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Twitter-Aktie im Aufwind, und eine Nachbetrachtung deutscher Börsengänge 2017

Die Twitter-Aktie ist heute im Aufwind, und wie! Die größte Bank der USA JP Morgan bringt der Aktie von A-Z einen richtigen Schub. Das Kursziel erhöht man von 20 auf…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Twitter-Aktie ist heute im Aufwind, und wie! Die größte Bank der USA JP Morgan bringt der Aktie von A-Z einen richtigen Schub. Das Kursziel erhöht man von 20 auf 27 Dollar. Das bringt die Aktie heute zum Handelsstart in New York mit +6,8% auf jetzt 23,75 Dollar. Als Grund für die Aufstufung von „Neutral“ auf „Kaufen“ beschreibt JPM die Verbesserung der Plattform. Dazu zähle der Ausbau von Live Video-Events, und eine verbesserte Nutzeroberfläche. Es gehe jetzt bei Twitter viel stärker um Echtzeitnachrichten, Informationen und Diskussionen. Twitter war zuletzt schon auf Quartalsbasis in der Gewinnzone, aber nur wenn es nach den bereinigten Zahlen geht (Non Gaap).

JPM erwartet für das Gesamtjahr 2018 aber auch nach den nicht bereinigten echten Daten (Gaap) einen Gewinn. Das Wachstum bei den täglich aktiven Nutzern werde nachhaltig sein, und auch die Bereitstellung von Inhalten werde zunehmen. Dazu kann man sagen: Schon am 26. Oktober nach den letzten Quartalszahlen war der Optimismus der Anleger deutlich zu spüren in einem anständigen Kurssprung in der Twitter-Aktie – heute folgt nun der nächste Schub durch die Meinung von JPM. Schafft Twitter es doch noch sich selbst zu retten? Als kleiner aber feiner Social Media-Anbieter könnte man mit seinem Angebot neben Facebook existieren, da die Plattformen an sich nicht vergleichbar sind, und die Nutzer bei Twitter auch ein ganz anderes Nutzererlebnis haben!


Die Twitter-Aktie seit März.

Deutsche Börsengänge

Wir wollen heute mal drei deutsche Börsengänge aus diesem Jahr beleuchten, kurz und knapp. Da ist zum Beispiel die Naga Group, ein Unternehmen, das irgendwas mit „Fintech-Entwicklungen“ macht. So genau kann man das nicht wirklich definieren. Die Aktie startete im Juli mit 4,30 Euro, um im September auf bis zu 19,30 Euro zu steigen. Aktuell liegt die Aktie bei 12 Euro. Ein unklares beziehungsweise schwer zu identifizierendes Geschäftsmodell – dazu ein volatiler Kurs, und heute beispielsweise nur 10.200 gehandelte Aktien. Eine heiße Nummer für Zocker ohne Nerven!


Die Aktie der Naga Group seit dem Börsengang im Juli.

Delivery Hero

Und nun kommen wir zur neuen „jung dynamisch innovativen“ Essensindustrie in Deutschland. Der Lieferdienst Delivery Hero ging dieses Jahr auch an die Börse. Seit dem Handelsstart Ende Juni ging es rauf von 27,80 Euro bis auf 40 Euro Ende November. Jetzt notiert die Aktie bei 34,90 Euro. Alles noch unklar, wer in diesem Spiel als Sieger hervorgeht, ob mehrere Essenslieferdienste überleben werden, oder ob ein Großer die anderen kauft, oder ob die meisten letztlich einfach so vom Markt verschwinden.


Die Delivery Hero-Aktie seit Ende Juni.

Vapiano

Vapiano zeigt mit seiner Ladenkette bereits reale Umsätze, hat aber extrem hohe Mieten zu zahlen für moderne Ladenlokale in bester Innenstadtlage. Die Aktie ging ebenfalls Ende Juni an den Markt mit 24 Euro. Vom ersten Tag an fehlt jede Phantasie im Aktienkurs. Für Spekulanten ist die Aktie bis jetzt eine Schlaftablette geblieben mit einem aktuellen Kurs von 22,90 Euro.


Die Vapiano-Aktie seit Juni.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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