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MEINUNG Über erzwungenen Konsumverzicht in die Rezession

Über einen erzwungenen Konsumverzicht schlittern wir in die Rezession. Wovon soll die Mittelschicht noch Restaurantbesuche bezahlen?

Umgedrehte Gläser als Symbol für Konsumverzicht und eine drohende Rezession

Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im ersten Quartal um 0,8 Prozent, und im zweiten Quartal lag es in Deutschland genau auf der Null-Linie. Auch die Gesamt-EU liegt mit zwei mal +0,6 Prozent noch weit weg von der Rezession. Aber es ist ein Blick in die Vergangenheit auf den Stand zu Ende Juni. Der Blick auf den Rest des Jahres und wohl vor allem das nächste Jahr ist viel düsterer. Die explodierenden Energiepreise und die gesamte Inflation fegen wie ein Orkan durch die gesamte Volkswirtschaft. Einige große und kleine Energieversorger haben in den letzten Wochen bereits massive Erhöhungen ihrer Preise verkündet. Bei RheinEnergie beispielsweise steigen die Kosten für Fernwärme und Erdgas um 73 und 108 Prozent. Und das ist erst der Anfang. Die Gasumlage kommt dann noch oben drauf.

Rezession durch erzwungenen Konsumverzicht – explodierende Energie- und Lebensmittelpreise

In den nächsten Monaten stehen die Strom- und Heizkostennachzahlungen für Millionen Mieter und Immobilieneigentümer an. Und ab dann erhöhen die Versorger auch die monatlichen Abschlagszahlungen. Die Annahme meinerseits: Ab diesem Zeitpunkt, wenn Millionen von Verbrauchern aus der sogenannten Mittelschicht vom Stromversorger und vom Vermieter die Abrechnungen und die Anhebung der Abschlagszahlungen in der Post haben, heißt es: Das war es erstmal auf absehbare Zeit mit Konsum aller Art! In den letzten Monaten sah man es noch: Die Deutschen stürmten Mallorca, man machte Urlaub als gäbe es keine Krise, keine explodierenden Energiepreise, und keine anstehende Rezession. Vielen Menschen wird die Energiekrise erst wohl bewusst werden, wenn sie diese Abrechnungen im Briefkasten haben!

Bei sehr vielen Menschen aus der Mittelschicht, die jetzt noch ein paar hundert Euro im Monat vom Einkommen frei zur Verfügung haben für Kinobesuche, Restaurants, Cafes, Ansparen für den nächsten Urlaub etc, werden diese Ausgaben komplett gestrichen. Die breite Masse der Verbraucher erhält die Abrechnungen wohl in den nächsten Monaten. Richtig spürbar wird der große Konsumverzicht womöglich daher erst ab Anfang 2023 werden. Je weniger Konsum, desto schlechter laufen die Geschäfte in der Gastronomie. Aber auch sonstige sinnlose Shopping-Orgien in Bekleidungsgeschäften oder bei Amazon, Zalando und Co dürften bei vielen Menschen komplett ausfallen. Denn das Geld geht für Strom und Heizen drauf. Die Folge: Entlassungen, Betriebsschließungen, und eine negative Auswirkung auf die gesamte Volkswirtschaft, die letztlich in einer Rezession mündet.

Vermögende und Besserverdiener werden natürlich weiter in Urlaub fliegen, in Restaurants essen gehen etc. Aber die breite Masse der sogenannten Mittelschicht, die sich bislang Restaurantbesuche etc gerade noch so leisten konnte, dürfte dank explodierender Energiekosten zu großen Teilen erstmal Abstand nehmen von solchen Ausgaben – und das erzwungenermaßen. Gut essen gehen oder warme Wohnung im Winter – die Wahl fällt nicht schwer. Dann heißt es lieber „Ab zum Tiefkühlregal im Supermarkt fürs Abendessen“. Und mal ganz abgesehen von den explodierenden Energiepreisen. Haben Sie es gemerkt? Die Lebensmittelpreise stiegen sogar im offiziellen Warenkorb der Statistiker vom Statistischen Bundesamt zuletzt um 14,8 Prozent!

Man könnte sogar annehmen: Bei Millionen von Verbrauchern werden bisher noch vorhandene Freiräume im monatlichen Budget nicht nur vollends aufgezehrt werden durch allgemeine Inflation, stark steigende Lebensmittelpreise und explodierende Energiekosten. Viele Menschen müssen womöglich sogar Kredite aufnehmen um die Strom- und Heizkosten bezahlen zu können – das könnte der neue „Normalzustand“ für viele Menschen im nächsten Jahr werden – „Heizen auf Kredit“.

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Meine Meinung: Erst ab 2023 wird das Ausmaß der explodierenden Energiepreise auf Einzelhandel und Gastronomie in Deutschland so richtig sichtbar werden! Und umfassende finanzielle Hilfen wie in Zeiten der Coronakrise dürften die Gewerbetreibenden vom Staat diesmal wohl kaum erhalten. Oben drauf kommt noch, wie ich es jüngst aus erster Hand beispielhaft von einem Gastronomen gehört habe: Er muss für seine Lokalitäten die Preise aufgrund höherer Einkaufspreise und höherer Gewerbemieten deutlich anheben. Aber er will und kann die höheren Einkaufspreise nicht in voller Höhe auf die Kunden abwälzen, weil schon jetzt bei den Kunden eine Zurückhaltung spürbar ist. Steigen die Preise auf der Speisekarte nun auch noch kräftig an, vergrault er seine Kunden. Der Gastronom verliert jetzt schon Teile seiner Kunden, und gleichzeitig schmilzt die Gewinnmarge dahin wie Eis in der Sonne. Und, so meine Meinung: Das ist jetzt erst der Anfang von dem, was in 2023 voll sichtbar werden wird.

Auch Industrie vor großen Problemen

Was kann eine deutliche Rezession in 2023 verhindern? Nun, die Energiepreise müssten zügig fallen, und das auch nachhaltig, und nicht nur für ein paar Wochen. Aber so ein Szenario ist derzeit nicht in Sicht. Nicht nur Einzelhandel und Gastronomie haben Probleme, sondern auch die Industrie. Der ZEW-Index für die deutschen Konjunkturerwartungen wurde letzte Woche mit -55,3 Punkten schwächer gemeldet als erwartet (Prognose war -53,8; Vormonat war -28,0). Und laut Aussagen des ifo-Instituts steht Deutschland derzeit an der Schwelle zur Rezession. Der Industrieverband DIHK sprach Ende Juli bereits davon, dass Betriebe ihren Gasverbrauch drosseln vor allem wegen der Stilllegung von Maschinen und Anlagen. Der gedrosselte Verbrauch lasse sich nicht unter einer verbesserten Energieeffizienz verbuchen.

Aber nicht nur das: Derzeit kommt wirklich alles auf einmal zusammen. Der Verband der Insolvenzverwalter (VID) meldete jüngst, dass der immer deutlicher sichtbare Arbeitskräftemangel (nicht mehr nur der Fachkräftemangel) dazu führt, dass es inzwischen nachweislich Insolvenzen bei Unternehmen gibt. Für zahlreiche kleine und mittelgroße Betriebe ist die Explosion der Energiepreise inzwischen die zentrale Säule der Existenznot geworden. Große Konzerne können das vielleicht abfedern durch die Verlagerung ganzer Produktionslinien ins Ausland – der kleine Betrieb um die Ecke aber nicht. 2023 wird ein konjunkturell äußerst anspruchsvolles Jahr werden, und eine Rezession ab Herbst oder ab Anfang 2023 ist doch recht wahrscheinlich.



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21 Kommentare

  1. GEGEN-Meinung:

    Claudio, ich weiß nicht so recht. Entweder leben wir beide in total verschiedenen Ländern oder meine persönlichen Wahrnehmungen beruhen auf Halluzinationen. Auch die Sparkassen blasen in dieses Horn, wie Fugi ja heute auch kurz anmerkte. 60% Prozent der Deutschen müssen all ihr Geld alleine für den Lebensunterhalt bezahlen (Puuuh). Oder du meinst vielleicht dieses Amerika, wo laut eurer Veröffentlichungen fast alle Amerikaner nur noch auf Kredit ihr Leben finanzieren.

    Ich bin da jetzt echt verunsichert und schildere kurz meine Erfahrungen hier aus Deutschland im Raume der Mittelschicht. Denn ich lebe im Speckgürtel von Düsseldorf in einer Kleinstadt. Vorher habe ich lange Zeit in Düsseldorf gelebt. Ich stelle fest, daß es – wie gesagt, meine Erfahrungen – den Deutschen seit Jahren noch nie so gut gegangen ist. In der Woche essen im Restaurant (Brauhaus, an Wochentagen ist da nix mit Reservierung, alles immer voll) mit ganzer Familie, am Wochenende Party für mehrere hundert Euro und mindestens zweimal im Jahr in Urlaub. Dazu der neueste Audi oder Mercedes oder der Tesla vor der Tür, ähm, der eigenen Haustür vom Haus natürlich. Alternativ die Eigentumswohnung mit der Tiefgarage. Die Deutschen haben in den letzten 10 Jahren von enorm billigen Preisen partizipiert, während Corona ihre Ersparnisse nochmals deutlich erhöhte. Nicht umsonst schreit ja jeder auf wegen der Nullzinsen und TINA. Ich lasse mal extra die Leute aus Berlin und diejenigen, die schon immer verschuldet waren weg (ist nicht böse gemeint….na ja, vlt. doch Berlin). Alle schreien auf, daß man wegen Corona nicht mehr in Urlaub kann. Und nun mit der Öffnung walzen alle die Flughäfen nieder. Ich sehe bei jedem meiner Spaziergänge immer wieder neue Baustellen für Häuser (natürlich noch zum günstigen Nullzins finanziert). Vielleicht liegt es aber auch nicht an den Verdiensten, sondern an der riesigen Zahl an Erbschaften, die die Menschen hier so „reich“ machen. Müßte man mal die Zahlen erheben. Da fällt mir ein, ich glaube, ich bin hier der Einzige, der noch nicht so ein E-Bike hat. Es stimmt wohl, da kommen erhöhte Kosten für Strom und Heizung und Sprit auf uns zu. Und, fahren jetzt weniger Autos? Die Kohle ist da, auch für eine heftige Nachzahlung für Energie. Sollte es aber noch einige Jahre mit den hohen Energiepreisen so weiter gehen (meine Befürchtung im Rahmen der Energiewende) und vor allem die energieintensive Industrie abwandern, ja, dann denke ich, kann man das hohe Lied der armen Bevölkerung in Deutschland singen. Natürlich schränkt man sich aktuell ob der Dinge, die da kommen werden, ein. Der Restaurantbesuch, Party und Urlaub werden da m. E. erst später zurückgefahren. Die bevorstehende Rezession wird m. E. ihre Gründe in den Unternehmen haben.
    Ich möchte dabei betonen, daß ich hier nicht vom Niedriglohnsektor spreche und auch nicht von tragischen Einzelfällen. Aber bei 60% der Deutschen scheint davon ja keine Rede bei der Sparkasse zu sein.

  2. Nun meine aktuelle Erfahrung: in Dieburg und Umgebung machen Lokale zu, weil die Kosten nicht auf die Preise übertragen werden können. Zusätzlich fehlt es an Mitarbeitern. Die Speisekarten sind ausgedünnt.
    In Bad Homburg, dort war ich gestern, fängt die die Hauptspeise erst bei 30 € an. Freizeitparks , so schön die auch seinen mögen, kosten für eine 4 Köpfige Familie sehr schnell 150 €, allerdings mit etwas Essen.
    Die Gastronomie blutet gerade total aus.
    Die Discounter straffen aktuell das Sortiment.
    Das scheint je erst der Anfang zu sein.
    Jumpin – ich freue mich für dich, dass es dich nicht trifft

    1. @ Peter…huch, ich bin erschrocken und habe mal direkt gegoogelt, wo Drieburg liegt. Südlich von Frankfurt. Auch keine billige Meile. Also ruckzuck irgendein Restaurant geklickt (Steinmarktklause in Drieburg) und die Speisekarte gezogen. Auszug Schnitzel zwischen 11 und 15 Euro, Rumpsteak 19 Euro. Ehrlich, da zahlen wir hier oben aber mehr. Kann natürlich sein, dass der Link total veraltet war. Weiß ich nicht.
      Ich erinnere mich noch, als ich mit meiner Familie (2 Erwachsene 1 Kind) im Phantasieland waren….zu D-Mark-Zeiten…..100 Mark (ohne Essen). Die Pommes kostete da fast 10 Mark. Also immer die Relationen beachten.
      Ich habe nicht gesagt, dass es mich nicht trifft. Ich habe keine Immobilie und bin Rentner. Aber dieses Gejammere immer…….
      Wir haben uns politisch für den Ausstieg aus der Atomkraft und für die Energiewende entschieden. Wir haben gut gelebt vom billigen, russischen Gas. Da hat keiner gejammert. Der Versuch ging nun in die Hose. Nun gehen wir halt auf harten Entzug und werden einen anderen Weg beschreiten. Ich stimme da Prof. W. Sinn vollkommen zu. Die neuen AKWs werden kommen….so oder so

  3. Das war/ist doch das Ziel der grünen Ideologen.
    Teure Energie, kein Fleisch, keine Flugreisen, energieintensive Betriebe ins Ausland, keine Kohle, kein Öl, weniger Gas, kein Atom, Bauern dürfen nicht mehr alle Felder bestellen, und wenn öko, usw.
    Noch ist ja das Ziel nicht ganz erreicht.
    Also munter weiter die Industrienation Deutschland an die Wand fahren. Bis zum Frühjahr wird es vielleicht gelingen.
    Die Erkrankungen durch Scharzschimmel in den Wohnungen, und die Lungenentzündungen durch feuchte kalte Wohnungen, kann doch mit dem Etiket Corona versehen werden. Vorzugsweise bei Ungeimpften.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Ja, es wird kalt und teuer werden – für die streikenden Briten in ihren nicht isolierten, schimmelnden, feuchten und kalten Wohnungen mit Einfachverglasung. Und das trotz konservativer, nicht-grüner Regierung, die rechtzeitig die ideologische EU verlassen hat.
      https://www.n-tv.de/wirtschaft/Energiekosten-der-Briten-koennten-sich-verdreifachen-article23538023.html

      1. Naja, die Engländer können sich aber selbst mit Energie versorgen, haben noch 11 Atomkraftwerke, und der Golfstrom hilft auch noch.

        Energiehaushalt im Vereinigten Königreich

        https://www.laenderdaten.info/Europa/Vereinigtes-Koenigreich/energiehaushalt.php

        1. @Helmut
          Was ist denn das für ein Gewäsch?
          DE produziert pro Kopf 56% mehr Strom und exportiert pro Kopf 30 Mal (!!!) mehr Strom als GB.
          https://www.laenderdaten.info/laendervergleich.php?country1=GBR&country2=DEU
          Und auch GB muss Gas importieren, und zwar fast die Hälfte des Verbrauchs.

          1. Es nutz nicht, den Kopf in den Sand zu stecken

            Energiekrise: Auch Briten könnten nach Rekordexporten Gas-Hahn zudrehen

            https://www.merkur.de/wirtschaft/gaskrise-energie-krise-liefer-stopp-grossbritannien-exporte-speicherung-sommer-russland-heizen-aktuell-zr-91646623.html

      2. @Helix52
        Keine Sorge, solange England seinen zynischen Humor nicht verliert, lacht das Land weiter über Deutschland.
        Wie uns ein kosmopolitischer Shong09 und diverse Auswanderer fast täglich beweisen, ist es nirgendwo schlimmer und unerträglicher, als in Deutschland zu leben.

      3. @Helium52

        Anscheinend verfluechtigt sich das Helium, und das bleibende Vacuum bringt noch etwas
        Schadenfreude hervor. Lol

        Jaja, die boesen, streikenden, dummen Brexit Verraeter. Jetzt „kriegen“ sie es aber…
        Im Gegensatz, zu dem „klugen“ Deutschland!
        Dessen einziger, wirklicher „Vorteil“ in einer sedierten Bevoelkerung,
        mit Hang zum Masochismus, liegt.

        Schaun‘ mer mal. Wer nicht denken kann, muss eben fuehlen.

  4. Auch fiktive Paare mit 120 T€ netto werden sich „irgendwo“ einschränken, wenn auch nicht bei Wurst und Käse oder bei der Heizung. Wohl aber bei Urlaub, Haus, Vermögensaufbau oder Auto. Das Geld wird zwar nicht direkt knapp, aber in Summe fehlt trotzdem etwas… 10% von 120T€ netto sind auch 12 T€. Tja, wo spart man da jetzt!?

  5. @Helium52

    Anscheinend verfluechtigt sich das Helium, und das bleibende Vacuum bringt noch etwas
    Schadenfreude hervor. Lol

    Jaja, die boesen, streikenden, dummen Brexit Verraeter. Jetzt „kriegen“ sie es aber…
    Im Gegensatz, zu dem „klugen“ Deutschland!
    Dessen einziger, wirklicher „Vorteil“ in einer sedierten Bevoelkerung,
    mit Hang zum Masochismus, liegt.

    Schaun‘ mer mal. Wer nicht denken kann, muss eben fuehlen.

    1. @Maisbrei
      Anscheinend findest du deinen eigenen Kommentar so toll, dass du ihn gleich zweimal absondern musstest.
      Mir ging es übrigens darum, in @Helmuts typischer Art einmal aufzuzeigen, dass nicht nur Deutschland von hohen Energiepreisen, der Inflation und dem bevorstehenden Winter betroffen ist. Auch Länder außerhalb der EU oder mit einem ganz anderen Energiemix wie Frankreich leiden unter vergleichbar hohen Preisen, und das trotz sozialistischer Markteingriffe wie Preisdeckeln. Kaufkraftbereinigt liegt Deutschland im unteren Mittelfeld.
      https://almanyalilar.net/2021/12/bulgaren-zahlen-eu-weit-am-meisten-fuer-energie/
      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/217052/umfrage/inflationsraten-in-den-laendern-der-eu-monatswerte/

      1. @Helium52

        Um was es einem geht, sollte man, „ubrigens“, dann doch schon vermerken
        .
        Mit einem „Quasi“ – Zitat („Ja, es wird kalt und teuer werden“)
        unseres „Wirtschafts-Kinderbuch-Autors.

        Die nachgeschobene, laecherliche Nebelkerze vom „Leiden“ anderer Laender,
        kann ich in dem reaktionaeren Inhalt ihres Kommentars beim besten Willen nicht herauslesen.
        Wahrscheinlich, mangels „Bildung“.

        Klar, finde ich meinen Kommentar gut! Finden Sie ihre Kommentare nicht gut?

        Der doppelte-Post, war zwar ein Versehen, aber wie man sieht,
        eine gewisse Penetranz ruft immerhin Reaktionen hervor.
        Aber das brauche ich „Ihnen“ ja nicht zu erzaehlen.

        Lol

      2. @Helium 52

        Schoene Links mit „Huetchenspieler“ Statistiken ausgesucht!
        Wieso das „Erdogan Reich“ im EU-Vergleich mit aufgefuehrt ist,
        kann man wahrscheinlich nur damit erklaeren, dass die Inflations Rate so „schoen“ hoch ist,
        und das in der Grafik toll aussieht.

        Und Vergleiche mit Bulgarien, in Puncto Energiekosten, sind auch wieder typisch.
        Die mussten vor der Energiekrise (prozentual) auch schon mehr fuer Energie ausgeben.
        Nebenbei bemerkt ist der Artikel vom 24.12.2021 und daher „Brand“ aktuell.

        Wie sieht denn Vergleich gegenueber dem Kongo aus?
        Stimmt, da brauchen die Leute keine Heizung. Benzin, und Klima Anlagen sind allerdingsLuxus und sowieso nicht fuer das gemeine Fussvolk bestimmt.
        Scheint mir ein Vorbild fuer unsere geplante „Gruene“ Zukunft zu sein.

        Durch Relativierung vom eigenen Versagen, bzw. den ideologischen Plaenen, ablenken,
        und den Verbraucher beschwichtigen.

        Dieser immer wieder angewendete,
        „Schaut her, woanders ist es noch viel schlimmer, also seid mal leise“-Trick,
        incl. einem vermittelten schlechtem Gewissen,
        hat bei den Deutschen immer schon gut funktioniert.

        Zudem kommt heute, dass sich inzwischen viele fuer die „Bonner Republik“ zu schaemen scheinen,
        anstatt fuer das was davor im Deutschen Namen stattgefunden hat.
        Laeuft!

        1. @Maisbrei
          ja warum wohl stehen oben in der Überschrift drei hochgestellte Anmerkungsziffern neben dem Wort „Mitgliedstaaten“, die dann rechts in der Legende unter „Hinweise und Anmerkungen“ ausführlich erklärt werden. Hmmm…
          Warum nur sind die Türkei, Nordmazedonien und Serbien aufgelistet? Und das auch noch in kursiver Schrift und grün eingefärbt? Hmmm…
          Und dann auch noch Norwegen, die Schweiz und Island in dunklerem Blau? Und ebenfalls in kursiver Schrift? Hmmm…

          Richtig!!! Damit es auch die weniger Gesegneten verstehen, also die es mehr mit bunten Farben und Bildchen halten, weil Lesen so anstrengend ist.
          So auch beim anderen Artikel, wo außer Bulgarien auch zu lesen ist: „Griechen und Ungarn teilen sich den zweiten Platz – hier sind es 20 Prozent … Damit liegt Deutschland in etwa gleichauf mit den direkten Nachbarn aus Frankreich und den Niederlanden und landet somit im unteren Mittelfeld der Auswertung.“ Uuups, sollte es da tatsächlich um einen europaweiten Vergleich gehen, und nicht nur um Bulgarien?

          Wenn dir meine Kommentare nicht gefallen und du ohnehin nie auf die Inhalte eingehst, weil du eigentlich nur pöbeln willst, lass es doch lieber gleich bleiben.

  6. Pingback: Euro kollabiert, Gaspreis und Strompreis explodieren! Marktgeflüster (Video) - Blog

  7. @Helium

    Ich gehe jetzt nochmal darauf ein.

    Die Ueberschrift lautet:
    „Europäische Union: Inflationsraten in den Mitgliedstaaten ¹ ² ³ im Juli 2022“

    Eigentlich bestaetigen Sie doch nur meine vorherige Aussage!
    Was haben die in kursiv Schrift genannten Laender in einem Vergleich der Inflationsrate zwischen den Mitgliedsstaaten der EU zu suchen, Hmmm?

    Gar Nichts! Deswegen kann man sie eigentlich weglassen,
    und erspart sich „hochgestellte“ Ziffern und Farbenspiele.

    Ich habe Bulgarien als, im Artikel genannten, „Spitzenreiter“ erwaehnt, und dazu meine Sicht
    mit Verweis auf die Vergangenheit angemerkt.
    Ubrigens laesst sich das, betr. des Anteils fuer Energiekosten im Budget der Endverbraucher,
    auch auf Ungarn und Griechenland (auch die Griechen muessen heizen) uebertragen.

    Das wir 2019 (!), vor COVID, vom Ukraine Krieg ganz zu schweigen,
    trotz der hoechsten Energiepreisen im Mittelfeld lagen,
    ist inzwischen voellig unerheblich, und somit (aktualitaetsbedingt) der ganze Artikel.
    Aber schoen, dass wir darueber geredet haben.

    Und ich kann mich nur wiederholen:
    Ob z. B. der Liter Sprit in Timbuktu 10 Dollar kostet, oder in Frankreich 50 Cent weniger, oder mehr kostet,
    ist aus der Sicht des Deutschen Verbrauchers nicht wirklich wichtig.

    1. @Maisbrei
      Blah, blah, blah.

      Auch wenn du die Türkei außen vorlässt, ändert das nichts an meiner ursprünglichen Aussage, die ich gerne noch einmal wiederhole: „Auch Länder außerhalb der EU oder mit einem ganz anderen Energiemix wie Frankreich leiden unter vergleichbar hohen Preisen, und das trotz sozialistischer Markteingriffe wie Preisdeckeln. Kaufkraftbereinigt liegt Deutschland im unteren Mittelfeld.“
      Hmmm?

      Auch innerhalb der EU liegt Deutschland im unteren Mittelfeld, was nichts daran ändert, dass ich mich niemals mit einem Wort nur auf die EU bezogen habe. Und wenn es auch mit Preisdeckeln und anderen Maßnahmen nicht besser funktioniert, frage ich mich, was du wohl außer deinem Deutschland-Bashing und deiner Rundumschlag-Kritik so vorschlagen würdest?
      Hmmm?

      Beide Artikel beziehen sich übrigens auf das Gesamtjahr 2021 bzw. den Monat Juli 2022, was also fabulierst du von 2019?
      Könnte es vielleicht sein, dass du in deiner persönlichen und höchst aufgeregten Vendetta verschiedene Kommentatoren und Beiträge durcheinander wirbelst? Erst lesen, dann denken, dann schreiben war schon immer eine gute Strategie, die ich dir nur wärmstens ans Herz legen kann.

      1. @Helium

        Na klar, Blah, Blah…

        Zum angeblichen „Nicht“ Bezug Ihres Kommentars auf die EU:

        „…Auch Länder außerhalb der EU oder mit einem ganz anderen Energiemix wie Frankreich leiden unter vergleichbar hohen Preisen, und das trotz sozialistischer Markteingriffe wie Preisdeckeln. Kaufkraftbereinigt liegt Deutschland im unteren Mittelfeld…“

        Wenn das kein Bezug zur EU ist…Lol

        Und schon wieder der „Standard“-Spruch ueber die „sozialistischen Eingriffe“…

        .

  8. Was die Meisten nicht begreifen:
    Sanktionen wirken zuerst auf beiden Seiten. Aber dann stellt sich der Sanktionierte darauf ein, besorgt sich die Waren woanders, oder verkauft seine Waren woanders.
    Zurück bleibt der, der die Saktionen verhängt hat, und bleibt darauf sitzen.
    Alle wollen z. B. Putins Wirtschaft zerstören, zittern aber davor, dass Putin das Gas abdreht.
    Geht es noch mehr Gaga?

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