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Uber: Verlust steigt um 135% – in 3 Monaten 5,2 Milliarden Dollar verbrannt

Redaktion

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Die Quartalszahlen von Uber wurden gestern nach Marktschluss veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 3,17 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 2,77/erwartet 3,3). das ist im Jahresvergleich ein Wachstum von nur 14%. Das ist wohl grundsätzlich bei einem „aufstrebenden“ Unternehmen ein schlimmeres Problem als die nun folgenden Verlustzahlen?

Der Verlust liegt nämlich bei 4,72 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal -2,01/erwartet -3,1). In drei Monaten hat Uber 5,2 Milliarden Dollar verbrannt. Was für eine Leistung! Zur „Ehrenrettung“ von Uber muss man aber erwähnen, dass 3,9 Milliarden Dollar davon auf Aktienvergütungen entfällt, die im Zuge des IPO angefallen waren. Beim Adjusted EBITDA steigt der Verlust im Jahresvergleich von 292 auf 656 Millionen Dollar.

Die Aktie schloss nachbörslich letztlich mit -6%, obwohl das Minus schon bei 10% lag.

Die Anzahl der Fahrten stieg im Jahresvergleich von 1,24 auf 1,68 Milliarden.

Der Chef von Uber spricht irgendwie kaum über diesen Verlust, sondern nur von seinem „tollen“ Wachstum. Zitat:

“Our platform strategy continues to deliver strong results, with Trips up 35% and Gross Bookings up 37% in constant currency, compared to the second quarter of last year,” said Dara Khosrowshahi, CEO. “In July, the Uber platform reached over 100 million Monthly Active Platform Consumers for the first time, as we become a more and more integral part of everyday life in cities around the world.”

“While we will continue to invest aggressively in growth, we also want it to be healthy growth, and this quarter we made good progress in that direction,” said Nelson Chai, CFO. “In Q2, Adjusted Net Revenue grew 26% year-over-year in constant currency and excluding our Driver Appreciation Award, which is an acceleration from Q1. Adjusted EBITDA also improved meaningfully from Q1, driven by a $337 million sequential improvement in Core Platform Contribution.”

Uber-Quartalszahlen

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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