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Twitter-Quartalszahlen: Umsatz und Gewinn über den Erwartungen, Wachstum bei Nutzerdaten pusht Aktie vorbörslich um 11%

Die Twitter-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Der Umsatz, der vor einem Jahr bei 594 Millionen Dollar lag, wurde jetzt für das 1. Quartal 2017 mit 548 Millionen Dollar vermeldet. Das ist positiv aufgrund der…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Twitter-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Der Umsatz, der vor einem Jahr bei 594 Millionen Dollar lag, wurde jetzt für das 1. Quartal 2017 mit 548 Millionen Dollar vermeldet. Das ist positiv aufgrund der niedrigen Erwartungen von um die 520 Millionen Dollar! Der Verlust lieg tbei 0,09 Dollar pro Aktie. Um Sonderposten bereinigt (sichtbar in der ersten Grafik unten) kommt aber ein Gewinn raus von 0,11 Dollar pro Aktie, was maßgeblich für Analystenbewertungen ist. Erwartet wurde hier ein Gewinn von vielleicht 1 oder 2 Cents. Wichtig: Die höchste Analystenschätzung lag bei 0,10 Dollar, und sogar die wurde noch übertroffen!

Was bei Facebook und Twitter eine extrem wichtige Zahl ist, vielleicht sogar noch wichtiger als Umsatz und Gewinn: Wächst die Nutzerzahl? Und genau hier hatte Twitter schon lange Probleme. In den letzten Quartalen wuchs die Zahl der aktiven Nutzer zwar ständig, aber immer nur in winzigen kaum sichtbaren Schritten. So stieg die Zahl der „monatlich aktiven Nutzer“ bei Twitter vom 1. Quartal 2016 bis 4. Quartal 2016 nur von 310 auf 319 Millionen, also +9 Mio. Jetzt wächst sie in nur einem Quartal von 319 auf 328 Mio Nutzer, also auch + 9, aber das eben in nur einem einzigen Quartal.

Das kann man als kleines Lebenszeichen werten, dass bei Twitter doch noch was nach oben möglich ist! Was für Werbekunden und Detail-Betrachter der Aktie interessant sein dürfte: Die Zahl der „täglich“ aktiven Nutzer legt in ihrem Prozent-Wachstum (4. Grafik) stetig zu auf jetzt +14%. Bei den Finanzdaten ist zwar negativ zu sehen, dass der Umsatz zurückgeht (Grafik 5 und 6), dass aber der reale Verlust zuletzt deutlich zurückgefahren werden konnte.

Die Aussichten sieht Twitter folgendermaßen: Für 2017 sollen die Kosten gegenüber 2016 gleich bleiben oder um bis zu 5% fallen. Aktienbasierte Vergütungen sollen um 20-25% sinken. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern soll im aktuellen Quartal bei 95-115 Millionen Dollar liegen, womit man leicht unter den bisherigen Erwartungen zurückbleibt. Fazit unsererseits: Wichtiger als Umsatz und Gewinn ist heute das Zeichen an die Märkte, dass man noch lebt und binnen eines Quartals 9 Millionen neue aktive User gewinnen konnte.

Die Aktie notiert vorbörslich mit 11% im Plus.

Zum Vergrößern die Grafiken bitte einfach anklicken.

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Aktien

Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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