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Aktien

Uber soll jetzt 62,5 Milliarden Dollar wert sein

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der Fahrdienstvermittler Uber (ein Taxi-Service?) soll aktuell 62,5 Milliarden Dollar wert sein. Die Firma ist noch nicht börsennotiert – man ist davon sogar meilenweit entfernt. Aber: Uber sammelt weiterhin fleißig Geld von Investoren ein. Über die Banken Merrill Lynch of America und Morgan Stanley wurde gut betuchten Privatkunden angeboten jetzt schon Aktien zu kaufen. Aus den im Verkaufsangebot angegebenen Daten lässt sich hochrechnen, dass die Firma derzeit mit 62,5 Milliarden Dollar bewertet wird – das vermeldet jetzt „CNBC“ – vermutlich haben Bankkunden, die ein Angebot zum Einstieg bei Uber erhalten haben, die Infos an CNBC durchgesteckt.

62,5 Milliarden, ein astronomisch hoher Wert. Damit ist die Firma rein rechnerisch mehr wert als der größte Chemiekonzern der Welt BASF. Ist das noch normal? Bei der aktuellen Fundraising-Runde geht es wohl darum etwas mehr als 1 Milliarde Dollar Cash einzunehmen. Merrill Lynch soll von seinen Kunden jeweils eine Mindestanlage von 1 Mio Dollar in Uber verlangen, wobei die Kunden ein Gesamtvermögen von mindestens 100 Mio Dollar besitzen müssen. Daran kann man ablesen, dass die Bank doch recht nervös sein muss was die Risikoeinstufung so eines Angebots angeht.

So ein vorbörsliches Investment ist nicht ohne. Wo nach einem Börsenstart, der noch Jahre entfernt liegt, der reale Wert der Firma wirklich liegen wird, weiß niemand. Mal ganz abgesehen vom Geschäftsmodell, bei dem es mehr als unklar ist, ob ein Anbieter damit überhaupt dauerhaft erfolgreich sein kann. Auch Morgan Stanley bietet seinen Kunden Uber-Aktien an, aber schon ab einem Investment von 250.000 Dollar und einem Mindestvermögen von 10 Millionen.

Gestern wurde auch bekannt, dass chinesische Versicherer und Immobilienunternehmen insg. 2 Milliarden Dollar in Uber China investiert haben. Wie viel davon bei Uber China verbleibt und wie viel an die Zentrale fließt, wurde nicht bekannt. Die chinesische Tochter wird damit aktuell mit 7 Milliarden Dollar bewertet.


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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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