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Uber-Quartalszahlen: Wachstumsstory läuft, Verluste steigen auch weiter an

Claudio Kummerfeld

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Uber Beispielfoto

Der größte Fahrdienstanbieter Uber hat heute Nacht seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 3,81 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 2,94/erwartet 3,7).

Der Nettoverlust liegt 1,16 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal -986 Millionen Dollar). Auch wenn der Verlust größer erwartet wurde, so ist er im Jahresvergleich dennoch weiter gestiegen!

Die Aktie schloss nachbörslich mit -5,5%. Seit dem Börsengang im Mai bei 45 Dollar als Emissionspreis (erster Kurs 42 Dollar) hat die Aktie nun auf 29,37 Dollar kräftig nachgelassen. Was für ein Flop!

Also, die Verluste steigen, aber der Umsatz steigt auch weiter spürbar an. Und die Fahrten der Kunden sind im Jahresvergleich um 31% gestiegen von 1,35 auf 1,77 Milliarden.

Uber sagt zu den aktuellen Zahlen, dass man um die Erwartungen der Börsianer in Sachen Profitabilität wisse. Und man gehe davon aus, dass man die Gewinnzone im Jahr 2021 erreichen werde. Hier das Headline-Statement von Uber:

“Our results this quarter decisively demonstrate the growing profitability of our Rides segment,” said Dara Khosrowshahi, CEO. “Rides Adjusted EBITDA is up 52% year-over-year and now more than covers our corporate overhead. Revenue growth and take rates in our Eats business also accelerated nicely. We’re pleased to see the impact that continued category leadership, greater financial discipline, and an industry-wide shift towards healthier growth are already having on our financial performance.”

Uber-Quartalszahlen

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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