutlich in den nächsten Stunden entscheiden, ob die Bullen vor dem Wochenschluss noch einmal die 1,19 Marke angreifen werden.

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Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Freitagmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1848. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, gab es kaum Bewegung im Markt. Die meisten Händler halten sich noch zurück. Das wird sich aber bald ändern. Heute erwartet uns bei EUR/USD ein spannender Handelstag. Wenn es den Bullen gelingt, das letzte High von gestern bei 1,1854 zu nehmen, kann es für den Major richtig interessant werden. Die Break-Out Trader werden dann vermutlich auch ihre Chance auf der Oberseite suchen. Über 1,1855 liegen viele Stops. Das wissen die Long-Trader und werden versuchen, den Kurs dahin zu ziehen. Wenn es klappt, kann sich die Aufwärtsbewegung schnell beschleunigen. Der nächste wichtige Widerstand befindet sich bei 1,1881. Wenn diese Marke bricht, wird die 1,19 „big figure“ angesteuert werden. Es ist eher unwahrscheinlich, dass der Major diese Marke noch vor dem Wochenende erobern wird. Auf der Unterseite hat EUR/USD die erste wichtige Unterstützung bei 1,1831 und dann bei 1,1803. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1812.

Der folgende Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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