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TUI Analyse: Ausblick enttäuscht, Aktie fällt!

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Der gestern Abend hat der Reiseveranstalter TUI seine Ergebniserwartungen für das aktuelle Geschäftsjahr deutlich nach unten korrigiert, das Wertpapier reagierte entsprechend negativ auf diese Nachrichten. Als Grund für die Prognoserücknahme sieht der Veranstalter die schwache Nachfrage nach Riesen ins Ausland, bedingt durch einen sehr langen und schönen Sommer hierzulande. TUI erwartet für das Geschäftsjahr 2019 jetzt nur ein EBITDA (Gewinn vor Steuern) weitgehend auf dem Niveau von 2018 in Höhe von 1,177 Milliarden Euro. Die Prognose von mindestens 10?Prozent durchschnittlichem Jahreszuwachs beim Gewinn vor Steuern bis zum Geschäftsjahr 2020 kann nicht mehr aufrechterhalten werden. TUI bestätigte aber einen Dividendenvorschlag von 0,27 Euro je Aktie.

Das dürfte Anlegern aber auch nur relativ wenig helfen, die Aktie notiert vorbörslich gut 1,5 Prozent tiefer zum gestrigen Schlusskurs. Besonders bitter für den Verlauf seit letzter Woche ist der deutliche Abpraller im Bereich von 14,15 Euro an einem Horizontalwiderstand aus den Jahren 2016/2017 sowie dem gleitenden Durchschnitt EMA 200 auf Wochenbasis. Übergeordnet könnte dies potenzielles Abwärtspotenzial bis an die Jahrestiefs aus 2018 bedeuten, weshalb sich ohnehin ein kurzsichtiger Short-Einstieg auf aktuellem Kursniveau auszahlen könnte.

Short-Chance bei TUI

Ausgehend von einem Kursniveau um 13,48 Euro können direkte Short-Positionen mit einem Zielbereich von zunächst 13,00 Euro aufgebaut werden, darunter sind Rücksetzer bis in den Bereich 12,60 Euro zu favorisieren. Als Verlustbegrenzung könnte nun das Niveau um 14,00 Euro angelegt werden. Diese Handelsidee beruht jedoch auf einem spekulativen Rücksetzer, der noch entsprechend kleinere Handelspositionen beinhalten sollte. Gelingt es Marktteilnehmern das Wertpapier des Reiseveranstalters TUI hingegen mindestens über das Niveau von 14,35 Euro anzuheben, bestünde durchaus kurzfristiges Aufwärtspotenzial in Richtung von 15,23, bzw. 15,38 Euro. Das dürfte es auf der Oberseite aber auch schon gewesen sein, das Widerstandsband an den oberen Kurszielen sollten anschließend für einen deutlichen Dämpfer sorgen.

TUI

Einstieg per Market-Sell-Order : 13,48 Euro
Kursziel : 13,00 / 12,60 Euro
Stop : > 14,00 Euro
Risikogröße pro CFD : 0,52 Euro
Zeithorizont : 2 – 4 Wochen




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Deutsche Bank baut ab, Handelskrieg, Apple, Silber

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Diese Woche ist einiges los an den Märkten. Volatilität kommt in die Kurse durch den Handelskrieg. Sissi Hajtmanek und Manuel Koch besprechen im folgenden Video die aktuelle Gemengelage mit ihrer möglichen Auswirkung auf die Börse. Aber auch viele andere Themen bewegen die Börsianer derzeit wie die Deutsche Bank, Commerzbank, Apple und Silber.

Deutsche Bank und Commerzbank

Die Commerzbank schließt 250 Filialen. Die Deutsche Bank hat im Aktiengeschäft viel abgebaut. Wie geht es weiter? Es wird wohl zunehmend mehr weg verlagert von den Filialen ins Digitale. Die DB hatte jüngst nach Medienberichten eine Klarstellung veröffentlicht. Hier nochmal im Wortlaut:

Die Deutsche Bank plant keinen weiteren Stellenabbau über die Pläne hinaus, die der Vorstand am 7. Juli verkündet hat. Damals gab die Deutsche Bank eine neue Strategie bekannt, die mit dem Abbau von weltweit 18.000 Stellen bis 2022 auf dann 74.000 Stellen einhergehen soll. Ziel des Abbaus ist es, die bereinigten Kosten des Deutsche-Bank-Konzerns um mehr als ein Viertel auf 17 Milliarden Euro zu senken. Eine Aufteilung nach Regionen und Bereichen haben wir damals nicht kommuniziert, und wir werden dies auch weiterhin nicht tun. Sobald Entscheidungen über den konkreten Stellenabbau gefallen sind, werden sie zu allererst mit den Kolleginnen und Kollegen in den betroffenen Bereichen besprochen. Wiederholt hat der Vorstand deutlich gemacht, dass alle Teile unserer Bank ihren Beitrag leisten müssen. Selbstverständlich wird auch in Deutschland eine substanzielle Zahl von Stellen wegfallen, da es der mit Abstand größte Standort der Deutschen Bank ist. Dabei ist der schon geplante Abbau von Arbeitsplätzen im Zuge der Integration der Postbank bereits in der Gesamtzahl von 18.000 Stellen enthalten.

Apple und Silber

Die Apple-Aktie wird im folgenden Video ab Minute 3 im Detail besprochen, fundamental wie auch charttechnisch. Ist die Aktie ein Kauf? Im Video werden auch konkrete Kursmarken genannt. Aber auch Silber wird besprochen mit 37% Plus in wenigen Monaten. Auch hier wird für einen möglichen Kauf ein Einstiegsszenario besprochen.

Kursverlauf der Deutsche Bank-Aktie seit Mitte 2018
Kursverlauf der Deutsche Bank-Aktie seit Mitte 2018.

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Handelskrieg: Bringen neue Verhandlungen die Wende für den Aktienmarkt?

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Lieber Börsianer,

endlich redet man wieder miteinander! Derzeit befindet sich der chinesische Chefverhandler Liu He in Washington und ringt mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer um einen Kompromiss im zuletzt ausgeuferten Handelskrieg zwischen China und den USA. Der Druck, der auf beiden Seiten lastet, ist enorm. In den USA machen vor allem die Wirtschaftsverbände, aber auch führende Republikaner Druck auf den US-Präsidenten. Man will jetzt endlich eine Annäherung sehen und das leidige Thema von der Agenda nehmen. Vor allem die US-Industrie leidet unter den neuen Sonderzöllen: Dort ist die Stimmung so schlecht wie seit 2009 nicht mehr. Auch der Beschäftigungsaufbau in den Unternehmen der Industrie-Branchen stagniert bereits seit…..

Den gesamten Artikel können Sie lesen, wenn Sie sich für den Newsletter „Profit Alarm“ anmelden. Sie erhalten dann täglich per Email eine exklusive Analyse. Der Service ist für Sie völlig kostenfrei!

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SAP-Quartalszahlen glänzen, CEO tritt zurück, Aktie reagiert deutlich

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SAP hat heute Nacht schon seine Quartalszahlen veröffentlicht. Womöglich früher als gedacht, weil der langjährige CEO Bill McDermott überraschend seinen Rücktritt bekanntgegeben hat? Die Gründe für seinen Rückzug sind nicht bekannt, aber ein zweiköpfiges Führungsduo wird seine Arbeit fortsetzen.

Aber nun zu den Quartalszahlen von SAP. Die glänzen. Der Umsatz steigt im Jahresvergleich von 6,02 auf 6,79 Milliarden Euro (+13%). Der Gewinn nach Steuern klettert von 0,97 auf 1,26 Milliarden Euro. Ein sehr guter Zuwachs, der so kräftig nicht erwartet worden war! Die Erlöse aus dem Cloudgeschäft steigen von 1,3 auf 1,79 Milliarden Euro. Die operative Marge klettert von 20,5% auf 24,7%. Da bleiben keine Wünsche offen. Die Reaktion der Börsianer ist klar. Die Nachfolge des CEO findet reibungslos statt, die Zahlen sind mehr als gut. Die Aktie steigt heute um 7,3%.

SAP Quartalszahlen Details

Im Chart seit Ende 2018 kann man den aktuellen Anstieg in der SAP-Aktie gut sehen.

Verlauf SAP-Aktie seit Ende 2018

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