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Twitter-Aktie: Endlich Hoffnung – Dorsey als alter NEUER Chef ernannt!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Endlich gibt es wieder Hoffnung für die Twitter-Aktie. Wie vor wenigen Minuten bekannt wurde, wird Twitter-Interimschef Jack Dorsey auch dauerhaft Chef bleiben – dieses Statement wurde schon für Freitag erwartet. Er gibt seine Personalunion als Aufsichtsratschef auf und bleibt CEO, also Vorstandsvorsitzender.

Twitter-Aktie schöft Hoffnung dank Jack Dorsey
Alter und neuer Twitter-CEO: Jack Dorsey
Foto: David Shankbone / Wikipedia (CC BY 3.0)

Dorsey wird neben Twitter auch parallel Chef von dem Zahlungsanbieter „Square“ bleiben, was wohl ein Wehrmutstropfen für die Marktbeobachter bleiben wird, weil er dann nicht mit 100% seiner Arbeitskraft bei Twitter liegt. Aber erstmal egal, ein echter Twitter-Gründer der ersten Stunde ist dauerhaft an Bord und versprüht über sein eigenes Account gleich etwas Optimismus. Gut ein dutzend Tweets waren es bis gerade eben, hier der nach unserer Meinung Wichtigste:

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

Seine ansonst wichtigsten eigenen Statements: Twitter sei das bedeutendste Kommunikationstool unserer Zeit. In den letzten drei Monaten sei es seine Aufgabe gewesen Teams aufzubauen, die in der Lage sind sich schnell zu bewegen. In den letzten Monaten habe man in beiden Firmen (Twitter + Square) Geschwindigkeit und Druck erhöht. Man werde alles tun was notwendig ist um sicherzustellen, dass beide Firmen ihre Marktanteile ausweiten können.

Wie wir letzte Woche schon schrieben: Twitter´s größtes Problem ist die Ungewissheit. Eine wurde jetzt schon mal beseitigt. Jetzt muss Dorsey liefern. Wie er selbst tweetet, muss die Plattform einfacher zu benutzen sein. Gerade neue User müssen einfach verstehen können, wie der Ablauf ist. Jetzt kann Dorsey zeigen, ob er immer noch den Elan aus den Twitter StartUp-Tagen hat. Sein Primärziel lautet: Nutzerwachstum! Neue Nutzer müssen her, fast egal wie. Nur das wird die Börse kurzfristig glücklich machen. Da stellt sich die große Frage (wir berichteten): Fällt die Begrenzung von 140 Zeichen pro Tweet? Da hat Jack Dorsey eine wichtige Frage zu beantworten, die auch schon lange für Ungewissheit sorgt.

Auf den ersten Blick ist die Zahl schockierend. Im ersten Halbjahr hat Twitter 938 Mio US-Dollar Umsatz gemacht (Werbeerlöse), aber dabei 299 Mio Dollar Verlust erwirtschaftet. Aber: Die Werbeumsätze steigen sehr schnell und die Schwelle zum Gewinn ist in durchaus greifbarer Nähe. Kann die Twitter-Aktie bei der Verkündung der Q3-Zahlen Ende Oktober oder der Jahreszahlen Ende Januar der große Aufwärtsknaller werden, wenn man in die Gewinnzone rutscht und/oder die Zahl der neuen User überraschend stark steigern konnte? Jetzt hat die Firma zumindest einen Chef, der Hoffnung und das Silicon Valley-Flair ausstrahlt! Die Aktie notiert vorbörslich +3%.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    omegachigma

    5. Oktober 2015 16:33 at 16:33

    Ich hab Twitter schon eine Weile auf meiner Watchlist. Der Wert wurde ja ordentlich verprügelt. Defintiv ein heißer Kandidat, wenn es so kommt wie sie schreiben.

    Allerdings muss der Gesamtmarkt dann natürlich auch seine Korrektur beenden, wenn das eine längerfristige Long-Position werden soll.

    Ich sehe da auf jeden Fall auch enorm viel Potenzial.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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