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Twitter-Quartalszahlen aktuell: Weniger User, aber Umsatz und Gewinne steigen

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Soeben wurden die Twitter-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz lag bei 909 Millionen Dollar (Vorjahresquartal 732/erwartet 868).

Der Gewinn nach Non-GAAP (bereinigt) lag bei 0,31 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,19/erwartet 0,25). Flüsterschätzungen reichten sogar bis 0,29 Dollar Gewinn pro Aktie.

Entscheidend bei Twitter ist diese eine Zahl, auf die alle gucken: Wie viele monatlich aktive User hatte man im letzten Quartal? Es waren nach 330 Millionen Usern vor 12 Monaten und 326 Millionen im 3. Quartal 2017 jetzt 321 Millionen im 4. Quartal 2017. Erwartet wurden für heute 319.

Die Zahl der täglich aktiven Nutzer (die auch monetarisierbar sind) liegt bei 126 Millionen nach 115 Millionen vor einem Jahr und 124 im 3. Quartal 2018.

Ausblick für das Q1 und das Gesamtjahr 2019 von Twitter im Wortlaut:

For Q1, we expect:
• Total revenue to be between $715 million and $775 million
• GAAP operating income to be between $5 million and $35 million
For FY 2019, we expect:
• GAAP and cash operating expenses to be up approximately 20% year-over-year in 2019 as we
support our existing priorities of health, conversation, revenue product and sales, and platform
• Stock-based compensation expense to be in the range of $350 million to $400 million
• Capital expenditures to be between $550 million and $600 million

Die Aktie notiert vorbörslich mit -7,8%. Der Ausblick und dazu die minimal gesunkene Nutzerzahl reichen offenbar aus um die Aktie runterzubringen. Trotz alledem kann man aber auch sehen, dass Twitter nun immer profitabler wird.

Twitter-Quartalszahlen
Advert in a 3 Store, London. Foto: Howard Lake Public Domain

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Boeing crasht und bricht letzte Unterstützung! – Werbung

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Lieber Börsianer,

Mitte Januar gab ich Ihnen den Tipp, sich die Aktie des Flugzeugbauers Boeing einmal genauer anzusehen. Damals stand eine Diamant-Formation kurz vor dem Abschluss. Diese Formation wurde längst nach unten aufgelöst und wer damals auffallende Kurse setzte, konnte bis gestern Abend schon mehr als 11% verdienen. Doch die größte Bewegung dürfte noch vor uns stehen. Denn das Kursziel liegt erst bei 220 US-Dollar, noch fast 30% vom aktuellen Kurs entfernt. Und gestern wurde die letzte verbliebene Unterstützung gebrochen. Zeit, die Aktie noch einmal unter die Lupe zu nehmen!

Diamant-Formation künden vom Ende eines langen Aufwärtstrends. Im Falle von Boeing benötigte allein die Ausbildung dieser Formation volle zwei Jahre. Für Boeing-Aktionäre besonders ungünstig: Jetzt trifft Charttechnik auf gleich mehrere fundamentale Faktoren, die einen massiven Abverkauf unterstützen werden:

5 Gründe, warum 2020 ein Katastrophenjahr für die Aktie werden kann se Formation wurde längst nach unten aufgelöst und wer damals auffallende Kurse setzte, konnte bis gestern Abend schon mehr als 11% verdienen. Doch die größte Bewegung dürfte noch vor uns stehen. Denn das Kursziel liegt erst bei 220 US-Dollar, noch fast 30% vom aktuellen Kurs entfernt. Und gestern wurde die letzte verbliebene Unterstützung gebrochen. Zeit, die Aktie noch einmal unter die Lupe zu nehmen!

Diamant-Formation künden vom Ende eines langen Aufwärtstrends. Im Falle von Boeing benötigte allein die Ausbildung dieser Formation volle zwei Jahre. Für Boeing-Aktionäre besonders ungünstig: Jetzt trifft Charttechnik auf gleich mehrere fundamentale Faktoren, die einen massiven Abverkauf unterstützen werden: 5 Gründe, warum 2020 ein Katastrophenjahr für die Aktie werden kann…..

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Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
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Markus Koch LIVE zum Handelsstart an der Wall Street – Markt überverkauft?

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart an der Wall Street. Ist die Gelegenheit gekommen jetzt wieder einzusteigen? Der Markt sei stark überverkauft.

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Sollte man jetzt antizyklisch Aktien von Reedereien kaufen?

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Frachtschiff im Sonnenlicht - Aktien von Reedereien wieder attraktiv?

Die Schifffahrtindustrie hat die Auswirkungen des Coronavirus bereits gespürt, als die Aktienmärkte noch davon ausgingen, es handele sich um ein unwichtiges, temporäres Ereignis irgendwo in China. Die Preise, die für das Chartern großer Frachtschiffe gezahlt werden mussten, fielen bereits im Januar ins Bodenlose. So auch die Aktien von Reedereien. Ist es jetzt an der Zeit, antizyklisch einzusteigen? Schauen wir uns drei Aktien großer Reedereien an!

Öltanker können auch ohne Ölnachfrage gebraucht werden

Schon Anfang Februar musste man für die Miete eines Megafrachters für Schüttgut kein Geld mehr bezahlen, sondern bekam sogar welches vom Reeder ausgezahlt. Das war für die Schiffseigner günstiger, als selbst für Mannschaft und Schwerölverbrauch aufzukommen. Öltanker hingegen sind weiter gefragt, wenn auch geringer als noch vor zwei Monaten. Sollte der Preis für die Tanker-Miete weiter sinken, käme auch noch eine völlig neue Nachfragegruppe hinzu: Ölbroker und Investoren! Derzeit ist an den Terminmärkten sofort lieferbares Öl günstiger als Öl, das erst in sechs Monaten geliefert werden soll. Wer also heute Öl kauft und sechs Monate lagert, kann einen risikofreien Gewinn erzielen.

Und was wäre für die Lagerung einiger hunderttausend Tonnen Rohöl besser geeignet als günstige Supertanker? Zumindest Anfragen dieser Art gab es bei Schiffsbrokern bereits. Derzeit ist der Preisabstand zwischen sofort lieferbarem und später zu lieferndem Öl jedoch noch zu gering, um den Preis eines Supertankers zu rechtfertigen. Für die Schiffseigner bedeutet das aber auch: Derzeit gibt es keine Entspannung auf der Nachfrage-Seite. Die Kapazitätsauslastung chinesischer Häfen ist inzwischen 20% bis 50% niedriger als vor dem Ausbruch des Coronavirus und so wie es aussieht, wird das auch noch eine Weile so bleiben.

Die Nachfrageschwäche nach Schiffstransporten könnte (!) bald vorbei sein

Stimmen die offiziellen Zahlen aus China, dann gibt es zumindest kaum noch Neuinfektionen. Wenn dem so ist, dann wäre auch ein Ende der Nachfrageschwäche in China absehbar. Und wenn in China wieder gearbeitet, investiert und konsumiert wird, zöge auch wieder die Nachfrage nach Schiffstransporten an. Für die Aktien der Reedereien dürfte das eine erhebliche Entlastung darstellen. Denn deren Kurse brachen in den vergangenen Wochen um teils deutlich mehr als 50% ein. Für antizyklische, risikofreudige Investoren besteht jetzt die Chance, ein paar Schnäppchen zu machen.

Scorpio Tanker ist Betreiber einer Flotte von 128 Schiffen mit einem Durchschnittsalter von nur vier Jahren, allesamt ausgerüstet mit Scrubbern, die die Abgase der Schiffe reinigen. Das junge Alter der Schiffe und die Scrubber verschaffen Scorpio nach eigener Aussage Wettbewerbsvorteile, da die Schiffe sparsamer fahren und die Abgaswäsche die Nutzung günstigeren Schweröls in Gegenden ermöglicht, in denen andere Schiffe ohne Abgasreinigung das teurere Marinediesel verfeuern müssen.

Jetzt einsteigen? Kursverluste von 40% bis 50% bei Reederei-Aktien!

Gleichwohl machte Scorpio bereits in den vergangenen Jahren Verluste. In diesem Jahr stehen knappe 435 Millionen US-Dollar Zins- und Tilgungszahlungen an, während das Unternehmen lediglich 202 Millionen US-Dollar Cash- und Wertpapierbestände vorweisen kann. Ohne Neukreditaufnahme käme das Unternehmen also nicht über das Jahr. In einem ohnehin schifffahrtskeptischen Umfeld könnte die Kreditaufnahme schwierig oder teuer werden, zumal bei sinkenden Frachtraten mehr Kredite zur Aufrechterhaltung des Betriebs notwendig sein dürften, als noch bei Abschluss des vorherigen Quartals angenommen wurde.

Diese Situation macht die Aktie jedoch auch gleichzeitig anfällig für schnelle Kurserholungen, sollten die Frachtraten wieder anziehen und sich der Welthandel normalisieren. Denn die Risikoabschläge, die der Markt in den vergangenen Wochen vornahm, würden sich dann als unnötig herausstellen. Seit Anfang Januar hat sich der Aktienkurs mehr als halbiert. Scorpio ist somit eine Aktie für Zocker, die sowohl die Zeit haben, das Unternehmen kontinuierlich zu beachten als auch die nötigen Mittel, um notfalls auch einen Totalverlust zu verkraften.

Die Aktie von North American Tanker (NAT) hat sich seit Jahresbeginn nicht halbiert. Der Kurs fiel lediglich um 43%! Auch NAT macht schon seit Jahren, genauer gesagt seit drei, Verluste. Das Unternehmen fährt jedoch noch mit deutlich geringeren Cashreserven als Scorpio Tanker. Ende 2019 waren es nicht einmal 49 Millionen US-Dollar. Im Gegensatz zu Scorpio konnte NAT im Vorjahr jedoch wenigstens positive Cashflows vorweisen und hat praktisch keine in diesem Jahr fälligen Verbindlichkeiten. NAT ist also nicht zwingend auf Neukreditaufnahmen in diesem Jahr angewiesen und könnte die Flaute unbeschadeter überstehen als Scorpio.

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